Horst Steffen (z. Zt. vereinslos)

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Bei allem Respekt, aber wenn Dortmund keinen schlechten Tag hat, haben wir ohnehin keine Chance. Wir sind nicht auf Augenhöhe mit einem Topclub.
Ja dann verliert man nach großem Kampf und sagt Dortmund war halt besser, aber wir haben alles gegeben. Gestern hingegen haben wir uns quasi selbst erschossen und ab der 60. Minute auf und neben dem Platz das Agieren aufgegeben. Und der Verein nimmt es wie immer hin. So geht das einfach nicht.
 
Ja dann verliert man nach großem Kampf und sagt Dortmund war halt besser, aber wir haben alles gegeben. Gestern hingegen haben wir uns quasi selbst erschossen und ab der 60. Minute auf und neben dem Platz das Agieren aufgegeben. Und der Verein nimmt es wie immer hin. So geht das einfach nicht.
Mein Reden!

Wir lassen Woche für Woche die Grundtugenden vermissen. Ab und an geht's gut - aber ansehnlich und mutmachend für die Zukunft ist das in keinster Art und Weise.

Im Gegenteil - wir lassen uns einlullen. So wie gestern von destruktiven Dortmundern und wundern uns am Ende das wir wieder ohne irgendetwas da stehen.

Die Funktionäre sind ne Lachnummer, der Trainer hat keinen Plan und die Mannschaft selbst ist verunsichert und sieht sich keinerlei Druck ausgesetzt. Frei nach dem Motto - gibt nächste Woche ja wieder ne Chance.

Wer da noch meint wir spielen aufgrund von 5 Punkten Abstand zu den Kellerplätzen noch nicht gegen den Abstieg verschließt die Augen vor dem drohenden Unheil.
 
Vermutlich wird sich daran bis nach dem Bayern-Spiel auch nichts ändern! Wobei sich nach dem Frankfurt-Spiel wahrscheinlich schon die Gelegenheit böte, den Trainer zu wechseln. Nur, wer soll es machen? Sandro W.?, Daniel T.?, Dieter H.?, Marco R.?, ...
Immerhin könnte ein neuer Trainer der Mannschaft wieder etwas mehr Leben und Selbstvertrauen einhauchen und hätte 4 Spiele (Lev., SAP, Gladbach, Freiburg) Zeit, bevor die Bayern kommen. Nicht das Werder in dem Spiel Punkte im Weserstadion behält, aber evtl.werden in den Spielen davor nötige Punkte geholt, die in der jetzigen Konstellation eher mehr als unwahrscheinlich sind.
 
Ja dann verliert man nach großem Kampf und sagt Dortmund war halt besser, aber wir haben alles gegeben. Gestern hingegen haben wir uns quasi selbst erschossen und ab der 60. Minute auf und neben dem Platz das Agieren aufgegeben. Und der Verein nimmt es wie immer hin. So geht das einfach nicht.
Ja, das sind nur eben zwei Paar Schuhe. Die Mannschaft war taktisch gut eingestellt, motiviert und hat das gut gemacht. Bis eben Dortmund stärker wurde. Und hier hätte man reagieren müssen. Hat man aber nicht. Weder die Spieler auf dem Feld, noch Horst Steffen. Wobei ich die Spieler hier ausnehmen würde, denn die haben weiter brav das befolgt, was Horst Steffen vorgegeben hat - den Matchplan vom Anfang.
 
Ja, das sind nur eben zwei Paar Schuhe. Die Mannschaft war taktisch gut eingestellt, motiviert und hat das gut gemacht. Bis eben Dortmund stärker wurde. Und hier hätte man reagieren müssen. Hat man aber nicht. Weder die Spieler auf dem Feld, noch Horst Steffen. Wobei ich die Spieler hier ausnehmen würde, denn die haben weiter brav das befolgt, was Horst Steffen vorgegeben hat - den Matchplan vom Anfang.
Ich nehme da aber zunehmend Teilnahmslosigkeit wahr auf dem Feld. Ich bin voll und ganz bei Dir was die HS Kritik betrifft, das er es weder geschafft hat ein System zu finden, eine Spielidee und auch noch personell falsch aufstellt und wechselt. Jetzt mal so generell gesagt. Was das im einzelnen war, wurde hier ja schon hinlänglich geschrieben.

