Klaus Allofs

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Fernab der Forumsinternen Debatte, ob bzw. was KA momentan richtig oder vielmehr nicht richtig macht, ist es schon recht auffällig, daß es auch von außerhalb mehrere journalistische Kommentare, Kolumnen und Einschätzungen gibt, die die Vorgehensweise KA´s durchaus kritisch beleuchten und hinterfragen, wie man mit der sehr def. Tr.politik seinen Status erhalten will.
Bei den sich äußernden Journalisten handelt es sich um einen mittlerweile bunten Querschnitt und nicht nur um die Herren Marke Lattek.
Mit anderen Worten: es gibt diese Kritik nicht nur "hausintern", sondern auch von Außenstehenden, die man nicht alle per se als bösartig, unwissend und fachlich untauglich abkanzeln sollte.
Noch etwas zum Thema "Gehalt frisst unser Geld auf".
Nicht nur auf die Spieler trifft dies zu, auch das Salär von KA & TS wird kontinuierlich selbstverständlich bei der Verlängerung ihrer Verträge nicht unerheblich angehoben.
Ob die Anhebung bei den Beiden parallel zur geleisteten Arbeit steht, bleibt in letzter Zeit insbesondere bei KA, fraglich.
 
Stimmt, und wenn man bedenkt, daß Klaus Allofs noch vor ca. 2 Jahren neben Uli Hoeneß der Vorzeigemanager der Liga war, dann ist diese Ansammlung an kritischen Äußerungen über seine Arbeit schon ein deutliches Alarmsignal.
 
Stimmt, und wenn man bedenkt, daß Klaus Allofs noch vor ca. 2 Jahren neben Uli Hoeneß der Vorzeigemanager der Liga war, dann ist diese Ansammlung an kritischen Äußerungen über seine Arbeit schon ein deutliches Alarmsignal.

Ja es zeigt wie alarmierend dürftig die allgemeine Nachrichtenlage im Sport ist. :wall:

Freunde, nun schei..t Euch doch nicht gleich alle in die Hose oder ins Höschen.

Werder wird dieses Jahr nicht Meister? Schade. Es reicht eventuell nicht für die CL? Auch schade. Wir können noch die EL erreichen, Pokalsieger werden und sogar die EL gewinnen? Na prima, wenn eines davon eintrifft, dann wäre es in meinen Augen keine perfekte aber eine gute Saison gewesen. Jedenfalls wenn sich die Leistungen wieder beständig auf einem besseren Niveau einpendeln als gegen Frankfurt.

Erfolg heißt für mich nicht in erster Linie jedes Mal Meister oder Pokalsieger zu werden oder in der Chamionsleague das Achtelfinale zu erreichen, sondern im Verhältnis zu den Rahmenbedingungen außergewöhnliche Leistungen zu erbringen und uns Zuschauer mit attraktivem Fußball zu erfreuen. Und daran gemessen, hat Werder in den letzten 25 Jahren mehr und beständigere Erfolge aufzuweisen als die meisten anderen Bundesligaclubs.
 
Ja es zeigt wie alarmierend dürftig die allgemeine Nachrichtenlage im Sport ist. :wall:

Freunde, nun schei..t Euch doch nicht gleich alle in die Hose oder ins Höschen.

Werder wird dieses Jahr nicht Meister? Schade. Es reicht eventuell nicht für die CL? Auch schade. Wir können noch die EL erreichen, Pokalsieger werden und sogar die EL gewinnen? Na prima, wenn eines davon eintrifft, dann wäre es in meinen Augen keine perfekte aber eine gute Saison gewesen. Jedenfalls wenn sich die Leistungen wieder beständig auf einem besseren Niveau einpendeln als gegen Frankfurt.

Erfolg heißt für mich nicht in erster Linie jedes Mal Meister oder Pokalsieger zu werden oder in der Chamionsleague das Achtelfinale zu erreichen, sondern im Verhältnis zu den Rahmenbedingungen außergewöhnliche Leistungen zu erbringen und uns Zuschauer mit attraktivem Fußball zu erfreuen. Und daran gemessen, hat Werder in den letzten 25 Jahren mehr und beständigere Erfolge aufzuweisen als die meisten anderen Bundesligaclubs.

