Hamburger SV - Die Wiederaufgestiegenen

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas gelöscht
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum
Wenn alle in der Bundesliga aber Investoren hätten, würde sich am Ranking nichts ändern. Rein theoretisch gesehen.
Eine interessante Frage. Gesetz den Fall alle hätten Investoren, gebe es (theoretisch) eine stärkere Chancengleichheit. Dann wäre entscheidend was man aus dem Kapital macht, nicht ob man welches zur Verfügung hätte oder nicht. Aber wie gesagt, das ist rein Hypothetisch. In der Realität haben die Bayern ihre Position durch ihre immense Kapitalmacht derartig gefestigt, dass sie Problemlos, Vereine die ihnen zu Nahe kommen, einfach "schwach" kaufen können.
 
Eine interessante Frage. Gesetz den Fall alle hätten Investoren, gebe es (theoretisch) eine stärkere Chancengleichheit.

Irrtum. Denn dann würde die "natürlichen" Faktoren wie Wirtschaftskraft des Umfelds, Stadiongröße etc. einen noch größere Bedeutung haben, so daß die Chancenverhältnis in etwa so wäre, wie vor dem Einstieg von Investoren im deutschen Profifußball mit einer entprechender Kluft zwischen z.B. Bayern und Werder oder Werder und SC Freiburg.
 
So wenig ich mit US-amerikanischem Sport anfangen kann, fände ich eine Salary Cap auch im (europäischen) Fußball sinnvoller, als auf Biegen und Brechen noch mehr Geld reinzupumpen.
 
Irrtum. Denn dann würde die "natürlichen" Faktoren wie Wirtschaftskraft des Umfelds, Stadiongröße etc. einen noch größere Bedeutung haben, so daß die Chancenverhältnis in etwa so wäre, wie vor dem Einstieg von Investoren im deutschen Profifußball mit einer entprechender Kluft zwischen z.B. Bayern und Werder oder Werder und SC Freiburg.
Interessante These. Sehen wir uns den "Ist-Zustand" an. Bayern hat gegenüber Freiburg bereits den Wettbewerbsvorteil von Marktumfeld, höhere Fernsehgelder, Merchandising um nur einige zu nennen.
Und Sie haben gegenüber Freiburg exorbitant höhere Sponsoren-erlöse.
Inwiefern da ein Mäzen durchaus für mehr Gleichgewicht sorgen kann, lässt sich doch an Hoffendem ablesen. Kein Riesenstadion, gar kein Umfeld in einem dörflichen Einzugsgebiet und null Brand-awarness (Marken Bewusstsein). Dies ließe sich im gewissen Maße auch auf Wolfsburg oder Leverkusen übertragen. Ohne VW hätte es nie einen deutschen Meister VFL gegeben. Und ohne Bayer auch keinen Vize aus Leverkusen.
 
Da werden aber niemals die Verbände zustimmen, in denen Investoren die Vereine fest in der Hand haben.

Klar. Außerdem würde es wohl auch kaum ohne andersweitige Zentralisierung laufen (was sollten die Bauern (oder der H?V, um mal beim Thema zu bleiben) mit zig Millionen Euro Mehreinnahmen anfangen), auf die ich dann doch nicht unbedingt so viel Lust habe.
Die Idee an sich finde ich trotzdem ziemlich verführerisch, weil es tatsächlich mehr auf die sportliche Situation und Perspektive ankäme als auf den Geldbeutel.
 
Eine interessante Frage. Gesetz den Fall alle hätten Investoren, gebe es (theoretisch) eine stärkere Chancengleichheit. Dann wäre entscheidend was man aus dem Kapital macht, nicht ob man welches zur Verfügung hätte oder nicht. Aber wie gesagt, das ist rein Hypothetisch. In der Realität haben die Bayern ihre Position durch ihre immense Kapitalmacht derartig gefestigt, dass sie Problemlos, Vereine die ihnen zu Nahe kommen, einfach "schwach" kaufen können.

