Ist Bremen Provinz?

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Hannover hat deshalb so einen Flughafen (in Langenhagen wohlgemerkt, das noch nicht allzulange zu Hannover gehört!) damit man nicht in die Stadt selbst rein muß! :lol:
Wenn Hannoveraner Bremen als Provinz bezeichnen, lenken sie nur von ihrem eigenen Provinznest ab. Niedersachsen/Bremen ist eine einzige Provinz, so gesehen.
Ja und?

Abgesehen von der Hauptstadt ist komplett Deutschland Provinz.

Ich finde auch nicht das Bremen sich unter Wert verkauft - laß die andern sich mal schön in die Brust werfen, wie die Spatzen inne Schiet.
 
Von einem Hannoveraner würde ich das als Kompliment auffassen. Es gibt wohl keine so langweilige und häßliche Stadt wie Hannover in diesem Land.

Doch - Hildesheim! :D

Und Schmolle: Selbst Berlin (was ist das überhaupt für ein Name??) ist nur ein zusammengeworfener Haufen stinkiger Fischerdörfer in der sandigen Brandenburger Mark!
Angeblich hip - aber immer wieder hopp!!! Dort können die Loide ja nicht mal richtig deutsch...
 
Zitat von Hansestädter;18970:
Um es mit den Worten von Harald Schmidt zu sagen:
Hannover ist die Stadt mit dem gewissen NICHTS!

Und um es mit Günther dem Treckerfahrer zu sagen:

So, dann haben wir noch die aller härteste Nummer: Hannover. Weil, Hamburg und Bremen, obwohl die ja einerseits sozusagen auch in Niedersachsen sind, haben sich ja feige verpißt, also hat Hannover die Landeshauptstadtswürde errungen. Absolut tote Hose, ne.
Da is dermaßen wenig los, die greifen zum Äußersten, die machen so oft ne Messe, wie's eben geht im Jahr, damit jedenfalls'n paar besoffene Abteilungsleiter durch die Straßen wanken. Und die leben davon, daß se, immer wenn die Messe is, zieh'n sie alle in ihr'n feuchten Karnickelstall und verhökern die Bude an den Schlitzi, ne.

:lol:

Vom Tirana des Nordens als provinziell bezeichnet zu werden ist definitiv Echtzeit-Comedy. :D
 
Na dann seht Euch mal zum Beispiel Kassel an. Die Stadt hat nix, aber auch gar nix. Bremen ist immer eine Reise wert und ist eine der schönsten Städte im Land. Klein aber fein!
 
@koschi
Der Haufen ehemaliger Fischerdörfer kommt aber ganz unentspannt damit klar - finde ich zumindest. :-)
Ich muß nicht ständig betonen, wie gern ich hier lebe, im Umland zwischen dem Stadtstaat Bremen, denn Bremerhaven gehört ja auch dazu.
Ich sach mal so: Wenn Bremerhaven auf die Idee käme in einer konzertierten Aktion mit Bremen die Logistikreißleine zieht, dann bemerken es zuerst die Bajuwaren, die uns angeblich alimentieren :cool:
Und der Rest Deutschlands spätestens fünf Tage später :cool:
 
Bremen ist mit einer der schönsten und gemütlichsten Städte, die ich kenne!
Gerade das Gemisch aus Stadt und, je nachdem wo man wohnt, Dorf, macht Bremen aus. Ich vermisse den breiten Schnack, der mir leider mit den Jahren in der Ferne verloren ging ... aber irgendwann gehts wieder heimwärts.:)
 
Die zehn größten Städte Deutschlands (nach Einwohnerzahl) sind:

Berlin (3.404.037)
Hamburg (1.754.182)
München (1.294.608)
Köln (989.766)
Frankfurt am Main (652.610)
Stuttgart (593.923)
Dortmund (587.624)
Essen (583.198)
Düsseldorf (577.505)
Bremen (547.934)

Wo ist Hannover:confused: Ach ja ist ja Provinz:p
 
...Bremen hat schöne Ecken und ist sicherlich viel attraktiver als Hannover, trotzdem ist es Provinz und hängt am Tropf der Geberländer (Hessen, BW, Bayern, NW und HH) - lebt also erheblich über seine Möglichkeiten. Eine Stadt mit viel sozialem Sprengstoff und der gleichzeitig 3. höchsten Dichte an Millionären. Werder ist sicherlich die grösste Marke die Bremen zu bieten hat, das kann jedoch nicht über 12,3 % Arbeitslose (Bundesdurchschnitt ca. 7,5 %) hinwegtäuschen - Hannover hat übrigens 10,2 %.

