Hamburger SV - Die Wiederaufgestiegenen

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@Oracle

"Unverdient" ist vielleicht das falsche Wort, denn letztendlich hat man sich ja sportlich durchgesetzt. Wobei man sich wirklich fragen muss, was diese Auswärtstorregel eigentlich soll, aber das ist eine Diskussion, die man in der heutigen Zeit mal ganz generell führen sollte.
Aber du weiss selbst was gemeint ist. Und wenn man sich das Profil von Diekmeier bei facebook - hat da ein kleines Feierfoto gepostet - anschaut, dann weiss man auch das viele Hamburger das wohl gerade als nicht so angebracht empfinden, dass die Spieler feiern. ;)
 
mit 29 punkten aus 36 spielen hat man es einfach nicht verdient, weiterhin bundesliga spielen zu dürfen. aber es gibt ja immerhin gute chancen, dass das dann nächstes jahr korrigiert wird. und hsv+ darf nächstes we auch erstmal schön vergeigt werden.
 
@Bremen:Bei B.schweig und Nürnberg bin ich auch bei dir, aber Fürth hat den Aufstieg mit zwei Unentschieden verdaddelt. Mit dieser dämlichen Auswärtstorregel habe ich seit Jahren ein Problem. Hätte der HSV gewonnen-kein Ding, verdient durch die Relegation.
So habe ich mit diesem sieglosen Klassenerhalt schon ein Problem. Selbst einen Klassenerhalt nach Elferschießen hätte ich fairer gefunden,da entscheiden wenigstens die Nerven. Warum zur Hölle ist ein 0:0 in HH schlechter als ein 1:1 in Fürth??
 
@Bremen:Bei B.schweig und Nürnberg bin ich auch bei dir, aber Fürth hat den Aufstieg mit zwei Unentschieden verdaddelt. Mit dieser dämlichen Auswärtstorregel habe ich seit Jahren ein Problem. Hätte der HSV gewonnen-kein Ding, verdient durch die Relegation.
So habe ich mit diesem sieglosen Klassenerhalt schon ein Problem. Selbst einen Klassenerhalt nach Elferschießen hätte ich fairer gefunden,da entscheiden wenigstens die Nerven. Warum zur Hölle ist ein 0:0 in HH schlechter als ein 1:1 in Fürth??

Gute Frage!!!!
 
Auswärtstorregel halt. Ist ja keine Erfindung aus Hamburg sondern ist doch international auch so. Am Ende haben wir das 1:1 verteidigt weil wir wussten dass das reicht. Hätten wir gewinnen müssen, wäre man auch mehr auf das nächste Tor gegangen.
Ich kann, will und werde weder die Saison noch die Relegation schön reden - wie auch, es war die katastrophalste Saison-Leistung in der unserer Geschichte. Aber wir haben sie den Regeln entsprechend überlebt.
 
Ich weiß hätte, hätte, hätte aber wäre das Rückspiel heute in Hamburg gewesen und Führt hätte 1:1 dort gespielt, wären sie weiter. Es ist so unfassbar unverdient, dass man schon fast ne Klage auf Unsportlichkeit verfassen müsste. Der HSV sollte zwangsabsteigen, einfach aus Prinzip.
 
Auswärtstorregel halt. Ist ja keine Erfindung aus Hamburg sondern ist doch international auch so....
...Ich kann, will und werde weder die Saison noch die Relegation schön reden - wie auch, es war die katastrophalste Saison-Leistung in der unserer Geschichte. Aber wir haben sie den Regeln entsprechend überlebt.

:tnx:

Mund abputzen und sich künftig ein wenig stärker in Demut üben. ;)

(Nicht persönlich gemeint...)
 
Nee! Die hat der HSV heute definitiv abgelöst. Sorry, aber gerade mal 27 Pkte in 34 Spielen und in der Relegation mit 0:0/1:1 durchzukommen. Das toppt alles!! Ich glaube auch nicht - außer die Regeln werden irgendwie geändert - das solch eine Leistung über eine Saison jemals wieder für den Klassenerhalt reichen wird.

;)

Leverkusen hat 96 gegen Lautern wenigstens gekämpft!
 
Die Schuld auf die Auswärtstorregel zu schieben ist natürlich Käse. Was mich diesbezüglich wundert ist die Tatsache, dass die Presse den H?V nach dem Hinspiel schon in Liga 2 gesehen hat, denn ein 0:0 zuhause ist alles andere als ein schlechtes Ergebnis, genau wegen dieser Regel.

In Summe ist es sicher einer der glücklichsten Klassenerhalte der Bundesliga-Geschichte, aber sicher nicht unverdient. Die Anderen waren einfach noch schlechter (Nürnberg, Braunschweig) oder wie Fürth im entscheidenden Moment unfähig (Azemi).

