Hertha BSC Berlin

Mathäus gilt als Dampfplauderer, hat das Image (in Deutschland) eines "Besserwisser" und wegen seiner Nähe zur Boulevard-Journaille haben die Vereine Angst sich einen "Maulwurf" einzuhandeln, mit seiner Verpflichtung.
Ich würd ihn auch sehr gern als Trainer sehen (zumal er mit Partizan und Ungarn bemerkenswerte Erfolge hatte und bei Netania mit ner Semi-Profi mannschaft nicht schlecht die Liga dort bestritt) nur ist seine Außendartellung hier so katastrophal, daß es wohl nie dazu kommen wird.

Und davor wird Hertha - die sowieso schon neben Hamburg, Köln und München - das heißeste Medienpflaster haben, wohl auch zurückschrecken. Da wird eher ein ruhiger gesucht (vielleicht Funkel? :lol: )
 
Den Trainerjob bei einem Bundesligaclub bekommt man nicht geschenkt, sondern den muß man sich als Trainer erarbeiten. Kein Bundesligaclub kann es sich erlauben, seinen Trainerposten für irgendjemanden als Versuchsfeld zur Verfügung zu stellen, auch wenn er einst ein Fußballer von Weltklasse gewesen ist. Matthäus hatte bei Rapid Wien, Partizan Belgrad, der N11 von Ungarn, Atlético Paranaense, RB Salzburg und Maccabi Netanya genug Chancen, sich als Coach für die Bundesliga zu empfehlen, genutzt hat er sie mit Ausnahme von Belgrad nicht und hinzu kommt, daß Matthäus sich aufgrund seiner extrovertierten Art des Besserwissers und seiner Nähe zum Boulevardmedium sich selbst im Wege steht.
 
Richtig, die einzige Möglichkeit, die Favre vor der Saison hatte, war doch zu sagen: Sorry Leute, mit dem Kader bzw. den finanziellen Mitteln kann ich eure Erwartungen in der neuen Saison nicht erfüllen.
Dann wäre er aber schon vor der Saison seinen Posten losgewesen.

Dass Favre kein schlechter ist, das hat er doch in der letzten Saison gezeigt, wo er die Hertha fast sensationell auf Platz 4 geführt hat. Die Mannschaft hat da besonders von ihrer Geschlossenheit gelebt, doch wo ist diese auf einmal hin?? Wenn ich schon drei eistungsträger abgebe, dann muss ich doch als Mannschaft noch enger zusammenrücken und noch stärker zusammenhalten. Und wenn man gegen eine Mannschaft spielt, von der man weiß, dass sie einem eigentlich in allen Belangen deutlich überlegen ist, dann muss ich doch 90 Minuten kämpfen, auch wenn ich nach 4 Minuten schon 0:2 zurücklege. Außerdem fehlte mir das Aufbäumen nach dem Anschlusstreffer so kurz vor der Pause. Entweder konnte Favre den Spielern das nicht mehr vermitteln oder die Spieler wollten nicht.

Gruß

tomaessy


Ich denke nicht, dass Favre es nicht mehr vermitteln konnte, oder die Spieler nicht wollten.
Wie schon gesagt, sind eben klar überdurchschnittliche Bundesligaspieler wie Simunic, Voronin und Pantelic nicht mehr da. Dazu kommen noch Verletzte und angeschlagene Leute wie Kringe, der ein ordentlicher, erfahrener Bundesligaspieler ist, Drobny, ein guter Torhüter oder Kacar, der sich auf dem besten Wege zu einem echten Klassespieler befindet.

Das ist einfach nicht zu kompensieren, wenn es gegen Hoffenheim geht und die dann auch noch einen Lauf bekommen.
Ich habe das Spiel über 90 Minuten gesehen und kann eigentlich nicht wirklich einen Berliner benennen, von dem ich sagen würde, der hat sich total hängen lassen. Ein Pisczcek, ein Raffael und andere die haben das gespielt was sie können, aber das reicht eben einfach nicht. Wenn dann auch noch das Selbstvertrauen, nach einer Niederlagenserie im Keller ist, dann kommen solche Spiele bei raus.

