[Infopool] Stadionumbau

Werders Erfolg verzögert Umbau der Westtribüne

Beim nächsten Heimspiel von Werder Bremen gegen Schalk 04 (12. Dezember 2009) können erstmals Zuschauer vom Oberrang der neuen Westtribüne des Weser-Stadions das Spiel verfolgen. Der Rohbau der Westkurve ist abgeschlossen. Derzeit wird noch das Stahldach montiert. Vollkommen fertig wird die Westkurve erst Ende März 2010, inklusive VIP-Tribüne. Dann können auch die kompletten 9.800 Plätze wieder genutzt werden.

Ursprünglich sollte der Umbau der Westtribüne noch 2009 abgeschlossen werden. Wilfried Rehling von der Bremer Weser-Stadion GmbH begründet die Verzögerung mit dem sportlichen Erfolg von Werder Bremen: "Für jedes zusätzliche Heimspiel durch DFB-Pokal und Europa-League gehen uns vier Tage verloren", sagte Rehling zu Radio Bremen. Die neue Video-Anzeigetafel soll im Januar 2010 montiert werden. Sie wird an das Dach in der Mitte der Westkurve gebaut. Der Umbau der Ostkurve beginnt im Mai.
http://www.radiobremen.de/sport/nachrichten/sportbremenweserstadion100.html
 
Die ganz große Müller-Party gibt es spätestens im März 2011. Dann ist sein Mega-Projekt, der Umbau des Weserstadions, abgeschlossen.

Müller: „Wir haben dann ein Stadion, das sich mit den anderen Arenen in Deutschland messen kann.“

In BILD zeigt Boss Müller Bremens schönste Baustelle!

In dieser Sommerpause läuft der Umbau der Westkurve zur „Westgerade“. Von 7-19 Uhr (Montag bis Sonnabend) schuften die Arbeiter dafür auf der Baustelle. Große Kräne heben die Reste der Westkurve auf Laster. Die alten Tribünen sind längst entfernt und auf dem Stadionparkplatz zwischengelagert. Müller: „Teile davon werden in die neue Tribüne integriert.“

Um wertvolle Zeit für den Umbau zu gewinnen, hat Werder bei der DFL ein Auswärtsspiel zum Liga-Auftakt beantragt. Bis zum ersten Heimspiel soll der Unterrang für die Gästefans nutzbar sein. Die 3000 Dauerkarten-Inhaber der alten Westkurve werden in der Zwischenzeit umquartiert. Nach der Winterpause soll auch der neue Oberrang fertiggestellt sein.

In der nächsten Sommerpause startet der Ostkurven-Umbau, der im Januar 2011 abgeschlossen sein soll.

Im Sommer 2011, nach Fertigstellung des Stadions, wird ein elektronisches Zugangssystem installiert. Dann können Stadionbesucher mit ihrem Ticket und in eigener Werder-Währung zahlen. Dann sind auch wieder Open-Air-Konzerte möglich. 59,8 Millionen Euro kostet das neue Schmuckkästchen – aber ein Wermutstropfen bleibt. Einen dritten Rang, aus Kostengründen verworfen, wird es nicht geben.

Müller: „Das geht schon aus statischen Gründen nicht.
 
Nach Ostern beginnen die sichtbaren Umbauarbeiten des Weser-Stadions auch in der Ostkurve. Um allen Werder-Fans in der kommenden Saison so schnell wie möglich wieder den gewohnten Komfort bieten zu können, werden bereits ab dem kommenden Dienstag auf der Seite zur Nordtribüne die ersten Teile des Daches abgedeckt. Damit wird es in den letzten Heimspielen der Saison dazu kommen, dass Plätze der Ostkurve nicht überdacht sein werden. Bei planmäßigem Verlauf der Arbeiten wird sich die Ostkurve beim Saisonfinale gegen den Hamburger SV schon komplett ohne Dach zeigen.
http://www.werder.de/aktuelles/news...tern-erste-Sitzplaetze-der-Ostkurve-ohne-Dach
 
Wer Lust hat...

Vorträge Herbst 2010
Verein Deutscher Ingenieure (VDI) Bremer Bezirksverein, Arbeitskreis Bautechnik (ABI)
Vereinigung der Straßenbau- und Verkehrsingenieure der Freien Hansestadt Bremen e. V. (VSVI)
Arbeitskreisleiter: Dr. Maike Timm, Markus Mey, Dr. Jens Ritter

Der Umbau des Weserstadions
in eine Fußballarena

Dienstag, 09.11.2010, 18°° Uhr
Hochschule Bremen, Neustadtswall, AB-Trakt, Raum S5
Herr Dipl.-Ing. Thorsten Nagel
PROCON Ingenieurgesellschaft mbH, Bremen

