Klaus Allofs

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Um dieses Geschäftsjahr wirds dabei gar nicht gehen, sondern um das nächste. Dieses GJ werden wir durch Özil und CL auf jeden Fall mit Gewinn beendet haben.

Lt Filbry wird man die letzte Saison mit einer schwarzen Null abschließen. Ich denke das Özil in das GJ 09/10 fällt.

Ich denke das es letztendlich wohl darum geht für die kommende Saison den Verlust zu minimieren. Denn eine schwarze Null wird wohl aufgrund der fehlenden CL Einnahmen wohl nicht zu realisieren sein.
 
Ja, wie ich schon sagte. 25 Mio. weniger und das bei normalen Gewinnen von 1-6 Mio.€. Da muss jetzt ganz schön gekürzt werden, wenn man Gewinn machen will. Die wegfallenden Gehälter schaffen keine 25 Mio.€.
 
Ja, wie ich schon sagte. 25 Mio. weniger und das bei normalen Gewinnen von 1-6 Mio.€. Da muss jetzt ganz schön gekürzt werden, wenn man Gewinn machen will. Die wegfallenden Gehälter schaffen keine 25 Mio.€.

Aber Prämien und Reisekosten fallen auch nicht in unerheblichem Maße weg. Nur um mal festzuhalten, dass zwar 25 Mio. auf der Einnahmenseite fehlen, sich die Ausgabenseite allerdings quasi selbst auch etwas reguliert und somit das nötige Einsparvolumen, dass man selbst steuern muss, etwas niedriger liegen dürfte.
 
Im Mai ist man wohl davon ausgegangen Merte und Rosi verkaufen zu können.Merte ist verletzt und läßt sich dadurch schwer verkaufen und für Rosi fehlen die Interessenten. Wenn man für die beiden Ablöse kassiert hätte und ihre Gehälter eingespart hätte, hätte man keine 25 Millionen Lücke. Da war ein bißchen Pech dabei , das hätte auch klappen können.
 
Ja, wie ich schon sagte. 25 Mio. weniger und das bei normalen Gewinnen von 1-6 Mio.€. Da muss jetzt ganz schön gekürzt werden, wenn man Gewinn machen will. Die wegfallenden Gehälter schaffen keine 25 Mio.€.

Genau da liegt ja das Problem. Lemke will zwingend keine Rücklagen (zusätzlich?) bemühen, um die Saison 11/12 finanziell durchzustehen. Allofs und Filbry sind der Auffassung, dass man dies aber aus sportlichen Gründen tun müsse. Die übliche Werderphilosophie keine Schulden bei den Investitionen zu schaffen.

Ich nehme auch an, dass man in den Bilanzen (legal) trichsen wird, um die Ausfälle in der kommenden Saison mit Einnahmen aus dieser Saison abzufedern. Sonst schafft man keinen Ausgleich ohne weitere Einnahmen aus Spielerverkäufen oder DFB-Pokal-Finale...
 
Ich denke das Özil in das GJ 09/10 fällt.

Wird er.

Ich denke das es letztendlich wohl darum geht für die kommende Saison den Verlust zu minimieren. Denn eine schwarze Null wird wohl aufgrund der fehlenden CL Einnahmen wohl nicht zu realisieren sein.

In erster Linie sollte es darum gehen, sich (natürlich nicht um jeden Preis) kurzfrsitig sportlich zu konsolidieren. Eine schwaze Null in 12 Monaten nützt nichts, wenn man 12/13 wieder international zusehen muß, weil dann würde es finanziell noch enger werden, so daß wohl keiner von den topverdienenden Leistungsträgern mehr gehalten werden kann und wir würden uns somit sportlich in einer ähnlichen Situation wie im Sommer 1999 befinden .
 
Fußballvereine sind heutzutage nur noch als Unternehmen anzusehen und nichts anderes gilt auch für Werder Bremen (Rechtsform: GmbH & Co.KGaA -kein e.V.).

Um erfolgreich tätig sein zu können, muss jedes Unternehmen auch investieren und unternehmerische Risiken eingehen (ansonsten verschwindet man irgendwann vom Markt)! In Form von Werder heißt das, auch mal einen Spieler zu kaufen und einen Verlust einzufahren für den sportlichen Erfolg. Und wenn man bedenkt, dass noch Rücklagen vorhanden sind (lt. Forum) sehe ich das Risiko als gering an. Auch ich bin kein Freund von Hamburger Verhältnissen (Investoren etc). Und was Bilanzpolitik angeht, gibts es sicher wenig bessere als Herrn Filbry.

Und wollen wir nicht alle zurück nach Europa? Oder müssen wir nicht vielmehr? Sollte Werder dieses Jahr keine erfolgreiche Saison spielen (mind. EL-Qualifikation) findet im Winter 2011 / Sommer 2012 (Europameisterschaft 2012) der totale Ausverkauf statt! Wenn man dann mal Werders Infrastruktur bedenkt, die größe der Stadt (Sponsorenkraft) usw. dann dürfte Werder bestenfalls im Mittelfeld verschwinden.
Andere Vereine schlafen ja auch nicht!