Die Fans fordern dann immer eine kämpferische Einstellung. Bringt aber nicht wirklich was, wenn du so einen Anti-Lauf hast, dann kannst du einfach nicht 3-4 Leute, die das Niveau der Liga nicht haben, durchziehen, egal wieviel du rennst oder grätschst.
Aufbäumen war nach dem 1:3 doch kurz zu sehen, Nicu hat das 2:3 auf dem Fuß, da fehlt dann halt im Endeffekt einfach die Qualität.

Noch ein Wort zu Favre:

Ich mochte die Hertha noch nie, muss aber sagen, dass Favre, für mich persönlich, dafür gesorgt hat, dass die öffentliche Erscheinung der Hertha besser wurde. Ich hab diesen Trainer in diversen Interviews als eher introvertierten, sehr feinen und hochsympathischen Menschen "kennengelernt."

Ich kann mich auch noch gut daran erinnern, dass in verschiedensten Fußballforen quer durch Deutschland, den Herthanern dazu gratuliert wurde, dass man nach mäßigen ersten Jahr, trotzdem an Favre festgehalten hatte. Dessen Systemfußball und längerfristige Planung hatte sich im zweiten Jahr durchgesetzt und erste Früchte getragen, davon waren fast alle überzeugt, einschliesslich 99.9% der Hertha-Fans.
Noch nie seit ich Fußball bewusst wahrnehme (und das sind schon fast 3 Jahrzehnte) konnten die Berliner so lange halbwegs realistisch von einem Meister aus Berlin träumen, wie im letzten Jahr.
Da die Mannschaft im letzten Jahr sicher besser besetzt war, aber trotzdem nicht überragend, muss da auch ein guter Trainer seinen Anteil daran gehabt haben.

Kurz gesagt, ich finde es zum kotzen, dass hier mal wieder die marktüblichen Vorgehensweisen durchgezogen wurden und ein kompetenter und sympathischer Trainer rausgeschmissen wurde.

Ich hoffe zutiefst, dass sich dieser Fehler (und ich bin überzeugt, dass das ein Fehler war) rächen wird und die Hertha diese Saison absteigt, während Favre von einem guten Club, den er verdient, grüsst.

Klar ist, dass es Situationen gibt, in denen man sich auch von guten Trainern trennen muss, wenn gar nichts mehr weiter geht, aber das war sicherlich verfrüht und kostet den ohnehin klammen Hauptstadtverein jetzt auch noch kolportierte 1,3 Mio. Abfindung. Wenn ich jetzt lese, dass der tolle Vorstand erstmal den Trainer schmeisst und dann damit beschäftigt ist ein Anforderungsprofil für den Neuen zu erstellen, dann muss ich jetzt schon lachen und bin sehr gespannt, wer dieses Profil dann erfüllen soll.
 
Mir ist gerade noch ein Name eingefallen, zu dem ich gerne mal eure Meinung hören würde: Falco Götz

Er war doch schonmal Trainer bei der Hertha und kennt daher den Verein und das Umfeld, außerdem ist er nach seiner Beurlaubung in Kiel verfügbar.

Gruß

tomaessy
 
Mir ist gerade noch ein Name eingefallen, zu dem ich gerne mal eure Meinung hören würde: Falco Götz

Er war doch schonmal Trainer bei der Hertha und kennt daher den Verein und das Umfeld, außerdem ist er nach seiner Beurlaubung in Kiel verfügbar.

Gruß

tomaessy

Der dürfte es im Moment schwer haben nach den noch ungeklärten Vorwürfen bei Holstein Kiel. Glaube nicht, dass er derzeit nachgefragt wird.
Gehe schwer von RÖBER aus oder BERGER. Pagelsdorf wäre auch noch ne Option.
 
