Klaus-Dieter Fischer (Ehrenpräsident)

Natürlich nicht ;)

Aber das ist auch gar nicht der Punkt, ich wollte eher wissen ob der Antrag abgelehnt wird weil er von KDF kommt oder weil er inhaltlich Unsinn ist. Ich kann nicht beurteilen ob die GF mit 2 oder 3 Mitgliedern besser besetzt ist. Wenn ich an die Doppelrolle von Allofs zurück denke, also den Anfang vom Ende, dann tendiere ich eher zu 3 Personen. Andererseits habe ich auch wirklich keinen Plan was HHG eigentlich für eine Aufgabe innerhalb der GF hat.

ich denke was das Thema "2 oder 3" betrifft kann man sowohl in die eine als auch in die andere Richtung argumentieren. es gibt ja so einen schönen Spruch ... "zwei sind einer zu viel" zum Beispiel. ich kann mir auch vorstellen das zwei plus Gremium eine bessere Lösung ist. naja ok, vorstellen kann ich mir viel ... kommt eben auf die Personen drauf an die zusammen arbeiten
 
@FatTony

Grundsätzlich ist der Antrag von KDF nicht negativ, ganz im Gegenteil. Denn sofern es der Arbeitsaufwand zulässt, erscheint in Anbetracht unserer ohnehin im Ligavergleich überdurchschnittlichen hohen Personalkosten bei der Mannschaft hinter der Fußballprofi-Mannschaft eine Verkleinerung der GF wirtschaftlich sinnvoll.

Es bleibt jedoch mehr als nur ein Geschmäckle, wenn KDF erst zu einem Zeitpunkt damit vorprescht, an dem er nicht mehr selbst in der Verantwortung stand, weil daduch unweigerlich der Eindruck erweckt wurde, daß er nicht an dem Ast sägen wollte, so lange er noch selbst darauf saß. Ähnlich verhielt er sich ja schon mit seinen Äußerungen in den Interviews vom Herbst 2013, in denen er seinerzeit - vollkommen zurecht, jedoch längst überfällig - die in Werders Führungsebene schief gelaufenden Dinge offenbarte.

Sachlich ist dieser Vorstoß von KDF korrekt bzw. zumindest diskutierbar, aber bei der Wahl des Zeitpunkts verbleibt der Eindruck, daß es ihm nicht primär um die Sache, sondern um seinen eigenen Posten ging.
 
@FatTony

Grundsätzlich ist der Antrag von KDF nicht negativ, ganz im Gegenteil. Denn sofern es der Arbeitsaufwand zulässt, erscheint in Anbetracht unserer ohnehin im Ligavergleich überdurchschnittlichen hohen Personalkosten bei der Mannschaft hinter der Fußballprofi-Mannschaft eine Verkleinerung der GF wirtschaftlich sinnvoll.

Es bleibt jedoch mehr als nur ein Geschmäckle, wenn KDF erst zu einem Zeitpunkt damit vorprescht, an dem er nicht mehr selbst in der Verantwortung stand, weil daduch unweigerlich der Eindruck erweckt wurde, daß er nicht an dem Ast sägen wollte, so lange er noch selbst darauf saß. Ähnlich verhielt er sich ja schon mit seinen Äußerungen in den Interviews vom Herbst 2014, in denen er seinerzeit - vollkommen zurecht, jedoch längst überfällig - die in Werders Führungsebene schief gelaufenden Dinge offenbarte.

Sachlich ist dieser Vorstoß von KDF korrekt bzw. zumindest diskutierbar, aber bei der Wahl der Zeitpunkt verbleibt der Eindruck, daß es ihm nicht primär um die Sache, sondern um seinen eigenen Posten ging.

Du triffst den Nagel auf den Kopf ;)

ich denke auch das der Antrag an sich von Fischer sehr gut ist. der Zeitpunkt gibt mir ebenfalls zu denken und zeigt mir persönlich auch auf wie sehr man als Verantwortlicher bei Werder Bremen die Realität und das Gefühl für richtig und falsch aus den Augen verliert. die Frage bleibt: WARUM ist das so und WIE kann man das ändern???
 
Eitler alter Mann der nicht an seinem eigenen Stuhl sägt. So ungewöhnlich finde ich das jetzt nicht ;) Können ja nicht alle Böhmert oder Born heißen.
Wir reden aber nicht über einen Kleingartenverein, wo eitle alte Männer fungieren.
HHG ist Präsident vom Sport-Verein Werder und gleichzeitig Geschäftsführer Leistungszentrum, Frauenfußball, andere Sportarten, CSR der GmBH & CO. KGaA. Wenn ich das richtig verstanden habe, soll sein Posten des Geschäftsführers entfallen, weil auch die in der KG enthaltenen Sparten zurück in den Verein sollen, somit die KG sich allein um den Profifussball kümmert, HHG damit überflüssig wäre. Nun, so lange der Verein alleiniger Gesellschafter der KG ist, ist es meiner Meinung nach auch geboten, das ein Präsidiumsmitglied des Vereins als Mitglied der Geschäftsführung in der KG sitzt. KDF kreidet sich an, nicht eher mit seinem Vorschlag angetreten zu sein. Dieses Menschlein ist 75 Jahre alt und hat im operativen Geschäft nichts mehr verloren. Er hat sich die Taschen gefüllt, wohl wissend, dass es anders gedacht war. Die sogenannte Expertenkommision sollte dieses berücksichtigen bei ihrer Entscheidungsfindung, ebenso die Mitglieder bei ihrer Abstimmung.
Es sei denn, der gesamte Vorgang ist intern so abgesprochen und die Chose läuft nur noch pro forma ab.
 