Auch wenn der Klassenerhalt nicht unverdient war und es wie ein Widerspruch klingt: die Performance des gesamten Vereins in dieser Saison hätte auf jeden Fall einen überaus verdienten Abstieg zur Folge gehabt. Man hat alles dafür getan abzusteigen :D
 
Ich finde, dass der Klassenerhalt sehr wohl unverdient war und halte überhaupt die Relegation für eine Farce.

Jeder Verein, der Drittletzter wird, müsste entweder grundsätzlich absteigen oder grundsätzlich drinbleiben. Das Schicksal von diesen beiden Spielen abhängig zu machen, quasi im Pokal-Modus über einen Saison-Ligaerfolg entscheiden zu lassen, ist für mich einfach unsportlich und albern. Unabhängig vom HxV.
 
So habe ich mit diesem sieglosen Klassenerhalt schon ein Problem. Selbst einen Klassenerhalt nach Elferschießen hätte ich fairer gefunden,da entscheiden wenigstens die Nerven. Warum zur Hölle ist ein 0:0 in HH schlechter als ein 1:1 in Fürth??

Demzufolge müßte man auch fragen, warum z.B. im UEFA-Cup-Halbfinale 2009 ein 1:0-Sieg des HSV in Bremen schlechter war/ist, als Werders 3:2-Erfolg im Rückpiel...

In den Relegationsspielen von 1982-91 fand die schon damals international praktizierte Regeleung, daß bei Torgleichheit die auswärts erzielten Tore mehr Gewicht haben, keine Anwendung. Wenn es so gewesen wäre, dann wäre 1986 Fortuna Köln anstelle von Borussia Dortmund in die 1. Liga gerückt und 2 Jahre später hätte Waldhof Mannheim gegen Darmstadt den Kürzeren gezogen.

Wie man auch immer eine solche Regel auslegt: einer wird vermeindlich oder tatsächlich immer benachteiligt sein.
 
;)

Leverkusen hat 96 gegen Lautern wenigstens gekämpft!

Die Lauterer etwa nicht? Diese Remis im entscheidenen Spiel ist unter sehr dubiosen Umständen zustande gekommen. Zur Erinnerung: Lautern führte im Leverkusen 1:0, was für die Pfälzer zum Klassenerhalt gereicht hätte. In der 82. Minute schob ein Lauterer Spieler den Ball ins Toraus, weil ein Spieler von Leverkusen verletzt auf dem Boden lag. Statt beim Einwurf den Ball zu den Pfälzern zurück zu werfen, verblieb der Ball in den eigenen Reihen und aus dieser Situation resultierte das 1:1, welches den Endstand und somit den Abstieg der Lauterer bedeutete.

Auch wenn man das Ergebnis eines Spiels nicht allein an einer einzigen Situation festmachen sollte und die Vorgehensweise der Leverkusener regelkonform war, so blieb bei diesem Klassenerhalt des Werksclub ein äußerst fader Beigeschmack.
 
In Summe ist es sicher einer der glücklichsten Klassenerhalte der Bundesliga-Geschichte, aber sicher nicht unverdient. Die Anderen waren einfach noch schlechter (Nürnberg, Braunschweig) oder wie Fürth im entscheidenden Moment unfähig (Azemi).

wenn man so miserabel wirtschaftet wie der hsv, trotz kühne unterstützung, schulden in unverschämten höhen fabriziert, aus den eigenen klaren vorteilen gegenüber vereinen wie braunschweig oder fürth so beschissen wenig macht, dann hat man den abstieg aber mal sowas von verdient. dann gehört man 1000 mal eher in die zweite liga als eben braunschweig oder fürth. diesen klassenerhalt als "nicht unverdient" anzusehen, kann ich nicht mal im geringsten nachvollziehen.
 
Fürth war aber auch zu dämlich. Wie dumm haben denn die gestern Fußball gespielt?

Die haben ja durchaus den ein oder anderen schnellen, ballsicheren Offensivspieler. Aber anstatt den HSV mal ein bisschen zu bespielen gabs tonnenweise lächerliche Halbfeldflanken. Und so wenig der HSV auch geschissen bekommen hat, die Lufthoheit im eigenen 16er hatten die.

Das war taktisch saudämlich. Diese Löcher zwischen Abwehr und Mittelfeld sind auch im Rückspiel nicht geringer gewesen, wieder haben die Fürther das überhaupt nicht genutzt.

Der HSV hat 75 Gegentore in 34 Spielen kassiert. Wussten das die Fürhter nicht?
 
Fürth war aber auch zu dämlich. Wie dumm haben denn die gestern Fußball gespielt?

Die haben ja durchaus den ein oder anderen schnellen, ballsicheren Offensivspieler. Aber anstatt den HSV mal ein bisschen zu bespielen gabs tonnenweise lächerliche Halbfeldflanken. Und so wenig der HSV auch geschissen bekommen hat, die Lufthoheit im eigenen 16er hatten die.

