Klaus Allofs

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Ob sich Pizarro gelohnt hat?? Diese Frage kann nicht ernst gemeint sein und wäre damals Pizarros Ausgleich gegen Donezk nicht fälschlicherweise abgepfiffen worden, man würde - zu recht- von einem der größten Spieler aller Zeiten bei Werder sprechen. Der Fehler liegt nicht in der Verpflichtung eines weltklasse Stürmers sondern darin dass drum herum nicht mehr alles gepasst hat. Vielleicht hat man auch nicht alles rausgeholt, ich weiß es nicht, aber um eine Mannschaft mit Wiese, Naldo, Merte, Frings, Özil, Diego und eben Pizarro haben uns innerhalb und außerhalb Deutschlands viele beneidet. Man hat einfach irgendwann bei Transfers mehrfach ins Klo gegriffen, CA, Wesley, Marin, Arnautovic, alles Spieler die, um KATS zu zitieren, für das Besondere stehen, nur eben leider nicht bei uns. Das waren übrigens auch Zeiten, in denen Allofs nach mittelalterlicher Art aus der Stadt getrieben worden wäre, wenn er es gewagt hätte einem CL-Teilnehmer wie Werder irgendein relativ unbekanntes Talent zu servieren und nicht einen großen Namen nachdem so viele Fans geradezu lechzen...teilweise ja selbst jetzt noch.

Es war eben eine Frage....CA war der GAU....Wesley, Marin waren investitionstechnisch etwa pari, also finanziell neutral....gehaltsmäßig haben die drei etwa so viel gekostet wie Pizza...oder auch Frings....natürlich auch Merte und Naldo....nur war es klar, dass Piza und Lutscher keine Einnahmen generieren würden. War dann die Verländerung bzw. die Neuverpflichtung in Ordnung? Die Frage muss man sich stellen...

Dass man sich einen Pizarro leisten kann/konnte, ist klar....nur ist eben die Frage, ob man so viele weitere Hochverdiener akzeptieren/verpflichten musste. Da hat hat man imo ganz, ganz schwach gearbeitet...da war nix von hanseatischer Vernünftigkeit....
 
Ist es wirklich so?

Wurde nicht viel mehr der Fehler gemacht, dass man von der Politik der leistungsorientierten Zahlungen abging und zu dem quasi jeden Spieler zu für den Verein immer schlechteren Konditionen zu binden?

04/05 hatte man eine Bilanzsumme von 32 Mio. und einer Eigenkapitalquote 28,8 %. 10/11 liegt die Bilanzsumme 71 Mio und eine Eigenkapitalquote von 53,7 %. Man kann also feststellen, dass das Eigenkapital von 9 Mio auf 32 Mio gesteigert werden konnte.


Man hat zwar keine Reichtümer angehäuft, aber ist eben bezüglich Fremdmittel sehr, sehr konservativ. Du wirst mich ja sicher korrigieren, wenn ich falsch liege, aber eine EKQ von 54 % ist schon sehr ungewöhnlich und ich denke, eine um die 35 % wäre auch noch solide, oder? Sollte man sich entscheiden Fremdmittel entsprechend zu beschaffen und für Transfers aufs Festgeldkonto zu packen, würde man bei knapp 50 Mio sitzen...rein theoretisch. Aber Du weisst, was ich meine.

Die CL-Mio. sitzen eben vorallem auch hier....(und wären bei einem Finanzpolitikwechsel wieder vorhanden).

Und natürlich auch ein wesentlicher Punkt. Wie oben schon angesprochen!

09/10 lagen die Kaderkosten bei 54 Mio Euro und davon 35 Mio fixen (!) Gehälter. Dass sind fixe Gehaltskosten von 65 %.

06/07 waren es nur 55 % bei 46,5 Mio Kaderkosten...auch hier sieht man die Fehler der Geschäftsführung.

Man hat zu viel (vor allem) Fixgehälter gezahlt und wurde immer handlungsunfähiger.

Was man imo hätte besser machen müssen und was man tun sollte?

Auch meiner bescheidenen Sicht hätte man Frings 2006 ziehen lassen müssen. Man hätte die Jensens, Vranjes, Pasanen, Boros etc. pp nicht verlängern (oder zurückholen) dürfen, sondern man hätte viel früher auf einen kleineren Kader gestützt durch U23 Talente setzen müssen.

