Klaus Allofs

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Zitat von Fußballgott;2201943:
Obwohl teure (Gehalt) Spieler abgegeben wurden/werden (Merte, Frings, Wesley, Marin dazu noch Ladenhüter wie Vranjes etc.) und andere teuere Spieler nicht von Werder sondern von einer „Krankenversicherung“ bezahlt wurden (Naldo, Wesley, Boro etc.) macht Werder laut Willi Lemke in diesem Jahr ein deutliches Minus. Ich kann das beim besten Willen nicht verstehen. Wo bleibt das Geld aus den ganzen Spielerverkäufen? Einst rühmte Werder sich immer damit, mit vergleichsweise bescheidenen Mitteln gegen die Großen anzutreten. Geht das ganze Geld aus Spielertransfers etwa in die Spielergehälter? Einerseits dauern bei Werder die Vertragsverhandlungen neuer Spieler oftmals bis in den August (angeblich feilscht KA um jeden Cent bist zum 31.08) und anderseits müssen die Werderprofis anscheinend fürstlich entlohnt werden.
Bei der Analyse der GuV 2010 fällt jedoch auf, dass die Werder Bremen GmbH & Co KG aA im Jahr 2010 58,9 Mio. Euro für Gehälter ausgab. Im Jahr 2009 waren es sogar 2 Mio mehr. Man kann im Branchenvergleich also nicht von einem extrem teuren Kader sprechen.
Ein interessanter Posten der GuV sind die „Sonstigen betrieblichen Aufwendungen“. Diese stiegen von 2009 (28 Mio) auf 2010 (47 Mio.) um satte 19 Mio. Euro. Was verbirgt sich hinter diesem Posten. Sind das die Anteile an dem Umbau des Westerstadions? Willi Lemke und der damalige Verantwortliche für den Ausbau ähm Umbau des Westerstadions Manfred Müller haben immer betont, dass keine Gelder aus dem operativen Geschäft für das Westerstadion aufgewendet werden. Ich habe mich schon damals gefragt, wie das gehen soll. Meiner Meinung nach, hat der Sparzwang von Willi Lemke wieder mal gesiegt. Das Stadion soll schnellstmöglich abgezahlt werden. Obwohl dies betriebswirtschaftlich unsinnig ist (Fremdkapital ist günstiger als Eigenkapital) hat sich der Aufsichtsrat (Rat der Ewiggestrigen) mal wieder durchgesetzt. Auch interessant ist das Interview von Klaus Filbry in der aktuellen Stadionzeitschrift. Dort sagt er, dass Werder heute mehr Einnahmen durch Sponsoring macht, als vor 2 Jahren. Vor zwei Jahren spielten wir aber noch CL und waren eigentlich viel attraktiver für potenzielle Sponsoren (u.a. war Beluga sogar noch mit an Bord). Dies ist ein weiter Beleg dafür, dass Werder viel zu lange an einer alten Machtstruktur festgehalten hat. Manfred Müller war kein Experte für Finanzen und Marketing. Trotzdem überlies man ihm damals sämtliche Kompetenzen. Viel zu lange!! Man kann nur hoffen, dass sich Werder endlich von der Altherrenriege trennt und moderne Strukturen einführt.

Finde den Beitrag sehr gut.Aber wer soll diese Personen ersetzen welche gleichzeitig sich mit dem Verein identifizieren? Ich glaube, dass der Verein in seiner wirtschaftlichen Struktur sich der globalen Situation anpassen muss.
 
Mit Jürgen L. Born ist ein großer Teil der finanziellen Kompetenz verschwunden. Klaus Filbry hat wahrscheinlich noch nicht ein vergleichbares Standing wie Born VOR dem Lemkedolchstoß. Hoffentlich ändert sich das. Ich möchte auch nicht, dass unser Verein vom Gutdünken eines russischen Staatskonzerns abhängig ist. Ein bisschen mehr wirtschaftliche Weitsicht würde dem Verein jedoch guttun. Gegen die oft zitierte "Stahlpreisentwicklung" hätte sich die Weserstadion GmbH z.B. absichern können. Jetzt haben wir von den etablierten Vereinen das kleinste Stadion. Das ist EIN Resultat der Altherrenriege!
 
