Klaus Allofs

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Ich bin der Meinung das Werder damit warten sollte.Denn sollte Werder (was wir alle nicht hoffen) absteigen,hat Allofs mit seiner Transferpolitik der letzten mindestens 2 Jahre auch seinen Anteil daran. Die Saison irgendwie positiv zu Ende bringen und dann muss die Arbeit aller auf den Prüfstand.
 
Meine Erwartungshaltung finde ich jetzt gar nicht so daneben. Denke schon, dass ich da einigermaßen realistisch denke.

Möchte ich für mich auch in Anspruch nehmen. Aber ein bisschen mehr Erfolg in der Transferpolitik, sprich: Spieler, die einem auch wirklich weiterhelfen und in ein wie auch immer geartetes System passen, darf man von einem Verein wie Werder durchaus erwarten.
 
Hier die wichtigsten Aussagen:

* Die Krise hat bei Werder begonnen, seitdem es im Vorstand Veränderungen gab: Mit dem Abgang der Schüsselpersonen Manfred Müller und Jürgen Born ist Klaus Allofs zu viel Arbeit zugeschoben worden, mit der er überfordert ist.

* Manfred Müller ist nicht wie nach außen dargestellt freiwillig gegangen, sondern ist strategisch und auf unfaire Art und Weise vor dem Hintergrund unterschiedlicher Interessenlagen „entsorgt“ worden.

* Manfred Müller war nicht nur für Marketing zuständig, sondern auch der heimlichen Finanzchef bei Werder Bremen. Manfred Müller war das perfekte Regulativ zu Klaus Allofs: Es hat KA bei allen Transfers begleitet und war maßgeblich an den Transerfolgen der Vergangenheit beteiligt. Müller hat auch Transfers verhindert: Wenn er von einem Spieler nicht überzeugt war, hat Klaus Allofs nicht das Geld für den Transfer bekommen (z. B. Leandro Romagnoli). Arnautovic wäre mit Müller wahrscheinlich nicht verpflichtet worden und auch das fragwürdige Einfrieren von Spielergehältern wäre unter Müller undenkbar gewesen.

* Auch der Verlust von Jürgen Born war fragwürdig und es standen wahrscheinlich andere Gründe hinter seinem Abgang als die nach außen kommunizierten. Mit ihm hat Bremen eine Vertrauensperson verloren.

* Der Aufsichtsrat bleibt derzeit aus strategischen Gründen „stumm“, weil nach Insiderinformationen Willi Lemke als bezahlter Geschäftsführer und Sanierer im Bedarfsfall zurückgeholt werden möchte. Aus diesem Grund spielt ihm die aktuelle sportliche Situation in die "Karten", da er sich so in die GF "zurückheben" kann.

* Es stellt sich die Frage, ob bei Werder nicht die falschen aussortiert worden sind; ein Lösungsansatz wäre, Manfred Müller in den Aufsichtsrat zu holen.
 
Erstaunlich. Ich kann mir nicht vorstellen, das gerade so ein langjährig in der "Schlangengrube" Medienlandschaft erfahrener Mann wie Wontorra mit erheblichen Insiderkenntnissen solche Dinge öffentlich behaupten würde, wenn er nicht handfeste Hintergründe hätte.

Das WL eine der tragenden Personen beim Rauswurf von JLB war, blieb damals ja keinem verborgen.

Das KA (nicht nur wegen seiner persönlich krisenhaften Zeit) mit der Doppelbelastung Geschäftsführung - sportliches Management überfordert ist, bestreitet wohl kaum jemand.

Das Müller allerdings derjenige gewesen ist, der die Weltkarriere von El Pipi verhindert hat, ist allerdings schon ein starkes Stück :D:D:D
 
Interessante Aussagen von Wontorra und wie Sofatester richtig anmerkt, hat er auch die nötigen Insiderkenntnisse.
Das Lemke irgendwann zurück will, nachdem die SPD ihn nicht als Präsidenten des Senats wollte, war irgendwie in der Stadt auch immer mal gemunkelt worden. Er war ja froh als er die Stelle als UN-Sonderbotschafter angeboten bekam, da er ja im Senat allein auf weiter Flur stand.

Mir persönlich graut es davor, wenn Lemke, der irgendwie fussballzeitlich noch irgendwo Anfang der 90er verweilt, zurückkommen sollte.

Interessant an den Aussagen ist zudem noch, dass diese sehr viel bestätigen, was man ja schon so gemunkelt hat und auch hier im Forum immer wiede als Mitursachen der derzeitigen Krise gehandelt wurde.
 
