Hausaufgabenhilfe

Keine historische Komponente?

Schade... ich hätte mich grad richtig für Migration in den jetzigen Ländern des ehem. Jugoslavien im Bezug auf den Bürgerkriegg begeistern können.

(Und war spontan auch noch, dass erste was mir einfiel.)

Aber um Annis Gedanken aufzugreifen. Land -> Stadt Migration ist definitiv in Deutschland ein großes Thema. Hab ich letztens erst eine Dokumentation drüber gesehen. Vor allem in den neuen Bundesländern (aber nicht ausschließlich) haben immer mehr Dörfer mit einer enorm hohen Abwanderung zu tun (und damit verbundem einem immer höher steigenden Durchschnittsalter, Beschäftigungsrate, Häuserleerstand, Steuereinnahmen, Gewerbe- und Industrierückgang... ).
 
moin,

kann mir jemand erklären was Elektronegativität ist?? am besten mit Beispiel

danke im voraus!!!
 
moin,

kann mir jemand erklären was Elektronegativität ist?? am besten mit Beispiel

danke im voraus!!!

Mit Elektronegativität wird die Fähigkeit eines Stoffes, Elektronenpaare an sich heranzuziehen, angegeben.

Zwischen jeder Bindung, nehmen wir mal Wasser, sind nämlich Elektronenpaare:

H - O - H

auf den beiden Strichen liegen nun also Elektronen. Um zu sehen, wie stark diese von den Atomen angezogen werden, brauchst du die Elektronegativitätswerte, die müssten in eurem Buch stehen.
Sauerstoff hat eine EN von 3,5.
Wasserstoff eine von 2,1.

Du kannst also schon sehen, dass die Elektronen vom Sauerstoff stärker als vom Wasserstoff angezogen werden. Es kommt zu einer Partialladung. Obwohl Wasser eigentlich ein elektrisch neutraler Stoff ist, sind die Elektronen näher beim Sauerstoffatom als bei den Wasserstoffatomen.
Das Sauerstoffatom ist dadurch partiell negativ, die Wasserstoffatome partiell positiv geladen.

Es handelt sich also um eine polare Bindung. Polar sagt ja bereits, dass es verschiedene Pole gibt.

Mit der Elektronegativität kannst du das jetzt rechnerisch beweisen.
Du ziehst den kleineren vom größeren Wert ab.
Also 3,5 - 2,1 = 1,4.

Um damit etwas anfangen zu können, brauchst du natürlich eine Tabelle, die ihr eigentlich bekommen haben müsstet:

Differenz 0,0 = unpolare Bindung
Differenz 0,1 - <0,4 = schwach polare Bindung
Differenz 0,4 - <1,7 = polare Bindung
Differenz 1,7 oder mehr = Ionenbindung

je größer also die Differenz zwischen den beiden Elektronegativitätswerten ist, desto ungleichmäßiger sind die Elektronen zwischen den Atomen verteilt.

Für eine Ionenbindung ist Salz das beste Beispiel:
Chlor hat eine EN von 3,1 ; Natrium eine von 0,9.
Die Differenz ist mit 2,2 also ziemlich hoch und per Definition eine Ionenbindung.
Das bedeutet, die Anziehungskraft der verschiedenen Atome ist zu unterschiedlich, als dass die Bindung noch elektrisch neutral sein könnte.
Das Atom mit der höheren Elektronegativität vereinnahmt sozusagen alle Elektronen, das Atom mit dem niedrigeren Wert ist nicht in der Lage, welche zu binden.
Ein Ion ist ja ein Atom, das elektrisch geladen ist. Und genau das ist beim Salz dann auch der Fall. Das Chlor-Atom wird durch die Bindung der ganzen Elektronen negativ (also ein Anion); das Natrium-Atom dadurch, dass es keine Elektronen binden kann, positiv (also ein Kation).
 
Total spannend faend ich zum Beispiel Indien/Pakistan. Das hat zwar auch ne historische Komponente (Unabhaengigkeit 1947) ist aber 1. ein sehr grossflaechiges Thema aufgrund der verschiedenen politischen, religoesen und ethnischen Hintergruende und 2. etwas, was ihr denke ich mal so in der Form noch nicht duchgesprochen.

Ansonsten muss Migration nicht zwingend zwischen verschiedenen Laendern stattfinden. Klassisches Thema waere zum Beispiel die Flucht vom Land in die Stadt, sowohl in fast allen Metropolen in Entwicklungslaendern, aber auch hier in Deutschland.

Hmm, mal drüber nachdenken. Indien habe ich in sämtlichen Schulthemen bisher nie besonders viel abgewinnen können, aber vorschlagen kann ich's ja mal. :tnx:
Migration innerhalb Deutschlands haben wir in Erdkunde jedenfalls schon hinreichend besprochen - aber evtl. genau dadurch von Vorteil

Zitat von Ynee:
Keine historische Komponente?