"Tatsächlich ist Lemke der mächtige Mann im Klub. Allerdings ist es seine Pflicht, ganz genau hinzuschauen, wie sich die wirtschaftliche Situation des Vereins entwickelt. Und mit Blick darauf gilt es seit mittlerweile mindestens zwei Spielzeiten festzuhalten: Das Verhältnis zwischen Entlohnung der Profis und den gezeigten Leistungen stimmt nicht. Werder zahlt zu viel Geld für eine zu schwache Mannschaft. Der Transfer von Marko Marin bringt nun Spielraum für Neuverpflichtungen. Je nachdem, ob weitere Leistungsträger gehen, könnten über Ablösesummen und eingesparte Gehälter weitere Millionen in den Neuaufbau investiert werden."

aus:

http://www.weser-kurier.de/Artikel/...Werder-Fans-schlittern-ins-Stimmungstief.html

interessant...
 
Zitat von Fußballgott;2202015:
Mit Jürgen L. Born ist ein großer Teil der finanziellen Kompetenz verschwunden. Klaus Filbry hat wahrscheinlich noch nicht ein vergleichbares Standing wie Born VOR dem Lemkedolchstoß. Hoffentlich ändert sich das. Ich möchte auch nicht, dass unser Verein vom Gutdünken eines russischen Staatskonzerns abhängig ist. Ein bisschen mehr wirtschaftliche Weitsicht würde dem Verein jedoch guttun. Gegen die oft zitierte "Stahlpreisentwicklung" hätte sich die Weserstadion GmbH z.B. absichern können. Jetzt haben wir von den etablierten Vereinen das kleinste Stadion. Das ist EIN Resultat der Altherrenriege!

Werder muss nicht von einem Investor abhängig sein, aber was man nicht vermeiden kann ist, dass dieser ein großes Mitbestimmungsrecht dann hat. So wie Tönnis auf Schalke oder Abramovic bei Chelsea.
Wenn man aber seine eigene Welt wie ein Turn und Sportverein behalten möchte, dann darf man nicht in der Bundesliga spielen. Man muss sich an den großen Vereinen in England und Spanien sowie Italien richten.
Auch der FC Bayern hat einen strateischen Partner in Telekom, Wolfsburg den VW Konzern und Leverkusen den Konzern Bayer. Was macht Werder??
 
Werder muss nicht von einem Investor abhängig sein, aber was man nicht vermeiden kann ist, dass dieser ein großes Mitbestimmungsrecht dann hat. So wie Tönnis auf Schalke oder Abramovic bei Chelsea.
Wenn man aber seine eigene Welt wie ein Turn und Sportverein behalten möchte, dann darf man nicht in der Bundesliga spielen. Man muss sich an den großen Vereinen in England und Spanien sowie Italien richten.
Auch der FC Bayern hat einen strateischen Partner in Telekom, Wolfsburg den VW Konzern und Leverkusen den Konzern Bayer. Was macht Werder??

Bremen hat aber leider keine Großkonzerne mit Stammsitz in der Region. Zudem ist ein Sponsoring eines Bundesligavereins in vielen Unternehmen schwer kommunizierbar. Da heißt es dann schnell (mit Recht) von Arbeitnehmerseite: "Die Millionäre von Werder Bremen werden für ihre mittelmäßige Leistung bezahlt und wir bekommen nicht mal die 1,5% mehr Lohn". In anderen Ländern (z.B. in Italien) läuft das anders. Die Unternehmensstrukturen sind dort aber auch anders. Berlusconi interessiert sich wahrscheinlich nicht sonderlich viel um die Belange seiner Arbeitnehmer ;-)
PS: Ich dachte Adidas wäre der größte strategischer Partner von Bayern München
 
Werder muss nicht von einem Investor abhängig sein, aber was man nicht vermeiden kann ist, dass dieser ein großes Mitbestimmungsrecht dann hat. So wie Tönnis auf Schalke oder Abramovic bei Chelsea.
Wenn man aber seine eigene Welt wie ein Turn und Sportverein behalten möchte, dann darf man nicht in der Bundesliga spielen. Man muss sich an den großen Vereinen in England und Spanien sowie Italien richten.
Auch der FC Bayern hat einen strateischen Partner in Telekom, Wolfsburg den VW Konzern und Leverkusen den Konzern Bayer. Was macht Werder??

