:zweifeln:
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Das Elend würde langsam ein Ende finden, wenn mal einer die Eier UND das Selbstbewusstsein hätte, ein Outing durchzuziehen und dazuzustehen, es aber nicht weiter zu kommentieren. Einfach im Mannschaftskreis outen, Sprüche ignorieren und das knallhart durchziehen. Keine Interviews, kein gar nix dazu, einfach nur intern outen und sein Leben leben. Wenns nicht weiter kommentiert wird, scheren sich auch die Medien schnell nicht mehr drum. Am Anfang wirds noch überall groß stehen "Woah Spieler X hier auf dem Foto mit seinem Freund bla" und irgendwann wirds Normalität. Mir ist aber klar, dass das nicht jeder machen kann. Dazu braucht es schon ein wirklich starkes Selbstbewusstsein und ne Menge Mut.
Aber auf der anderen Hand, denk mal an die Schwulenfeindlichen Dortmundplakate oder ähnliches... :wild:
Ich finde man sollte endlich mal die Fans rausnehmen, es gibt in Fankurven etlicher Vereine ein breites Bewusstsein dafür, dass Homophobie ebenso wie z.B. Affenlaute gegen schwarze Spieler gar nicht gehen. Warum ich es auch nicht machen würde, wären in der Tat die Medien. Ein öffentliches Outing bedeutet in deren Augen einen Freifahrtschein, darüber zu berichten. Da müsste man sich vielleicht auch mal erklären, dass man das Thema eben nicht ausschlachtete, so in Form einer inoffiziellen Übereinkunft. So finde ich die Gier der Medien nach dem Outing einfach nur zum Kotzen.

Derjenige, der sich outet, ist allein.![]()

Andererseits: Wo ist der Unterschied zur Heterosexualität? Es wird doch jetzt schon jedes Detail der Spieler und ihrer Beziehungen von den Medien bearbeitet. Alle paar Wochen haut die Bild wieder Fotoserien mit allen Spielerfrauen raus, Affären werden bis zum geht nicht mehr ausgeschlachtet und Beziehungsprobleme, etc. sind sowieso immer wieder beliebtes Thema der Boulevardpresse.
Ich sehe da echt keinen Unterschied. Nur, dass die schwulen Fußballer eben bis dato nicht betroffen waren, weils keine Frauen gab.
Das Elend würde langsam ein Ende finden, wenn mal einer die Eier UND das Selbstbewusstsein hätte, ein Outing durchzuziehen und dazuzustehen, es aber nicht weiter zu kommentieren. Einfach im Mannschaftskreis outen, Sprüche ignorieren und das knallhart durchziehen. Keine Interviews, kein gar nix dazu, einfach nur intern outen und sein Leben leben. Wenns nicht weiter kommentiert wird, scheren sich auch die Medien schnell nicht mehr drum. Am Anfang wirds noch überall groß stehen "Woah Spieler X hier auf dem Foto mit seinem Freund bla" und irgendwann wirds Normalität. Mir ist aber klar, dass das nicht jeder machen kann. Dazu braucht es schon ein wirklich starkes Selbstbewusstsein und ne Menge Mut.
! Keiner kann sagen wie die Öffentlichkeit reagiert, wie das damals in England ausgegangen ist dürfte glaube ich doch den meisten, die sich mit dem Thema beschäftigt haben, bekannt sein! Und ich persönlich bin der Meinung das nicht die Fußballspieler die Gesellschaft ändern sollten, sondern das sich die Gesellschaft soweit ändern sollte das eben auch ein schwuler Fußballer offen so leben kann, wie er es möchte! Das ist doch das Problem woran es krankt!Alle Lampen an, Mann?

Keiner kann sagen wie die Öffentlichkeit reagiert, wie das damals in England ausgegangen ist dürfte glaube ich doch den meisten, die sich mit dem Thema beschäftigt haben, bekannt sein!

:eek::eek::eek: Alter Falter...
Aber meinst du das wäre in heutigen Zeiten noch genau so? Obwohl gibt immer noch kleine gemeine Strichmännchen... Erinnert mich irgendwie an die Ribery-Sache mit der Dirne!
Aber gut mit sowas wäre sicherlich zu rechnen... :wild:
Also ich will jetzt hier keinem zu Nahe treten, weil ich seit Ewigkeiten nicht in der Ostkurve im Weserstadion war, aber ich war in einigen anderen Fankurven dieser Nation und die Toleranz ist dort absolut nicht vorhanden. Was ein homosexueller Spieler sich dort anhören müsste, wäre glaube ich nicht zu ertragen.
Und der "Typus" Spielermann würde wohl auch in sämtlichen Medie neu erfunden werden und da würde einiges einprasseln.
Also ich will jetzt hier keinem zu Nahe treten, weil ich seit Ewigkeiten nicht in der Ostkurve im Weserstadion war, aber ich war in einigen anderen Fankurven dieser Nation und die Toleranz ist dort absolut nicht vorhanden. Was ein homosexueller Spieler sich dort anhören müsste, wäre glaube ich nicht zu ertragen.
Und der "Typus" Spielermann würde wohl auch in sämtlichen Medie neu erfunden werden und da würde einiges einprasseln.
Ja gut... Aber die Fans müssten sich doch damit abfinden... Oder meint ihr das gäbe dann ähnliche Zustände wie bei Pezzoni? Wäre dann die Frage, ob der Verein dem Spieler den Rücken deckt....