Bremen
Moderator
Ich nehme seine Mitspieler auch nicht aus der Schuld. Aber es stellt sich wiederholt die Frage, warum Pavlas so in die Spielgestaltung eingebundenPavlenka hat in der Situation erst einmal gut mitgespielt und gerettet aus meiner Sicht. Wenn unsere Spieler besser und schneller zurückgelaufen wären, hätte vielleicht auch einer von ihnen an den Ball kommen können. Wenn man sich die Szene noch mal anschaut sieht man, dass fast alle Bremer Spieler vorne bleiben, während die Kölner gut nachrücken. Wenn man Pavlenka das als Fehler ankreidet, dann darf man seine Mitspieler trotzdem nicht aus der Schuld nehmen.
ist (obwohl seine Ballkontrolle und Passsicherheit schlecht sind) und dementsprechend so weit vor dem eigenen Tor steht, dass wir wiederholt Gegentore dadurch kassieren, dass er zu weit vor dem Tor steht. Deswegen meine Frage, ob er von sich aus so agiert oder es zum Matchplan von OW gehört? So oder so, gerade weil wir in der Defensivarbeit signifikante Schwächen haben, wirkt dieses Vorgehen wie fußballerisches Harakiri. Wenn du eine Mannschaft hast, die gerade im ZM bei Ballverlust in der Lage ist, schnell von Offensive auf Defensive umzuschalten und sich somit mit wirksamen Gegenpressing dagegen stemmt bzw. über Spieler verfügt, die mit ihrem eigenen hohen Tempo den Gegnern das Kontern erschweren kann, dann macht es grundsätzlich Sinn, mit einem aufgerückten Keeper zu spielen. Aber wir verfügen weder über ein brauchbares ZM noch über ausreichend schnelle Spieler und sind auch nur schlecht in der Lage, von Angriff auf Abwehr umzuschalten. Diese Kombination ist eines unserer größten Schwächen, die bereits bei Saisonbeginn bzw. schon in der 2. Liga offensichtlich waren, und trotzdem lassen wir uns zu oft übertölpeln. Sei es durch Konter oder Fernschüsse.



So eine Sparsamkeit kenne ich sonst nur von den Schwaben hier um mich herum. 
