Gesamtsituation der Mannschaft

Hier wird momentan viel darüber geschrieben der Kader sei zu dünn das gilt mMn nur wenn mind.3,4 Startelfspieler fehlen das kann kaum kompensiert werden aber sind Alle bzw. fast Alle an Bord ist Werder schon ganz gut gerüstet. Bestes Beispiel ist das Spiel gegen Wolfsburg am 18. Spieltag wo Werder auf eine Truppe traf die sich nach 5 Siegen in Folge sich Richtung CL-Plätze bewegte.

Ja, gegen Wolfsburg (bei dem Match fehlte uns übrigens auch Bittencourt wegen Erkrankung) haben wir eines unserer besten Heimspiele in dieser Saison gezeigt. U.a. auch deshalb, weil die Mannschaft leidenschaftlich kämpfte und - von der 1. Minute abgesehen, wo die Radkappen gleich eine Torchance hatten - über den gesamten Spielverlauf mit hoher Konzentration agierte. Jedoch kann keine Mannschaft über die 34 Spiele einer Bundesligasaison Top-Leistungen abrufen. Auch nicht in (Fast-)Bestbesetzung. Somit kann dieses eine Spiel kein Maßstab für die Kader-Qualität einer ganzen Saison sein. Bestes bzw. schlechtestes Beispiel dafür: unser Spiel in Köln. Dort fehlte neben den Dauerverletzten nur Pieper. Und trotzdem sind wir dort mit einer unterirdischen Darbietung sang- und klanglos mit 1:7 untergegangen - obwohl Köln zuvor 5 Spiele in Folge nicht gewinnen konnte. Und ja, auch dieses eine Spiel kann Maßstab für die Kader-Qualität einer ganzen Saison sein. Im Laufe einer Saison ist es völlig normal, dass eben nicht (fast) Alle an Bord sind. Spieler fallen wegen Verletzungen, Krankheit und Sperren aus, so dass Alternativen benötigt werden. Und manchmal kann es für einem gesunden Spieler auch vorteilhaft sein, eine Spielpause einzulegen. Sei es, weil er über längere Zeit nicht in Form ist oder eine Verschnaufpause braucht.

(Fast) gleichwerte Alternativen können sich nur die superreichen Clubs leisten. Also sollten die machbaren Alternativen zumindest dazu beitragen, Schäden in Grenzen zu halten. Doch wenn z.B. in den Spieltags-Threads immer mal wieder zu lesen ist, dass a) OW Spieler trotz mehrerer schlechter Leistungen hintereinander wiederholt in die S11 beruft bzw. b) auf schlechte Tagesformen Einzelner bzw. trotz "Sand im Getriebe" bei der Mannschaft zu spät oder gar nicht reagiert, c) sich leichte Ballverluste häufen d) die Schwächen im Umschaltspiel von Offensive auf Defensive ebenso moniert wird wie d) der Mangel an Geschwindigkeit und e) so wie beim Spiel gegen Leverkusen aufgrund von 4 Ausfällen die 7 Ersatz-Feldspieler auf zusammen nicht einmal 35 Erstliga-Einsätze kommen, dann sind das vor allem in der Summe ziemlich deutliche Signale dafür, dass unser Kader in der Breite zu dünn besetzt ist. Was z.B. auch seitens von CF betont wurde.
 
Bei der jetzigen Situation in der Tabelle sollte das locker reichen, seit Einführung der 3-Punkte-Regel reichen lt. Statistik 33,3 Punkte zum Klassenerhalt also auch um die Relegation zu vermeiden

Laut Statistik, wenn man den Durchschnitt des 16. nimmt dann ja. Wenn man aber schaut, das es für den 16. nicht reichen würde 34 Punkte zu haben, dann geht der auch in die Relegation. Diesen Fehler dürfen wir nicht machen, diese Rechnerei wie viele Punkte bis zum Klassenerhalt reichen werden oder nicht. Noch haben wir es selber in der Hand genügend Punkte für den Klassenerhalt, auch ohne Rechnerei zu erreichen.