Werder hat doch auch einen.......mit der 80er Jahre Rockergruppe ZZ-Top.....
hier wird Werder mit dem Hit Sleeping-Bag schonmal angesprochen....:D
Sleeping-Bag wäre hier auch der geniale Schriftzug auf dem Trikot bzw.über der Geschäftsstelle.:D
 
Werder ist wie kaum ein anderer Verein in der Buli von den Ergebnissen seiner Mannschaft, sprich Fernsehgeldern, abhängig.
Daher wundert es mich nicht, dass in dieser Saison ein dickes Minus erwirtschaftet worden ist, obgleich ein PM nach London transferiert worden ist.
Diese hier oft kolportierten 25 Mio € Transfererlöse sind völlig unrealistisch. Der Kader ist ohnehin viel zu groß. Die jetzigen vollzogenen Abgänge sind mehr als nur notwendig.
Derzeitiger Kader:
TW: Mielitz/X/Vander
RV: CF + A. Stefanovic
LV: Schmitz/Hartherz
IV: Affolter, Prödl, Naldo, (Sokratis), Schoppenhauer
def MF: PB, Iggy, Trybull
re MF: Juno, Trinks,
li MF: AH, P. Stefanovic, Yilderim
10er: Ekici, MA evtl.?
Sturm: Avdic, Füllkrug, Wagner und X

Auf welchen Positionen soll denn dort noch groß verstärkt werden?
TW: sicher,
IV: nur wenn Sokratis oder Naldo gehen
MF: evtl. ein off. MF-Spieler?
Sturm: ein Stürmer, da Pizarro wohl weg ist

Für die Buli braucht man nicht mehr als 25 bis 26 Spieler. Hier wird auch ein WL den Daumen draufhalten, wo er einfach recht hat.
 
Mit Spielern wie Schopenhauer, den Stefanovic Brüdern, Trinks, Yilderim, Avdic, Wagner und Füllkrug ist die zweite Mannschaft gerade das dritte mal in Folge aus der 3. Liga abgestiegen (2 mal konnten Sie durch Lizenzentzug anderer Vereine drin bleiben). Ich würde es begrüßen wenn sich diese Spieler weiterentwickeln würden, jedoch ist dies nicht realistisch. Schon gar nicht unter Thomas Schaaf. Mit der von dir aufgezählten Mannschaft spielen wie in der nächsten Saison gegen den Abstieg. Einigen Spielern (Iggy, Juno, Wagner, Trinke, Schmitz, Avdic etc.) würde ich sogar jegliche Bundesligatauglichkeit absprechen. Diese Spieler würden sich nicht mal in der zweiten Liga "hervorspielen". Wir haben nicht umsonst mit diesen Spielern in der Rückrunde nur zwei Siege eingefahren.
 
@fussballgott

Stimme Dir 100% zu. Nur! Das ist der Kader. Die haben alle Profiverträge.
Ketzerisch könnte man meinen, dass man mit diesem Kader getrost absteigen kann, weil er ohnehin schon 2.Ligaformat hat?!
Das ein WL dort an seinen grandiosen GF KA herantritt und sagt: "So! Nun reduziere mal den Kader, um Geld zu sparen." Das dürfte klar sein.
Daher sehe ich auch den Sokratisverkauf nach der SP als Chance, um mit dem Mitteln dann noch 2-3 erfahrene Spieler zu holen.
 
@fussballgott

Stimme Dir 100% zu. Nur! Das ist der Kader. Die haben alle Profiverträge.
Ketzerisch könnte man meinen, dass man mit diesem Kader getrost absteigen kann, weil er ohnehin schon 2.Ligaformat hat?!
Das ein WL dort an seinen grandiosen GF KA herantritt und sagt: "So! Nun reduziere mal den Kader, um Geld zu sparen." Das dürfte klar sein.
Daher sehe ich auch den Sokratisverkauf nach der SP als Chance, um mit dem Mitteln dann noch 2-3 erfahrene Spieler zu holen.

