Hausaufgabenhilfe

Übergänge zu etwas Neuem geschieht durch Akkomodation.


"Akkommodation (Anpassung, Anhäufung, Anreicherung, Umweltanpassung)
Akkommodation bedeutet die Erweiterung bzw. Anpassung eines Schemas (also der kognitiven Strukturen) an eine wahrgenommene Situation, die mit den vorhandenen Schemata nicht bewältigt werden kann.
Akkommodation kommt nur zustande, wenn die Assimilation nicht ausreicht um eine Situation zu bewältigen, d.h. eine Situation oder eine Reizgegebenheit sich nicht in ein vorhandenes Schema integrieren lässt. Die vorhandenen Schemata sind unzureichend und müssen erweitert werden.
Man passt sich dem Vorgefundenen an, wobei das Schema erweitert und somit ausdifferenziert wird. Akkommodation bedeutet die vorhandenen kognitiven Strukturen so anzupassen, dass sie der Realität (wieder) entsprechen und zukünftig für eine verbesserte (da ausdifferenziertere) Problemlösung dienlich sind.

Beispiel Akkommodation:
Der Versuch eines Kindes an einem Bauklotz zu saugen, wird durch die Assimilation gestützt, wenn der Bauklotz einem essbaren Gegenstand ähnlich erscheint. Da der Bauklotz jedoch keine Nahrung beinhaltet, genügt die Assimilation nicht zur Bewältigung dieser Situation. Das Kind muss akkommodieren: Das Schema wird erweitert (vielleicht indem die Karteikarte 'Nahrung' erweitert wird um: Nicht blau, nicht aus Holz, ...).

Kann eine Situation nicht durch das Ausnutzen der Inhalte bestehender Schemata erfolgreich bewältigt werden [Assimilation], so muss das entsprechende Schema um die neuen Erkenntnisse erweitert werden [Akkommodation]."

Aus eben diesem link.
 
Ja das ist wie neue kognitive STrukturen entstehen.
Das ist aber ja nicht gleichbedeutend mit ner neuen STufe oder doch? :confused:

Ey ma im ernst die Frau is doch blöd. DIe Frage is doch Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;). Was soll denn bitte fürn Ereignis im Übergang sein wenn die doch fließend sind. Diese Stufen sind doch auch nur schemenhaft zu sehen.
 
Alle Pädagogischen Theorien, die irgendwie einteilen oder abstufen sind Schemen. Ist schließlich alles Beziehungs- und Einzelfallabhängig.

Ich glaube, Stürmerbrauts Ansatz könnte das sein was deine Lehrerin auf diese Frage haben möchte. Was passiert zwischen den Stufen, was das Erreichen der nächsten Stufe "vorantreiben" kann.

Stürmerbraut hat das Erlernen der Sprache angesprochen. Ich würde an deiner Stelle versuchen, konkrete Beispiele zu finden und würde hier z.b. "Vorlesen" nennen.

Bauklötze sind auch gut. Die gehören Sensumotorik und Symbolisches Denken, aber auch zum Anschaulichen Denken dazu.
 
So Ergebnis der Hausaufgaben Besprechung: Genau das was zogggi in seinem ersten Post gesagt hat und Stürmerbrauts und Maddins Ansatz mit der Akkomodation.

Mehr nüscht.
 
Hey Leute.

Morgen werde ich wieder nen neuen Text hier posten.:)

Hoffe dann natürlich wie immer auf viel Rückmeldung (so lang im Rahmen bleibend) :)
 
Moin Leute,

ich würde eure Hilfe auch gerne nochmal in Anspruch nehmen. Es dreht sich bei mir ebenfalls um Religion, speziell um das Thema Verantwortung. Ich habe auch gar keine schweren Fragen an euch. Stattdessen möchte ich einfach wissen, was ihr unter folgenden versteht:

1.) "Was heißt recht tun?"
2.) "Was heißt Güte und Treue lieben?"
3.) "Was heißt in Ehrfurcht den Weg gehen mit deinem Gott?"

Es wäre nett, wenn ich mehrere Antworten zu diesen Fragen bekäme, um auch Unterschiede wahrzunehmen. Danke im Vorraus. :thumb:
 

Recht tun bedeutet mMn, in Entscheidungen die Moral außer Acht zu lassen und nach dem eigenen Gewissen bzw. dem Herzen zu handeln, wenn es um Angelegenheiten geht, die einen selbst betreffen. Führt man Selbstjustiz durch, handelt man hauptsächlich des eigenen Willens wegen. Man bezieht das Recht auf das eigene Recht, das neben den allgemeingültigen Menschenrechten im Auge des Betrachters liegt, wie ich finde.
Geht es um einen Mitmenschen, wägt man vorher Recht und Unrecht ab. Man versucht moralische Werte mit einzubeziehen, um dem Willen des Anderen gerecht zu werden bzw. sich diesem so weit wie möglich anzunähern. Man versucht sich also in den, den es betrifft, hineinzudenken.




Ich verstehe nicht genau, was konkret damit gemeint ist. Mit Güte und Treue lieben? Oder die Güte und die Treue lieben?

3.) "Was heißt in Ehrfurcht den Weg gehen mit deinem Gott?"