Schade... ich hätte mich grad richtig für Migration in den jetzigen Ländern des ehem. Jugoslavien im Bezug auf den Bürgerkriegg begeistern können.

Hab mich wohl falsch ausgedrückt. Als Geschichts-LK'ler (durch den erneuten Schulwechsel nach NDS ja schon fast zweieinhalb Jahre lang) liebe ich natürlich die gute Historie! Nur in der Präsentation fände ich es spannend, das Ganze etwas mehr auf der soziologischen Ebene zu sehen - dafür interessiere ich mich noch mehr und dafür habe ich das Seminarfach ja auch gewählt ;)
Insofern finde ich das Thema Balkan zwar ebenfalls sauspannend, aber ich fürchte, es wäre ein rein geschichtlicher Spaß ;)
 
Moin, brauche auch mal Hilfe.

Kann mir jemand sagen warum der Jaderaum bzw. der Raum Wilhelmshaven als strukturschwach bezeichnet wird?
Einige Dinge wie hohe Langzeitarbeitslosigkeit, fehlende produktive Bevölkerung oder mangelnder Wohnraum habe ich schon.
Bei Google habe ich bisher nichts gefunden.

Danke schonmal ! :)
 
Moin, brauche auch mal Hilfe.

Kann mir jemand sagen warum der Jaderaum bzw. der Raum Wilhelmshaven als strukturschwach bezeichnet wird?
Einige Dinge wie hohe Langzeitarbeitslosigkeit, fehlende produktive Bevölkerung oder mangelnder Wohnraum habe ich schon.
Bei Google habe ich bisher nichts gefunden.

Danke schonmal ! :)

Hmm, ein Paradebeispiel für Strukturschwäche ist der Raum WHV bestimmt nicht, aber auf der Niedersachsenkarte fällt schon auf, dass es relativ ab vom Schuss liegt.
Es gibt noch die A 29 nach Oldenburg - das ist schon nicht schlecht, das nördliche Ostfriesland hat da nämlich gar nix vorzuweisen.
Aber der Jaderaum liegt eben nicht auf den Entwicklungsachsen Hamburg-Bremen/ Bremen - Hannover, auch nicht im Raum Bremen-Oldenburg oder Osnabrück-Münster.
Ich hab keinen Atlas zur Hand, aber da wird es sicherlich Karten geben, die aufzeigen, dass da eine Zuwanderung zu verzeichnen ist, während es in den ländlichen Räumen Abwanderungstendenzen und eine überdurchschnittlich alte Bevölkerung gibt.
Das nächstgelegene Oberzentrum mit überlokalen Funktionen ist für den Jaderaum Oldenburg - und auch das Städtchen kann mit den Möglichkeiten von Hamburg, Bremen und Hannover (Arbeitsplätze, Uni, Hafen, Flughafen, allgemeine Infrastruktur, Messe, ärztliche Versorgung etc.) kaum mithalten.

Wilhelmshaven würde ich eigentlich mit Papenburg oder Wolfsburg vergleichen, die ihre ungünstige, passive Lage noch etwas durch die angesiedelte Industrie kompensieren können. Unterm Strich wird sich die junge Bevölkerung trotzdem meistens dazu entscheiden, in Räume mit besserer Lage und Anbindung zu ziehen, denn die Möglichkeiten in WHV, WOB oder Papenburg sind natürlich sehr eindimensional.
 
Ich brauch nochmal eure Hilfe.

In Pädagogik machen wir grade Piaget und haben die ersten 4 oder 5 Stufen gemacht und wir sollen uns jetzt überlegen wie die Übergänge zwischen den Phasen aussehen. Aber ich hab echt keine Idee was ich dazu sagen könnte.:confused:

Und dann sollen wir uns noch überlegen was für Spiele gut für die Kinder wären in den Phasen, was ich auch nicht versteh weils doch eigentlich voll sinnfrei ist, aber naja.


Danke im Vorraus. :)
 
Das ist aber wenig konkret. Piaget ist doch nicht so schwer zu verstehen, oder? Was willst Du denn genau wissen? ODer suchst Du jemanden, der Deine Hausaufgaben macht?

;)
 
Das ist aber wenig konkret. Piaget ist doch nicht so schwer zu verstehen, oder? Was willst Du denn genau wissen? ODer suchst Du jemanden, der Deine Hausaufgaben macht?

;)

Ne Piaget die Stufen find ich auch nicht schwer. Das hab ich auch drin, aber die jute Frau Baumgardt würde gern wissen wie ein Kind von der jeweiligen STufe in die andere kommt. Und das versteh ich nicht. Ich mein das ist doch einfach dann in der nächsten Stufe wie bei Freud oder Erikson auch oder nicht?
Die meinte da würde es auch iwelche Merkmale oder so geben.
 
Ja, bei wikipdia steht da auch einiges dazu. Stichworte wären Assimilation und Akkomodation, das sind Anpassungsprozesse.
 
