Zitat von [SVW]Andi;2219618:Das verwundert bei unserem Lutschbonbon aber nicht wirklich.
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Zitat von [SVW]Andi;2219618:Das verwundert bei unserem Lutschbonbon aber nicht wirklich.
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Ein sehr guter Bericht in der FAZ, der sich dem Vorfall etwas Ganzeheitlicher widmet.
Bitte auch den Rest lesen, weil hier der DFB scharf kritisiert wird. Fußball darf sich eben nicht nur auf Marketing beschränken.

Des Weiteren würde mich interessieren, ob Du den Herthaner-Profis dazu raten würdest Herrn Stark zu verklagen, da er sie einer unhaltbaren Gefahr ausgesetzt hat.
Zitat von [SVW]Andi;2219618:Das verwundert bei unserem Lutschbonbon aber nicht wirklich.
Das Lehrer-Schüler Verhältnis ist doch nicht mit dem Schiedsrichter zu Spieler vergleichbar. Das hier sind erwachsene Menschen und keine Kinder. Ich glaube ein Erwachsener kann schon noch selbst über seine Sicherheit entscheiden. Es musste hier keiner zurück kehren. Und wie gesagt, wenn könnte man die Sicherheitskräfte, die ihr OK gegeben haben, angehen.
Wie beurteilst Du eigentlich die Wirkung, die von diesem Urteil ausgehen würde, wenn der DFB sich einmal mehr auf die Tatsachenentscheidung zurückziehen würde.
Des Weiteren würde mich interessieren, ob Du den Herthaner-Profis dazu raten würdest Herrn Stark zu verklagen, da er sie einer unhaltbaren Gefahr ausgesetzt hat.
Soll das nen Scherz sein? Wolfgang Stark ist nicht für die Sicherheit der Spieler verantwortlich. Da muss er sich schn auf die Aussagen er Sicherheitskräfte verlassen. Die Polizei hatte zu entscheiden, ob es weitergehen kann oder nicht. Die haben vorher gesagt die Sicherheit ist gewährleistet und darauf hin hat Stark wieder angepfiffen. So ene Klage hätte mMn keine Chance auf Erfolg
Felix Zwayer hat wohl seine Vereinsmitgliedschaft bei Hertha BSC beendet. Warum nurist jedenfalls ein seltsamer Zeitpunkt.
Vielleicht möchte er zurück zu seinem Heimatverein?