Ich sehe das irgendwie andersherum. Für mich hat man versucht auf biegen und brechen einen super breiten Kader zusammenzustellen. Jede Position doppelt zubesetzen.
Ich frage mich immer wieder warum so viel "Durchschnitt" verplichtet wird, anstatt mal ganz gezielt etwas mehr Geld für eine oder 2 Positionen zu investieren.
Bestes Beispiel sind diese Saison wieder Wagner und Silvestre, deren Job eigentlich eben so gut ein Amateur machen kann, was wiederum mehr Gehalt für eine "echte" Verstärkung frei gemacht hätte.
Etwas überspitzt gesagt: lieber eine starke erste 11 und bei Ausfällen Trinks, Thy, Schmidt etc ranlassen, als 10 "Mitläufer" ala Vranjes und co im Team zu haben.

Aber gut, da gehen die Meinungen auseinander.;)

Dass man jede Position doppelt besetzten will, wurde lange Jahre immer betont und auch vollzogen, da gebe ich Dir Recht. Ich sehe das aber eher quantitativ, zumal auch immer wieder Experimente mit Leihspielern oder hoffnungsvollen Talenten dabei waren. Es sind ja eher selten erfahrene Spieler für die Kaderbreite verpflichtet worden um sich einen Kader mit möglichst geringem Leistungsgefälle aufzubauen. Und wie ich schon schrieb, ist es für die meisten Vereine auch viel zu schwer, dies auf hohem Niveau für den gesamten Kader zu gewährleisten.

So hat man bei den Transfers entweder versucht eine punktuelle qualitative Verbesserung herbeizuführen, oder holte Spieler wie Prödl oder Wagner, von denen man sich eine langfristige Entwicklung erhoffte - und zwischendurch gibt es halt mal Tests wie mit Abdennour oder Tziolis. Es passiert aber eher selten, dass man z.B. einen namhaften Nationalspieler holt, um für die Breite eine gute Alternative zu haben. Meistens fiel stattdessen ein namhafter Abgang weg oder er hat sich zumindest angedeutet - und unterm Strich ergab dies mit Glück dann die genannte punktuelle Qualitätsverbesserung.

Ich dieser Transferperiode denke ich z.B., dass man sich von Arnautovic und Wesley, auch angesichts der Transfersummen, eine sofortige Verstärkung erhofft hat. Und auch Silvestre sollte bestehende Probleme sofort beheben anstatt eine langfristige Alternative auf der LV-Position darzustellen. In den Jahren davor wurden z.B. Marin, Pizarro oder Özil verpflichtet, was in meinen Augen in erster Linie der Stärkung der Stammelf diente. Auch von Borowski hat man sich sicherlich mehr erhofft, als nur eine Alternative für die Breite zu verpflichten.

Das ist es was ich meinte: natürlich wird auch in die Breite investiert, was kopfmäßig dann auch passt. Allerdings werden neben den teuren Verpflichgungen zu einem großen Teil eben Talente eingebunden, anstatt von vorn herein einen Konkurrenzkampf auf den entsprechenden Positionen zu entfachen.

Und diese Strategie kann eben nur aufgehen, wenn auf der einen Seite die Stammkräfte gesund bleiben größtenteils ihre Form abrufen, auf der anderen Seite aber die Entwicklung der jungen Spieler erwartungsgemäß verläuft. Beides ist in der laufenden Saison jedoch nicht der Fall - hinzu kommt noch das Problem, dass Spieler wie Jensen oder Pasanen eben nicht auf Anhieb ihren Job angemessen gemacht haben wenn sie gebraucht wurden, auch da haben wir schon andere Zeiten erlebt.

Ich hoffe es ist klargeworden, worauf ich hinauswollte.
 
Ich fasse den langen Beitrag vor mir etwas kürzer zusammen: KA hat zuletzt ein paar Jahre erheblich mehr Schei**e gebaut, als das er Brauchbares zuwege brachte. Und das, nachdem er davor sehr viele Jahre so gut wie nie Schei**e baute, sondern meistens aus Dreck Gold machte. Weshalb das mit der Schei**e jetzt umso unangenehmer auffällt. Zumal es jetzt diese Saison die entsprechenden beschi**enen Ergebnisse herbei führt.
 