Das Kind kommt natürlich nicht einfach in die nächste Entwiwcklungsstufe. Das macht nicht einfach Flupp und das Kind ist eine Stufe weiter.
Was aber auch nicht passiert ist, dass durch irgendein Ereignis die nächste Stufe erreicht wird. Das sind schleichende Prozesse. Meint deine Lehrerin vllt., ob es Zwischenschritte zwischen den Phasen gibt?


Zur zweiten Aufgabe: Spiele sind überhaupt nicht sinnbefreit, sondern im Gegenteil, total wichtig.

Ich kann dir aber noch nicht so recht helfen, weil das alles schwammig ist. Reden wir von Piagets Entwicklungsstufen oder von denen der kognitiven Entwicklung? z.T. gehören die zusammen, zum Teil trennt man die nochmal. Formuliere mal konkret, was deine Probleme und Aufgaben sind, dann finden wir eine Lösung.
 
zogggi :) der mann für alles #:D

Ja Zwischenschritte meint sie dann wohl. Also ihre konkrete Frage war "Überlegt euch mal wie die Übergänge zwischen 2 Phasen aussehen könnten?"

Und ja wir reden von den Phasen wie die sensomotorische Phase etc..

Aber wenn, wie du sagst nicht irg ein Ereignis das bestimmt wie soll dann so ein Zwischenschritt aussehen? Is doch das gleiche oder nich:D
 
Ich mein zB der Übergang zwischen sensomotorischem und präoperationalem.
Da lernt das Kind ja nur mehr durch verinnerlichte geistige Aktivitäten zu handeln.
Wie soll da ein Übergang oder ein Merkmal des Übergangs sein.
Der ist ja wie du gesgat hast fließend.

Was soll da bitte zwischen sein?!:rolleyes:
 
http://www.uni-due.de/edit/lp/kognitiv/piaget.htm

Hast du hier schon mal gelesen?

Wichtig für die Entwicklung eines Babys sind eine anregende Lernumgebung, zum Beispiel Dinge zum (Be)greifen und zum Abnuckeln, weil sie eben Erfahrungen über die Sinneskanäle (vor allem den Mund) machen müssen.

Und bei dem Übergang spielt vielleicht das Erlernen der Sprache eine wichtige Rolle? Sprache als Voraussetzung fürs Denken?

Aber ich denke, ich habe die Frage auch nicht wirklich verstanden .... :)
 
Es geht bei Piaget um die grundsätzlich epistemologische fragestellung. warum entwickeln sich Menschen? Wie können sie Erkenntnis erlangen? Wie lernen sie, die Welt um sich herum wahrzunehmen? Die entwicklungsstufen spiegeln dabei unterschiedliche stufen auf diesem Wege dar, die natürlich nur schematisch zu verstehen sind. Dazwischen liegen Lernfortschritte, Erkenntnis von der Welt um das Kind herum. Da kommen die beiden Begriffe ins spiel, die ich genannt habe. Wenn man es ganz platt formuliert und auf einen satz bringen will: Das Kind erreicht eine neue Stufe, indem es etwas über die (Um-) Welt lernt.
 
Es geht bei Piaget um die grundsätzlich epistemologische fragestellung. warum entwickeln sich Menschen? Wie können sie Erkenntnis erlangen? Wie lernen sie, die Welt um sich herum wahrzunehmen? Die entwicklungsstufen spiegeln dabei unterschiedliche stufen auf diesem Wege dar, die natürlich nur schematisch zu verstehen sind. Dazwischen liegen Lernfortschritte, Erkenntnis von der Welt um das Kind herum. Da kommen die beiden Begriffe ins spiel, die ich genannt habe. Wenn man es ganz platt formuliert und auf einen satz bringen will: Das Kind erreicht eine neue Stufe, indem es etwas über die (Um-) Welt lernt.


Idealtypisch eben.
... und das alles auch nur, wenn die Umgebung/Eltern förderlich und liebevoll zugewandt sind. Wenn ich da so an meine unterversorgten Kinder denke, und was sie als Babys zum Teil schon schon haben mitmachen müssen .... :(

Dann spricht man von Entwicklungsverzögerungen ...
 
Es geht bei Piaget um die grundsätzlich epistemologische fragestellung. warum entwickeln sich Menschen? Wie können sie Erkenntnis erlangen? Wie lernen sie, die Welt um sich herum wahrzunehmen? Die entwicklungsstufen spiegeln dabei unterschiedliche stufen auf diesem Wege dar, die natürlich nur schematisch zu verstehen sind. Dazwischen liegen Lernfortschritte, Erkenntnis von der Welt um das Kind herum. Da kommen die beiden Begriffe ins spiel, die ich genannt habe. Wenn man es ganz platt formuliert und auf einen satz bringen will: Das Kind erreicht eine neue Stufe, indem es etwas über die (Um-) Welt lernt.

Also sind die Übergänge einfach nur Adaptattion?!?
 
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