:lol:

Ich möchte Dein Gesicht mal sehen, wenn es eines Tages heißt, Loddar wird neuer Trainer bei den Bayern. Klar würde ich mir Matthäus auch als Trainer der Hertha wünschen, das würde den Unterhaltungsfaktor dieses Vereins um 100 % steigern. 99 % aller Fans von jedem beliebigen BuLi-Verein werden das aber naturgemäß nicht so gerne sehen, wenn Matthäus mit ihrem Verein in Verbindung gebracht wird, das geht den Herthanern ähnlich und das kann ihnen auch keiner verdenken. Die rein fachlichen Voraussetzungen eines Bundesligatrainers mag Matthäus ja noch mitbringen, darüber hinaus fehlt's aber an allem. Menschenführung, Glaubwürdigkeit, Führungsstärke etc. Wenn Matthäus nicht dumm wie ein Stuhl ist, gibt er sich zumindest alle erdenkliche Mühe, in der Öffentlichkeit so rüberzukommen. Dazu kommt noch seine innige Verbindung zum Boulevard, die sich freiwillig auch kein Vereinsverantwortlicher antun wird.

Wer sich in der Bundesliga als erstes Matthäus auf die Bank setzt, riskiert Fan-Aufstände. Das wird in absehbarer Zeit sicher nicht passieren. Ich bin mir auch relativ sicher, dass Matthäus bei Hertha, genauso wie bei sämtlichen anderen Trainer-Wechseln, nie ein Thema war, sondern lediglich von der BILD zu einem gemacht wurde. Wer sogar von Bielefeld eine ziemlich rüde Abfuhr bekommt, wird es auf absehbare Zeit nicht leicht haben, in der BuLI unterzukommen. ;)

Matthäus ist mind. aufgrund seiner Außendarstellung ein absolutes No Go für jeden Bundesliga-Verein. Davon abgesehen traue ich ihm auch beim besten Willen nicht zu, eine Mannschaft DAUERHAFT erfolgreich zu coachen.

Nachtrag: Bildblog hat's auch nochmal schön zusammengefasst.

Die Matthäus Obsession

Das mag ja für die BILD ein lustiger Running-Gag sein, aber wenn Matthäus wirklich ernsthafte BuLi-Ambitionen hegt, sollte er mit seinen "Kumpels" von der BILD da dringend mal drüber reden, denn das wird langsam nur noch lächerlich und hilft Matthäus ganz sicher nicht weiter.
 
Ich möchte Dein Gesicht mal sehen, wenn es eines Tages heißt, Loddar wird neuer Trainer bei den Bayern.

Also in diesem Fall würde mein Gesicht eine wesentlich positivere Gemütslage ausdrücken, als das bei der Verpflichtung von Klinsmann der Fall war. ;)

Grundsäzlich ist ja alles richtig was Du über Matthäus geschrieben hast und ich verstehe auch wieso er keinen Job in der Bundesliga findet, dennoch glaube ich das Matthäus ein guter Trainer wäre und so ganz schlecht war er auch nicht bei jeder seiner bisherigen Stationen.

Fachlich hat er vielleicht mehr drauf als so manch anderer "Bundesligatrainer" in der Geschichte, nur wird er das wohl nie unter Beweis stellen dürfen, denn ein Job in der Bundesliga ist für ihn wohl unerreichbar.
 
Hans-Hubert Vogts:eek:
Das würde den Abstieg der Hertha bedeuten bzw. der Verein würde binnen einer Saison zweimal den Trainer austauschen!
Ich erinnere nur daran, dass Herr Vogts Bayer 04 damals in größte Schwierigkeiten brachte.
Einen wie Stevens & Co braucht die Truppe jetzt!!!
 
Mir ist gerade noch ein Name eingefallen, zu dem ich gerne mal eure Meinung hören würde: Falco Götz

Er war doch schonmal Trainer bei der Hertha und kennt daher den Verein und das Umfeld, außerdem ist er nach seiner Beurlaubung in Kiel verfügbar.
Kannst Du dich noch an dessen Abgang bei Hertha erinnern? Und den zuvor bei 1860?

Meine spontane Erinnerung ist die(genau weiss ich`s freilich nicht):
Soweit ich weiss, war der zweimal bei Hertha Chefcoach. Das erste Mal als Notnagel nach Röbers Entlassung bis Saisonende, ehe Stevens kam. Da mit bemerlenswerten Erfolgen, deswegen holte ihn nachfolgend 1860, die Posse um seine Entlassung dort dürfte noch jedem in Erinnerung sein. War 2004 kurz vor Saisonende, als wir kurz vor der Meisterschaft standen.