Weiß den jemand überhaupt, wie viele Punkte der 16. am ende der Saison haben wird ? Ich kann euch nur sagen das keiner es genau weiß, da werden gleich wieder die Zahlen der letzten 5 Jahre um die Ohren geschlagen.

Aber nur mal zur Information für den Meistertitel werden diese Saison keine 80 Punkte nötig sein. Der Momentane 2. kann noch Maximal 80 Punkte erreichen. Die Bayern derzeit erster, können auch nur noch 82 Punkte erreichen. Deshalb kann man jetzt schon sagen, das der 16. dieses Jahr sicher mehr als 33 Punkte haben wird oder der 15. am ende mind. 39 Punkte. Das heißt für den 16. würden dann nicht 33 Punkte sondern 40 Punkte reichen um direkt drin zu bleiben zu können.

Deshalb hört auf rum zu Rechnen. Der Klassenerhalt ist für mich erst ab 40 Punkte Plus X aus eigener Kraft erreicht und das wird auch für die nächsten 100 Jahre sich nicht ändern. Immer dann wenn man mit weniger als mit 40 Punkten drin bleibt, ist das alles andere als aus eigener Kraft geschafft. Dann nämlich hat man das nur mit Schützenhilfe geschafft, weil andere Mannschaften es nicht geschafft haben, 40 Punkte zu erreichen.

Wenn wir 3-4 Spiele vor Schluss noch keine 40 Punkte haben, dann kann man anfangen mit dem Rechnen, dann macht das aber auch Sinn. Aber erst dann, weil erst dann klar wird, das es sehr eng werden kann wenn man Rechnerisch nicht mehr schlechter als 15. sein wird. :kaffee:
 
s a) OW Spieler trotz mehrerer schlechter Leistungen hintereinander wiederholt in die S11 beruft bzw. b) auf schlechte Tagesformen Einzelner bzw. trotz "Sand im Getriebe" bei der Mannschaft zu spät oder gar nicht reagiert, c) sich leichte Ballverluste häufen d) die Schwächen im Umschaltspiel von Offensive auf Defensive ebenso moniert wird wie d) der Mangel an Geschwindigkeit und e) so wie beim Spiel gegen Leverkusen aufgrund von 4 Ausfällen die 7 Ersatz-Feldspieler auf zusammen nicht einmal 35 Erstliga-Einsätze kommen, dann sind das vor allem in der Summe ziemlich deutliche Signale dafür, dass unser Kader in der Breite zu dünn besetzt ist. Was z.B. auch seitens von CF betont wurde.

:tnx: Absolut richtig, unser Kader ist der Breite zu dünn besetzt, das mag wohl einer Gründe sein, warum OW immer sehr spät wechselt.

Was mich aber auch beschleicht ist, das unsere Spieler zu wenig Ehrgeiz haben, nicht alle, Lücke z.B. der trotzt vor Ehrgeiz und Selbstvertrauen. Deshalb hält er diese Ansprachen, die auch der Capitan machen müsste. Wenn diese Ansprachen der Kritik aber sich häufen verpuffen diese an Wirkung. Es gibt genug Spieler die das Selbstbewusstsein aus der Zweiten Reihe besser zu machen als die Stammspieler, aber reicht das aus? Womöglich nicht, sonnst müsste OW nicht immer auf den Stamm zurück greifen. :wdance:
 
Was mich aber auch beschleicht ist, das unsere Spieler zu wenig Ehrgeiz haben, nicht alle, Lücke z.B. der trotzt vor Ehrgeiz und Selbstvertrauen. Deshalb hält er diese Ansprachen, die auch der Capitan machen müsste. Wenn diese Ansprachen der Kritik aber sich häufen verpuffen diese an Wirkung.
Japp, das kommt noch dazu. Lückes Ansage nach dem Frankfurt-Spiel hatte leider nur Wirkung für das darauf folgende Spiel gegen Bochum. In der Puppenkiste und gegen die Pillen liefen wieder zu viele Dinge schief.
 
