Hertha BSC Berlin

Über die angebliche Todesangst muss ich immer noch lachen. Die Herthaner hatten doch von den feiernden Fans gar nichts zu befürchten, höchstens von den eigenen. :stirn:
Genauso wie man in auf der Love Parade in Duisburg nichts zu befürchten hatte? Da wollten die Leute auch nur feiern. Es geht doch nicht darum, dass die Leute auf den Platz stürmen, um die Spieler zu erschlagen, sondern alleine um die Tatsache, dass da überhaupt aufeinmal eine Horde auf den Platz stürmt. Es muss nicht die Intention dahinterstecken, jemanden zu verletzen, damit trotzdem die Gefahr besteht. Das ist meistens nicht das Ziel bei Massenaufläufen, wo dann im Endeffekt doch was passiert.
 
Erstens wollten die Fans feiern.

Zweitens wurde kein Herthaner angegriffen.

Drittens sagte die Polizei, sie habe die Sache im Griff.

Viertens hätte ein Hertha-Tor in letzter Sekunde wohl höchstens Entsetzen ausgelöst.


Dass es offenbar nicht möglich war, einen "Massenandrang" unter Kontrolle zu bringen, hatte sich ja gezeigt.
Möglich, dass trotzdem nichts passiert wäre. Ob es dazu gekommen wäre, hätte aber sicher auch von der Enststehung des Treffers angehangen. Umstrittener Elfmeter, Weiterspielen nach Foul, DD schießt wegen eines verletzten Herthaners den Ball ins Aus und kriegt ihn nicht wieder... Denkbar ist vieles.

Es geht mir auch nicht darum, den Düsseldorfern unterstellen zu wollen, sie hätten Hertha Angst machen wollen. Aber es deutet einiges darauf hin, dass die Spieler eben doch Angst hatten. Daher meine Überlegung, dass es eine "Anregung" hätte werden können, wenn eingeschüchterte Berliner nicht wieder angetreten und mit einer Niederlage bestraft worden wären.
 
Das war hier jetzt angeführt wird ist hypothetisch.

Ist es. Aber es geht ja darum, ob diese hypothetischen Überlegungen Grund sind, Angst bzw. ein bestimmtes Verhalten zu bewirken.
Ich lege im Auto z.B. meinen Sicherheitsgurt an, weil hypothetisch die Gefahr besteht, dass ich ihn brauchen könnte. Und ich lege ihn schon Fahrantritt an, nicht wenn vor mir ein stehendes Hindernis auftaucht.

In der Situation gestern kann ich jeden Spieler verstehen, der zumindest verunsichert war.
 
Herthaner haben auch Benagalos geschmissen, das wird hier gerade geflissentlich unter den (warscheinlich nicht mehr vorhandenen) Rasen gekehrt. Letztendlich hätte Starke das Spiel schon bei den Bengalos abbrechen können und es hätte der Hertha genauso wenig geholfen wie jetzt.

Da haben Herthaner und DD geworfen und deswegen will ich keine Wertung für wen, sondern Wiederholungsspiel. Ubd eher wird verschwiegen, dass es während des Spiels von BEIDEN Lagern kam und nicht nur Hertha.

An sichist es mir egal, wer nun in die Liga kommt, da sich beide nicht übermäßig sportlich aufgedrängt haben.
 
Der Vergleich hinkt nicht nur, der hat überhaupt keine Beine mehr.

Das gestern war keine Massenpanik, sondern Leute in Feierlaune. Gefahr drohte da erstmal noch niemandem.
Der Vergleich hinkt nicht, du hast bloss garnix verstanden hast. Oder nach deiner Logik, solange Leute nur feiern wollen, brauch ich keine Angst vor Massenpanik haben. Gefaht besteht bei dir ja auch erst, wenn schon was passiert ist. Auch absoluter Schwachsinn. Gefahr besteht schon, sobald etwas unkontrolliert aus den Ufern läuft. Und dann sind nur noch kleinigkeiten, die zu Verletzten führen. Hat schon sein Grund, dass es Sicherkeitsvorkehrungen gibt und dass man über solche Geschehnisse wie gestern besorgt ist. Meine Güte, da gehts nicht darum, dass irgendein Fussballspiel nicht regulär zuende gebracht werden konnte. Aber bei eingen Klotzköppen, muss immer erst was passieren, damit man mal was checkt.
 
Ich lege im Auto z.B. meinen Sicherheitsgurt an, weil hypothetisch die Gefahr besteht, dass ich ihn brauchen könnte.


Dieser Vergleich hinkt. Du legst den Sicherheitsgurt an, weil er für Fahrzeuginsassen gesetzlich vorschrieben ist. Vor Einführung der Gurtpflicht Ende der 70er Jahre haben längst nicht alle Autoinsassen den Gurt angelegt (der auf den Rücksitzen auch erst ab Bj. 1979 Pflicht ist), obwohl das Gefahrenpotential damals deutlich höher war; denn in Vergleich zu den heutigen Autos hatten die Fahrzeuge damals die passive Sicherheit einer Milchtüte. ;)
 
Über die angebliche Todesangst muss ich immer noch lachen. Die Herthaner hatten doch von den feiernden Fans gar nichts zu befürchten, höchstens von den eigenen. :stirn:

Ich denke, hätten sie ein Tor geschossen, dann hätten sie sehr wohl etwas zu befürchten gehabt.

Zum Zeitpunkt der Aussage waren die Fans schon längst wieder auf den Tribünen.

Die sind nicht auf die Tribünen gegangen, nur hinter die Banden...
 
Aus obiger Quelle:

Schickhardt hatte am Mittwoch in mehreren Interviews von "Todesangst" der Hertha-Spieler geredet und davon, dass die Polizei ein "Blutbad" befürchtet habe, wenn die Berliner Spieler nicht auf den Platz zurückgekehrt wären. Allerdings hat Hertha überhaupt noch nicht entschieden, ob man überhaupt einen Protest einlegen will.

Wenn Hertha mit solchen Worten wieder auf das Feld befördert worden ist und Stark auch bewußt aufgrund der besonderen Problematik frühzeitiger die Partie beendet hat, dann braucht es keines weiteren Beweises, dass diese Partie nicht "regulär" war!!!
 
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