Ja klar, jetzt sind es wieder die bösen Journalisten, die vor lauter Langerweile nicht besseres zu tun haben, als jemanden ans Bein zu pinkeln. Diese Einstellung erinnert doch sehr an das Altertum - dort worden auch die Überbringer von schlechten Neuigkeiten gerichtet. :wall:

Im übrigen geht die Diskussion hier nicht darum, ob man Erfolg in erster Linie an Meisterschaft und Pokalen mißt und auch nicht darum, was alles bei Werder Bremen in den letzten 25 Jahren enormes geleistet wurde. Hier geht es um die Mißstände, Probelme oder wie man es auch immer definieren mag bei Werder Bremen im heute, sprich der Saison 2009/10, wo wie schon in der Vorsaison eigener Anspruch und Realität auseinanderklaffen und in dieser langen Zeit bisher nicht gravierendes passiert ist, um die Dinge ins positive zu wenden, so daß sich die kritischen Stimmen über die Arbeit und auch über die derzeitge Außendarstellung von Werder Bremen verständlicherweise mehren. Der wunderschöne Ruhm der Vergangenheit hilft dabei leider nicht weiter.
 
Werder wird dieses Jahr nicht Meister? Schade. Es reicht eventuell nicht für die CL? Auch schade.

Noch einmal zur Klarstellung: Ich fodere weder Meisterschaften, CL-Teilnahmen noch Pokalsiege. Es ist die Führungsriege, insbesondere auch KA, der von CL-Teilnahme und Hinrunde von Meisterschaft redete. An diesen Aussagen muss sich KA messen lassen. Das der Kader diesen Ansprüchen nicht genügen würde haben - nicht nur ich - viele User bereits nach Ende der Sommertransferperiode geschrieben. Meine Voraussage war maximal EL-Platz. Selbst der ist mittlerweile schon gefährdet. Mittlerweile ist der Abstand an Punkten auf Platz Zwölf genauso groß wie der auf Platz Fünf. Gladbach hätte die Chance mit einem Heimsieg gegen uns auf drei Punkte an uns heranzurücken. Also von EL-Sieg oder DFB-Pokalsieg mag ich im Moment nicht träumen.

Wir können noch die EL erreichen, Pokalsieger werden und sogar die EL gewinnen? Na prima, wenn eines davon eintrifft, dann wäre es in meinen Augen keine perfekte aber eine gute Saison gewesen. Jedenfalls wenn sich die Leistungen wieder beständig auf einem besseren Niveau einpendeln als gegen Frankfurt.

Da sprichst du eine Bedingung an. Beständig auf gutem Niveau ist man von dieser Mannschaft schon seit gut zwei Jahren nicht mehr gewohnt. Wir erleben viele Aufs und Abs, was eben damit zu tun hat, dass wir die guten und mittelmäßigen Mannschaften der Liga nur mit hundertprozentigen Leistungen besiegen können. Bei 80 Prozent setzt es Niederlagen gegen Mannschaften wie Frankfurt oder Beinaheniederlagen gegen einen Verein wie Nürnberg oder Unentschieden gegen die unheimlich guten Hannoveraner.

Wenn sich die Geschäftsführung an den eigenen, selbsgeäußerten Ansprüchen messen lasse will, dann muss man einfach sagen, dass die bisherige Leistung, insbesondere bei der Zusammenstellung des Kaders, über ein Mangelhaft nich hinauskommt.
 
Bei diesem Anfassen mit Samthandschuhen ist es auch kein Wunder, daß die Leistungen über einen langen Zeitraum kontinuierlich unter den eigenen Erwartungen bleiben.

Ob es bei einer härteren Gangart anders gelaufen wäre wage ich zu bezweifeln.
Alle, die hier lesen sind oder waren Schüler. Hat es nach einer fünf in Mathe wirklich geholfen, wenn man vom Lehrer im Vieraugengespräch angebrüllt wurde? War es hilfreicher, wenn es vor der Klasse geschah? Wäre es noch besser gewesen, wenn die Schülerzeitung nicht nur von Eurer Note geschrieben hätte sondern Euer Lehrer im Interview gesagt hätte, dass das eine ganz schwache Leistung war?