Das war taktisch saudämlich. Diese Löcher zwischen Abwehr und Mittelfeld sind auch im Rückspiel nicht geringer gewesen, wieder haben die Fürther das überhaupt nicht genutzt.

Der HSV hat 75 Gegentore in 34 Spielen kassiert. Wussten das die Fürhter nicht?

:tnx: Absolute Zustimmung. Nach ca. 20 Minuten war der erste HSV Schwung weg und die Hamburger hatten ab da ziemliches Nerven-Flattern, das hätte Fürth ausnützen müssen. Wenn umgekehrt der HSV nicht so dämlich und schwach gewesen wäre, hätten sie den Fürthern mind. 5 Tore einschenken müssen....die haben ca. 10 mal die Chance bekommen in Überzahl und mit offenen Räumen, so gross wie ein Modell-Flugplatz, gegen die Fürther Hintermannschaft anzurennen.

Natürlich muss man auch solche Szenen, wie gegen Ende des Spiels nutzen....Westermann stümpert zu Azemi, der muss nur 2 m zum Nebenmann ablegen, fabriziert aber ein tolles Kunststück und macht die Chance zunichte.

Es war von Anfang an ein wenig durchdachtes Spiel von Fürth gegen eine schwache HSV-Mannschaft....es wirkte auch so, wie wenn der letzte Wille bei den Kleeblättern gefehlt hat....Trainer hätte auch früher handeln müssen...bis auf den Stieber, waren alle schwach.
 
wenn man so miserabel wirtschaftet wie der hsv, trotz kühne unterstützung, schulden in unverschämten höhen fabriziert, aus den eigenen klaren vorteilen gegenüber vereinen wie braunschweig oder fürth so beschissen wenig macht, dann hat man den abstieg aber mal sowas von verdient. dann gehört man 1000 mal eher in die zweite liga als eben braunschweig oder fürth. diesen klassenerhalt als "nicht unverdient" anzusehen, kann ich nicht mal im geringsten nachvollziehen.

Ob verdient oder unverdient, darüber kann man herzlich streiten. Letztendlich bleibt das Ergebnis aber das selbe.

Ich denke auch, so schnell wird der HSV nicht wieder in eine solche Situation kommen. Ich halte den Verein immer noch für einen Riesen im totalen Koma, aber die Warnschüsse aus den letzten beiden Spieltagen sollten eigentlich für ein Aufwachen sorgen.

Mit HSVPlus, Kühne im Rücken und einem Ausmisten beim Personal (was bei einem Abstieg in die 2. Liga allerdings wohl einfacher gewesen wäre) inkl. Vorstände, sportliche Leitung etc. dürfte der Verein zumindest Ansatzweise mal sein Potential nutzen. Auch wenn der Zug Richtung ganz oben erst mal abgefahren ist (da sind für die Zukunft eigentlich Bayern, Dortmund, Schalke, Leverkusen und Wolfsburg gesetzt), für die EL kann es schon recht kurzfristig wieder reichen.
 
:tnx: Absolute Zustimmung. Nach ca. 20 Minuten war der erste HSV Schwung weg und die Hamburger hatten ab da ziemliches Nerven-Flattern, das hätte Fürth ausnützen müssen. Wenn umgekehrt der HSV nicht so dämlich und schwach gewesen wäre, hätten sie den Fürthern mind. 5 Tore einschenken müssen....die haben ca. 10 mal die Chance bekommen in Überzahl und mit offenen Räumen, so gross wie ein Modell-Flugplatz, gegen die Fürther Hintermannschaft anzurennen.

Natürlich muss man auch solche Szenen, wie gegen Ende des Spiels nutzen....Westermann stümpert zu Azemi, der muss nur 2 m zum Nebenmann ablegen, fabriziert aber ein tolles Kunststück und macht die Chance zunichte.

Es war von Anfang an ein wenig durchdachtes Spiel von Fürth gegen eine schwache HSV-Mannschaft....es wirkte auch so, wie wenn der letzte Wille bei den Kleeblättern gefehlt hat....Trainer hätte auch früher handeln müssen...bis auf den Stieber, waren alle schwach.

genau so habe ich das auch gesehen :bier:
 
Ich bin jetzt erstmal gespannt, wie die MV verlaufen wird, und wie danach mit den Verantwortlichen verfahren wird.

Meine wichtigste Forderung: Kreuzer bleibt. :dafür:
 
Hätte mal ein paar Tipps für Kreuzer (oder den neuen Sportdirektor) betreffend der kommenden Übertrittszeit:

- Adler weg und sofort den Drobny wieder ins Tor stellen
- Mancienne weg
- Jiracek weg (gestern ein haarsträubender Fehler nach dem anderen)
- Diekmeier weg (der war noch nie gut)
- VdV unbedingt weg!! (der wär bei Dancing Stars besser aufgehoben)
- Zoua weg

falls möglich unbedingt halten: Lasogga, Calhanoglu, Rincon, Ilicevic, Arslan
 
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