Zweitligaformat? Ein Großteil von denen ist gerade aus der 3. Liga abgestiegen
 
@ Fußballgott Iggy, Juno, Schmitz und Füllkrug finde ich gar nicht so schlecht, wenn man das von ihnen verlangen würde, was sie imstande sind zu leisten. Zumindest stimmt die Einstellung und die Technik ist auch nicht so schlecht.
 
Werder ist wie kaum ein anderer Verein in der Buli von den Ergebnissen seiner Mannschaft, sprich Fernsehgeldern, abhängig.
Daher wundert es mich nicht, dass in dieser Saison ein dickes Minus erwirtschaftet worden ist, obgleich ein PM nach London transferiert worden ist.
Diese hier oft kolportierten 25 Mio € Transfererlöse sind völlig unrealistisch. Der Kader ist ohnehin viel zu groß. Die jetzigen vollzogenen Abgänge sind mehr als nur notwendig.
Derzeitiger Kader:
TW: Mielitz/X/Vander
RV: CF + A. Stefanovic
LV: Schmitz/Hartherz
IV: Affolter, Prödl, Naldo, (Sokratis), Schoppenhauer
def MF: PB, Iggy, Trybull
re MF: Juno, Trinks,
li MF: AH, P. Stefanovic, Yilderim
10er: Ekici, MA evtl.?
Sturm: Avdic, Füllkrug, Wagner und X

Auf welchen Positionen soll denn dort noch groß verstärkt werden?
TW: sicher,
IV: nur wenn Sokratis oder Naldo gehen
MF: evtl. ein off. MF-Spieler?
Sturm: ein Stürmer, da Pizarro wohl weg ist

Für die Buli braucht man nicht mehr als 25 bis 26 Spieler. Hier wird auch ein WL den Daumen draufhalten, wo er einfach recht hat.

mmuuuhhhaaaaa.......wie geil ist das denn????:lol::lol::lol:
 
@ Fußballgott Iggy, Juno, Schmitz und Füllkrug finde ich gar nicht so schlecht, wenn man das von ihnen verlangen würde, was sie imstande sind zu leisten. Zumindest stimmt die Einstellung und die Technik ist auch nicht so schlecht.

"gar nicht so schlecht"? Das ist aber kein Attribut für einen Bundesligaspieler. Bei Iggy fehlt es an Technik, bei Juno und Füllkrug an Durchsetzungsvermögen und Schmitz fehlt beides.
 
Für die Buli braucht man nicht mehr als 25 bis 26 Spieler. Hier wird auch ein WL den Daumen draufhalten, wo er einfach recht hat.

Mit 25 Spielern wäre es an manchen Spieltagen in der Rückrunde aber verflucht eng geworden, da haben ja noch nichtmal die 34 Profis ausgereicht um die komplette Bank auszufüllen.

Aber grundsätzlich gebe ich dir recht, der Kader ist eigentlich zu groß, so um die 28 Spieler würde ich als Ideal ansehen, aber da kann man ja durchaus anderer Meinung sein.:beer:
 
