Klaus Allofs

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Also Bürge bedeutet nur, daß derjenige im Falle einer Zahlungsunfähigkeit des Kreditnehmers zur Zahlung verpflichtet ist.

Junge, Junge, der Unterschied ist klar und war gar nicht Inhalt meines Posts. Es ging darum, dass die Stadt Bremen nun bürgt (also im Falles des Falles einspringt) und eine Kreditausfallwahrscheinlichkeit ist immer vorhanden. Wieso soll die Stadt überhaupt bürgen ?
 
Junge, Junge, der Unterschied ist klar und war gar nicht Inhalt meines Posts. Es ging darum, dass die Stadt Bremen nun bürgt (also im Falles des Falles einspringt) und eine Kreditausfallwahrscheinlichkeit ist immer vorhanden. Wieso soll die Stadt überhaupt bürgen ?

Warum sie bürgt? Weil sie wie Werder am Stadion beteiligt ist. Ist doch wohl klar das beide Geschäftspartner bürgen alles andere wäre gegenüber Werder nicht fair.
 
Genau da liegt ja das Problem. Lemke will zwingend keine Rücklagen (zusätzlich?) bemühen, um die Saison 11/12 finanziell durchzustehen. Allofs und Filbry sind der Auffassung, dass man dies aber aus sportlichen Gründen tun müsse. Die übliche Werderphilosophie keine Schulden bei den Investitionen zu schaffen.

Ich nehme auch an, dass man in den Bilanzen (legal) trichsen wird, um die Ausfälle in der kommenden Saison mit Einnahmen aus dieser Saison abzufedern. Sonst schafft man keinen Ausgleich ohne weitere Einnahmen aus Spielerverkäufen oder DFB-Pokal-Finale...

Ich denke die konservative finanzpolitische Werderphilosophie hat in gewisser Weise auch eine Schutzfunktion für den ganzen Verein.
Warren Buffet sagte einmal, dass das Geschäftsmodell eines Unternehmens so gut sein muss, dass das Unternehmen auch von einem Idioten geführt werden könnte. Denn irgendwann wird es zwangsläufig passieren, dass ein Stümper das Sagen hat.

Ich finde es es äußerst schwierig die Arbeit von Klaus Allofs in der jüngsten Vergangenheit unvoreingenommen zu bewerten.
Auf jeden Fall ist unsere finanzielle Klammheit auch Folge des Versagens von Allofs. Von daher führt das dann quasi von selbst zu einem Konflikt zwischen Geschäftsführung und Aufsichtsrat.
 
Herr Allofs sie als Geschäftsführer sollten eigentlich über die Schieflage des Vereins bescheit wissen wenn nicht dann würde ich mal nachforschen.
Wenn es richtig ist, verweigert man ihnen in die Bücher zu schauen, dies ist schon ein Hinweis dass da etwas nicht stimmt und das man etwas vertuschen möchte. Ich bitte sie mitzuhelfen dass reiner Tisch gemacht wird. Sie haben hervorragende Arbeit geleistet und sie können überall einen neuen Posten bekommen, aber wenn sie unseren SV Werder lieben dann helfen sie mit das was vertuscht wird zu enträtseln und öffentlich zu machen, damit man neu wieder anfangen kann. Wenn alles vertuscht wird, dann sinkt das Schiff Werder immer mehr so ist nur ein kleines Leck das man schließen kann, wenn man es nicht schließt, wird das Schiff Werder sinken.
 
Trifft aber doch zu. Vielleicht hätte ich schreiben sollen:

Eine finanziel schlecht ausgestattete Stadt bürgt für die gut situierten Aktiven des ansässigen Ballsportvereins.
Probiere es lieber mal so:

Die Stadt bürgt für die Finanzierung von Umbaumaßnahmen an einem Infrastrukturobjekt welches sie zu 50% besitzt und betreibt.

Es ist ja nicht so, dass die Stadt hier für den Kader bürgen würde. Sie bürgt nicht einmal für Werder selbst sondern nur für die BWS, also eine ganz andere Gesellschaft..

Da bleibt dann nicht mehr viel von deiner Aussage über.
 
Welche komplexen Zusammenhänge ? Ein Verein baut erheblich teurer als geplant, die finanzielle Situation lässte die nachträglichen Massnahmen aber nicht zu und die Stadt springt ein, weil die Bank einen Bürgen verlangt.


Ja und, das ist heute Gang und Gäbe - war auch bei anderen Vereinen schon so und die hingen weitaus mehr am Tropf als Werder. Möchte da nur mal an Dortmund erinnern.
 
"Eine bettelarme Stadt bürgt für Millionäre" ist nicht polemisch? Also bitte..

Es ist ja auch nicht so, dass die bettelarme Stadt Bremen für die Millionäre bürgt, sondern wir hier im Rhein-Main-Gebiet (und Bayern und BaWü), wo man noch ordentlich Kohle fürs Arbeiten bekommt. Von unserem hohen Bruttogehalt wird halt ein hoher Anteil abgeschöpft und dann nach Bremen transferiert.:cool:
 
Welche komplexen Zusammenhänge ? Ein Verein baut erheblich teurer als geplant, die finanzielle Situation lässte die nachträglichen Massnahmen aber nicht zu und die Stadt springt ein, weil die Bank einen Bürgen verlangt.

Du verstehst es nicht oder du willst es nicht verstehen...:wall:

Nicht der Verein sondern Verein und Stadt bauen teurer als geplant.
Wer zur Hälfte an einem Unternehmen beteiligt ist muss auch die Hälfte der Kosten tragen! Um nichts anderes geht es hier. Werder bürgt übrigens auch. Die Stadt ist nirgendswo eingesprungen für niemanden
 
Am geilsten fand ich aber meinen Kollegen eben in der Mittagspause:
Der meinte, er muss noch ordentlich was essen, weil er nachher mit seinen Kumpels Eintracht Frankfurt in Liga 2 gucken möchte und dazu wird ordentlich gebechert. Auf dem Rückweg vom Mittagessen musste er dann aufeinmal Husten und hat dann an einem Baum den hier gemacht: :wuerg:
 
Ja und, das ist heute Gang und Gäbe - war auch bei anderen Vereinen schon so und die hingen weitaus mehr am Tropf als Werder. Möchte da nur mal an Dortmund erinnern.

Gang und Gäbe ist keine Begründung und eigentlich nur Zeugnis einer verfehlten Kommunalpolitik. Zumal Bremen als einer der Hauptempfänger von Transferleistungen (Finanzausgleich) eigentlich ganz andere Aufgaben hätte. Wenn andere Städte/ Kommunen das ebenso falsch.

Sportförderung ja, aber bitte im überschaubaren Rahmen, Städte haben andere Aufgaben.
 
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