Es mag Menschen geben, die auf solchen Druck positiv reagieren. Aber bei weitem nicht jeder Spieler zeigt bessere Leistungen, wenn man ihn nicht intern, sondern öffentlich kritisiert.

Und beim Beispiel Markus zu bleiben: Wenn es angeblich zu lange gedauert hat, bis die Kritik öffentlich wurde: Wurde die Leistung denn besser als "endlich" auch mal was negatives in die Fernsehkameras gesagt wurde?
 
Weshalb wird hier eigentlich schon zur Halbzeit ein Saisonfazit gezogen ?

Ungeduld ? Schwer erträgliches Ohnmachtsgefühl durch die Erkenntnis,

daß Werder Bremen kein Managerspiel ist ?
 
Weshalb wird hier eigentlich schon zur Halbzeit ein Saisonfazit gezogen ?

Ungeduld ? Schwer erträgliches Ohnmachtsgefühl durch die Erkenntnis,

daß Werder Bremen kein Managerspiel ist ?

Sehe ich nicht ganz so richtig das Statement. Es werden hier Themen besprochen und kritisiert, die nicht erst seit nen paar Wochen oder Monaten da sind sondern schon seit 1-2 Jahren! Und da kannste - so finde ich - nicht immer erst im Sommer Reagieren. Das wär wie, wenn die Crew der Titanic den Eisberg sieht und sich denkt "Joa, ist spät abends, vor morgen früh ändern wir den Kurs nicht". Sprich mit so ner Taktik kann man bildlich gesprochen das Schiff schnell gegen nen Eisberg fahren. Schließlich wird VOR der Sommerpause abgerechnet, nämlich am letzten Spieltag. Und wenn Du dann irgendwo im Mittelfeld stehst, sind Deine Möglichkeiten für die Sommerpause eingeschränkt. Hättest Du aber wenigstens etwas im Winter reagiert, besteht zumindest die Chance das dies reicht, um international mit dabei sein zu können. ---> Bessere Ausgangssituation & mehr Geld für die Sommerpause.
 
@Becks Fahne
Werderaner gerieren sich wie die Griechen (gem. Zitat Otto Rehhagel): "Es gibt die Tage, da sind sie himmelhochjauchzend und dann gibts zwei Tage Niederlagen, dann wollen sie sich kollektiv ins Meer stürzen" (oder so ähnlich.

Werderfans sind die Lemminge der Bundesligafans.
 
@Becks Fahne
Werderaner gerieren sich wie die Griechen (gem. Zitat Otto Rehhagel): "Es gibt die Tage, da sind sie himmelhochjauchzend und dann gibts zwei Tage Niederlagen, dann wollen sie sich kollektiv ins Meer stürzen" (oder so ähnlich.

Werderfans sind die Lemminge der Bundesligafans.

:applaus:

DAS ist trifft den Nagel auf den Kopf! Kurz, prägnant und dennoch aussagefähig wie kaum ein anderer Beitrag der letzten Wochen hier. :D
 
Werder wird dieses Jahr nicht Meister? Schade. Es reicht eventuell nicht für die CL? Auch schade. Wir können noch die EL erreichen, Pokalsieger werden und sogar die EL gewinnen? Na prima, wenn eines davon eintrifft, dann wäre es in meinen Augen keine perfekte aber eine gute Saison gewesen. Jedenfalls wenn sich die Leistungen wieder beständig auf einem besseren Niveau einpendeln als gegen Frankfurt.

Das Leben findet aber eben nicht im Konjunktiv statt. Und im Moment sind die Leistungen meilenweit davon entfernt sich sich überhaupt mal auf ein Niveau einzupendeln. Darum ist es auch mehr als angebracht, dass in einem Forum die Fans ihre Meinung dazu und zu den Dingen, die ihrer Auffassung nach falsch gemacht wurden zu äußern. Gerade die letzten Beiträge in hier sind mE sehr differenziert und durchdacht und keine populistischen Parolen à la "Allofs raus!"

Darüber bedarf es dann nicht solcher Kommentare
Freunde, nun schei..t Euch doch nicht gleich alle in die Hose oder ins Höschen.