Pizzaro hat vier Jahre bei Werder gespielt. Dabei dürfte er Kosten von über 20 Mio Euro erzeugt haben....war er das wert? Vermutlich nicht. Was aber eben auch an Fehlentscheidungen KATS lag.

Seit 2011 und dem Untergang von Beluga hat ja der Mann mit den wenigen Haaren das Kommando bei Werder übernommen....und damit eben eine ultrakonservative Finanzpolitik...

35 % wären immernoch ziemlich solide da gebe ich dir Recht bei deiner Rechnung käme ich aber auf 18,5 mio die man damit zusätzlich an Mitteln hätte. Ich sehe das Problem nicht bei den fixen Gehältern. Ob man eher auf Fixkosten oder eher auf erfolgsabhängige Zahlungen setzt ist Geschmackssache beides hat seine Vor und Nachteile. Ein großes Problem ist tatsächlich das man viele "Altstars" ala Pizarro, Frings, Jensen, Borowski, Naldo, Vranjes und Pasanen mit immerweiter steigenden Gehälter langfristig gebunden hat. Allerdings muss man auch verstehen das eben diese Spieler für einen gewissen Zeitraum eine hohe Qualität versprochen haben die man ungern aufgeben wollte. Ein Pizarro war sicher sehr sehr teuer hatte aber entsprechenden sportlichen Mehrwert ich sehe da ganz ehrlich Frings sehr viel kritischer zumal er sogar noch mehr Gehalt wie CP bekommen hat. Vermutlich wäre ein gewisser Schnitt zu einem früheren Zeitpunkt besser gewesen, ob man damit aber letztendlich vielleicht doch auf die Nase gefallen wäre lässt sich nicht mehr genau sagen.

In den ein oder anderen Fall hätte ich mir bei Werder auch mitunter mehr Mut zum Risiko gewünscht. Allerdings grundsätzlich finde ich eine eher vorsichtige Finanzpolitik Werders durchaus richtig. Anders als bei anderen Clubs die sich fast nach belieben verschulden können hat Werder als eher mittelgroßer Club nicht das Umfeld das im Falle des Falles einen "weißen Ritter" hervorbringen könnte und Werder damit ähnlich wie Bayern, Schalke, Dortmung oder z.T sogar Hamburg beinahe "too big to fail" macht.
Stadt und Land Bremen sind finanzschwach. Große Unternehmen die eng mit Werder verzahnt sind, sind eher rar geseht.
 
Werder soll in die CL?!
Werder soll in die EL?!
Werder soll attraktiven Fussball spielen?! Neue Spieler sollen kommen?!

Wer soll das bezahlen? Der Fan mit seiner Bratwurst im Stadion kann es nicht bezahlen. Warum sind denn die Logen entstanden?

Wenn man hier einfach nur Fußball sehen will und zwar unabhängig von den Resultaten, ist diese Einstellung OK. Da klingt mir sehr viel Sozialromantik a la Willi Lemke heraus. Damals war alles besser, die Spieler haben nicht so viel verdient, usw. Geld schießt sehr wohl Tore im übertragenen Sinne.
Mag schon sein. Aber Werder hat lange genug bewiesen, dass es auch ohne die großen Investoren geht. Es muss ja nicht gleich der CL-Sieg sein. Leichter wird es nicht, das ist keine Frage. Aber ich halte es auch nicht für unmöglich, sich diesem Trend weiter zu widersetzen. Die Leistungsfähigkeit von Spielern hat auch irgendwo seine Grenzen, die Spieler werden aber dennoch immer teurer. Es wird also immer so sein, dass man mit jungen hungrigen Teams und einer guten Strategie den Großen eins auswischen kann. Sich so oben festzusetzen wie es Werder lange getan hat, das war zu der Zeit schon eine dicke Überraschung und da hat sich an der Wahrscheinlichkeit kaum was verändert. Aber in der Bundesliga unter den ersten Vieren landen und in der CL/EL gut mitzuspielen, das ist und wird immmer drin sein, egal ob mit oder ohne Investoren. Es erfordert "nur" gute Arbeit.
 