Wenn eine Mannschaft dagegen funktioniert, fällt es den Talenten auch leichter, sich zu entwickeln und sich im Profikader so zu etablieren, dass sie auch auf höherem Niveau spielen können. Auch hier haben wir einschlägige Erfahrungen in unserer Historie v.a. in der Ära der 1980er bis Mitte der 2000er Jahre.
:tnx:
Dazu hatte ich mir nochmal die Saison 2010/11 aus Sicht des BVB's reingezogen.
32 mal spielten sie 4-2-3-1 mit wenig Überraschungen.
Viererkette
Bildete fast immer Piszczek, Subotic, Hummels, Schmelzer
Bei Ausfällen durfte auch mal Santana(IV)bzw. Owomoyela(AV) ran.

Doppelsechs
IdR Sahin & Bender
Bei Ausfällen auch mal da Silva bzw. Großkreutz

Zehner / Mittelstürmer
Hier passierte das, was du angesprochen hattest.
Zunächst war Barrios Mittelstürmer und Kagawa auf der 10.
Dann wurde in das funktionierende System Götze & Lewandowski eingebaut.

Ich bin jedoch überzeugt, dass auch OW einen Lewandowski & Götze einbauen würde, wenn wir auf der Bank so gut besetzt wären.
 
Fan-Umfrage: Ist Werder Bremens Kader gut genug für die Bundesliga? | Fan-Stube (deichstube.de)
Hier kann man gut ersehen, was wir derzeit auf dem Platz erleben oder auch die Antwort auf die Frage nach Einwechslung
von Ergänzungsspieler.
Auch die Fan-Umfrage zeigt auf, wo es bei Werder, neben den Leistungsschwankungen von erfahrenen Spielern hapert.
MMn ist das bei Werder keine Systemfrage sondern eher eine Interpretation eben dieser. Hier muss sich OW hinterfragen,
ob er die def. MF-Position optimal besetzt hat (Groß) und ob er, weil dort offensichtlich ein Problem herrscht, diese
nicht doppelt besetzt (6 und 6/8).
Ich kann seine Haltung bzgl. dem Festhalten an dem grundsätzlichen 3-5-2 absolut verstehen. Die Mannschaft war erfolgreich über die
2. Liga und in Teilen der 1. Liga durchaus erfolgreich. Die Mannschaft hat dieses System, mit möglichen Varianten/Positionsaufgaben
verinnerlicht und ordentlich interpretiert. Abgesehen von den Spielen mit kompletten Blackout der Mannschaftsleistung wurden andere
verlorene Spiele wie Augsburg, Union etc. durch individuelle Fehler eingeleitet oder entschieden.
Auch Formschwankungen von Führungsspieler nach der Rückrundenvorbereitung gehörten zu den Niederlagen.
Es ist keine Systemfrage sondern eher die Kaderbesetzung und auch wohl eine mentale Einstellung einiger Spieler. die zu bemängeln ist.
In der Gesamtbetrachtung ist es richtig, dass OW das System nicht abändert, denn die Spieler sind eingebettet in ein vertrautes System.
Ja, es gibt durchaus auch Kritikpunkte wo er vielleicht variabler im System agieren könnte, aber eine völlige Systemabänderung wäre
zu diesem Zeitpunkt nicht förderlich, weil die momentanen Gegebenheiten (sportl. Sicherheit/Verletzungen/Erkrankungen/Leistungsstand
der Ergänzungsspieler) problematisch sind.
Allein die dauernden Umstellungen in der 3er-Kette.

26er Kader:
TW: 5, IV: 4 + 1 (Chiarodia), LV: 2, RV: 1 + 1(Verl.), DM: 2 + 1 (Salifou), ZM: Stage + 1 (Mbom), OM: 3, MS: 2 + 1 (Dinkci) + Philipp?

Ein 26er-Kader mit 5 Torhütern, 2 Langzeitverletzten und zwei Unbekannten (Chiarodia, Salifou) und wenn man dann Ausfälle
mit angeschlagenen, gesperrten oder erkrankten Spielern zu kompensieren hat, dann weiß man was OW in dem Link meint.
Was eine Abänderung des System anrichten kann, da darf jeder einmal einen Blick auf das Abstiegsjahr werfen. Da hat unser
ehemals Bester ganze Arbeit geleistet. In einem wahren Rausch, in Teilen von Spiel zu Spiel, änderte er sein Grundsystem
und trug u. a. zu Verunsicherung bei. Seine eigene Unsicherheit hat er auf die Mannschaft übertragen.
 
