Ich habe den unteren Beitrag gerade in den Thomas-Schaaf-Thread geschrieben, da er der Mannschaft am nächsten ist.
Da hier aber schon von fruchtlosen Drohungen von Klaus Allofs geschrieben wurde, passt es in dem Zusammanhang hier vielleicht besser hinein.
Derartige Gespräche sollten dann auch mit beiden gemeinsam geführt werden, um zu verdeutlichen dass die komplette sportliche Leitung hinter der Maßnahme steht und die Spieler die Verantwortung nicht weiterschieben können.
Da hier aber schon von fruchtlosen Drohungen von Klaus Allofs geschrieben wurde, passt es in dem Zusammanhang hier vielleicht besser hinein.
Derartige Gespräche sollten dann auch mit beiden gemeinsam geführt werden, um zu verdeutlichen dass die komplette sportliche Leitung hinter der Maßnahme steht und die Spieler die Verantwortung nicht weiterschieben können.
Zitat von Sascha79:Ich kann nicht beurteilen wie intern gearbeitet wird und welche Maßnahmen bereits ergriffen werden. Darüber werden auch die bisher sehr oberflächlich geführten Interviews keinen Aufschluss geben. Aber ich geb trotzdem mal ein paar Gedanken zum besten.
Wenn Team-Ansprachen nicht fruchten und sich gewisse Spieler nicht angesprochen fühlen, dann sollte sich die sportliche Leitung vielleicht mal etwas Zeit nehmen, um mit jedem Spieler ein intensives Einzelgespräch führen. Dabei muss klipp und klar die aktuelle Situation der Mannschaft sowie der derzeitige Stellenwert des einzelnen Spielers auf den Tisch kommen.
Dabei müssen auch Schaaf und Allofs vor solchen Gesprächen ihre Hausaufgaben machen und ein ausführliches Profil erstellen. Warum hat man Spieler XY geholt, welche Erwartungen wurden bzw. werden an sie gestellt, in welchem Zeitraum sollen diese Erwartungen erfüllt werden. Wichtig auch, welche Stärken ein Spieler mitbringt, vor allem aber auch an welchen Schwächen gearbeitet werden muss.
Stellen sich dann gravierende, grundsätzliche Schwächen heraus, wie z.B. Lethargie, fehlende Einsatzbereitschaft, Resistenz gegen Weiterentwicklung oder Charakterschwächen, dann hat man sicherlich schonmal ein Bild darüber, wer noch zu Werder passt und wer nicht. Auch bei vermeintlich weniger relevanten Schwächen kann man einen Spieler in Frage stellen, wenn dieser sich uneinsichtig zeigt und sich in diesen Punkten zu überschätzen scheint.
Solchen Kandidaten muss man dann auch unmissverständlich klarmachen, dass sie nun Gas geben müssen oder ansonsten plötzlich (spätestens) im Sommer auf dem Markt zu haben sind.
Wenn sich aus allen bisherigen Ansprachen und Reaktionen bisher keine Folgen ergeben haben, dann ist das wohl der einzige Weg. Damit sollte man auch verhindern können, dass eine Teamansprache an einigen Spielern vorbeigehen, die sich nicht angesprochen fühlen und ihre Leistung bzw. ihren Einsatz für angemessen halten.
Natürlich kann man in dem Zusammenhang auch eine Art Fragenkatalog für Spieler erstellen, aus dem hervorgeht was bei der sportlichen Leitung falsch oder richtig gemacht wird. Gern auch anonym, um ehrliche Antworten zu bekommen.
Vielleicht kommt auch die Kommunikation im Allgemeinen zu kurz - das ist eine Möglichkeit, sie zu forcieren. Man erreicht z.B. auch Spieler besser, die der deutschen Sprache noch nicht so mächtig sind weil die Gespräche intensiver sind.
Ich weiß nicht wie realistisch eine solche Maßnahme ist - ich würde in einer solchen Situation aber genau hier ansetzen wenn ich merke, dass meine Team-Anweisungen nicht umgesetzt werden.
Ganz wichtig dabei: Autorität bewahren. Sollte es in Bremen teilweise kumpelhaft zugehen, ist das in solchen Gesprächen absolut fehl am Platze.