Was aber dazu kommt ist das die Mannschaft in den zweiten HZen zunehmend abbaut und sich mehr oder weniger ergibt. Köln, HSV und selbst in Augsburg haben wir uns nur mit Glück retten können in HZ 2. Jetzt Dortmund. Da fehlt der Siegerspirit. Keiner, wirklich keiner auf dem Feld geht voran. Vereinsseitig wird das nicht erkannt oder wieder allenfalls intern besprochen, was keine Sau interessieren dürfte, weil sowieso jeden Tag intern gequatscht wird. Es ist auch egal, ob die Teilnahmslosigkeit, die Henne oder das Ei ist aufgrund der fehlenden Klarheit des Trainers. Sie ist da.

Der Verein deckelt gerade wieder unter der Direktive der Ruhe richtige Schlechtleistung und rutscht, weil man das Problem nicht anspricht, immer tiefer hinein in eine existentielle Krise. Es ist wie immer, Lerneffekt Nullkommanull. Wo ist die starke Persönlichkeit von Werder Bremen, die jetzt ganz klar sagt woran es happert und noch klarer sagt was vom spielenden Personal vereinsseitig gefordert wird? Das ist echt krass, wo ist der Apell an die Spieler?!?. Ole Werner hat sich aus solchen Krisen (die es viel bei ihm gab) mit den festen Mechanismen und Automatismen dann immer irgendwie gerettet und weil der Verein sowieso keine Ansprüche hat, hat es auch keinen interessiert das wir in diesen Leistungslöchern sozusagen alle höherwertigen Ziele mal eben so verspielt haben. Diese Automatismen und Mechanismen hat aber HS nicht implementieren können. Wir haben derzeit kein Gerüst. Wie will HS den Bock umstoßen? Er braucht Hilfe, so bitter das klingt!
 
Was aber dazu kommt ist das die Mannschaft in den zweiten HZen zunehmend abbaut und sich mehr oder weniger ergibt.
Ich bin nicht sicher, ob das der Mannschaft geschuldet ist oder dem fehlenden Coaching von Außen. Gerade gestern war es sehr auffällig, dass wir auch in Hälfte 2 gut begonnen haben, dann aber Dortmund in der 67. den 3er-Wechsel gemacht hat. Danach ging nichts mehr und es fiel folgerichtig das 0:2. Ist also schwer zu sagen, ob die Mannschaft das mit richtigem Coaching bis zum Ende durchgezogen hätte oder nicht. Und das gilt auch für andere Spiele.
 
Ich bin nicht sicher, ob das der Mannschaft geschuldet ist oder dem fehlenden Coaching von Außen. Gerade gestern war es sehr auffällig, dass wir auch in Hälfte 2 gut begonnen haben, dann aber Dortmund in der 67. den 3er-Wechsel gemacht hat. Danach ging nichts mehr und es fiel folgerichtig das 0:2. Ist also schwer zu sagen, ob die Mannschaft das mit richtigem Coaching bis zum Ende durchgezogen hätte oder nicht. Und das gilt auch für andere Spiele.
Das da nen Impuls von außen hilft und zu oft fehlt denke ich sind wir uns einig. Trotzdem finde ich bei so einer Niederlagenserie bedarf es einen vereinsseitigen Apell. Zuviel Differenzieren ist manchmal auch nicht gut. Selbst wenn der Trainer schuld ist und die Spieler einen aufn Sack kriegen, triffst im Zweifel die richtigen. Einfach halten die Themen! Es müssen einfach alle wissen das es jetzt ernst wird!
 
Das da nen Impuls von außen hilft und zu oft fehlt denke ich sind wir uns einig. Trotzdem finde ich bei so einer Niederlagenserie bedarf es einen vereinsseitigen Apell. Zuviel Differenzieren ist manchmal auch nicht gut. Selbst wenn der Trainer schuld ist und die Spieler einen aufn Sack kriegen, triffst im Zweifel die richtigen. Einfach halten die Themen! Es müssen einfach alle wissen das es jetzt ernst wird!
Ich glaube dafür ist es zu spät. Es braucht größere Impulse als das.
 
Ja, das sind nur eben zwei Paar Schuhe. Die Mannschaft war taktisch gut eingestellt, motiviert und hat das gut gemacht. Bis eben Dortmund stärker wurde. Und hier hätte man reagieren müssen. Hat man aber nicht. Weder die Spieler auf dem Feld, noch Horst Steffen. Wobei ich die Spieler hier ausnehmen würde, denn die haben weiter brav das befolgt, was Horst Steffen vorgegeben hat - den Matchplan vom Anfang.