Mag schon sein. Aber Werder hat lange genug bewiesen, dass es auch ohne die großen Investoren geht. Es muss ja nicht gleich der CL-Sieg sein. Leichter wird es nicht, das ist keine Frage. Aber ich halte es auch nicht für unmöglich, sich diesem Trend weiter zu widersetzen. Die Leistungsfähigkeit von Spielern hat auch irgendwo seine Grenzen, die Spieler werden aber dennoch immer teurer. Es wird also immer so sein, dass man mit jungen hungrigen Teams und einer guten Strategie den Großen eins auswischen kann. Sich so oben festzusetzen wie es Werder lange getan hat, das war zu der Zeit schon eine dicke Überraschung und da hat sich an der Wahrscheinlichkeit kaum was verändert. Aber in der Bundesliga unter den ersten Vieren landen und in der CL/EL gut mitzuspielen, das ist und wird immmer drin sein, egal ob mit oder ohne Investoren. Es erfordert "nur" gute Arbeit.

:tnx:

Für mich gilt: lieber ein "ehrlich" erarbeiteter Erfolg auf überschauberer Ebene (z.B. Top 4 in der BL) als ein erkaufter CL-Sieg, mit dem ich mich nicht identifizieren könnte.
 
:tnx:

Für mich gilt: lieber ein "ehrlich" erarbeiteter Erfolg auf überschauberer Ebene (z.B. Top 4 in der BL) als ein erkaufter CL-Sieg, mit dem ich mich nicht identifizieren könnte.

Mir sind unsere "guten, alten Traditionsmannschaften", welche sich fast alles mit eigener Hände Arbeit aufgebaut haben alle male lieber als irgendwelche seelenlosen Werks- oder Mäzenklubs.

Es handelt sich hier immer noch um SPORT! Und da sollte auch der Sportsgedanke zählen, nicht in erste Linie wirtschaftliches streben.
Ich weiss, jetzt kommen wieder die Realisten um die Ecke: "Du bist ein Träumer! Heutzutage ist Profifussball nur noch unter diesen Bedingungen möglich! bla, bla bla ..."
Werder ist zum Glück ein Verein der gewisse Werte vertritt mit denen ich persönlich sehr gut leben kann :daumen:
 
35 % wären immernoch ziemlich solide da gebe ich dir Recht bei deiner Rechnung käme ich aber auf 18,5 mio die man damit zusätzlich an Mitteln hätte. Ich sehe das Problem nicht bei den fixen Gehältern. Ob man eher auf Fixkosten oder eher auf erfolgsabhängige Zahlungen setzt ist Geschmackssache beides hat seine Vor und Nachteile. Ein großes Problem ist tatsächlich das man viele "Altstars" ala Pizarro, Frings, Jensen, Borowski, Naldo, Vranjes und Pasanen mit immerweiter steigenden Gehälter langfristig gebunden hat. Allerdings muss man auch verstehen das eben diese Spieler für einen gewissen Zeitraum eine hohe Qualität versprochen haben die man ungern aufgeben wollte. Ein Pizarro war sicher sehr sehr teuer hatte aber entsprechenden sportlichen Mehrwert ich sehe da ganz ehrlich Frings sehr viel kritischer zumal er sogar noch mehr Gehalt wie CP bekommen hat. Vermutlich wäre ein gewisser Schnitt zu einem früheren Zeitpunkt besser gewesen, ob man damit aber letztendlich vielleicht doch auf die Nase gefallen wäre lässt sich nicht mehr genau sagen.

In den ein oder anderen Fall hätte ich mir bei Werder auch mitunter mehr Mut zum Risiko gewünscht. Allerdings grundsätzlich finde ich eine eher vorsichtige Finanzpolitik Werders durchaus richtig. Anders als bei anderen Clubs die sich fast nach belieben verschulden können hat Werder als eher mittelgroßer Club nicht das Umfeld das im Falle des Falles einen "weißen Ritter" hervorbringen könnte und Werder damit ähnlich wie Bayern, Schalke, Dortmung oder z.T sogar Hamburg beinahe "too big to fail" macht.
Stadt und Land Bremen sind finanzschwach. Große Unternehmen die eng mit Werder verzahnt sind, sind eher rar geseht.

Hmm...wo mache ich einen Denkfehler?