Und dazu nur :rolleyes:
@Becks Fahne
Werderaner gerieren sich wie die Griechen (gem. Zitat Otto Rehhagel): "Es gibt die Tage, da sind sie himmelhochjauchzend und dann gibts zwei Tage Niederlagen, dann wollen sie sich kollektiv ins Meer stürzen" (oder so ähnlich.

Werderfans sind die Lemminge der Bundesligafans.
 
Ob es bei einer härteren Gangart anders gelaufen wäre wage ich zu bezweifeln.
Alle, die hier lesen sind oder waren Schüler. Hat es nach einer fünf in Mathe wirklich geholfen, wenn man vom Lehrer im Vieraugengespräch angebrüllt wurde? War es hilfreicher, wenn es vor der Klasse geschah? Wäre es noch besser gewesen, wenn die Schülerzeitung nicht nur von Eurer Note geschrieben hätte sondern Euer Lehrer im Interview gesagt hätte, dass das eine ganz schwache Leistung war?

Es mag Menschen geben, die auf solchen Druck positiv reagieren. Aber bei weitem nicht jeder Spieler zeigt bessere Leistungen, wenn man ihn nicht intern, sondern öffentlich kritisiert.

Und beim Beispiel Markus zu bleiben: Wenn es angeblich zu lange gedauert hat, bis die Kritik öffentlich wurde: Wurde die Leistung denn besser als "endlich" auch mal was negatives in die Fernsehkameras gesagt wurde?

Für die Unterschiede zwischen Fußballprofi und Schüler ist noch nicht einmal der vielzitierte Vergleich von Äpfel mit Birnen ausreichend, denn man kann das seelische Standfestigkeit eines Schülers wohl kaum mit der eines Erwachsenen im Berufsleben (hier Fußballprofi) vergleichen.

Ich erwarte nicht, daß in der Mannschaft gleich der Hammer kreisen muß, denn um die Qualitäten eines Menschen zu guten Leistung zu bringen, bedarf es einer gesunden Mischung aus den Faktoren Spaß und Ernsthaftigkeit, wie es Marco Bode in seiner gestrigen Kolumne im Kicker zum Thema Werder Bremen treffend formuliert hat:

Eine immer wiederkehrende Voraussetzung für Erfolg ist [...] in vielen Feldern die richtige Balance zu finden - bei der Einstellung, der Spielfreude oder beim Teamgeist: ein gesundes Selbstbewusstsein, in der Mitte zwischen Angst vor Überforderung und lässiger Überheblichkeit; Spielfreude, die mir Spaß an der eigenen Kreativität vermittelt und trotzdem ein ernsthaftes Interesse am Ergebnis impliziert. Und ein Team, das Wert legt auf menschliche Beziehungen, aber nicht verkommt zum reinen Freundeskreis, sondern gemeinsam Ziele verfolgt. Das ist die Balance, die Erfolg mindestens wahrscheinlicher macht!

Diese Balance ist bei Werder derzeit nicht gegeben, denn wenn man sieht, daß die Mannschaft seit fast zwei Jahren auf der gleichen Art und Weise Spiele versemmelt und noch nicht mal ansatzweise eine Besserung in sicht ist, dann muß man fragen, ob die KATS zu nachgiebig oder zu fordernd sind; und bei all unterschiedlicher Meinungen die hier im Forum herrschen, wird wohl keiner fundierte Argumente dafür finden, daß die Mannschaft von KATS zu hart rangenommen wurde...

Jedenfalls ist es interessant, daß Marco Bode in dieser Kolumne auch die Begriffe eingebracht hat, die der Meinung vieler Foristen die Defizite der Mannschaft sind: Einstellung, Überheblichkeit, gemeinsame Ziele verfolgen...

Um noch mal beim Beispiel Markus Rosenberg zu bleiben: nach der öffentlichen Schelte und der daraus entstandenen Spekulation, daß er in der Winterpause zumindest ausgeliehen werden könnte, hat er in der Tat zumindest kurzzeitig akzeptabel gespielt und war - was auch in seinen guten Tagen sehr selten vorkam - an Führungstoren beteiligt. Daß er zu Beginn der Rückrunde wieder in seine alte Lethagie zurückgefallen ist, steht auf einem ganz anderen Blatt aber ohne die öffentliche "Gardinenpredigt" hätte es diesen leider zu kurzen Leistungsschub vermutlich nie gegeben.
 
