Hmh, wo steht Werder nach 2 Pflichtspielen, jeweils einem im Pokal und in der Liga?
Lücke sagt: "Ich weiß es nicht"! Ein Großteil der Fans empfindet Schockstarre nach 2 erfolglosen Auftritten des Teams.
Wo steht Werder tatsächlich? Im Pokalspiel als klarer Favorit wieder einmal in der ersten Runde gegen einen Drittligisten gescheitert. Slapstick-Gegentore kassiert, unorganisiert und uninspiriert gespielt, die aufkommende Vorfreude auf die neue Saison sofort und abrupt ausgebremst. Unruhe macht sich schon vor dem eigentlichen Saisonbeginn breit, der Kader ist unausgereift, Transfers stocken, weitere Abgänge drohen, der Star-Zugang ist verletzt. Der Verein und das Umfeld sind ganz plötzlich ein wenig wie paralysiert.
Keine Zeit für Trübsal, das Eröffnungsspiel vor einem Millionen-Publikum vorm TV im In- und Ausland gegen den Titelverteidiger und Rekordmeister wartet. Vor dem Spiel spricht Fußball-Deutschland eigentlich nur über den Gast und seinen jüngsten Top-Transfer. Eigentlich gute Voraussetzungen für Gastgeber Werder, die Aufmerksamkeit ein wenig von den eigenen Problemen (s.o.) um- und abzulenken.
Tatsächlich tritt Werder gegen den Topfavoriten engagiert auf, nimmt die Zweikämpfe an, stemmt sich geschlossen gegen die deutliche spielerische Überlegenheit des Gegners, bei dem allein jüngste Neueinkauf so teuer ist wie Werders gesamte Startelf. Die Qualitätsunterschiede begünstigen die frühe Führung des Favoriten, ein erneuter emotionaler Rückschlag für unser Team.
Die Reaktion unserrs Teams auf den Rückstand macht Mut. Werder wehrt sich, ackert und kämpft. Nach der Pause ist man kurzzeitig sogar überlegen und schnuppert am Ausgleich. Die Moral stimmt, spielerisch sind deutliche Defizite erkennbar. Ein Füllkrug mit dessen Körpersprache allein ist tu wenig. Werder kassiert das zweite Gegentor, das Spiel ist entschieden. 0:2, ein Ergebnis, das gegen Bayern München und seine Qualitäten fast "normal' erscheint. Was wäre gewesen, wenn es bei diesem Ergebnis geblieben wäre?
Es kommt anders, Werder fängt sich im der Nachspielzeit zwei weitere Gegentore. Endstand 0:4 und es fühlt sich wie eine Klatsche an.
Nach 2 Spielen bleibt festzustellen:
Ein desolater Auftritt als Favorit, empfindliche Niederlage, Ausscheiden aus dem Pokal, Misserfolgs-Deja vu.
Ein engagierter Auftritt als krasser Außenseiter, trotzdem deutliche Niederlage, Fortsetzung der saisonübergreifenden Negativserie, insbesondere zu Hause. Viele Gegentore, anhaltende Zweifel an der Qualität des Teams, besonders der Abwehr. Aufkommende Kritik an den Entscheidungen des einstigen Aufstiegstrainers. Gelangt er mit Werder an seine Grenzen?
Den "Zahnarztbesuch" hat Werder mit einigen Schmerzen hinter sich. Nun heißt es, sich konzentriert auf den nächsten Gegner vorzubereiten, ihm mit entsprechendem "Biss" zu begegnen, die "Lücken" zu schließen (durch neue Transfers, durch "Provisorien", oder durch den Einsatz des neuen Bausteins, z. B. Lynen in das Gefüge), sich zu sortieren und zu punkten (zuzubeissen).
Ob Freiburg dadurch zu knacken sein wird?
Lücke sagt: "Ich weiß es nicht"! Ein Großteil der Fans empfindet Schockstarre nach 2 erfolglosen Auftritten des Teams.
Wo steht Werder tatsächlich? Im Pokalspiel als klarer Favorit wieder einmal in der ersten Runde gegen einen Drittligisten gescheitert. Slapstick-Gegentore kassiert, unorganisiert und uninspiriert gespielt, die aufkommende Vorfreude auf die neue Saison sofort und abrupt ausgebremst. Unruhe macht sich schon vor dem eigentlichen Saisonbeginn breit, der Kader ist unausgereift, Transfers stocken, weitere Abgänge drohen, der Star-Zugang ist verletzt. Der Verein und das Umfeld sind ganz plötzlich ein wenig wie paralysiert.
Keine Zeit für Trübsal, das Eröffnungsspiel vor einem Millionen-Publikum vorm TV im In- und Ausland gegen den Titelverteidiger und Rekordmeister wartet. Vor dem Spiel spricht Fußball-Deutschland eigentlich nur über den Gast und seinen jüngsten Top-Transfer. Eigentlich gute Voraussetzungen für Gastgeber Werder, die Aufmerksamkeit ein wenig von den eigenen Problemen (s.o.) um- und abzulenken.
Tatsächlich tritt Werder gegen den Topfavoriten engagiert auf, nimmt die Zweikämpfe an, stemmt sich geschlossen gegen die deutliche spielerische Überlegenheit des Gegners, bei dem allein jüngste Neueinkauf so teuer ist wie Werders gesamte Startelf. Die Qualitätsunterschiede begünstigen die frühe Führung des Favoriten, ein erneuter emotionaler Rückschlag für unser Team.
Die Reaktion unserrs Teams auf den Rückstand macht Mut. Werder wehrt sich, ackert und kämpft. Nach der Pause ist man kurzzeitig sogar überlegen und schnuppert am Ausgleich. Die Moral stimmt, spielerisch sind deutliche Defizite erkennbar. Ein Füllkrug mit dessen Körpersprache allein ist tu wenig. Werder kassiert das zweite Gegentor, das Spiel ist entschieden. 0:2, ein Ergebnis, das gegen Bayern München und seine Qualitäten fast "normal' erscheint. Was wäre gewesen, wenn es bei diesem Ergebnis geblieben wäre?
Es kommt anders, Werder fängt sich im der Nachspielzeit zwei weitere Gegentore. Endstand 0:4 und es fühlt sich wie eine Klatsche an.
Nach 2 Spielen bleibt festzustellen:
Ein desolater Auftritt als Favorit, empfindliche Niederlage, Ausscheiden aus dem Pokal, Misserfolgs-Deja vu.
Ein engagierter Auftritt als krasser Außenseiter, trotzdem deutliche Niederlage, Fortsetzung der saisonübergreifenden Negativserie, insbesondere zu Hause. Viele Gegentore, anhaltende Zweifel an der Qualität des Teams, besonders der Abwehr. Aufkommende Kritik an den Entscheidungen des einstigen Aufstiegstrainers. Gelangt er mit Werder an seine Grenzen?
Den "Zahnarztbesuch" hat Werder mit einigen Schmerzen hinter sich. Nun heißt es, sich konzentriert auf den nächsten Gegner vorzubereiten, ihm mit entsprechendem "Biss" zu begegnen, die "Lücken" zu schließen (durch neue Transfers, durch "Provisorien", oder durch den Einsatz des neuen Bausteins, z. B. Lynen in das Gefüge), sich zu sortieren und zu punkten (zuzubeissen).
Ob Freiburg dadurch zu knacken sein wird?

Schön geschrieben 
; die vorhandenen können als Backup eingesetzt werden, als Stamm über 90+ Minuten leider eher nicht und bitte nicht MV und MF zeitgleich, denn das geht in die Hose. 