Aktuell! Eigenkapital 38,3 Mio Fremdkapital 33 mio EKQ =53,7 %
bei EKQ_35 %: Eigenkapital 38,3 Mio Fremdkapital: 71 Mio (38,3/(38,3+71)*100 = 35 %, oder?

Sprich Liquide Mittel 71 Mio - 33 Mio plus 9 Mio (aktuelle liquide Mittel) = 45 Mio Liquide Mittel, oder?

Zu den Spielern. Es ist aber doch wesentlicher, was man sich leisten kann. Und gerade die teuren Bankspieler waren so überflüssig. Man hätte früher die Reißleine ziehen müssen. Auch sportlich hat man durch die mangelnden Kaderplätze versäumt Talenten Chancen auf den Durchbruch einzuräumen...

Die großen Firmen kommen doch nicht zwingend aus Werder und umzu. Gut, die EWE. Jetzt (wo auch genau aus dem Grund) Wiesenhof. Nike, VW...und trotz des sportlich Niedergangs hat man sich im Sponsoring verbessert. Und da hätte ich einfach mehr Risiko erwartet. Aber ich bin mir sicher, dass Lemke dies verhindert hat....
 
:tnx:

Für mich gilt: lieber ein "ehrlich" erarbeiteter Erfolg auf überschauberer Ebene (z.B. Top 4 in der BL) als ein erkaufter CL-Sieg, mit dem ich mich nicht identifizieren könnte.

Kann man sowas so einfach sagen? Hat sich Chelsea den CL-Titel erkauft? Klar, kann man so sehen. Aber Barca? Wohl eher nicht, oder? Auch wenn die massig investiert haben, ist es erarbeitet. Und die Bayern dagegen? Ist die Konkurrenz schädigen als Mittel um die Vorherrschaft in der BuLi zu sichern, ehrliche Arbeit? Real? Ich denke, dass es da viele gute Argumente pro und contra gibt.
 
Es ist die Frage, ob man es national oder international sieht!
National hat Werder aufgrund der 50+1 Regel Chancen sich oben zu etablieren, vorausgesetzt, man intensiviert die Nachwuchsarbeit und schafft es, Nachwuchskicker in den A-Kader vermehrt als die letzten Jahre zu bringen. Teure Transfers a la Wesley und MA werden so (ohne CL oder EL) nicht mehr zu bewerkstelligen sein.
Im internationalen Vergleich muss diese Regel fallen, da es immer mehr Investoren, Mäzene etc. gibt, die in Clubs ihr Geld aus Lust und Laune versenken, vgl. ManC und PSG. Auch in Russland wird seit Jahren massiv diesbezüglich aufgerüstet, wobei hier schon mal die Frage erlaubt sein darf, wo das Geld 13 Jahre nach Zerfall des real existierenden Sozialismus eigentlich herkommt???
 
Auch international halte ich es nicht für unmöglich, sich mit bescheideneren Mitteln zu behaupten. Die Bauern haben ja auch keinen Investor im Rücken. Deren Geld ist erarbeitet. Genauso kommen die Schalker z.B. international auch gut klar, auch wenn sie sicherlich mehr ausgeben als wir es je taten. EL ist sowieso locker mal ein Sieg einer deutschen Mannschaft drin. Wie gesagt, CL-Sieg ist recht unwahrscheinlich, aber unmöglich nicht. Dafür brauchts dann aber exzellente Arbeit und Glück. Star-Ensembles kochen auch nur mit Wasser. Jede Mannschaft ist schlagbar. Wie schon gesagt, irgendwo ist die Grenze erreicht, was Spieler leisten können und sooo unendlich viele Superkicker gibt es da draußen nicht. So verteilen sich die Ausnahmespieler auf mehrere Vereine, auch wenn Real es verzweifelt versucht, alle in sich zu vereinen.^^
 
Auch international halte ich es nicht für unmöglich, sich mit bescheideneren Mitteln zu behaupten. Die Bauern haben ja auch keinen Investor im Rücken. Deren Geld ist erarbeitet. Genauso kommen die Schalker z.B. international auch gut klar, auch wenn sie sicherlich mehr ausgeben als wir es je taten. EL ist sowieso locker mal ein Sieg einer deutschen Mannschaft drin. Wie gesagt, CL-Sieg ist recht unwahrscheinlich, aber unmöglich nicht. Dafür brauchts dann aber exzellente Arbeit und Glück. Star-Ensembles kochen auch nur mit Wasser. Jede Mannschaft ist schlagbar. Wie schon gesagt, irgendwo ist die Grenze erreicht, was Spieler leisten können und sooo unendlich viele Superkicker gibt es da draußen nicht. So verteilen sich die Ausnahmespieler auf mehrere Vereine, auch wenn Real es verzweifelt versucht, alle in sich zu vereinen.^^