Vielleicht möchte er zurück zu seinem Heimatverein?
lt dem Artikel SC Charlottenburg.
Nimm es mir nicht übel, wenn ich deinen Aussagen weiter "Contra" geben wenn sie unpassend sind.
Schon seltsam, wie angepisst du bist, wenn du deine eigen Medizin zu schmecken bekommst.
Kann man kaum ermessen. Es kann alles so weiter gehen wie bisher und die Lage beruhigt sich nach ein paar Monaten. Grundsätzlich ist und bleibt Fußball ein schnellebiges Geschäft.
Allerdings bin und bleibe ich kein Freund von der "uneingeschränkten Tatsachenentscheidung". Klar ist, dass wenn jede Schiedsrichterentscheidung einer späteren Kontrolle unterliegen würde dies die Durchführung fußballerischer Wettbewerbe nahezu unmöglich machen würde. Allerdings überzieht der DFB es mit der Tatsachenentscheidung und versteckt sich viel zu häufig dahinter. Wie es anders gehen könnte hat ja die UEFA im Fall Matip gezeigt. Auch bleibe ich bei der Aufassung, dass bestimmte Entscheidungen eigentlich per Videobeweis überpüft werden müssen. Ich bin zwar im Fall des Elfmeters für Regensburg gegen in KSC im Relegationshinspiel voreingenommen, aber wenn man sich eben anschaut welche Auswirkungen dieser falsche Elfmeterpfiff am Ende hat, dann ist das eigentlich kaum zu rechtfertigen solche Entscheidungen nicht mit allen technischen Möglichkeiten überprüfen zu lassen. In anderen Sportarten ist das schon lange kein Problem mehr und selbst bei größeren Tennistunieren ist das Hawk-Eye-System auf den Hauptplätzen obligatorisch.
Zudem geht eben von der Art wie das mit den Tatsachenentscheidungen gehandhabt wird ein völlig falsches Signal aus. Eben auch ein Signal, was in meinen Augen die Schiedsrichter nur vordergründig "schützt". Kein Mensch ist unfehlbar, aber mit der Tatsachenentscheidungshandhabung Seitens des DFB werden die Schiedsrichter für quasi-unfehlbar deklariert, gleichzeitig relativiert man das dann, wenn irgendetwas im Rücken des Schiedsrichters passiert oder der Schiedsrichter wie im Fall Piza gegen Hannover behauptet es nicht gesehen zu haben. Entweder ist der Schiri aus Sicht des DFB unfehlbar, dann müsste er zwingend alles sehen und damit dürfte es auch keine nachträglichen Bestrafungen geben, oder man erkennt die Fehlbarkeit an und spricht ggf. im Nachhinein auch vermeintliche Rotsünder frei.
Sie befinden sich in einer Zwangslage, gehen aber freiwillig wieder auf das Feld? Diesen Aspekt finde ich überaus interessant und wäre aus Sicht der Profis wirklich daran intressiert zu erfahren, welche Handhabe mir selbst bleibt ohne weitere rechtliche Konsequenzen fürchten zu müssen. Des Weiteren wäre ich daran interessiert, wie weit reichend die Entscheidungen des "Spielleiters" in dieser Hinsicht sind und wie in einem solchen Fall rein rechtlich entschieden worden wäre. Die Befugnisse des Schiedsrichters greifen in dieser Hinsicht ja schon massiv in die persönlichen Rechte der Spieler ein. Man kann nun wirklich nicht davon ausgehen, dass die Spieler wirklich frei sind in ihrer Entscheidung.Nein. Weil ich da gar keine rechtliche Möglichkeit sehe. Tatsächlich hätten die Herthaner in der Kabine bleiben müssen, was eben aus sportrechtlicher Sicht negative Konsequenzen für sie gehabt hätte. Sie haben sich zwar in einer Zwangslage befunden, sind aber am Ende des Tages doch freiweillig auf das Spielfeld zurückgekehrt.
Stimme mit deiner Schlussfolgerung (s.o.) überein, aber eben nicht mit der Begründung. Auch Schiedsrichter Stark kann sich nicht allein hinter der Entscheidung der Polizei, dass alles sicher sei "verstecken", sondern muss in der Frage selbst eine Entscheidung treffen, ob er das Spiel fortsetzen wolle oder nicht. Also muss er eben überzeugt davon gewesen sein, dass alles sicher gewesen ist. Und er trägt damit eben auch eine Verantwortung. Das Wegschieben der Verantwortung geht eben nicht. Dennoch wäre es sicher nicht seine "Schuld", wenn etwas passiert wäre.
Noch was ganz Grundsätzliches. Ich würde mir ohnehin häufiger mal wünschen, dass in bestimmten Situationen die Clubs mehr Mut aufbringen würden und die Instanzen bis zu den ordentlichen Gerichten durchziehen würden. Allerdings habe viele Urteile ordentlicher Gerichte eben auch gezeigt, dass sie Verbandsbestimmungen massiv ins wanken bringen können und damit unvorhersehbare Folgen haben könnten. Beste Beispiel ist eben Bosman. Nur denke ich eben auch, dass die Verbände häufig einfach auch die zeichen der Zeit verpennen und das ein oder andere Mal von Außen getreten werden müssten.

Sie befinden sich in einer Zwangslage, gehen aber freiwillig wieder auf das Feld? Diesen Aspekt finde ich überaus interessant und wäre aus Sicht der Profis wirklich daran intressiert zu erfahren, welche Handhabe mir selbst bleibt ohne weitere rechtliche Konsequenzen fürchten zu müssen. Des Weiteren wäre ich daran interessiert, wie weit reichend die Entscheidungen des "Spielleiters" in dieser Hinsicht sind und wie in einem solchen Fall rein rechtlich entschieden worden wäre. Die Befugnisse des Schiedsrichters greifen in dieser Hinsicht ja schon massiv in die persönlichen Rechte der Spieler ein. Man kann nun wirklich nicht davon ausgehen, dass die Spieler wirklich frei sind in ihrer Entscheidung.
