Klaus Allofs

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Natürlich sind es Fakten, dass wir schlecht dastehen, denn wir stehen ja zurecht da wo wir stehen. Damit lässt sich nur kein Potenzial messen. Das ist der Haken an deiner "Argumentation". Selbstverständlich kann keiner von uns dieses Potenzial beweisen, aber du eben auch nicht. Fakt ist aber, dass die Verantwortlichen es so sehen. ;)

Die Verantwortlichen sehen etwas was man nicht beweisen kann – auch eine interessante Umschreibung für Glaubensbekundungen. ;) Beim Thema Potential muss ich immer an einen Satz denken, den ich mal irgendwo gelesen habe: "Hören Sie auf, Ihr volles Potential ausleben zu wollen. Sie haben wahrscheinlich nicht viel mehr Potential als das, was Sie gerade jetzt zeigen" – sicherlich nur eine halbernst gemeinte Aussage, vielleicht aber eine passende Umschreibung für die jetzige Situation?
 
Werders Ziel sollte es allerdings nicht sein, nächste Saison wieder in den Abstiegskampf zu geraten.

Sollte. Aber die Ereignisse dieser Saison sind nicht nur, aber hauptsächlich ein Resultat einer Ansammlung von Fehlern, die sich in den letzten summiert und in dieser Saison das Faß zum überlaufen gebracht haben. Es wäre wünschenswert aber es ist nur schwer vorstellbar, daß alles das, was in Jahren zuvor schief gelaufen ist und sich in dieser Saison potenziert hat, nach einer Sommerpause von nur wenigen Wochen nicht mehr aktut sein soll.
 
Stuttgart hat in der Tat mehr Möglichkeiten als wir, vergleichbar mit Hamburg, aber weniger als Schalke oder Bayer natürlich. Und Hoffenheim hat weniger Möglichkeiten als wir, selbst mit Hopp. Der pumpt da ja keine Milliarden rein und jetzt sowieso immer weniger, bzw. bald gar nix mehr.

Ist nur die Frage, wann dieses "bald gar nix mehr" sein wird. Ich kann es mir kurz- bis mittelfristig es nicht vorstellen, weil ohne sein Engagement die TSG in der Bundesliga wirtschaftlich wohl nicht überlebensfähig wäre, und dann wären all die Millionen, die Hopp in Stadion und Infrastruktur gesteckt hat, mehr oder weniger in den Sand gesetzt. Das ist kaufmännisch unklug und so heimatverbunden wie Hopp ist (weil sonst hätte er das Geld auch z.B. bei Waldhof Mannheim investieren können), halte ich dieses Szenario für eher ausgeschlossen - zumindest so lange, bis die TSG sich nicht selbst finanzieren kann.
 
Sollte. Aber die Ereignisse dieser Saison sind nicht nur, aber hauptsächlich ein Resultat einer Ansammlung von Fehlern, die sich in den letzten summiert und in dieser Saison das Faß zum überlaufen gebracht haben. Es wäre wünschenswert aber es ist nur schwer vorstellbar, daß alles das, was in Jahren zuvor schief gelaufen ist und sich in dieser Saison potenziert hat, nach einer Sommerpause von nur wenigen Wochen nicht mehr aktut sein soll.

leider sehr wahr! vor allem, weil jetzt noch weniger geld da ist. und weil die sportliche perspektive auch nicht mehr so ziehen dürfte! und leider werden gerade die positionen, die es zu verstärken gilt, nicht billig sein. was man mit billig- bzw. alternativ-lösungen auf der lv-position erreicht hat, sieht man ja! und auch wenn boenisch zurückkommt, selbst den sehe ich von der qualität eher als back-up für den stamm-lv!
dazu braucht es dringend einen qualitativ hochwertigen spielmacher, einen stürmer, der neben pizarro das wort stürmer überhaupt verdient (gut, muss man abwarten, wie avdic sich macht, wenn er denn mal fit wird :rolleyes:), je nachdem was mit merte und naldo wird einen neuen stamm-iv, und evtl. sogar noch einen frings-ersatz (bargi ist dafür zu weich und zusammen mit wesley meiner meinung nach defensiv nicht gut genug).
mit den vorhandenen mitteln dürfte es unmöglich sein, all diese löcher zu stopfen! :(
 
Also, DAS solltest du besser nicht schreiben. Du nimmst sonst einigen Usern hier das Feindbild! ;)

Abgesehen davon, daß Begriffe mit dem Wort "Feind" beim Fußball nix verloren haben, gab es schon zu den Zeiten, wo man Hopp ausschließlich aus dem Wirtschaftsteil der Zeitungen kannte, mehr als ausreichend Verieine, Gruppierungen oder Personen, an bzw. mit denen man seine
Antipathien "pflegen" konnte.
;)
 
Abgesehen davon, daß Begriffe mit dem Wort "Feind" beim Fußball nix verloren haben, gab es schon zu den Zeiten, wo man Hopp ausschließlich aus dem Wirtschaftsteil der Zeitungen kannte, mehr als ausreichend Verieine, Gruppierungen oder Personen, an bzw. mit denen man seine
Antipathien "pflegen" konnte.
;)

Grundsätzlich gebe ich dir recht, "Feindschaft" hat im Fußball nix verloren. Ich habe es in diesem Zusammenhang auch eher ironisch gemeint. Schlimmer sind m. E. noch Äußerungen wie "ich hasse den Verein XY". Soviel zum Off. ;)
 
prinzipiell nicht, kann jeder halten wie er will. ich frag mich allerdings, was du daran so schlimm findest, wenn jemand sagt, er hasse einen bestimmten verein.
 
Hass hat im Sport und auch sonst wo in der Gesellschaft nichts verloren. Irgendwann kommt dir bestimmt auch diese Einsicht. Ist sicherlich auch eine Generationenfrage, da ich um einiges älter bin als du.
 
Schon in den letzten 5-6 Jahren, konnte man ab Minute 20 einer spielbestimmenden Werder-Mannschaft mit einem Kontertor völllig aus dem Konzept bringen; dies hat sich gestern gegen Hannover wieder einmal bestätigt, trotz verändertem Spielermaterial.

Eben, wenn unsere Viererkette wie immer 10 Meter vor der Mittelfeldlinie rumturnt, völlig egal zu welchem Zeitpunkt, dann ist die erste Chance des Gegners zumeist auch eine Großchance.

Und immer noch Almeidas Verkauf für den Ausgang der Saison verantwortlich machen :D

Das macht genau wer? Almeida ist lediglich ein weiteres Kapitel in KAs unsäglicher Transferpolitik der jüngeren Vergangenheit
 
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