Ach ja, warum ist Bremen Provinz - weil man als Stadtstaat immer noch nicht einsehen möchte, dass die Zeiten der Eigenständigkeit längst vorbei sind. Wartet´s ab, in 20 Jahren gibt es einen Zusammenschluss von Niedersachsen, Bremen, HH und Schleswig-Holstein - mindestens. ;)

B.
 
Volle Zustimmung. :tnx:

Gehe ich aber mit dir konform, dass der Despot von Lummerland, König Alfons der Viertel-vor-Zwölfte, endlich ins Exil gejagt werden sollte? ;)
 
...Bremen hat schöne Ecken und ist sicherlich viel attraktiver als Hannover, trotzdem ist es Provinz und hängt am Tropf der Geberländer (Hessen, BW, Bayern, NW und HH) - lebt also erheblich über seine Möglichkeiten. Eine Stadt mit viel sozialem Sprengstoff und der gleichzeitig 3. höchsten Dichte an Millionären. Werder ist sicherlich die grösste Marke die Bremen zu bieten hat, das kann jedoch nicht über 12,3 % Arbeitslose (Bundesdurchschnitt ca. 7,5 %) hinwegtäuschen - Hannover hat übrigens 10,2 %.

Ach ja, warum ist Bremen Provinz - weil man als Stadtstaat immer noch nicht einsehen möchte, dass die Zeiten der Eigenständigkeit längst vorbei sind. Wartet´s ab, in 20 Jahren gibt es einen Zusammenschluss von Niedersachsen, Bremen, HH und Schleswig-Holstein - mindestens. ;)

B.

Neee, die größte Marke ist Beck's :D
 
Ach ja, warum ist Bremen Provinz - weil man als Stadtstaat immer noch nicht einsehen möchte, dass die Zeiten der Eigenständigkeit längst vorbei sind.

Zum Beitritt von Bremen zu Niedersachsen: die Schulden blieben, und NDS wird das sicherlich nicht übernehmen wollen. Das allein könnte NDS vor einer Aufnahme Bremens abschrecken. Eine Bremer Landesregierung würde entfallen, aber viele Behörden blieben, somit wird auch hier keine entscheidende finanzielle Verbesserung zu erwarten sein. Ob die Gemeinde Bremen mehr Geld bekommen würde wegen den Pendlern als jetzt, ist auch fraglich, dazu müsste eine Lokalregion geschaffen werden, aber ob das die Gemeinden im Bremer Umland wirklich wollen? Die verlieren dabei auch Geld. Und eine Metropol-Konkurrenz zu Hannover lässt NDS wohl auch nicht zu.

In Sachen Hafenangelegenheiten ist es wohl allemal besser, nicht von den Hannoverköppen abhängig zu sein, davon haben die nicht allzuviel Ahnung, und die Handlungsvollmacht hierfür an Bremen abgeben, das machen die wohl auch nicht. Also ein weiterer guter Grund für Bremen, nicht in NDS aufzugehen.

Nee, die Hannoveraner sollen mal lieber weiter ihre Pferde züchten und die Agrarwirtschaft lenken, aber schön die Finger von Bremen lassen. Ich kann nur hoffen, sollte eines Tages über eine "Fusion" entschieden werden, dass die Bremer dies gepflegt ablehnen.
 
Zum Beitritt von Bremen zu Niedersachsen: die Schulden blieben, und NDS wird das sicherlich nicht übernehmen wollen. Das allein könnte NDS vor einer Aufnahme Bremens abschrecken. Eine Bremer Landesregierung würde entfallen, aber viele Behörden blieben, somit wird auch hier keine entscheidende finanzielle Verbesserung zu erwarten sein. Ob die Gemeinde Bremen mehr Geld bekommen würde wegen den Pendlern als jetzt, ist auch fraglich, dazu müsste eine Lokalregion geschaffen werden, aber ob das die Gemeinden im Bremer Umland wirklich wollen? Die verlieren dabei auch Geld. Und eine Metropol-Konkurrenz zu Hannover lässt NDS wohl auch nicht zu.

In Sachen Hafenangelegenheiten ist es wohl allemal besser, nicht von den Hannoverköppen abhängig zu sein, davon haben die nicht allzuviel Ahnung, und die Handlungsvollmacht hierfür an Bremen abgeben, das machen die wohl auch nicht. Also ein weiterer guter Grund für Bremen, nicht in NDS aufzugehen.