Bezieht sich der Gott auf den Glauben und die Religiösität, möchte ich mich dazu nicht äußern, da ich mich eher als Atheist bezeichnen würde.
Bezieht sich der gemeinte Gott auf einen Vorsatz, mit dem man seinen Lebensweg begeht, bedeutet das für mich, diesem Grundsatz immer standzuhalten und fest an das Ziel zu glauben, das man verfolgt.
 
Zitat von Flo in Grün-Weiß;1971497:
...

Ich verstehe nicht genau, was konkret damit gemeint ist. Mit Güte und Treue lieben? Oder die Güte und die Treue lieben?

...

Ich denke, dass mit Güte und Treue lieben gemeint ist.

Falls dir dazu noch was einfällt, immer her damit. :D Und natürlich ein großes :tnx: für deine Antwort. Hilft mir auf jeden Fall weiter. :beer:

Vielleicht noch mehr Meinungen zu den Themen?
 
Wenigstens einer hier, auf den man sich verlassen kann! :) Ich soll in Reli ein Portfolio erstellen. Das eigentliche Thema ist Verantwortung.
 
Moin Leute,

ich würde eure Hilfe auch gerne nochmal in Anspruch nehmen. Es dreht sich bei mir ebenfalls um Religion, speziell um das Thema Verantwortung. Ich habe auch gar keine schweren Fragen an euch. Stattdessen möchte ich einfach wissen, was ihr unter folgenden versteht:

1.) "Was heißt recht tun?"
2.) "Was heißt Güte und Treue lieben?"
3.) "Was heißt in Ehrfurcht den Weg gehen mit deinem Gott?"

Es wäre nett, wenn ich mehrere Antworten zu diesen Fragen bekäme, um auch Unterschiede wahrzunehmen. Danke im Vorraus. :thumb:


Ich mach nur mal ein brainstorming

zu 1. recht tun oder das Richtige tun:

wissen, was richtig ist;
welche Normen bestimmen denn, was richtig ist?;
Gesetze und Normen?; und wer macht die?;
Sind die Normen/Gesetze veränderbar?
Eigenverantwortung vs. Verantwortung ggü anderen/Gesellschaft/Gott
Gibt es eine Wertigkeit der Verantworlichkeiten?


zu 2. Güte und Treue lieben

Güte = gut sein zu jemanden;
Gutes tun; gerne etwas Gutes tun,
sich gerne jemandem annehmen;
woran erkenn ich, was dem anderen gut tut?;
erwarte ich dasselbe vom anderen?;
muss ich mich dafür aufopfern?;
gibt es Grenzen und wo sind die?;

Treue = sich trauen (?);
sich verbunden fühlen mit jemanden;
in der Verbunden sich verantwortlich fühlen, für den anderen da zu sein;
was passiert bei Untreue: mit mir, dem anderen?;


3. in Ehrfurcht den Weg gehen mit Gott

Ehrfurcht = um die Ehre fürchten;
wann muss man um die Ehre fürchten?;
wenn man etwas falsch gemacht hat?
wann macht man etwas falsch?;
woran erkenne ich, dass ich Fehler gemacht habe;
woher weiß ich, was richtig ist?

Weg gehen = in Veränderung sein; suchen;




:tnx:

Ich bedauere dich zutiefst um diese Aufgabe! Lehrer können ganz schön blöd sein .....
 
Ich denke, dass mit Güte und Treue lieben gemeint ist.

Mit Güte lieben, bedeutet mMn, dass man eine Sache oder einen Menschen in einer Art "verehrt". Man würde für das Gelingen oder das Wohl auch Opfer bringen. Außerdem muss man sich dann die Grenze setzen, wie groß die Bedeutung für einen selbst nun wirklich ist, um, ich beziehe es jetzt der Einfachheit halber auf einen Menschen, der Person, der man diese Liebe entgegen bringt, die ihr genau gerecht werdende Aufopferungsbereitschaft und Hingebung zu widmen. Das erfolgt im Maße von Gutem tun, Aufmerksamkeiten entgegenzubringen, sich für die Person einsetzen, Schutz bieten, immer ansprechbar oder immer für eine Hilfestellung der persönlichen Art zur Verfügung zu stehen.

Mit Treue lieben: Das muss man natürlich wieder auf Dinge UND Menschen beziehen. Ich verwende wie eben schon mal nur den Menschen in der Erläuterung. Mit Treue lieben findet natürlich auf der sexuellen Ebene statt, die abgesprochen sein muss, wo sich die Grenze zur Untreue befindet. Diese sollte man dann natürlich nicht suchen und sie nahezu "streifen", sondern das eher nur auf der freundschaftlichen Basis mit vertrauten Personen durchführen, bei denen das entsprechende Verhalten notwendig ist, um dieser gerecht zu werden.
Mit Treue lieben, bedeutet demnach ebenfalls, für den Menschen einzustehen und wie die eigene Lebensmaxime zu vertreten. Dazu gehört aber auch, als Ratgeber in einer objektiven Position zu fungieren, was dem Menschen und der eigenen Einstellung mehr bringt als realitätsferne Behandlung.
 
@Stürmerbraut: Vielen Dank! :knutsch:

Ja, diese Aufgabe beruht eigentlich stark auf der eigenen Meinung und ist deshalb eigentlich nicht zu bewerten. :O

@Flo: Merci² :)

Ich seid echt super!
 
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