Lass das nicht dem Junas (gibts LuckyLuke noch?) hören....
;)
 
Als Kühne-Millionen hin oder her, aber der Didi im Zusammenspiel mit Slomka kaufen schon sehr sinnvoll ein.
Aber, wo Klaus-Michael Kühne den HSV schon am Ende dieser Saison sehen will macht Druck ohne Ende.

Intern mit Sicherheit Europa League Quali Pflicht!

Klappt das nicht bzw. man kickt wieder unter den letzten 8 Teams, wird es eng für Didi & Slomka!
 
Interessante These. Sehen wir uns den "Ist-Zustand" an. Bayern hat gegenüber Freiburg bereits den Wettbewerbsvorteil von Marktumfeld, höhere Fernsehgelder, Merchandising um nur einige zu nennen.
Und Sie haben gegenüber Freiburg exorbitant höhere Sponsoren-erlöse.
Inwiefern da ein Mäzen durchaus für mehr Gleichgewicht sorgen kann, lässt sich doch an Hoffendem ablesen. Kein Riesenstadion, gar kein Umfeld in einem dörflichen Einzugsgebiet und null Brand-awarness (Marken Bewusstsein). Dies ließe sich im gewissen Maße auch auf Wolfsburg oder Leverkusen übertragen. Ohne VW hätte es nie einen deutschen Meister VFL gegeben. Und ohne Bayer auch keinen Vize aus Leverkusen.

Bayern braucht keinen Mäzen und würde nie einen zulassen. Deren Wirtschaftskraft resultiert aus ihrem Sponsorenpool in Kombination mit starken Strategiepartnern. Ein solches Konzept halte ich ohnehin für am tragfähigsten.
Das Mäzenatentum ist zu sehr auf die Launenhaftigkeit desjenigen zugeschnitten. Ein D. Hopp ist mit seiner hohen sozialen Verantwortung die absolute Ausnahme und Kühne für mich das negative Spiegelbild.
Ich plädiere für die Abschaffung der 50+1 Regel, weil wir zu viele Ausnahmetatbestände haben. Im Falle einer Auslagerung und Umwandlung in eine AG kann man die Industrie als Partner gewinnen. Das macht Sinn. Man hätte dann auch den Wettbewerbsnachteil gegenüber den Werksclubs ausgeglichen, denn die haben durch die Aktionäre und die Dividendenerwartung eine "natürliche Grenze".
Die 50+1 Regel verhindert eine Auslagerung nicht, denn es bleiben immer mind. 51% in Vereinshand. Das scheint das Modell der Zukunft zu sein?!
Die DFL und der DFB konterkarieren es mit Vereinen wie Hoffenheim, RBL, demnächst 2017 Hannover, Lev und WOB.
Entweder gleiches Recht für alle oder man sorgt für eine nachvollziehbare Transparenz, die derzeit nicht gegeben ist.
 
@Syker,
bevor ich da falsch verstanden werde, ich bin kein Freund von Mäzen-Lösungen wie Kühne oder Hopp. Es ging erst einmal darum ob finanzielle Zuwendungen ausserhalb der üblichen Erlöse Einfluss auf den Erfolg haben können. Das kann für ein stärkeres Gleichgewicht sorgen oder auch nicht. Schließlich hat nicht jeder Verein einen Milliarden-schweren Gönner im Hintergrund.
Auf der anderen Seite nimmt ein Winterkorn im Prinzip genau soviel Einfluss wie ein launischer Kühne es gerne möchte.
 
Im Sinne aller Grün-Weißen:
Ich drücke Kreuzer die Daumen, das er das Ding gewinnt :daumen::daumen:


Das wäre der Knaller :lol::lol:
 
Sch*** auf die Kohle - ich bin dafür, daß sich Kreuzer in seine Arbeitsstelle als Sportdirektor beim Chaosverein zurück klagt. Da hätte ich wirklich Freude dran.
 
Back
Top