Nee, die Hannoveraner sollen mal lieber weiter ihre Pferde züchten und die Agrarwirtschaft lenken, aber schön die Finger von Bremen lassen. Ich kann nur hoffen, sollte eines Tages über eine "Fusion" entschieden werden, dass die Bremer dies gepflegt ablehnen.

...es kommt der Tag, dann muss Brämen den Offenbahrungseid leisten, keine Frage mehr der eigenen Entscheidung. Mal ehrlich, die Staaten wachsen zusammen und "wir" leisten uns unbezahlbaren Luxus...

B.
 
Ein Bundesland kann übrigens nicht insolvent werden.

Sollte es keine eigene Entscheidung mehr geben über Selbständigkeit, so müsste dafür die Verfassung geändert werden. Ok, kann man machen, aber so einfach wird das nicht werden, denn ob das das BVG dann auch so mitmacht... Deutschland ist ein föderaler Bundesstaat, der in gewisse Belange eines Bundeslandes nicht eingreifen darf, somit speziell auch den Ländern die Hoheit über die Selbständigkeit oder die Aufgabe dessen gewährt.

Solange aber die Bundesländer selber entscheiden, glaube ich kaum, dass NDS daran interessiert ist, Bremen aufzunehmen, denn wie ich bereits sagte, die Schulden werden damit ja übernommen, und durch eine kleine Landesregierung weniger spart man nicht wirklich so viel, dass damit der Haushalt saniert werden kann.

Den Bremern ihre Selbständigkeit missgönnen nur unter dem Deckmantel "Schulden" ist zu einfach. Was wird denn durch die Aufgabe der Selbständigkeit wirklich besser?

Je nach Interessenslage gibt es übrigens Gutachten, die sowohl eine Fusion als auch eine Beibehaltung des Status jeweils als bessere Lösung ansehen.
 
...ein Bundesland kann aber unter Haushaltssperre gestellt werden, somit sind die finanziellen Möglichkeiten nahezu beschnitten. Die Aufgabe der Selbständigkeit würde dazu führen, dass die teils unsinnigen Ausgaben wie (übrigens bundesweit) der Spacepark begrenzt würden. Pensionen und Diäten würden entfallen und lokale Egoismen stärker in den Hintergrund geraten. Die entscheidende Frage aber ist doch, warum soll gerade Bremen im 21. Jahrhundert noch Bundeslande bleiben, wärend grössere Städte (oder ähnlich grosse Städte) in ein "Land" eingehen - es gibt keinen Grund, ausser der liebgewonnenen Gewohnheit.

B.
 
Die entscheidende Frage aber ist doch, warum soll gerade Bremen im 21. Jahrhundert noch Bundeslande bleiben, wärend grössere Städte (oder ähnlich grosse Städte) in ein "Land" eingehen - es gibt keinen Grund, ausser der liebgewonnenen Gewohnheit.

B.

Weil Bremen in seiner über 1.000 jährigen Geschichte immer selbstständig war und auch noch heute ist. In Bremen möchte man selbst bestimmen, was gut für unsere Häfen ist und was nicht. Dafür brauchen wir niemanden aus Hannover oder Hamburg. Da wäre so, als wenn man beschließen würde, dass der Kanton Zürich jetzt zum Kanton St. Gallen oder Schwyz gehört.

Ausserdem ist Bremen eigentlich reich – aber es wird nur arm gerechnet. Dieser scheinbare Widerspruch ist keine Folge der jahrhundertelangen Selbstständigkeit der Freien Hansestadt. Der Grund ist eine „Steuerfalle“: Von den Steuern, die Bremen und Bremerhaven einnehmen, holen sich der Bund und die Länder mehr als Bremen über den Finanzausgleich wieder zurückbekommt. Würden Lohn- und Umsatzsteuer in Bremen bleiben – an dem Ort, wo sie erwirtschaftet werden und wo die Menschen dafür arbeiten –, wäre Bremen im Länderfinanzausgleich ein Geberland. So wie vor der Finanzreform 1970! So wie das einstige Nehmerland Bayern heute! Seine Haushaltsprobleme könnte Bremen aus eigener Kraft lösen!

Bremen ist reich. Bremen ist ein wirtschaftlich wohlhabender Stadtstaat. In den zurückliegenden´Jahren ist seine Wirtschaftskraft kontinuierlich
gestiegen – auf 140 Prozent des Bundesdurchschnitts.
Bremen hat das zweitgrößte Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner aller Bundesländer. Davon gibt Bremen einen beachtlichen Teil an den Bund und die Länder ab.
 
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