Bin da absolut bei Dir. Porto hat es mal in der CL mit dem netten Herrn Mourinho geschafft. Bei normalem Verlauf werden immer solche Clubs wie Real, Barca, PSG demnächst (?) und die Engländer zusammen mit den Bayern sich um die Trophy streiten.
 
Zu den Spielern. Es ist aber doch wesentlicher, was man sich leisten kann. Und gerade die teuren Bankspieler waren so überflüssig. Man hätte früher die Reißleine ziehen müssen.


Und da hätte ich einfach mehr Risiko erwartet. Aber ich bin mir sicher, dass Lemke dies verhindert hat....

Das verstehe ich jetzt nicht. Du wünscht dir, dass mehr Risiko eingegangen worden wäre, kritisiert aber andererseist die teuren Verlängerungen?
Aber diese Spieler zu halten war doch eben ein Risiko, das sich verwirklicht hat. Man hat sich mehr erhofft, als dann gekommen ist. Das ist doch nichts anderes als bei Neuverpflichtungen. Kann sein, dass es einen sportlich voranbringt, kann aber auch sein, dass es nur Geld kostet.
 
Auch international halte ich es nicht für unmöglich, sich mit bescheideneren Mitteln zu behaupten. Die Bauern haben ja auch keinen Investor im Rücken. Deren Geld ist erarbeitet. Genauso kommen die Schalker z.B. international auch gut klar, auch wenn sie sicherlich mehr ausgeben als wir es je taten. EL ist sowieso locker mal ein Sieg einer deutschen Mannschaft drin. Wie gesagt, CL-Sieg ist recht unwahrscheinlich, aber unmöglich nicht. Dafür brauchts dann aber exzellente Arbeit und Glück. Star-Ensembles kochen auch nur mit Wasser. Jede Mannschaft ist schlagbar. Wie schon gesagt, irgendwo ist die Grenze erreicht, was Spieler leisten können und sooo unendlich viele Superkicker gibt es da draußen nicht. So verteilen sich die Ausnahmespieler auf mehrere Vereine, auch wenn Real es verzweifelt versucht, alle in sich zu vereinen.^^

Hier mal was aktuelles zum schuldenfinanzierten Spitzenfußball: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/geld-im-fussball-schulden-schiessen-tore-1.1448009
 
Bin da absolut bei Dir. Porto hat es mal in der CL mit dem netten Herrn Mourinho geschafft. Bei normalem Verlauf werden immer solche Clubs wie Real, Barca, PSG demnächst (?) und die Engländer zusammen mit den Bayern sich um die Trophy streiten.

Und da kann ich sehr gut mit leben, wenn die sich in 9 von 10 Fällen darum streiten und in einem Fall ein Überraschungsteam gewinnt.

@Spreewerderaner
Ja und was willst du nun sagen? :confused:
 
Und da kann ich sehr gut mit leben, wenn die sich in 9 von 10 Fällen darum streiten und in einem Fall ein Überraschungsteam gewinnt.

@Spreewerderaner
Ja und was willst du nun sagen? :confused:

Ich schätze einmal, dass er auf das Financial Fair Paly des Herrn Platini anspielt? Mein Tipp: da wird nichts passieren, weil der Franzose Platini zB dem französichen Spitzenclub PSG dann in die Parade fahren müsste.
 
Kann ich mir auch nicht vorstellen, dass das großen Einfluss haben wird. Wäre zwar sehr schön, aber wäre dann doch irgendwie zu schön, um wahr zu sein. Das würde einigen großen Vereinen das Genick brechen. Sie dürften plötzlich nur noch national spielen und die Spieler würden abwandern. Genauso würden Clubs aus Deutschland plötzlich mit Geld überschwemmt werden, weil sie ja den besagten Vorteil hätten, dass sich für sie gar nichts ändert, weil sie bereits gut wirschaften. Durch die wegfallende Konkurrenz wären diese Clubs dann plötzlich die Macht in der CL und ein Geldsegen würde einkehren. Da glaube ich irgendwie nicht so recht dran.
 