Kann sich jeder mal hinterfragen ob das in der Tat so ist? Hat KA in den letzten Jahren nur Scheisse gebaut? Wenn ich mir die finanziellen Berichte (Umsatz ...), wenn ich mir das stadion das Umfeld und auch die Kaderentwicklung anschaue bin cih der Meinung bis auf CA gab es bei uns keinen Griff ins Klo.

Nebenbei maße ich mir nicht an die Arbeit von KATS auch nur im entferntesten zu bewerten, klar bin ich unzufrieden und will gerne um Platz 1 spielen aber auch ein soclhen Jahr (ohne Abstieg) kann sehr heilsam sein.
 
Wenn ich mir die finanziellen Berichte (Umsatz ...), wenn ich mir das stadion das Umfeld und auch die Kaderentwicklung anschaue bin cih der Meinung bis auf CA gab es bei uns keinen Griff ins Klo.

Keinen Griff ins Klo? Machst du Witze? Borowski, Silvestre, Wagner undundund, also die Liste lässt sich beliebig verlängern. Schau dir mal die Anzahl der ganzen Neuzugänge der letzten Jahre an und wer uns davon konkret weitergeholfen hat - so viele wirst du da nicht finden...
 
Keinen Griff ins Klo? Machst du Witze? Borowski, Silvestre, Wagner undundund, also die Liste lässt sich beliebig verlängern. Schau dir mal die Anzahl der ganzen Neuzugänge der letzten Jahre an und wer uns davon konkret weitergeholfen hat - so viele wirst du da nicht finden...

Nicht zu vergessen die zahllosen "Supertalente", die uns ja erst in Zukunft weiterhelfen und jetzt zum Teil bereits verkauft/verliehen oder irgendwo in der U 23 geparkt sind und sich wohl nie bei den Profis durchsetzen werden...
 
Keinen Griff ins Klo? Machst du Witze? Borowski, Silvestre, Wagner undundund, also die Liste lässt sich beliebig verlängern. Schau dir mal die Anzahl der ganzen Neuzugänge der letzten Jahre an und wer uns davon konkret weitergeholfen hat - so viele wirst du da nicht finden...

Stimmt Boro habe ich vergessen (den hab eich gedanklich schon gestrichen :-) ) , bei Wagne rbin ich aufgrund des Alters noch toleranter ausserdem wurde er als Stürmer Nr. 4 geholt dem man eine Schritt nach vorne zugetraut hat bislang konnte er dies nciht nachweisen.
Silvestre lasse ich bedingt durchgehen, da er sich in der RR gefangen hat verglcihen mit der katastrophalen Hinrunde und er zudem als IV auflaufen kann.

Piza wurde für einen Spottpreis geholt und daran ist einzig KATS Schuld.
Wesley wurde geholt der uns auch direkt vertsärkt aht und das als Brasilianer.
Arni siehe Wagner bzw. meinen Post im Arni Thread.
Und wenn ich zudem mal auf unsere junge Garde schaue sind wir da zumindest wer einen Profivertarg hat guzt bestückt: Trinks, Thy, Kroos, Stavanovic, Testroet.
 
sagen wir mal so: Wir haben in den vergangenen 4-5 Jahren Vieles (Viele) probiert. Der Großteil davon hat uns nicht entscheidend weitergebracht. Ich weiß nicht, ab welchem Punkt man von einem guten oder sehr guten Manager spricht - also, wie viele Fehlgriffe er sich erlauben kann, bis die Quote wieder stimmt.

Dennoch muss man zwei Dinge berücksichtigen: Werder ist darauf angewiesen, Vieles, was evtl. nicht funktioniert auszuprobieren. Das hängt mit beschränkten wirtschaftlichen Mitteln im Vergleich zu großen sportlichen Ansprüchen zusammen. Hier wurde bei einigen Spielern, wie Arnautovic, Carlos Alberto, Diego oder auch Özil, großes Risiko gegangen. Das kann gutgehen (ist es in den meisten Fällen auch), das kann schief gehen. Unser Problem ist z.T., dass m.E. über die Idee, solche Spieler zu holen, ein Konzept verloren ging. Man achtete vielleicht zu sehr auf individuelle Klasse, vernachlässigte die Zusammenhänge. Allofs selbst sagte "wir sind auf solche Transfers angewiesen". Mag sein, doch wo bleibt heute die funktionierende Mannschaft?

Man muss sich hier imo im Sommer wieder neu aufstellen. Vielleicht bedeutet das auch, eine Umkehr weg vom Dominanz-Fußball. Aber nach aktueller Situation bedeutet das wohl eher einen Fortschritt, als Rückschritt.
 
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