Seit September 2008 wird das Weserstadion in eine Fußballarena umgebaut.
Die Umbaumaßnahmen umfassen im Wesentlichen:
• Abbruch und Neubau der Ost- und Westkurvenbereiche mit Anordnung der
neuen Tribünen bis zum Spielfeldrand.
• Abbruch und Neubau des Daches mit Anpassung an die vergrößerten Tribünenflächen.
• Neubau einer umlaufenden gläsernen Fassade.
• Anordnung von Photovoltaikelementen auf Dach und Fassade.
In dem Vortrag werden die einzelnen Bauabschnitte vorgestellt. Dabei wird insbesondere
auf die anspruchsvollen konstruktiven Ausführungspunkte eingegangen,
wie zum Beispiel:
• Rückschnitt der vorhandenen Spannbetonbinder, die als Auflager für die
neuen Dachkonstruktionen dienen.
• Neubau von filigranen freitragenden Dachkonstruktionen in den Kurven mit
Auflagerung auf den neuen Tribünenträgern.
• Herstellung eines 110 m langen Fachwerkbinders auf dem Dach der Ostkurve
zur Weiterleitung der Horizontalkräfte aus der neuen Fassade in die Aussteifungskerne.
 
Hallo! Das hatte ich gestern schon im Diskussionsforum gepostet. Da es sich bei der Quelle um Klaus Dieter Fischer handelt, kann man es eigentlich als offizielle Infos und somit Info bezeichnen, auch wenn es nirgends gedruckt wurde...


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Hallo!

Gestern kam es zu einem Treffen zwischen Berliner Werderfans und Klaus Dieter Fischer - und auch das Thema Stadionumbau wurde thematisiert. Folgende Infos könnten interessant für diese Diskussion sein:

- Er bestätigte auf Nachfrage noch einmal, dass die Kapazität in Stein gemeißelt sei - das Dach lasse sich wegen der V-Anlage nicht mehr umbauen (verschieben, erhöhen etc.).

- Die Option, die Freiräume zwischen Dach und Tribünenabschluss auf Süd und Nord mit Plätzen zu füllen, wurde auch intern diskutiert. Diese Option würde wohl bei enormen Kosten insgesamt nur 1.500 Plätze zusätzlich bringen (kommt mir ehrlich gesagt etwas wenig vor...).

- Der Ausbau auf 50.000 Plätze ist bekanntlich an der Finanzierung (vor allem Stahlpreise) gescheitert. Man hätte für die nächsten 15 Jahre einen Schnitt von 45.000 garantiert haben müssen, damit sich die Investition gerechnet hätte - und das konnte und wollte man nachfolgenden Generationen in der Werderführung guten Gewissens nicht aufdrücken.

- der Deal mit EWE und SWB, di sich finanziell am Stadionausbau beteiligt haben, sieht vor, dass der Name Weserstadion für 10 Jahre garantiert bleibt, der Name also nicht verkauft werden kann (ich weiß nicht, ob diese Info wirklich neu ist?!).

- Die Probleme im Gästeblock im Oberrang der West sind natürlich bekannt. Die neueste Idee ist, eine hohe Glasscheibe (kein Plexiglas, da davon Sticker so schlecht abgehen) einzubauen – diese soll vor Geschossen in den Unterrang schützen und gleichzeitig wie ein Zaun wirken. Die Gäste in den Unterrang umziehen zu lassen ist keine Option: es wird außerhalb des Blocks ein Platz benötigt, um die Fans vor und nach dem Spiel versammeln zu können (z.B. zum bewachten Transfer zum Bahnhof), und diesen Platz gibt es vor dem Unterrang außerhalb des Stadions nicht – wohl aber in der Umlaufebene im Westoberrang.

OK, das wäre mal meine kurze Zusammenfassung der Infos, die wir bekommen habe - ich finde sie ganz interessant...

Gruß!
 
Spieler beteiligen sich am Ostkurvensaal:

Hier der Text der werder HP:

Profis beteiligen sich an Neugestaltung des ‚OstKurvenSaals’
Im Rahmen des Umbaus der Ostkurve wird in Kürze auch der ‚OstKurvenSaal’, die Heimat der treuesten Werder-Fans, neu gestaltet. Die Bremer-Profis haben sich deshalb zusammengesetzt und gemeinsam überlegt, wie sie den Fans für ihre bedingungslose Unterstützung danken und in diesem speziellen Fall ihrerseits einen Beitrag zur Neugestaltung leisten können. Das Ergebnis der Überlegungen: Das Team entschied sich einen Betrag in Höhe von 10.000 Euro für die Gestaltung der neuen Lichtanlage zu spenden, um den Anhängern der Grün-Weißen eine angemessene Atmosphäre in ihrem „Wohnzimmer“ zu garantieren.

„Wir haben unseren Fans in den letzten Spielen wenig zurückgeben können, von dem, was sie Woche für Woche für uns leisten“, erklärt Kapitän Torsten Frings die Aktion der Grün-Weißen. „Die Punkte aus den vergangenen Spielen können wir zwar nicht mehr zurückholen, aber die Mannschaft möchte sich bei unseren Fans für die tolle Unterstützung bedanken. Mit dieser Spende wollen wir dazu beitragen, dass der ‚OstKurvenSaal’ nach dem Umbau ein echtes Schmuckstück wird.
 
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