Hertha BSC Berlin

Auch das ist wieder interessant - sich für einen an sich (geschichtlich harmlosen Begriff
vergleiche die entschuldigung aogos mit der von lehmann. man könnte unterschiede entdecken.

da sind wir dann wieder bei:


Selbstreflektion ist das A+O.
Klingt natürlich anders als bei Lehmann, halte Aogo für den clevereren von den Beiden.

Entbehrt natürlich nicht einer gewissen Komik das ganze - ohne den Aufschrei von Aogo wg. Lehmann wär diese Aktion doch gar nicht weiter aufgefallen vermute ich mal? :denk:
 
"Ich kann mich dafür nur aufrichtig entschuldigen."

Das ist Unsinn.
Man kann sich nicht selbst entschuldigen, also die Schuld von sich nehmen.
Man kann um Entschuldigung bitten.
 
Ja, so Leute wie ich, die das mit dem Rassismus am eigenen Leib erfahren gaben meinst du?
Ich hatte beruflich viel mit Ausländern zu tun, wurde auch schon (in der Gruppe) als Mehlsack betitelt, die Chinesen nannten uns Langnasen und trotz gegenseitiger Benennung kamen wir persönlich immer gut miteinander aus und ich hatte das nie als rassistisch empfunden. In meinem Ehrenamt treffe ich ebenfalls viel auf Ausländer jeglicher Couleur, es kommt immer (ok, nicht immer) darauf an, wie man den Menschen gegenüber tritt. Ich mache Rassismus nicht fest an einzelnen unbedachten Äußerungen.
 
es besteht ja auch noch ein unterschied dazwischen, flapsige bezeichnungen zu verwenden oder jemandem verbunden mit seiner hautfarbe attribute zuzuschreiben, die strukturelle nachteile mit sich ziehen und diese dadurch aufrecht erhalten.
 
wer gesellschaftliche, strukturelle veränderungen rein in den individuellen verantwortungsbereich verlegt, dem kann man leider nicht viel ahnung bescheinigen, selbst wenn man sich bemühen würde.
und dann erzählst du, dass du doch selbst geschrieben hättest, dass die aussagen von lehmann problematisch sind. was lustig ist, weil du die problematik an der aussage lehmanns im bereich "denkverbote / sprachverbote" verortet hast, obwohl, wenn du den diskurs wirklich interessiert verfolgen würdest, ganz anderen argumenten zur problematik der aussagen gegenüberstehen würdest. du brauchst also deine tür nicht zu schließen, weil sie nie offen war.

es ging übrigens auch gar nicht um meine persönlichen "kognitiven ansprüche" sondern darum, dass du am diskurs als solchen grundlegend vorbeischreibst.
Das ist jetzt deine Meinung, und die soll dir unbenommen bleiben, nur sollte man anderen die ihre auch lassen.
 
Und wie oft wäre es normal für dich, ehe du da kein Bock mehr drauf hast? 100 mal? 1000 mal?
Möglicherweise wollte Aogo ein Zeichen setzen, die Konsequenzen für Lehmann find ich aber schon happig, wobei naja, der wird auch nicht im Armenhaus landen.
Wie oft hat Lehmann ihn denn bereits beleidigt?
Mir wird das zu sehr aufgebauscht aber muss wohl so sein.
 
Das ist jetzt deine Meinung, und die soll dir unbenommen bleiben, nur sollte man anderen die ihre auch lassen.

ich versuche dir auch nicht deine meinung zu verbieten, ich äußere meine meinung zu deiner meinung. wenn du dir also selbst zuschreibst, so wie du es getan hast, in einem diskurs zu sein, dann bedeutet das mit anderen zu argumentieren, anstatt zu sagen "ich habe meine meinung, du hast deine meinung", denn dann können wir das natürlich ohnehin alles sein lassen. dann wäre vielleicht ein rundschreiben passender als ein beitrag in einem diskussionsforum. interessiert dich nur deine meinung, einlassungen darauf hingegen nicht, dann wiederum kannst du diese sowieso getrost ignorieren. dann bleibt lediglich noch die frage offen, weshalb du deinen beitrag damit eröffnest anderen heuchelei zuzuschreiben, die dir auf den sack geht. denn ausgehend von deinem eigenen motto "ist das doch deren meinung, die man ihnen lassen sollte", oder?
 
Nun ja, Diskussionsforum hin oder her-viel Bewegung ist hier in den Meinungen eigentlich nicht. Von so gut wie allen Mitdiskutierenden. Man haut sich die Meinungen um die Ohren und aufeinander zugegangen wird nicht.
 
Ach so, es ist nicht die Frage wie oft Aogo in seinem Leben Rassismus erfahren hat, sondern es geht um das Freikonto von Lehmann. Verstehe.
Andere Frage: Du kennst den Lehmann auch schon Jahre. Bist Du ob seiner Entgleisung überrascht? Ich vermute mal Nein so wie ich auch. Der ganze Typ Lehmann ist ein selbstverliebter arroganter Fatzke. Das entschuldigt die Nummer nicht, aber macht sie speziell bei ihm nachvollziehbar. Der Mann ist es überhaupt nicht wert, länger über ihn und seine Einstellungen zu diskutieren.
 