Geld bringt natürlich keinen automatischen Erfolg aber das Modell Dortmund funktioniert auch nicht jedes Jahr.

Ich finde, dass KA und TS im Hinblick auf die doch schon immer eingeschränkten Möglichkeiten einen super Job gemacht haben (mit wenigen Außnahmen - keine Frage)! Mit den Einkäufen bin ich bisher auch super zufrieden. Aber KA braucht noch Geld um das Team vervollständigen zu können (diverse Spieler wurden ja abgegeben).

Auf eine gute Saison! :svw_applaus:
 
Wird er.



In erster Linie sollte es darum gehen, sich (natürlich nicht um jeden Preis) kurzfrsitig sportlich zu konsolidieren. Eine schwaze Null in 12 Monaten nützt nichts, wenn man 12/13 wieder international zusehen muß, weil dann würde es finanziell noch enger werden, so daß wohl keiner von den topverdienenden Leistungsträgern mehr gehalten werden kann und wir würden uns somit sportlich in einer ähnlichen Situation wie im Sommer 1999 befinden .

Ich wollte eigentlich auch nur Lemke vermutliche Intention darstellen nicht meine Meinung.

Ja ich sehe es auch genauso wie du. Das Risiko wg ca 3 mio die sportlichen Zielsetzungen zu gefährden ist einfach zu groß. Ein Aufwärtstrend ist wohl nur mit erreichen der internationalen Plätze möglich.
Ich wundere mich auch warum einige von einem Umbruch träumen mit Abgang der Leistungsträger. Ja natürlich es ist schonmal gut gegangen und man hat hinterher ne starke Dekade gehabt. Aber wer sagt uns das es wieder so kommen wird. Vielleicht wird man sich ja auch dauerhaft von der Spitze verabschieden und eine "graue Maus" werden.
 
...und der Bürger darf nun dafür haften, dass die Planungen derart daneben gingen. Wer der Aussage glaubt, es würde nur für sichere Projekte gebürgt, der glaubt auch den Weihnachtsmann. Eine bettelarme Stadt bürgt für Millionäre, eine absurde Situation.

Völliger Blödsinn. Eine Bank DARF keinen Kredit ohne Sicherheiten vergeben. Das ist gesetzlich bestimmt. Erst recht nicht im Millionenbereich. Ist ein Projekt "unsicher",sprich die Finanzierung nicht gesichert, darf ein Kredit nicht vergeben werden.

Außerdem darf sich die Bank aussuchen, von wem sie Sicherheiten fordert. Im vorliegenden Fall verlangte man die Sicherheiten offenbar in Form einer Bürgschaft der Stadt als 50% Gesellschafter der Stadion-GmbH. Ein ganz normaler Vorgang, der nicht den geringsten Rückschluss darauf zulässt, das irgendwas an der Finanzierung "faul" war.
Es sagt auch gar nichts darüber aus, ob sich zB. die Stadt von der Werder KG aA nicht eine Gegenbürgschaft hat geben lassen - auch dies wäre ein üblicher Vorgang.

Ein vernünftiger Grund für die Banken dafür, die Stadt ins Boot zu holen könnte auch gewesen sein, das man sicher gehen wollte, das die Herren Politiker der Stadt nicht wegen ihrer zahlreichen anderen Finanzlöcher sich plötzlich still und heimlich aus der Stadion GmbH zurück ziehen bzw. dort als Gesellschafter für Schwierigkeiten sorgen und so die Stadion-GmbH und Werder in Schwierigkeiten bringen. Und mit sowas muss man bei den vielen unfähigen Politikern in Bremen immer rechnen.

Was unerwähnt blieb: Die Finanzierung ging in Zeiten der Bankenkrise über die Bühne, als viele Banken selber am Rande der Pleite waren und daher an viele Unternehmen keine Kredite vergeben haben, auch wenn diese Firmen absolut solide waren.

Das Bauprojekte dieser Größenordnung teurer werden können, ist völlig normal, selbst in dem Umfang. Außerdem wurde auch in Teilen anders gebaut, die mit der Kostensteigerung verbundene aufwändigere Bauen führte dazu, das auf lange Sicht jedes Jahr höhere Einnahmen erzielt werden können.

Bei manchen Postings würde ich mir wünschen, das die Autoren mehr nachdenken oder sich besser informieren, bevor sie Unsinn posten.
 
...und der Bürger darf nun dafür haften, dass die Planungen derart daneben gingen. Wer der Aussage glaubt, es würde nur für sichere Projekte gebürgt, der glaubt auch den Weihnachtsmann. Eine bettelarme Stadt bürgt für Millionäre, eine absurde Situation.

Komm mal runter.

Die Stadt ist an der Weser Stadion GmbH zu 50% beteiligt. Werder und die Stadt sind also Geschäftspartner. Sollte der Umbau sich auszahlen wird die Stadt ja auch dementsprechend am Gewinn teilhaben. Wenn die Stadt es sich nicht leisten kann oder will dann hätten sie es auch sein lassen können.

Es ist aber definitiv nicht so das man an Werder hier Almosen verteilt. Man möchte letztendlich selbst davon profitieren
 
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