Klaus Allofs

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Zum jetzigen Zeitpunkt macht eine Trainerentlassung keinen Sinn!
Wenn man aber diese fordert, muss man eine Alternative haben.
Werder neigt dazu, Trainer mit Stallgeruch zu verpflichten. Sie sind eben mit Trainern, die nie für Werder gespielt haben, außer Rehagel, schlecht gefahren.
Daher sucht dieser Verein die Bremer Lösung. Da bleibt aktuell nur noch Norbert Meier. Ob der sich das hier aber antun will...
Am Ende kommt noch Otto der Erste zurück, wenn es extrem brenzlig wird. Hat schon in Berlin nicht geklappt, aber wer weiß...
 
Da hat man die Mannschaft doch relativ deutlich verändert und stößt aber nach nunmehr sieben Spieltagen wieder auf die alten Probleme.
Neben einem ambitionierten Offensivspiel fehlt es nach wie vor an der nötigen Kompaktheit in der Defensive. Das geht dann nun auch schon seit Jahren so und hier hoffen einige immer noch auf ein weiteres Wunder an der Weser.
Naja, da diejenigen, die für die anhaltende Krise verantwortlich sind, weiter schalten und walten können, wie sie wollen, braucht es wohl auch wieder mal ein Wunder. Mit zeitgemäßem Fußball und mit einem guten Umgang mit der Mannschaft sowie den Medien hat das alles jedenfalls nichts mehr zu tun.
Ich nenne so etwas nur noch Stückwerk.
 
Ich finde es nicht o.k.,was Du schreibst!
Es war ein durchaus probater Gedanke,einen alten Bekannten wie Elia aus erfolgreichen Zeiten,an die Seite Arnautovics zu stellen.
Das machte Sinn!
Jetzt darauf rumzutrampeln,weil die Flügelzange stumpf ist,konnte niemand vorhersehen!
Man muß mal die Kirche im Dorf lassen!
Hinterher,wenn es nicht funzt,alles abmeckern ist doch scheiße.

Man kann alles kaputtreden,wenn der Erfolg ausbleibt.

Das ganz große Problem sehe ich darin,daß mit dem Spieler Arnautovic bei Werder Bremen nichts gehen wird.
Und das leider von Beginn an!

KA hat in dieser Saison nicht den entscheidenden Fehler gemacht.
Die hat er reichlich,mit katastrophalen Folgen,vorher gemacht.

Wenn sie den "Glöckner von Bremen"(Körperhaltung) im nächsten Jahr noch für 4 Millionen loswerden,dann nenne ich das noch gelungene Schadensbegrenzung im Einzelfall!


Ich selber habe keinen Bock mehr,darauf zu hoffen,daß er mal endlich ein herausragendes Spiel rauskitzeln kann!
Seine Fangemeinde wird hier ja schon euphorisch,wenn seine potentiellen Begabungen mal aufblitzen.
Das Fazit seit Verpflichtung ist ernüchternd!

Aber wenn Elia ihn nicht mal neu grundmotivieren kann,dann ist das nicht das Problem falscher Neuverpflichtungen,sondern die Ernte einer personellen Fehlentscheidund,die Werder-Arnautovic heißt!


Er ist und bleibt ein Fremdkörper!
So wie ich es bei bei Sokratis auch sehe,nur bei dem haut die Leistung(noch)hin.

Nein,es wird Zeit,daß neue Köpfe und Intuitionen die altbewährte "Rentnerband mit ihren Kröpfen" ablöst!

Ich hatte immer Spaß an Werder,selbst als ich noch nicht in Bremen wohnte,aber was ich jetzt spüre,das ist wie ein Erstickungstod,wie ein Tümpel,der kippt.

Dann kommt irgendwann wieder ein Sieg,dann zwei Niederlagen,dann Sprüche und Hoffnungen,dann Erklärungen und Beschwichtigungen,daß alles seine Zeit braucht.

Aber Bauch,Herz und Seele sagen:"Ich kann das Gelaber und was ich sehe,einfach nicht mehr ertragen!"

Pardon,aber so geht es mir!

Volle Zustimmung zu Deinem Beitrag, der auch meiner Meinung entspricht.

BIS AUF Deinen ersten Abschnitt:

Ich habe nämlich schon V O R Elias Verpflichtung eindringlich gewarnt, das man ein ganz hohes Risiko dabei eingeht, voll auf die beiden sehr teuren "Problemkinder" zu setzen und sich von denen abhängig zu machen.

Und nicht H I N T E R H E R abgemeckert !!! Das machen jetzt andere...

Und das ist eh ein Punkt, der mir sauer aufstößt. ICH lasse mich an meinen Vorhersagen/Befürchtungen messen und nehme es in Kauf, erst einmal von der Masse hier angegriffen zu werden.