Hmm...wo mache ich einen Denkfehler?

Aktuell! Eigenkapital 38,3 Mio Fremdkapital 33 mio EKQ =53,7 %
bei EKQ_35 %: Eigenkapital 38,3 Mio Fremdkapital: 71 Mio (38,3/(38,3+71)*100 = 35 %, oder?

Sprich Liquide Mittel 71 Mio - 33 Mio plus 9 Mio (aktuelle liquide Mittel) = 45 Mio Liquide Mittel, oder?

Zu den Spielern. Es ist aber doch wesentlicher, was man sich leisten kann. Und gerade die teuren Bankspieler waren so überflüssig. Man hätte früher die Reißleine ziehen müssen. Auch sportlich hat man durch die mangelnden Kaderplätze versäumt Talenten Chancen auf den Durchbruch einzuräumen...

Die großen Firmen kommen doch nicht zwingend aus Werder und umzu. Gut, die EWE. Jetzt (wo auch genau aus dem Grund) Wiesenhof. Nike, VW...und trotz des sportlich Niedergangs hat man sich im Sponsoring verbessert. Und da hätte ich einfach mehr Risiko erwartet. Aber ich bin mir sicher, dass Lemke dies verhindert hat....

Zur Berechnung da haste Recht da hab ich mich wohl iwie verrechnet.
Zu den Spielern: Ja wie gesagt ich stimme dir ja weitesgehend zu. Nur wie gesagt man wollte ja anscheinend weitesgehend das Topteam zusammenhalten und dabei auch einen guten breiten Kader haben um vielleicht auch den Sprung in Europa/ CL zu schaffen nur dazu hat es leider nicht gereicht. Sicherlich wäre es auch besser gewesen da den ein oder anderen Jugendspieler einzusetzen statt nur die Altstars einzusetzten. Das ist schon ein Fehler den KA gemacht hat. Dadurch das man mit vergleichsweise wenig Fremdkapital arbeitet spart man sich natürlich auch wieder einiges an Mehrkosten durch Zinsen.
 
@Spreewerderaner ist jemand anderes ;)
wollte eigentlich nur Info verlinken, mit dem Hintergrund, daß es für Bundesligisten evt. zukünftig leichter wird, international gegen die Übermacht der Schuldenclubs zu bestehen.

Wäre zwar nett und wünschenswert, aber nicht realistisch. Platini wird, wenn es zum Rütlischwur kommt, vornehm sich zurückhalten und Nebelkerzen werfen, warum es nicht so umgesetzt werden kann?!
 
Zur Berechnung da haste Recht da hab ich mich wohl iwie verrechnet.
Zu den Spielern: Ja wie gesagt ich stimme dir ja weitesgehend zu. Nur wie gesagt man wollte ja anscheinend weitesgehend das Topteam zusammenhalten und dabei auch einen guten breiten Kader haben um vielleicht auch den Sprung in Europa/ CL zu schaffen nur dazu hat es leider nicht gereicht. Sicherlich wäre es auch besser gewesen da den ein oder anderen Jugendspieler einzusetzen statt nur die Altstars einzusetzten. Das ist schon ein Fehler den KA gemacht hat. Dadurch das man mit vergleichsweise wenig Fremdkapital arbeitet spart man sich natürlich auch wieder einiges an Mehrkosten durch Zinsen.

Gut :)...da sieht man ja eben auch, wo die CL-Millionen eben liegen. In einer äußerst niedrigen Verschuldung. Macht gerade für einen Verein wie Werder absolut Sinn. Nur geht man seit dem Weggang von NB aus dem AR offenbar gar kein Risiko mehr. Ein Nr. 1 Stürmer wäre schon wichtig gewesen oder eben ein erfahrener gelernter 6er....die müssen keine Unsummen kosten. Aber nach dem Naldo-Transfer nichts mehr zu investieren, halte ich für schlicht und einfach falsch.

Irgendwie hat das Verhalten Werders was von einer Rentnerin, die ihr Geld unterm Kopfkissen hat.
 
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