Hannover 96 - Unsere Nachbarn aus Niedersachsen

Eigentlich käme das den TV-Gesellschaften mittlerweile zu Gute.

Das denke ich auch. Ich meine damit auch eher die Fans und somit auch die Zuschauer, ohne die Fußball nicht funktioniert. Zudem müssen diese Regeländerungen durch Leute erfolgen, die Änderungen nur ungerne durchführen.

Ich sehe Blatter schon reden, dass es bisher alles so funktioniert hat wie es ist und daher auch nichts geändert werden muss. So argumentieren auch viele Fans. Zu denen kann ich dann aber immer nur sagen, dass Unsportlichkeiten wie Schwalben oder Zeitspiel auch schon immer zum Fußball dazugehört haben, was ich trotzdem schon immer daneben fand. Und ebenso gehören dann nämlich auch Fehlentscheidungen dazu, wie Aytekin sie zuletzt getroffen hat.
 
Ich meine wirklich, dass damals mit eines der Hauptargumente gegen Nettospielzeit das TV war. Bin ich da irgendwie fehlgeleitet oder meinen mehrere, dies Argument in diesem Zusammenhang mal gehört zu haben?
 
Vorstellbar ist es, da man derzeit eben alles genau nach nem Zeitplan ablaufen lassen kann. Aber was bei anderen Sportarten funktioniert, kann eben auch beim Fußball funktionieren.
 
Es ist doch nur die Frage, ob Sky und der andere Dreck das Töfte finden und die Sportschau noch den Schnitt gewuppt bekommt, wenn ein Spiel im schlechten Fall 45 Minuten länger dauert als normal und die Zuschauer Bock darauf haben länger im Stadion zu verweilen. ;)


PS: Schon krass, was aus der Tat eines ausgezogenen Shirts werden kann. LOL
 
Es ist doch nur die Frage, ob Sky und der andere Dreck das Töfte finden und die Sportschau noch den Schnitt gewuppt bekommt, wenn ein Spiel im schlechten Fall 45 Minuten länger dauert als normal und die Zuschauer Bock darauf haben länger im Stadion zu verweilen. ;)

Was die EL und CL betrifft, müssten dann aber ggf. auch neue bzw. frühere Anstoßzeiten her.

Zum PS: Ich bin schon lange ein Befürworter der Nettospielzeit. ;)
 
Netto-Spielzeit fände ich super. Ein Anfang wäre es aber erstmal, angemessene Nachspielzeit laufen zu lassen.

Das ist aber schwer. Wenn in einem Spiel mal 5 oder 6 Minuten nachgespielt werden, meckert aus der Mannschaft, die den Schlusspfiff herbeisehnt, auch jeder. Und manchmal möchte ich persönlich auch 3 oder 4 Minuten und höre dann, dass der Kommentator "gar nicht weiß, warum nachgespielt werden sollte." Das ist sehr subjektiv.

Das einzige, was noch gegen die Netto-Spielzeit spricht (abgesehen von alteingesessenen Traditionalisten, die schon mit ihrem Sessel zusammengewachsen sind - davon gibt es leider sehr viele im Fußball...), ist der 5-Spiele-Block am Samstag (bzw. vergleichbare). Aber auch da bin ich der Meinung, dass man eine Netto-Spielzeit attraktiv einbauen könnte. Man könnte z.B. eine flexible Halbzeitpause von 15 bis 20 Minuten haben, je nachdem wie viel "Pause" es schon während der Halbzeit gab.
 
@ cornholio

Wo siehst du das Gegenargument in der Netto-Spielzeit? Wegen der Konferenzen in TV/Radio? Dann werden in der Zeit eben die anderen Spiele übertragen, ist heutzutage, wenn sich ein Spielbeginn aus irgendwelchen Gründen (Zuschauerandrang, höhere Gewalt) verzögert, ja nicht viel anders.

Die flexible Halbzeitpause sehe ich dagegen als problematisch an. Stell dir mal vor, zum Saisonende geht es um Meisterschaft, EC-Plätze oder Klassenerhalt und eine Mannschaft punktet (vor-)entscheidend in einem Spiel, in dem 20 Minuten Pause angesetzt wurden, dann schreit die Konkurrenz, die in ihren Spielen nur 15 Minuten Pause hatte, möglicherweise nach Wettbewerbsverzerrung wegen längerer Erholungspause. Und auch wenn das nicht nachweisbar ist, so hätte sowas einen faden Beigeschmack in einer Sache, in der es um sehr viel (Geld) geht.
 
@ cornholio

Wo siehst du das Gegenargument in der Netto-Spielzeit? Wegen der Konferenzen in TV/Radio? Dann werden in der Zeit eben die anderen Spiele übertragen, ist heutzutage, wenn sich ein Spielbeginn aus irgendwelchen Gründen (Zuschauerandrang, höhere Gewalt) verzögert, ja nicht viel anders.

Die flexible Halbzeitpause sehe ich dagegen als problematisch an. Stell dir mal vor, zum Saisonende geht es um Meisterschaft, EC-Plätze oder Klassenerhalt und eine Mannschaft punktet (vor-)entscheidend in einem Spiel, in dem 20 Minuten Pause angesetzt wurden, dann schreit die Konkurrenz, die in ihren Spielen nur 15 Minuten Pause hatte, möglicherweise nach Wettbewerbsverzerrung wegen längerer Erholungspause. Und auch wenn das nicht nachweisbar ist, so hätte sowas einen faden Beigeschmack in einer Sache, in der es um sehr viel (Geld) geht.

Zur Klarstellung, ich bin pro Netto. Ich hatte das, hier im Thread zumindest, als erster angeregt. ;)

Flexible Pause hatte ich mir eher so vorgestellt, dass generell 20 Minuten angesetzt werden (dann reicht es im Weserstadion auch, um auf's Klo UND an den Getränkestand zu gehen - anderes Thema ;)) und wenn ein Spiel zur Halbzeit bereits weit zurückliegt hinter den anderen, dann wird die Pause etwas verkürzt. Sowas müsste dann im Stadion natürlich zu sehen sein.

Ansonsten hast du natürlich auch Recht, dass das für die Konferenz sicher nicht schädlich wäre. Sky und die Radiokonferenz sollten sich eigentlich freuen, dass sie insgesamt mehr Sendezeit haben und so eine Unterbrechung in Stadion A macht es auch leichter schnell in Stadion B rüberzuschalten. Ich meine aber, dass der gleichzeitige Anpfiff und fast gleichzeitige Abpfiff einen sehr großen Rückhalt besitzt. Ob bei Funktionären oder Rundfunkanstalten. Kann natürlich auch sein, dass es sich hierbei um ein eingestaubtes Argument handelt, das heute nicht mehr zieht.

Aber irgendwas muss ja dagegen sprechen. Ich glaube nicht, dass die Idee so revolutionär ist, dass sich niemand darüber Gedanken machen würde.
 
Rrevolutionär ist die Idee nicht. Denn von den auf Zeit zu spielenden Sportarten ist Fußball ist die einzige populäre Mannschaftssportart, die in einer Bruttozeit absolviert wird. Beim Handball, Basketball, Eishockey etc. sind Nettozeiten etwas völlig normales.

Was mich an einer Nettozeit allerdings stören würde, daß wie bei den großen Sportevents in den USA jede noch so kleine Unterbrechung für Werbung ausgenutzt werden kann, sowohl im Stadion o. Halle, als auch im TV.
 
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