Hinterher, wenn sich -was leider öfters vorkommt- herausstellt, das meine Befürchtungen eintreffen, vertragen das einige offensichtlich nicht und gehen dann auf Beleidigungskurs mir gegenüber...

Ich bleibe bei meiner Einschätzung, das KATS vielzusehr in der jüngsten Vergangenheit auf Spieler mit den "besonderen Fähigkeiten" gesetzt haben, statt auf eine kompakte Einheit Wert zu legen.
Und als Folge dessen sind uns jetzt viele Mannschaften überlegen, die zwar vom Potenzial der Einzelspieler deutlich schlechter aufgestellt sind, dafür aber über eine kompakte Einheit verfügen. Und das ist im heutigen Fußball viel wichtiger!!!

Gruß vom
Werder-Oldie
 
Volle Zustimmung zu Deinem Beitrag, der auch meiner Meinung entspricht.

BIS AUF Deinen ersten Abschnitt:

Ich habe nämlich schon V O R Elias Verpflichtung eindringlich gewarnt, das man ein ganz hohes Risiko dabei eingeht, voll auf die beiden sehr teuren "Problemkinder" zu setzen und sich von denen abhängig zu machen.

Und nicht H I N T E R H E R abgemeckert !!! Das machen jetzt andere...

Gruß vom
Werder-Oldie

Interessiert hier keine Sau.
 

:tnx:

@Werder-Oldie:

Dein Problem scheint der eigene Narzissmus zu sein! Das werden Dir schon mehr User geschrieben haben, aber ich versuchs einfach nochmal.

Die Problematiken sind bekannt und es interessiert nun wirklich niemanden, ob Dir Problematiken schon vorher bewußt waren oder nicht. Man kann sich darüber unterhalten, ob diese Problematiken jetzt wirklich zu einem Problem werden und das sehe ich bislang nicht so.

Elia ist bemüht und derzeit ist es wohl so, dass es ihn ungemein nervt, das sowenig "klappt". Jetzt gilt es, diesen Missmut zu nutzen und in positive Bahnen zu lenken. Der Junge läuft, er arbeitet und man kann ihm nicht vorwerfen, dass er Anteilnahmslos ist. Eine Grundvoraussetzung, um weiter mit ihm am Erfolg zu arbeiten. Oder siehst Du das anders?
 
Bei solchen Postings habe ich immer das Gefühl, das es gewissen Usern gar nicht um die Sache geht, sondern um eine Ihr-habt-mir-ganz-gemein-widersprochen-und-jetzt-müsst-ihr-euch-entschuldigen-aber-sofort-Haltung, die gepflegt werden will.

Richtig, aber wenn man diese These anwenden will, dann muß sie auch bei denen angewendet werden, die im Erfolgsfall ähnliches posten würden. Denn diese Verhaltensweise ist eine Angelegenheit des Charakters oder wozu man es auch immer zuordnen mag, aber nicht eine Angelegenheit einer bestimmten Meinung.
 
Ich mache mir Sorgen! Ein Tiefpunkt nach dem anderen... seit 2 1/2 Jahren. Schau dir unsere Bilanz an! In den letzten 26 Spielen haben wir 4 Siege geholt. In jedem anderen Verein wäre längst die Reißleine gezogen worden. Wir ALLE haben ausreichend Geduld mit Schaaf gehabt... es MUSS irgendwann ein Ende haben.

[...]
Dieser Trainer schafft es seit Jahren nicht eine kompakte Defensive auf die Beine zu stellen. Er will ständig das eigene Spiele durchdrücken. Es findet keine Einstellung ZUM Gegner statt. Seit Jahren die gleichen Fehler im Aufbauspiel, die uns dann in der Rückwärtsbewegung das Genick brechen.

Was wollt ihr eigentlich alle? Muss es erst wirlich so schlimm kommen, dass wir in noch ernsthaftere Abstiegsprobleme geraten als vor 2 Jahren? Hat euch anscheinend nicht gereicht.

[...]

1899% Zustimmung. :tnx:

Das was wir in den letzten Jahren erleben mußten, kann man nicht mehr mit dem Begriff "Betriebsunfall" begründen, wie es in 10/11 hier noch zu lesen war. Denn aus diesem Betriebsunfall wurde mittlerweile eine kalendarische Massenkarambolage, bei der es noch im Herbst 2012 kontinuierlich zu weiteren Zusammenstößen kommt..
 
Ich finde die Argumentation der Schaaf-"Gegner" durchaus nachvollziehbar. Das Spielermaterial, die Taktik und die Aufstellung wurden durchgetauscht, die Schwächen sind aber die gleichen. Soweit klar, die einzige konstante Komponente ist der Trainer...

Aber gerade, WEIL alles andere diese Saison völlig neu ist (was in den letzten Saisons ja eher immer nur punktuell verändert wurde), habe ich so ein kleines bisschen Resthoffnung, dass das wirklich noch "Eingewöhnungswehen" sind, Schwankungen wie sie bei einer jungen Mannschaft vorkommen. Ich kann doch nicht 75 Minuten gegen die übermächtigen Bayern sicher stehen, das abfeiern und bei einem gruseligen Spiel gegen Augsburg alles in Frage stellen.