Du merkst an (bemängelst?), dass die Bankspieler zu wenig Erfahrung/Spielpraxis haben. OW hat bisher eine sehr, ich nenne es mal konservative Haltung bzgl. Einwechslungen gezeigt. Mit dieser Haltung ist es aber sehr schwer, auch Spieler weiter zu entwickeln, die im internen Ranking vielleicht auf 14, 15, 16 stehen - denn die kriegen einerseits kaum Einsatzzeiten, andererseits kommen da und dort mal 2-5 Minuten zusammen, die zwar 'Atmosphäre' transportieren, unter spielerischen und entwicklungstechnischen Aspekten eher für die Tonne - und ggf. für die Auflaufprämie - zu sein scheinen. Also dreht sich da etwas im Kreis: Wie kann ich Spieler voranbringen, wenn die keine Wettkampfpraxis kriegen (dürfen), u.a. weil das System/das Team nicht stabil genug erscheint.
Aber vielleicht laufen auch nur meine Gedanken im Kreis.


Zwischenfazit 15.3.2023:
Ole Werner ist gefangen im "OleWerder-Dilemma-Kreis"
Warum verhält er sich nun wie sich verhält?

Er sucht und braucht den Erfolg für Werder, für die Fans und nicht zuletzt für sich selbst; ganz einfach und normal, oder?
Damit er dies mit möglichst hoher Wahrscheinlichkeit erreichen kann geht er nur begrenztes Risiko für Werder ein
indem er:
Die bestmögliche Mannschaft aufstellt, die - aus seiner Sicht - am ehesten das Spiel für Werder gewinnen kann.
Ich meine mich erinnern zu können, daß er ähnliches sogar mal konkret verlauten lassen hat in seiner gradlinigen norddeutschen Art.
Dementsprechend versucht er die Spieler auf ihren Bestpositionen einzusetzen und den Kader optimal für das Spiel zusammenzustellen.
Soweit so gut :klatsch:- ja tatsächlich, denn:
FK hat dies nicht so häufig getan :ugly: und
Ex-Bundesjogi handelte auch nach anderen Entscheidungskriterien. :ugly:

Jetzt kommt aber das Dilemma "Junge Spieler unter diesen Voraussetzungen weiterzuentwickeln" wird schwierig,
da selbst die ersten 11 nicht konstant Leistung liefern, die es eigentlich können sollten.
Wie du schon sagst fehlen die qualitativ gleichwertigen Alternativen im Kader, die den/der ersten 11 Feuer machen können.
Dazu kommt: Werder ist noch nicht safe was den Klassenerhalt angeht. Somit wird er - JETZT - noch nicht aus seiner Absicherungstaktik herauskönnen. Ich bin sicher, wenn er mehr annähernd gleichwertige Backup-Optionen hätte, dann würde er diese häufiger nutzen - dem ist aber - aus Gründen - nicht so.
Hinzu kommen:
Verletzte
Gesperrte
Formschwache
Kranke.

Was soll er also machen???
Solange wir nicht safe sind bleiben ihm einfach zuwenig sichere Optionen im Kader, um bestmöglich Erfolge (Punkte) einzufahren.


Buchanan würde ich gerne öfter sehen. :trommel:
Agu hat die Verletzungspest - hoffentlich demnächst nicht mehr. :trommel:
Salifou :trommel:
Mbom vereint mangelnde BuLi-Erfahrung!/-Reife? :confused: sogar mit einer hoffentlich bald endenden Ausfallhistorie.
MP darf gerne auch ein paar mehr Impulse setzen. :trommel:
etc.

Selbst im Training stehen aktuell - durch Grippe-/Erkältungswelle und weitere Ursachen - zu wenig "BuLi"-Spieler zur Verfügung,
um auf hohem/höchstem Niveau zu üben.


