Irritation um Testspieler Mosquera
BERLIN - Felix Magath ist tief gefallen. Am 23. Mai feierte der Fußball-Lehrer mit dem VfL Wolfsburg den Gewinn der Meisterschaft. Am Sonnabend musste der neue Trainer vom FC Schalke 04 nach der 1:2 (0:1)-Niederlage vor 13 509 Zuschauern im Benefizspiel beim 1. FC Union den Berlinern artig zu ihrer Leistung gratulieren. Union hat ein Klassespiel geliefert. Wir konnten uns nicht durchsetzen, lobte Magath den Zweitligaaufsteiger. Union hat berechtigte Hoffnungen, eine Sensation zu schaffen.
Magath spielte auf den nächsten großen Akt an der Alten Försterei an. Am Sonntag kommt Cupverteidiger Werder Bremen zum DFB-Pokalspiel nach Köpenick. Das bereitet Uwe Neuhaus Kopfzerbrechen. Den Union-Trainer plagen nach dem verdienten Sieg gegen die Schalker, den der Ex-Babelsberger Karim Benyamina (2.) und John Jairo Mosquera (52.) bei einem Gegentor von Vicente Sanchez (49.) sicherten, Besetzungssorgen. Bis auf Neuzugang Bernd Rauw sind alle Akteure einsatzbereit. Neuhaus ist quasi ein Opfer seiner eigenen Bemühungen geworden, alle Positionen möglichst doppelt zu besetzen.
Neuhaus konnte zur voraussichtlichen Startformation gegen Bremen nicht viel sagen. Ich weiß es selbst nicht. Wir haben einen sehr starken Konkurrenzkampf. Ich glaube auch nicht, dass es nach dem Bremen-Spiel eine Stammformation gibt, sagte Neuhaus. Jeder kann durch gute Trainingsleistungen und Kurzeinsätze auf sich aufmerksam machen. Es werden acht bis zehn Liga-Spiele vergehen, bis man seine Stammelf herausgefunden hat.
Ein bisschen durcheinander kam Neuhaus bei der Anzahl der Zugänge. Innerhalb weniger Sekunden sprach er erst von drei, dann von vier und letztlich wieder von drei Neuverpflichtungen. Das Verwirrspiel hängt mit Dauertestspieler John Jairo Mosquera zusammen, der seit dem 7. Juli mittrainiert. Der 21-jährige Kolumbianer, an dem Werder Bremen die Transferrechte besitzt, soll dem Vertrag für ein zweijähriges Ausleihgeschäft längst zugestimmt haben. Warum Union das nicht bestätigen will, ist schleierhaft. Angeblich muss die DFL erst zustimmen. (Von Matthias Koch)
BERLIN - Felix Magath ist tief gefallen. Am 23. Mai feierte der Fußball-Lehrer mit dem VfL Wolfsburg den Gewinn der Meisterschaft. Am Sonnabend musste der neue Trainer vom FC Schalke 04 nach der 1:2 (0:1)-Niederlage vor 13 509 Zuschauern im Benefizspiel beim 1. FC Union den Berlinern artig zu ihrer Leistung gratulieren. Union hat ein Klassespiel geliefert. Wir konnten uns nicht durchsetzen, lobte Magath den Zweitligaaufsteiger. Union hat berechtigte Hoffnungen, eine Sensation zu schaffen.
Magath spielte auf den nächsten großen Akt an der Alten Försterei an. Am Sonntag kommt Cupverteidiger Werder Bremen zum DFB-Pokalspiel nach Köpenick. Das bereitet Uwe Neuhaus Kopfzerbrechen. Den Union-Trainer plagen nach dem verdienten Sieg gegen die Schalker, den der Ex-Babelsberger Karim Benyamina (2.) und John Jairo Mosquera (52.) bei einem Gegentor von Vicente Sanchez (49.) sicherten, Besetzungssorgen. Bis auf Neuzugang Bernd Rauw sind alle Akteure einsatzbereit. Neuhaus ist quasi ein Opfer seiner eigenen Bemühungen geworden, alle Positionen möglichst doppelt zu besetzen.
Neuhaus konnte zur voraussichtlichen Startformation gegen Bremen nicht viel sagen. Ich weiß es selbst nicht. Wir haben einen sehr starken Konkurrenzkampf. Ich glaube auch nicht, dass es nach dem Bremen-Spiel eine Stammformation gibt, sagte Neuhaus. Jeder kann durch gute Trainingsleistungen und Kurzeinsätze auf sich aufmerksam machen. Es werden acht bis zehn Liga-Spiele vergehen, bis man seine Stammelf herausgefunden hat.
Ein bisschen durcheinander kam Neuhaus bei der Anzahl der Zugänge. Innerhalb weniger Sekunden sprach er erst von drei, dann von vier und letztlich wieder von drei Neuverpflichtungen. Das Verwirrspiel hängt mit Dauertestspieler John Jairo Mosquera zusammen, der seit dem 7. Juli mittrainiert. Der 21-jährige Kolumbianer, an dem Werder Bremen die Transferrechte besitzt, soll dem Vertrag für ein zweijähriges Ausleihgeschäft längst zugestimmt haben. Warum Union das nicht bestätigen will, ist schleierhaft. Angeblich muss die DFL erst zustimmen. (Von Matthias Koch)
:applaus:
Sorry, musste sein. 