wie bereits auch erwähnt, sind solche aussagen nicht ursächlich für strukturellen rassismus, aber sie erhalten stereotypen am leben, die diesen verfestigen. ca. 1/3 aller bundesligaspieler ist nicht weiß. in späteren führungspositionen innerhalb des vereins, oder auch als späterer "experte" in fußballsendungen, also ab dem zeitpunkt, ab welchem kompetenz als kriterium gilt, liegt der anteil nicht weißer hingegen im unteren einstelligen prozentbereich. es ist nichts weiter als die subtile, nicht geäußerte denkweise, des schwarzen, der rennen kann, aber ein bisschen dumm ist. und schafft es dann jemand doch, eine auf kompetenz ausgerichtete position einzunehmen, wird dieser jemand auch noch unter dem aspekt beäugt, dass er vermutlich nur wegen irgendeiner quote den job bekommen habe. weil, er ist schwarz und an der kompetenz liegts dann vermutlich nicht. man könnte genauso gut unterstellen, und hätte dazu sogar eine fundiertere argumentative basis, dass es eine quote dafür gäbe, mindestens über 90% dieser positionen mit weißen zu besetzen. es käme aber niemand auf die idee lehmann, adler oder wen auch immer als "quotenweißen" zu bezeichnen. es wird also eine umkehr der realität betrieben: trotzdessen, dass weiße deutlich überrepräsentiert sind, wird nicht denen unterstellt nur aufgrund ihrer hautfarbe solch eine position inne zu haben, sondern es wird den unterrepräsentierten schwarzen unterstellt. was eben letztlich, dazu braucht es gar nicht so viel logik, nur an oben bereits aufgeführter denkweise liegen kann. werden solche sprüche also einfach unwidersprochen stehen gelassen, und ihnen weiterführend gar ein wahrer kern angedichtet, verfestigt es das bild des unintelligenten schwarzen, der lediglich für körperliche arbeit geeignet ist. in der realität solcher menschen bedeutet das, schlechtere, eingeschränktere berufliche möglichkeiten, gesellschaftliche stigmatisierung usw usf
wer also nur rassismus dort sehen möchte, wo jemand schreit "alle bimbos sollen aufgehängt werden", der verkennt, dass rassismus weitläufig mittlerweile viel subtiler funktioniert. schaden verursacht er dennoch, auch wenn nicht für diejenigen, die nicht zur marginalisierten gruppe gehören.

Deine Texte wären deutlich lesbarer, wenn Du nach einem, den Satz beendenden, Satzzeichen den darauf folgenden Satz mit einem Großbuchstaben beginnen würdest.

Wie stehst Du dann bspw. dem Begriff "Quotenfrau", wie es teilweise von der Politik für die Vorstandsetagen von DAX-Unternehmen gefordert wird, gegenüber? In Deinen Augen müsste diese Forderung/Aussage doch auch frauenfeindlich sein oder nicht?
Ich bin der Meinung, dass sich durch die Anwendung einer Quotenregelung nicht automatisch das Resultat verbessert. Entweder ist die Person zur Ausübung der Tätigkeit qualifiziert oder halt nicht.
 
Bist Du ob seiner Entgleisung überrascht

Nö. Aogo vermutlich auch nicht. Und genau deswegen wird er auch keinen Wert auf weitere Klärung legen. Ich habe Lehmann mal im Weserstadion getroffen, CL gegen Tottenham, Lehmann als TV Experte. Er stand direkt neben mir, also ich saß und er stand. Deine Beschreibung trifft es voll und ganz. Mir ging es hier auch weniger um Lehmann denn wie du schon sagst: Zeitverschwendung
 
Nö. Aogo vermutlich auch nicht. Und genau deswegen wird er auch keinen Wert auf weitere Klärung legen. Ich habe Lehmann mal im Weserstadion getroffen, CL gegen Tottenham, Lehmann als TV Experte. Er stand direkt neben mir, also ich saß und er stand. Deine Beschreibung trifft es voll und ganz. Mir ging es hier auch weniger um Lehmann denn wie du schon sagst: Zeitverschwendung
Wer mit dem Hubschrauber zum Training kommt, kann eh nicht ernst genommen werde.
Auch als Experte ist der mega unsympathisch und meint aber offenbar besonders schlau zu sein, was er nicht ist.
 
Nun ja, Diskussionsforum hin oder her-viel Bewegung ist hier in den Meinungen eigentlich nicht. Von so gut wie allen Mitdiskutierenden. Man haut sich die Meinungen um die Ohren und aufeinander zugegangen wird nicht.
Du hast mir vor kurzem "vorgeworfen" mich bei "Diskussionen" schnell zurückzuziehen. Du schreibst hier den Grund dafür. 3-5 mal Forums-Ping-Pong, dann hat mit den Ausgangspunkt erreicht und kann abbrechen.
 
ich versuche dir auch nicht deine meinung zu verbieten, ich äußere meine meinung zu deiner meinung. wenn du dir also selbst zuschreibst, so wie du es getan hast, in einem diskurs zu sein, dann bedeutet das mit anderen zu argumentieren, anstatt zu sagen "ich habe meine meinung, du hast deine meinung", denn dann können wir das natürlich ohnehin alles sein lassen. dann wäre vielleicht ein rundschreiben passender als ein beitrag in einem diskussionsforum. interessiert dich nur deine meinung, einlassungen darauf hingegen nicht, dann wiederum kannst du diese sowieso getrost ignorieren. dann bleibt lediglich noch die frage offen, weshalb du deinen beitrag damit eröffnest anderen heuchelei zuzuschreiben, die dir auf den sack geht. denn ausgehend von deinem eigenen motto "ist das doch deren meinung, die man ihnen lassen sollte", oder?
Ich sage gerne, dieses sind keine wirklichen Diskussionen, denn für diese fehlen 2 wesentliche Faktoren, die Mimik und die Gestik, daher ist Meinungsaustausch schon richtiger.
 
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