Lösungsansätze, wie bereits angerissen:
1. breiterer Kader (planerische und finanzielle Frage) - allerdings ausnahmslos auf Qualität/Talent/Paßgenauigkeit setzend.
2. weniger: Verletzte, Formschwache, Kranke, dämlich Gesperrte etc. (hierauf hat man selbstverständlich nur begrenzt Einfluß)
2.a) Wenn vermeintliche Stammkräfte länger mit Formschwäche "glänzen", dann darf individuell auch gerne mal positionsgetreu ersetzt werden, soweit möglich!
3. möglichst viele Punkte um frühestmöglich den Klassenerhalt zu sichern und DANN mehr "Junge Wilde" einzusetzen und mehr Risiko zu gehen und dem einen oder anderen mal schöpferische oder körperliche Pausen zu gönnen (daher ist es besonders wichtig jetzt die nötigen Punkte einzufahren)
4. Neuverpflichtungen/Nachwuchskräften den SV Werder schmackhaft zu machen (auch dies ist besser möglich, je eher wir safe sind)
5. den aktuellen Kader "punktuell sogar weiter - nach Leistung! - auszudünnen", um gezielte und zahlenmäßig größere Verstärkungen neu einzubauen (wieder planerische und finanzielle Frage) - den großen Kern des Kaders dabei natürlich halten, damit die Mannschaftsteile eingespielt bleiben bzw. werden.
6. Investor als Türöffner für ALLES oder zumindest VIELES :vertrag:;
alternativ: weitere, namhafte Marketingpartner mit entsprechender Finanzkraft.


Nochmal zu Ole Werner:
Er ist noch sehr jung für einen BuLi-Trainer und hat dennoch seine Qualitäten schon eingebracht bei Werder
und in Kiel, wo er mit ebenfalls sehr begrenzten Möglichkeiten gute Ergebnisse und schöne, offensive Spielweise gezeigt hat.
Was Wechsel und mutige Entscheidungen im Spiel angeht, da wird er sicher noch weiter über wachsende Erfahrung dazulernen. ;)

Den Luxus einen Haaland nach 5 Toren (in 56 Minuten :unglaeubig:) schonen zu können und der 2. Reihe den Vortritt zu lassen,
den haben wir leider nicht. :kaffee:
 
Zuletzt bearbeitet:
Abgesehen von den Spielen mit kompletten Blackout der Mannschaftsleistung wurden andere
verlorene Spiele wie Augsburg, Union etc. durch individuelle Fehler eingeleitet oder entschieden.
Auch Formschwankungen von Führungsspieler nach der Rückrundenvorbereitung gehörten zu den Niederlagen.
Es ist keine Systemfrage sondern eher die Kaderbesetzung und auch wohl eine mentale Einstellung einiger Spieler. die zu bemängeln ist.
In der Gesamtbetrachtung ist es richtig, dass OW das System nicht abändert, denn die Spieler sind eingebettet in ein vertrautes System.
Ja, es gibt durchaus auch Kritikpunkte wo er vielleicht variabler im System agieren könnte, aber eine völlige Systemabänderung wäre
zu diesem Zeitpunkt nicht förderlich, weil die momentanen Gegebenheiten (sportl. Sicherheit/Verletzungen/Erkrankungen/Leistungsstand
der Ergänzungsspieler) problematisch sind.
:tnx:
Nur mal so als Gedankenspiel: könnten die Formschwankungen von Führungsspielern und die damit einhergehende Stagnation der Mannschaft nicht auch darin begründet sein, dass es den Stammspielern wegen der hohen körperlichen Beanspruchung an geistiger Frische fehlt? Und somit die letzten, durch individuelle Fehler eingeleiteten / entschiedenen Niederlagen (Union, Augsburg, Leverkusen) begünstigt wurden? Schließlich haben 10 Feldspieler mindestens 19 der 24 Buli-Partien absolviert. Es ist grundsätzlich ja positiv, wenn deren Ausfallzeiten überschaubar sind. Aber nach 2/3 einer Saison ist es nicht gänzlich auszuschließen, dass auch in Hinblick auf den Rest der Saison der eine oder andere Stammspieler eine Verschnaufpause gut gebrauchen könnte. Aber das ist bei unserer überschaubaren Kader-Breite hätte eine solche Umsetzung oft einen sehr großen Qualitätsverlust zur Folge.
 