Zitat von Fußballgott;2201943:
Obwohl teure (Gehalt) Spieler abgegeben wurden/werden (Merte, Frings, Wesley, Marin dazu noch Ladenhüter wie Vranjes etc.) und andere teuere Spieler nicht von Werder sondern von einer „Krankenversicherung“ bezahlt wurden (Naldo, Wesley, Boro etc.) macht Werder laut Willi Lemke in diesem Jahr ein deutliches Minus. Ich kann das beim besten Willen nicht verstehen. Wo bleibt das Geld aus den ganzen Spielerverkäufen? Einst rühmte Werder sich immer damit, mit vergleichsweise bescheidenen Mitteln gegen die Großen anzutreten. Geht das ganze Geld aus Spielertransfers etwa in die Spielergehälter? Einerseits dauern bei Werder die Vertragsverhandlungen neuer Spieler oftmals bis in den August (angeblich feilscht KA um jeden Cent bist zum 31.08) und anderseits müssen die Werderprofis anscheinend fürstlich entlohnt werden.
Bei der Analyse der GuV 2010 fällt jedoch auf, dass die Werder Bremen GmbH & Co KG aA im Jahr 2010 58,9 Mio. Euro für Gehälter ausgab. Im Jahr 2009 waren es sogar 2 Mio mehr. Man kann im Branchenvergleich also nicht von einem extrem teuren Kader sprechen.
Ein interessanter Posten der GuV sind die „Sonstigen betrieblichen Aufwendungen“. Diese stiegen von 2009 (28 Mio) auf 2010 (47 Mio.) um satte 19 Mio. Euro. Was verbirgt sich hinter diesem Posten. Sind das die Anteile an dem Umbau des Westerstadions? Willi Lemke und der damalige Verantwortliche für den Ausbau ähm Umbau des Westerstadions Manfred Müller haben immer betont, dass keine Gelder aus dem operativen Geschäft für das Westerstadion aufgewendet werden. Ich habe mich schon damals gefragt, wie das gehen soll. Meiner Meinung nach, hat der Sparzwang von Willi Lemke wieder mal gesiegt. Das Stadion soll schnellstmöglich abgezahlt werden. Obwohl dies betriebswirtschaftlich unsinnig ist (Fremdkapital ist günstiger als Eigenkapital) hat sich der Aufsichtsrat (Rat der Ewiggestrigen) mal wieder durchgesetzt. Auch interessant ist das Interview von Klaus Filbry in der aktuellen Stadionzeitschrift. Dort sagt er, dass Werder heute mehr Einnahmen durch Sponsoring macht, als vor 2 Jahren. Vor zwei Jahren spielten wir aber noch CL und waren eigentlich viel attraktiver für potenzielle Sponsoren (u.a. war Beluga sogar noch mit an Bord). Dies ist ein weiter Beleg dafür, dass Werder viel zu lange an einer alten Machtstruktur festgehalten hat. Manfred Müller war kein Experte für Finanzen und Marketing. Trotzdem überlies man ihm damals sämtliche Kompetenzen. Viel zu lange!! Man kann nur hoffen, dass sich Werder endlich von der Altherrenriege trennt und moderne Strukturen einführt.

Was ähnliches "diskutiere" ich gerade mit werderiti. Die sonstigen betrieblichen Aufwändungen beinhalten Restbuchwerte der Spieler (laut werderiti)...wie das hier ins Gewicht fällt, ist mir allerdings auch nicht klar. Sanogo und Diego kämen in Frage....

In der Bilanz der Weser Stadion GmbH befindet sich ein Sonderposten B.

B. SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZUSCHÜSSE ZUM ANLAGEVERMÖGEN in Höhe von 15,5 Mio. Den gibt es ja aber schon mind. seit 2006. Daran kann es also auch nicht liegen, dass die Zahlen bei den besonderen betrieblichen Ausgaben so gestiegen sind.

Edit: Nur mal ein Denkanstos anhand einer Milchmädchenrechnung. (Fast) völlig losgelöst von der Bilanz (ja werderiti..Einnahmen ungleich Umsatz (aber fast ;-) ).

Zwischen 2005 bis 2008 hat Werder im Durchschnitt nach Abzug der Personal- und der Investitionen noch 25 Mio "übrig" gehabt. 2008 bis 2010 sind es 50 Mio.....Zufall? Gründe? Sind nur drei Bilanzen gegen die letzten drei...
 
Finde den Beitrag sehr gut.Aber wer soll diese Personen ersetzen welche gleichzeitig sich mit dem Verein identifizieren? Ich glaube, dass der Verein in seiner wirtschaftlichen Struktur sich der globalen Situation anpassen muss.

Dafür hat man eine Personalabteilung und bei Einstellungsgesprächen für Führungskräfte sitzt immer ein Psychologisch geschultes Mitglied des selbigen mit im Raum , die Vorformulierten fragen kann man auch so stellen um die Identifikation mit dem Verein zu überprüfen .