@FatTony

Grundsätzlich ist der Antrag von KDF nicht negativ, ganz im Gegenteil. Denn sofern es der Arbeitsaufwand zulässt, erscheint in Anbetracht unserer ohnehin im Ligavergleich überdurchschnittlichen hohen Personalkosten bei der Mannschaft hinter der Fußballprofi-Mannschaft eine Verkleinerung der GF wirtschaftlich sinnvoll.

Es bleibt jedoch mehr als nur ein Geschmäckle, wenn KDF erst zu einem Zeitpunkt damit vorprescht, an dem er nicht mehr selbst in der Verantwortung stand, weil daduch unweigerlich der Eindruck erweckt wurde, daß er nicht an dem Ast sägen wollte, so lange er noch selbst darauf saß. Ähnlich verhielt er sich ja schon mit seinen Äußerungen in den Interviews vom Herbst 2014, in denen er seinerzeit - vollkommen zurecht, jedoch längst überfällig - die in Werders Führungsebene schief gelaufenden Dinge offenbarte.

Sachlich ist dieser Vorstoß von KDF korrekt bzw. zumindest diskutierbar, aber bei der Wahl des Zeitpunkts verbleibt der Eindruck, daß es ihm nicht primär um die Sache, sondern um seinen eigenen Posten ging.
Sehe ich ähnlich... :tnx:

Wobei ich dafür plädieren würde, denjenigen an die frische Luft zu setzen, dem das Gros der Personalkosten aus dem Ruder gelaufen ist, dem "Banden-Schorsch"...wäre doch DER ideale Nachfolger für den überfälligen Moneten-Didi...wenn der Kühne mit dem Schaum vorm Mund das zulassen würde, hammer schon ein Team, das am Ende der Saison totsicher 100 PRO hinter uns landet... :kaffee:
 
http://www.weser-kurier.de/werder/w...abe-ist-der-torwartwechsel-_arid,1639395.html

Ganz meine Meinung...ich denke, denkungsgleich hatte ich das hier schon vor einigen Wochen weitergegeben.
Nun, dann sind wir mal vom Mehrwert Pavelkas gespannt, ich lasse mich auch gerne mal positiv überraschen .
Nur wenn es deshalb dann mit einem neuen 9er nicht realisierbar ist, dann hätten wir uns da schön ins Bein geschossen, dann sehe ich das für mich persönlich klar als Nachteil an... :muede:
 
http://www.bild.de/sport/fussball/weserstadion/vizefischerfordertumbau-53468036.bild.html

Fischer: „Wir standen schon mehrfach vor schwierigen Situationen. Nehmen wir 1999. Damals sind wir auferstanden. Ich fürchte, dass diese Auferstehung ökonomisch heute nicht mehr möglich ist. Damals haben wir wirtschaftlich noch zu den ersten sechs gezählt. Jetzt stehen wir am Ende. Mit den Großen wie Bayern, Schalke oder vermutlich bald auch Hannover werden wir nicht konkurrieren können. Unser Anspruch muss sein, dass wir mit Vereinen wie Augsburg, Freiburg, Köln und vielleicht Gladbach mithalten.“

Fischer: „Ich sehe drei Elemente. Erstens, wie angesprochen, die Jugendarbeit. Der Nachwuchs muss verstärkt bei den Profis zum Einsatz kommen. Zweitens: Wir brauchen einen starken regionalen Pool, strategische Partner aus der Region. Einen Investor bekommen wir im Verein nicht durch. 300 Millionen Euro ist unserer Wert. Wenn wir durch einen Verkauf von Anteilen einmalig Geld einnähmen, was dann? Es kurzfristig in Spieler stecken?“

Fischer: „Ganz klar, das Weserstadion muss ausgebaut werden.“
 
http://www.bild.de/sport/fussball/weserstadion/vizefischerfordertumbau-53468036.bild.html

Fischer: „Wir standen schon mehrfach vor schwierigen Situationen. Nehmen wir 1999. Damals sind wir auferstanden. Ich fürchte, dass diese Auferstehung ökonomisch heute nicht mehr möglich ist. Damals haben wir wirtschaftlich noch zu den ersten sechs gezählt. Jetzt stehen wir am Ende. Mit den Großen wie Bayern, Schalke oder vermutlich bald auch Hannover werden wir nicht konkurrieren können. Unser Anspruch muss sein, dass wir mit Vereinen wie Augsburg, Freiburg, Köln und vielleicht Gladbach mithalten.“

Fischer: „Ich sehe drei Elemente. Erstens, wie angesprochen, die Jugendarbeit. Der Nachwuchs muss verstärkt bei den Profis zum Einsatz kommen. Zweitens: Wir brauchen einen starken regionalen Pool, strategische Partner aus der Region. Einen Investor bekommen wir im Verein nicht durch. 300 Millionen Euro ist unserer Wert. Wenn wir durch einen Verkauf von Anteilen einmalig Geld einnähmen, was dann? Es kurzfristig in Spieler stecken?“

Fischer: „Ganz klar, das Weserstadion muss ausgebaut werden.“

jawoll, wieder in steine statt beine investieren. die mannschaft braucht mal dringend qualität, sonst wird der abstieg irgendwann realität werden. und dann wird man für lange zeit von der bildfläche verschwinden.
 
jawoll, wieder in steine statt beine investieren. die mannschaft braucht mal dringend qualität, sonst wird der abstieg irgendwann realität werden. und dann wird man für lange zeit von der bildfläche verschwinden.

Hier will Fischer aber kein eigenes Geld verwenden. Insofern ist dieser Gedankengang überfällig.

Andererseits kommt man wohl nur in Bremen auf die Idee, in Krisenzeiten die Kapazität zu erhöhen, während man zu Champagnerzeiten lieber teuer ohne Kapazitätserhöhung umbaute.
 
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