Nach Stevens Abgang wurde Götz wegen seiner ersten durchaus vorzeigbaren Amtszeit zurückgeholt, doch es endete ähnlich wie bei 1860....
Glaube kaum, dass Götz bei Hertha so schnell wieder zur Debatte steht....

Davon abgesehen hatte es Hertha mE letzte Saison hauptsächlich Favre zu verdanken, dass sie Vierter wurden. Habe beide Spiele gegen Werder live im Weser- und Olympiastadion gesehen. Da fehlte es eindeutig an Klasse, der Schweizer baute nur um vorhandenes Potential Philosophie, Taktik und System, womit er letztlich gut fuhr. Mit diesem 90-Minuten-Zerstörfussball, lange Bälle auf Voronin, abwarten auf Fehler des Gegners, diese dann eiskalt nutzen und zuschlagen, danach wieder sicher stehen, hatte Favre genau die Möglichkeiten dieses Teams ausgeschöpft. Mehr war da nicht drin. Ein neuer Trainer wird ein schweres Los haben, denn das Herthaner Problem war nicht der Trainer, sondern die Qualität.
 
Wenn ich das recht mitbekommen habe, wurde Favre doch jetzt gefeuert, weil er für die schlechten Leistungen und schlechte Tabellenposition verantwortlich ist.

Er wurde gefeuert, weil nicht nur die Tabellensituation und die Leistungsdarbietungen dramatisch sind, sondern scheinbar das Verhältnis zwischen Trainer und Team nicht gestört, sondern zerstört war, siehe das auch heute noch unverständliche Abservieren von Pantelic und Friedrich letztes Jahr, siehe Berichte, Bild hin oder her, wie diese: http://www.bild.de/BILD/sport/fussb...was-hat-er-mit-dem-favre-rauswurf-zu-tun.html

Wenn es dann aber auf einmal heißt, man braucht auch neue Spieler für den neuen Trainer, frage ich mich, wieso hat man dem alten Trainer nicht gleich bessere Spieler an den Hand gegeben?

Noch mal, Favre ist in großem Maße verantwortlich für die aktuelle Personalpolitik, er war federführend eingebunden in die Transfers bzw. Nichttransfers. Und da hat er imo nun mal mit Pauken und Trompeten versagt, seine Wunschspieler (Wichniarik, Pejcinovic) sind Zonks, hoffnungvolle Rekonvaleszenten wie Lucio oder "Herthas Zukunft" Chermiti wurden ohne Not von Hof gejagt und dann wurde als Gipfel der Konzeptlosigkeit kurz vor Ende des Transferfenster aktionistisch ein paar Graupen (die Favre zum Teil noch nie hat spielen sehn) vom Grabbeltisch verpflichtet.

Fairerweise muss man sagen, dass die Vorgaben des Vorstands in Person von Gegenbauer und auch Preetz total bescheuert und utopisch waren (Tafelsilber verjubeln, Gehälter einsparen, Transferüberschus erwirtschaften, einstelliger Tabellenplatz), aber trotzdem kann man Herrn Favre alles in Allem eine verfehlte Personalpolitik vorwerfen. Bei Kringe wars echt Pech, aber was zur Hölle wollte er z.B. mit dem bereits vor Jahren eindrucksvoll gescheiterten Wichniarik?

Oder lag es vielleicht doch nicht am Trainer?

Nicht nur, die Spieler und ihre Charaktere, der Vorstand und dessen Fehleinschätzungen, haben ebenso ihren Anteil an der Misere, aber der Trainer ist im Zweilfelsfall erfahrungsgemäß das schwächste Glied, er hat in den letzten Monaten jenseits seiner unbesteitbaren Qualitäten als Fussballlehrer und Taktikfuchs aber auch mehr und mehr unverständlich gehandelt, inbesondere auf menschlicher Ebene versagt (Fertigmachen der Spieler als Krisenmanagement) und hat damit letzten Endes selber aktiv sein eigenes Grab geschaufelt.