Schwierig, Schwierig...

EDIT: Scheisse, falscher Thread -.-
 
Ich finde die Argumentation der Schaaf-"Gegner" durchaus nachvollziehbar. Das Spielermaterial, die Taktik und die Aufstellung wurden durchgetauscht, die Schwächen sind aber die gleichen. Soweit klar, die einzige konstante Komponente ist der Trainer...

Aber gerade, WEIL alles andere diese Saison völlig neu ist (was in den letzten Saisons ja eher immer nur punktuell verändert wurde), habe ich so ein kleines bisschen Resthoffnung, dass das wirklich noch "Eingewöhnungswehen" sind, Schwankungen wie sie bei einer jungen Mannschaft vorkommen. Ich kann doch nicht 75 Minuten gegen die übermächtigen Bayern sicher stehen, das abfeiern und bei einem gruseligen Spiel gegen Augsburg alles in Frage stellen.

Schwierig, Schwierig...

EDIT: Scheisse, falscher Thread -.-

Egal ob falscher Fred, der Beitrag ist doch wirklich lesenswert !

Allerdings steckt in dem von mir fett markierten ein ziemlicher Kardinalsirrtum: Zwar wurde die Systembezeichnung und das System geändert, diese Änderung wiegt unterm Strich bei einer Gesamtbetrachtung aber viel weniger, als es zunächst den Anschein hat.

Denn die generell zu Grunde liegende Spielfilosofie ist die Gleiche geblieben:
Offensive Ausrichtung, das Überrennnen bzw. Überspielen des Gegners, das Setzen auf stärkere individuelle Fähigkeiten der einzelnen Spieler, denen man, damit sie diese Stärken entfalten können, zwar taktische Aufgaben gibt, aber diese Aufgaben eben nicht in "starres" taktisches Positionsverhalten zwingt, sondern die Umsetzung der Aufgaben den einzelnen Spielern überlässt.

Die meisten Gegner verfolgen derzeit den umgekehrten Weg: Den einzelnen Spielern durch die "Korsettstangen" eines vorgegebenen, systematisch einübbaren Positionsspiels die Aufgabenerfüllung zu erleichtern und allenfalls 1-2 besonders heraus ragenden, kreativen Spielern zusätzliche Freiräume zu ermöglichen.
Das ist im Ergebnis einfacher zu spielen und senkt die Fehlerquote.
 
Egal ob falscher Fred, der Beitrag ist doch wirklich lesenswert !

Hmm, das Kompliment hab ich schon lang nicht mehr bekommen :D

Allerdings steckt in dem von mir fett markierten ein ziemlicher Kardinalsirrtum: Zwar wurde die Systembezeichnung und das System geändert, diese Änderung wiegt unterm Strich bei einer Gesamtbetrachtung aber viel weniger, als es zunächst den Anschein hat.

Damit habe ich nicht nur das Spielsystem gemeint (woraufhin du recht hast) sondern auf die vielen Neuzugänge/Abgänge in der Startelf.
 
......... die sich durch eine lange Vorbereitungszeit mit sehr wenigen Ausfällen relativieren, man schaue sich andere Teams wie zB. Paderborn und Münster mit deren Kader-Veränderungen an.
 
Egal ob falscher Fred, der Beitrag ist doch wirklich lesenswert !

Allerdings steckt in dem von mir fett markierten ein ziemlicher Kardinalsirrtum: Zwar wurde die Systembezeichnung und das System geändert, diese Änderung wiegt unterm Strich bei einer Gesamtbetrachtung aber viel weniger, als es zunächst den Anschein hat.

Denn die generell zu Grunde liegende Spielfilosofie ist die Gleiche geblieben:
Offensive Ausrichtung, das Überrennnen bzw. Überspielen des Gegners, das Setzen auf stärkere individuelle Fähigkeiten der einzelnen Spieler, denen man, damit sie diese Stärken entfalten können, zwar taktische Aufgaben gibt, aber diese Aufgaben eben nicht in "starres" taktisches Positionsverhalten zwingt, sondern die Umsetzung der Aufgaben den einzelnen Spielern überlässt.

Die meisten Gegner verfolgen derzeit den umgekehrten Weg: Den einzelnen Spielern durch die "Korsettstangen" eines vorgegebenen, systematisch einübbaren Positionsspiels die Aufgabenerfüllung zu erleichtern und allenfalls 1-2 besonders heraus ragenden, kreativen Spielern zusätzliche Freiräume zu ermöglichen.
Das ist im Ergebnis einfacher zu spielen und senkt die Fehlerquote.

Das Kompliment mit dem "schönen Beitrag" kann man auch hier nur zurück geben! :daumen:
 
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