Japp, die Fans sind die Leidtragenden. Aber noch schlimmer trifft es die Menschen, die im Hintergrund von TV-Kamers und Fans in in ihrer täglichen Arbeit für die Vereine zerreißen, jedoch für den Abstieg nichts können - und wohlmöglich dadurch ihren Arbeitsplatz verlieren.
Kann ich bestätigen, auch wenn meine dahingehende Erfahrungen (Pokalfinale 1989, 1990, 1991, 1994, 1999 + 2004) schon lange her sind.
Na ja, es ist nicht die Liga, die sich verzwergt, sondern es liegt daran, weil viele Dinos ihre Hausaufgaben nicht richtig mach(t)en. Dass mit Beginn des "Turbokapitalismus" im Fußball in den 1990er Jahren mit den 1.FC Köln, Eintracht Frankfurt, 1. FC Kaiserslautern, Borussia Mönchengladbach, VfB Stuttgart, Hamburger SV, Schake 04 und Werder Bremen reihenweise ruhmreiche Vereine mindestens einmal in die 2. Liga abstiegen, während "kleine" Clubs wie Freiburger SC, Mainz 05, FC Augsburg und Union Berlin sich von einzelnen Ausrutschern abgesehen über Jahre in der 1. Liga etablieren konnten ist kein Zufall. Denn diese sog. Kleinen machen ihre sportlichen und wirtschaftlichen Hausaufgaben besser; trotz zum Teil wesentlich kleinerer Stadien und dementsprechend geringer finanzieller Möglichkeiten.