Es gibt sicher genug Fachkräfte die sich mit Werder identifizieren und auch gern Verantwortung in einem Neuaufbau übernehmen.


mfg 7
 
Was ähnliches "diskutiere" ich gerade mit werderiti. Die sonstigen betrieblichen Aufwändungen beinhalten Restbuchwerte der Spieler (laut werderiti)...wie das hier ins Gewicht fällt, ist mir allerdings auch nicht klar. Sanogo und Diego kämen in Frage....

In der Bilanz der Weser Stadion GmbH befindet sich ein Sonderposten B.

B. SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZUSCHÜSSE ZUM ANLAGEVERMÖGEN in Höhe von 15,5 Mio. Den gibt es ja aber schon mind. seit 2006. Daran kann es also auch nicht liegen, dass die Zahlen bei den besonderen betrieblichen Ausgaben so gestiegen sind.

Edit: Nur mal ein Denkanstos anhand einer Milchmädchenrechnung. (Fast) völlig losgelöst von der Bilanz (ja werderiti..Einnahmen ungleich Umsatz (aber fast ;-) ).

Zwischen 2005 bis 2008 hat Werder im Durchschnitt nach Abzug der Personal- und der Investitionen noch 25 Mio "übrig" gehabt. 2008 bis 2010 sind es 50 Mio.....Zufall? Gründe? Sind nur drei Bilanzen gegen die letzten drei...

Ok, das mit den Sonderposten für Investitionszuschüsse habe ich übersehen. Aber ist ein Fußballspieler (es handelt sich ja schließlich um einen Menschen) bilanzierbar? Darüber hinaus weiß ich nicht, ob der Buchwert eines Fußballspielers immateriell oder materiell ist. Und wieso sollen gerade Diego und Sanogo in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen auftreten? Der Buchwert eines Fußballspielers dürfte mMn sowieso nur mit dem Kaufpreis angesetzt werden. Bei Diego und Sanogo wären das jeweils ca. 5 Mio.. Hinzu kommt, dass beide Kaufpreise über die Jahre abgeschrieben wurden (vielleicht hatten sie nur noch Restbuchwerte von ca. 2 bis 3 Mio. Euro pro Spieler). Der Restbuchwert eines Spielers (wenn es so was gibt) wird mit dem Verkaufserlös verrechnet. Bei beiden Spielern wurde daher eher ein sonstiger betrieblicher ERTRAG eingefahren, da die Verkaufserlöse höher waren als der Restbuchwert. Wenn der Restbuchwert kleiner als der Verkaufserlös ist (z.B. bei CA), dann darf der Restbuchwert i.d.R. abgeschrieben werden (wahrscheinlich über Erlöse aus Anlagenabgängen).
 
Zitat von Fußballgott;2202826:
Ok, das mit den Sonderposten für Investitionszuschüsse habe ich übersehen. Aber ist ein Fußballspieler (es handelt sich ja schließlich um einen Menschen) bilanzierbar? Darüber hinaus weiß ich nicht, ob der Buchwert eines Fußballspielers immateriell oder materiell ist. Und wieso sollen gerade Diego und Sanogo in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen auftreten? Der Buchwert eines Fußballspielers dürfte mMn sowieso nur mit dem Kaufpreis angesetzt werden. Bei Diego und Sanogo wären das jeweils ca. 5 Mio.. Hinzu kommt, dass beide Kaufpreise über die Jahre abgeschrieben wurden (vielleicht hatten sie nur noch Restbuchwerte von ca. 2 bis 3 Mio. Euro pro Spieler). Der Restbuchwert eines Spielers (wenn es so was gibt) wird mit dem Verkaufserlös verrechnet. Bei beiden Spielern wurde daher eher ein sonstiger betrieblicher ERTRAG eingefahren, da die Verkaufserlöse höher waren als der Restbuchwert. Wenn der Restbuchwert kleiner als der Verkaufserlös ist (z.B. bei CA), dann darf der Restbuchwert i.d.R. abgeschrieben werden (wahrscheinlich über Erlöse aus Anlagenabgängen).

Frag doch einfach mal im Finanzthread bei werderiti nach, wie er das meint. Da steht ja auch seine Antwort. Menschen sind nicht bilanzierbar. Aber deren Kosten, Werte....
 
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