Bremen
Moderator
Aus dem Füllkrug-Thread hierher kopiert:
Wunder wird Jahns sicherlich nicht vollbringen können. Aber mit ihm bestehen zumindest Chancen, dass durch sein Netzwerk und Erfahrungen bei den Salzburger Dosen die Transfers kreativer werden und somit eine bessere Basis für sportlichen und somit auch finanziellen Erfolg geschaffen wird. Sich vorwiegend an Resterampen und/oder 2.-Wahl-Nachwuchsmannschaften von Bundesliga-Rivalen zu bedienen, ist hinsichtlich der Schaffung von Mehrwerten i.d.R. nicht besonders kreativ - auch ein Grund, warum von der Sommer-TP 17/18 bis zur Winter-TP 19/20 (= kurz vor dem ersten Corona-Lockdown) auf dem Transfermarkt ca. 22,5 Mio. € mehr ausgegeben als eingenommen wurden.
Wie es richtig funktioniert, zeigt der SC Freiburg. Nach der Rückkehr in die 1. Bundesliga 2016 haben sie sich durch gute Arbeit sportlich und somit auch finanziell kontinuierlich gesteigert. Somit war es ihnen z.B. möglich, 2017 Robin Koch für 3,5 Mio. € aus Kaiserslautern zu holen und diesen 2020 für 13 Mio. € nach Leeds zu verkaufen; ebenfalls 2020 ging der 2018 für 5 Mio. € vom HSV geholten Waldschmidt für 5 Mio. € für 15 Mio. € zu Benfica.
2021 wurde der 10 Monate zuvor aus Angers für 10 Mio. € verpflichtete Santamaria für 14 Mio. € nach Rennes transferiert. Und im Sommer 2022 haben die Breisgauer den aus der eigenen U19 hochgezogene N. Schlotterbeck für 20 Mio. an den BVB verkauft. Macht unterm Strich einen Rohgewinn von 43,5 Mio. €, die in den Kader reinvestiert wurden.
Es geht ja nicht nur um ablösefreie Spieler Sondern generell um welche, die einen Mehrwert schaffen können; sei es, ob sie für lau zu haben sind oder eine vergleichsweise geringe Ablöse kosten.Ich verstehe die teilweise Aufregung um NF nicht. Es ist doch bekannt, dass Werder Transfererlöse erzielen muss, um auf dem Transfermarkt irgendwie aktiv werden zu können. Ablösefreie Spieler sind nicht der Weisheit letzter Schluss. Da kann man Glück haben oder aber auch nicht. Viel mehr Sorge bereitet mir die Erwartungshaltung u.a. hier im Forum an den neuen Kaderplaner. Man nur hoffen, dass er nur annähernd diesen Erwartungen entsprechen kann. Wunder wird der auch nicht bewirken.
Wunder wird Jahns sicherlich nicht vollbringen können. Aber mit ihm bestehen zumindest Chancen, dass durch sein Netzwerk und Erfahrungen bei den Salzburger Dosen die Transfers kreativer werden und somit eine bessere Basis für sportlichen und somit auch finanziellen Erfolg geschaffen wird. Sich vorwiegend an Resterampen und/oder 2.-Wahl-Nachwuchsmannschaften von Bundesliga-Rivalen zu bedienen, ist hinsichtlich der Schaffung von Mehrwerten i.d.R. nicht besonders kreativ - auch ein Grund, warum von der Sommer-TP 17/18 bis zur Winter-TP 19/20 (= kurz vor dem ersten Corona-Lockdown) auf dem Transfermarkt ca. 22,5 Mio. € mehr ausgegeben als eingenommen wurden.
Wie es richtig funktioniert, zeigt der SC Freiburg. Nach der Rückkehr in die 1. Bundesliga 2016 haben sie sich durch gute Arbeit sportlich und somit auch finanziell kontinuierlich gesteigert. Somit war es ihnen z.B. möglich, 2017 Robin Koch für 3,5 Mio. € aus Kaiserslautern zu holen und diesen 2020 für 13 Mio. € nach Leeds zu verkaufen; ebenfalls 2020 ging der 2018 für 5 Mio. € vom HSV geholten Waldschmidt für 5 Mio. € für 15 Mio. € zu Benfica.
2021 wurde der 10 Monate zuvor aus Angers für 10 Mio. € verpflichtete Santamaria für 14 Mio. € nach Rennes transferiert. Und im Sommer 2022 haben die Breisgauer den aus der eigenen U19 hochgezogene N. Schlotterbeck für 20 Mio. an den BVB verkauft. Macht unterm Strich einen Rohgewinn von 43,5 Mio. €, die in den Kader reinvestiert wurden.
Aufgrund der zahlreichen Fehlentscheidungen in den letzten ca. 15 Jahren sicherlich. Vom Potential her ist Werder jedoch ein Kandidat für das gesicherte Mittelfeld in der 1. Liga. Aber um sich dort zu etablieren, müssen noch zahlreiche Hausaufgaben erledigt werden. Bleibt zu hoffen, dass die Verpflichtung von Jahn einer der erforderlichen Schritte in die richtige Richtung sein wird.I Werder gehört nun einmal von seiner Struktur her zu den schwächsten sechs Mannschaften jede 1.Liga-Saison.

Ne, diesbezüglich bin ich ganz bei dir.