Werder war wie immer, nur Dortmund hat eine Halbzeit weit unter seinen Möglichkeiten gespielt und deshalb Werder besser aussehen lassen. Die gelungenen Pässe der 1. HZ gelangen nach der Pause nicht mehr, weil der Gegener endlich das notwendige Pressing erhöhte und Werder gar keine Zeit mehr zum vormals ordentlichen Spielaufbau kommen ließ. Hatte nichts mit Taktik bei Werder zu tun, sondern einem ungewohnt lethargischem Gegner, der in der Pause durch Kovac erst einmal wachgeküsst werden musste.

So viel Glück und vorhandene Möglichkeiten wie man gestern 45 Minuten hatte, wird man so schnell nicht wieder erhalten. Kaum unter Druck, geht die Mannschaft ein und verliert Ball um Ball und die tolle Taktik, auf dem Reißbrett entworfen, erweist sich als das was sie immer war, Schall und Rauch.
 
Werder war wie immer, nur Dortmund hat eine Halbzeit weit unter seinen Möglichkeiten gespielt und deshalb Werder besser aussehen lassen. Die gelungenen Pässe der 1. HZ gelangen nach der Pause nicht mehr, weil der Gegener endlich das notwendige Pressing erhöhte und Werder gar keine Zeit mehr zum vormals ordentlichen Spielaufbau kommen ließ. Hatte nichts mit Taktik bei Werder zu tun, sondern einem ungewohnt lethargischem Gegner, der in der Pause durch Kovac erst einmal wachgeküsst werden musste.

So viel Glück und vorhandene Möglichkeiten wie man gestern 45 Minuten hatte, wird man so schnell nicht wieder erhalten. Kaum unter Druck, geht die Mannschaft ein und verliert Ball um Ball und die tolle Taktik, auf dem Reißbrett entworfen, erweist sich als das was sie immer war, Schall und Rauch.
Ist beides richtig. Aber man kann sich dem nicht einfach ergeben. Wenn man merkt, dass Dortmund seinen Matchplan ändert, muss man dies ebenso tun. Man hat aber einfach weiter das getan, was man 60 Minuten getan hat, nur funktionierte das eben nicht mehr. Da hätte man was verändern müssen.

Btw. hat Dortmund das erst nach dem Dreierwechsel getan. Bis etwa zur 60. Minute war das Spiel exakt wie in Hälfte eins.
 
Symphatischer Typ, aber leider macht er immer den Eindruck, als wenn er ein großes Fragezeichen über dem Kopf hat.
Zudem eine absolute Schlaftablette an der Seitenlinie.
Brauch keinen Baumgart, aber ein bisschen emotionaler darf es schon sein und Ingame-Coaching sollte auch mal stattfinden.
 
Ist beides richtig. Aber man kann sich dem nicht einfach ergeben. Wenn man merkt, dass Dortmund seinen Matchplan ändert, muss man dies ebenso tun. Man hat aber einfach weiter das getan, was man 60 Minuten getan hat, nur funktionierte das eben nicht mehr. Da hätte man was verändern müssen.

Btw. hat Dortmund das erst nach dem Dreierwechsel getan. Bis etwa zur 60. Minute war das Spiel exakt wie in Hälfte eins.

Gab es in der 2. HZ weitere Torchancen oder doch nur 15 Minuten ausgeglichenes Spiel, um dann einzubrechen ? Der Matchplan hätte vor allem berücksichtigen müssen, dass der Gegner frühzeitig umstellte, damit erfolgreich war und HS (Ausnahme JM) bis zur 80. Minute wartete. Da stand es bereits 0:2 und das Spiel war nicht mehr zu retten.

HS antizipiert die Situationen nicht, ignoriert vollkommen, wenn seine Spieler überfordert oder ausgepowert sind, oder weshalb schmeißt man 10 Minuten vor Schluss 3 Spieler aufs Feld, die man 20 Minuten früher gebraucht hätte.
 
Gab es in der 2. HZ weitere Torchancen oder doch nur 15 Minuten ausgeglichenes Spiel, um dann einzubrechen ?
Die Torchancen wurden ja schon in Hälfte 1 weniger. Aber zumindest waren wir noch gefährlich bis zur 60.