@Becks Fahne
Werderaner gerieren sich wie die Griechen (gem. Zitat Otto Rehhagel): "Es gibt die Tage, da sind sie himmelhochjauchzend und dann gibts zwei Tage Niederlagen, dann wollen sie sich kollektiv ins Meer stürzen" (oder so ähnlich.

Werderfans sind die Lemminge der Bundesligafans.

Das ist kein werderspezifisches Phänomen, sondern läßt sich in jeder Fankultur finden, denn z.B. im Oktober hätte wohl die wenigsten Bayern Louis van Gaal zugetraut, daß dieser ihren Club drei Monate später auf Tuchfühlung mit der Tabellenspitze bringen würde.
 
Das ist kein werderspezifisches Phänomen, sondern läßt sich in jeder Fankultur finden, denn z.B. im Oktober hätte wohl die wenigsten Bayern Louis van Gaal zugetraut, daß dieser ihren Club drei Monate später auf Tuchfühlung mit der Tabellenspitze bringen würde.

In diesem Forum wird ja immer wieder gerne über die so genannten "Erfolgfans" gelästert. Diese scheint es hier besonders häufig zu geben. Alles außer Meisterschaft oder CL kommt einer Tragödie gleich.
 
Punkutell sicherlich, aber diese Erwartungshaltung ist bei vielen Clubs nicht anders, beim HSV wartet man trotz eines westenlich höheren Kapitalaufwands bereits seit 22 Jahren auf einen Titel...

Als Werder-Fan kann man nicht eben erwarten, daß man jedes Jahr einen Titel holt oder sich für die CL qualifiziert; aber was man als Fan erwarten kann, ist, egal ob das Herz nun für Werder oder einen anderen Club schlägt, daß eine Mannschaft die elementaren Dinge des (Fussball-)Sports wie Siegeswillen, Einsatz, Kampf etc. an den Tag legt.
 
Was heißt denn hier krass drauf? Ich kann es nicht nachvollziehen, dass man hier nur Kadavergehorsam verlangt.

Die Ansprüche sind ja nicht vom Himmel auf die Fans gefallen, sondern sind offiziell vom Club formuliert werden.

Darüber hinaus muss man bei einem so teuren Kader auch Kritik an der Spielweise, dem Einsatz und dem sportlichen Erfolg über dürfen, ohne dass man hier gleich in Ohnmacht vor Entrüstung fällt.:wall:
 
Für die Unterschiede zwischen Fußballprofi und Schüler ist noch nicht einmal der vielzitierte Vergleich von Äpfel mit Birnen ausreichend, denn man kann das seelische Standfestigkeit eines Schülers wohl kaum mit der eines Erwachsenen im Berufsleben (hier Fußballprofi) vergleichen.

Ich wäre mir da gar nicht so sicher. Viele Profis gehen heuzutage den direkten Weg aus der Schule in den Profivertrag. Da laß ich neulich noch was zu irgendeinem Spieler im Neuverpflichtungsforum, der wäre nichts für uns und könnte sich nicht zur Erstligareife entwickeln, weil er mit 24 den Durchbruch zum Profispieler noch nicht geschafft hatte.

Heutzutage prasselt alles immer früher auf die Jungs ein. Schon im Jugend- bzw. Amateurbereich werden teils unglaubliche Summen für Transfers und Verträge gezahlt. Ein Aaron Hunt fing hier glaube ich mit 17 an in der Profimannschaft. Da sah ich ihn, als er dann gerade seinen Führerschein hatte, auf einem Bild in der Zeitung mit einem Auto, was ich mir in meinem ganzen Leben wahrscheinlich nicht werde leisten können (zumindest nicht als Neuwagen ;) ). Was ich damit sagen will: Wenn viele junge Sportler in den Profifussball einsteigen, ist ihre geistige Entwicklung zum Erwachsenen nicht immer unbedingt schon abgeschlossen. Und wie gesagt: Immer mehr Profis werden in immer jüngeren Jahren ins "kalte Wasser geworfen". Ich weiß jetzt im speziellen Beispiel Rosenberg nicht, wann das bei ihm passiert ist. Möglich, dass es auch "zu früh" war.
 
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