Das Pikante an der ganzen Situation ist für mich, dass diese MIT Dieter Hoeness so wahrscheinlich nicht eingetreten wäre ...
 
Seit wann?

Es gibt doch unzählige Beispiele von Trainern die ohne vorherigen Nachweis ihrer Eignung die Aufgabe des Cheftrainers übernahmen. In Deutschland machten wir sogar jemanden zum Bundestrainer der bis dato noch keine Mannschaft trainiert hatte.

Welche denn? Mir fällt spontan kein Bundesliga-Coach ein, der sich seine Sporen vorher nicht schon in Jugend- und Amateurabetlilungen von Proficlubs, generell auf höherer Amateurebene oder im Ausland durch entsprechende Leistungen verdient hat.
 
Davon abgesehen hatte es Hertha mE letzte Saison hauptsächlich Favre zu verdanken, dass sie Vierter wurden. Habe beide Spiele gegen Werder live im Weser- und Olympiastadion gesehen. Da fehlte es eindeutig an Klasse, der Schweizer baute nur um vorhandenes Potential Philosophie, Taktik und System, womit er letztlich gut fuhr. Mit diesem 90-Minuten-Zerstörfussball, lange Bälle auf Voronin, abwarten auf Fehler des Gegners, diese dann eiskalt nutzen und zuschlagen, danach wieder sicher stehen, hatte Favre genau die Möglichkeiten dieses Teams ausgeschöpft. Mehr war da nicht drin. Ein neuer Trainer wird ein schweres Los haben, denn das Herthaner Problem war nicht der Trainer, sondern die Qualität.

Seit dem Wiederaufstieg 1997 ist unabhängig vom Coach der Fußball von Hertha BSC destruktiv, selbst zu Zeiten, wo sie oben dabei waren, kamen sie nur ein einziges Mal über die Marke von 60 geschossenen Toren.
 
Welche denn? Mir fällt spontan kein Bundesliga-Coach ein, der sich seine Sporen vorher nicht schon in Jugend- und Amateurabetlilungen von Proficlubs, generell auf höherer Amateurebene oder im Ausland durch entsprechende Leistungen verdient hat.

Andi Brehme, Zvonimir Soldo, Matthias Sammer oder Michael Frontzek fallen mir da auf Anhieb ein, die überhaupt keine Erfahrung hatten - dazu kommen noch zahlreiche Amateurtrainer, deren Qualifikation kaum höher einzuschätzen sein dürfte als Matthäus bisherige Trainerkarriere, die bis auf seine Zeit bei Rapid und seinen 2-Wochen-Abstecher nach Brasilien sportlich gemessen am vorhandenen Spielermaterial stets sehr erfolgreich war.
Ein gewisser Klaus Allofs durfte auch ohne weiteres Fortuna Düsseldorf übernehmen und dann bei einem noch größeren und tolleren Verein Sportdirektor werden. ;)
 
Favre ist sicher ein sehr analytischer und intelligenter Trainer mit großem Fachverstand. Ich denke aber auch, daß er im persönlichen Umgang mit den Spielern so seine Probleme hat, dadurch hat er sicher auch den einen oder andern Leistungsträger vergrault.
Oftmals, gerade in Interviews mußte man sich auch um seine Realitätswahrnehmung Sorgen machen. Gerade in der letzten Zeit konnte man Aussagen von ihm vernehmen, die nicht viel mit der Wirklichkeit zu tun hatten (z.B. im Interview nach dem Werder-Spiel in Berlin oder nach dem Pokal-Aus ). Die Spieler merken so etwas sehr schnell, und dann leidet die Glaubwürdigkeit.
Ich glaube daß Hertha jetzt den Meier holt- erfahren im Abstiegskampf, autoritär und hat nichts zu verlieren. Egal mir wäre Union sowiso lieber in der ersten Liga!:applaus:
 
Omg, Hertha hat aber mal sowas von gar nichts im Uefa Cup, ähm ich meine natürlich in der Europa League, verloren. Schade um die verschenkten Punkte für Deutschland:wall:
 
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