HS antizipiert die Situationen nicht, ignoriert vollkommen, wenn seine Spieler überfordert oder ausgepowert sind, oder weshalb schmeißt man 10 Minuten vor Schluss 3 Spieler aufs Feld, die man 20 Minuten früher gebraucht hätte.
Richtig. Nur einer der Punkte, die Steffen nicht kann. Fällt alles unter Ingame-Coaching.
 
Hmmm, ich weiss ja nicht was Sie in Mathe für ne Note gehabt haben, denn HO geht in Richtung 20 Spiele mit Werder.

Ist aber ein gutes Beispiel hier, die einen geben dem Trainer noch weiterhin das Vertrauen und einige von den Fans wollen eine Veränderung.
Der Fussball unter Horst Steffen ist furchtbar, das man so lange wartet bis sich etwas von alleine ändert ist mMn eine Ratlosigkeit in der Führung.
Mir ist vollkommen klar ,das es keine 54 Punkte werden..
Aber der Drops ist dann gelutscht wenn es rechnerisch nicht mehr möglich ist.
Wenn ich zur Halbzeit 0 : 1 zurückliege ist der Drops auch nicht gelutscht.
Und alle Mannschaften hinter uns sind ja noch bescheidener dran ..In Heidenheim sagt keiner ,der Drops ist gelutscht.Und selbst die können die Klasse halten .
 
Mir ist vollkommen klar ,das es keine 54 Punkte werden..
Aber der Drops ist dann gelutscht wenn es rechnerisch nicht mehr möglich ist.
Wenn ich zur Halbzeit 0 : 1 zurückliege ist der Drops auch nicht gelutscht.
Und alle Mannschaften hinter uns sind ja noch bescheidener dran ..In Heidenheim sagt keiner ,der Drops ist gelutscht.Und selbst die können die Klasse halten .
Ich bin selber alles andere als ein Panikmacher, aber an eines kann ich mich noch sehr gut erinnern. An die Zyklen der Abstiegssaison. Erst war da Schönreden mit dem unbändigen Glauben das es gar nicht alles so schlecht ist, dann glaubte man in Phase 2 sehr lange "man hat noch alles selber in der Hand", in dieser Phase war es starke Realitätsverdrängung und trotzige Verweigerungshaltung, bis man am Ende in Phase 3 merkte das man sich im freien Fall befindet und die anderen Teams da unten stärker sind als man selbst. Man schwamm vollkommen ängstlich durch die Liga. Wir sind in Phase 2 und Mainz wird wie üblich durchstarten ...

Das Gute ist, das es im Unterschied zur Abstiegssaison eine deutliche Rückmeldung aus dem Stadion geben wird. Da war nämlich unter Corona das schweigen im Walde ....
 
Zuletzt bearbeitet:
Werder war wie immer, nur Dortmund hat eine Halbzeit weit unter seinen Möglichkeiten gespielt und deshalb Werder besser aussehen lassen. Die gelungenen Pässe der 1. HZ gelangen nach der Pause nicht mehr, weil der Gegener endlich das notwendige Pressing erhöhte und Werder gar keine Zeit mehr zum vormals ordentlichen Spielaufbau kommen ließ. Hatte nichts mit Taktik bei Werder zu tun, sondern einem ungewohnt lethargischem Gegner, der in der Pause durch Kovac erst einmal wachgeküsst werden musste.

So viel Glück und vorhandene Möglichkeiten wie man gestern 45 Minuten hatte, wird man so schnell nicht wieder erhalten. Kaum unter Druck, geht die Mannschaft ein und verliert Ball um Ball und die tolle Taktik, auf dem Reißbrett entworfen, erweist sich als das was sie immer war, Schall und Rauch.
Jedes Spiel läuft anders!
 
Spätestens als Dortmund gewechselt hat, hätte er reagieren müssen, vielleicht sogar vorher, Milosevic, Puertas und Mbangula rein.
Das war mutlos.
Genau das regt mich so auf. Wir haben uns oft bei anderen Trainern über später Wechsel aufgeregt, aber die haben alle immer zumindest versucht was zu ändern. Steffen macht gar nix. Betrifft ja nicht nur die Wechsel. Er lässt einfach eiskalt alles weiterlaufen und ändert nie was an seinem Spiel. Das ist kein Matchplan und kein Ingame-Coaching.

Fand das gut, wie Ole das mal ne Weile gemacht hat. 20min eiserne Defensive und dann plötzlich aus dem Nix umschalten auf volle Offensive. Dann wieder Defensive. Der Gegner konnte sich auf nix einstellen. Sowas ist ein Plan.
 
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