Nur mal so als Gedankenspiel: könnten die Formschwankungen von Führungsspielern und die damit einhergehende Stagnation der Mannschaft nicht auch darin begründet sein, dass es den Stammspielern wegen der hohen körperlichen Beanspruchung an geistiger Frische fehlt

Du denkst die Dinge immer zu kompliziert. Es ist eine Frage der Qualität und nichts anderes. Es gibt hunderte von Beispielen an Spielern, die 34 Spieltage durchspielen und dabei zuverlässig ihre Leistung bringen. Diese immer abrufen zu können ist genau das was einen wirklich guten Profi ausmacht.
 
Du denkst die Dinge immer zu kompliziert.
Das ist kein kompliziertes, sondern ein vielschichtiges Denken ;)

Es gibt hunderte von Beispielen an Spielern, die 34 Spieltage durchspielen und dabei zuverlässig ihre Leistung bringen. Diese immer abrufen zu können ist genau das was einen wirklich guten Profi ausmacht.
"Immer" wird das auch nicht den besten Profis gelingen. Oder haben etwa z.B. letzte Woche beim CL-Aus von PSG Messi und Mbappé zuverlässig ihre Leistung abgerufen? ;)
 
:tnx:
Nur mal so als Gedankenspiel: könnten die Formschwankungen von Führungsspielern und die damit einhergehende Stagnation der Mannschaft nicht auch darin begründet sein, dass es den Stammspielern wegen der hohen körperlichen Beanspruchung an geistiger Frische fehlt? Und somit die letzten, durch individuelle Fehler eingeleiteten / entschiedenen Niederlagen (Union, Augsburg, Leverkusen) begünstigt wurden? Schließlich haben 10 Feldspieler mindestens 19 der 24 Buli-Partien absolviert. Es ist grundsätzlich ja positiv, wenn deren Ausfallzeiten überschaubar sind. Aber nach 2/3 einer Saison ist es nicht gänzlich auszuschließen, dass auch in Hinblick auf den Rest der Saison der eine oder andere Stammspieler eine Verschnaufpause gut gebrauchen könnte. Aber das ist bei unserer überschaubaren Kader-Breite hätte eine solche Umsetzung oft einen sehr großen Qualitätsverlust zur Folge.

Grundsätzlich darf mMn bei den Führungsspielern die "hohe" körperliche Beanspruchung nicht ausschlaggebend sein.
Es sei denn sie haben nach Verletzungen/Erkrankungen nicht ausreichend Möglichkeit zur Regeneration.
Insbesondere bei Werder haben wir aber keine Doppelbelastung.
Dennoch kann es sein, dass der ein oder andere bei Werder einfach eine Entlastung gebrauchen könnte (Jung, Ducksch). Allerdings sind sie
Schlüsselspieler und daher gibt es da keinen Spielraum, eher noch bei Jung durch Buchanan, weniger bei Ducksch.
Für mich ist eher die mangelnde Qualität ausschlaggebend. Die erste Elf (mal Groß ausgenommen) besitzt mMn durchaus Qualität.
Stage scheint ja jetzt auch endlich auf einem annehmbaren Leistungsstand.
Der Mangel an geistiger Frische ist manchmal auch ein Prozess, eingeleitet durch wiederkehrende taktische Mängel und dem damit
zusammenhängenden inaktiven Handeln (zögerlich/abwartend. Daraus entstehen dann vielfach eben auch die individuellen Fehler
besonders dann wenn diese in der Häufung vorkommen wie bei uns.
....... und dann ist man ganz schnell bei deinem letzten Satz.
 
Grundsätzlich darf mMn bei den Führungsspielern die "hohe" körperliche Beanspruchung nicht ausschlaggebend sein.
Es sei denn sie haben nach Verletzungen/Erkrankungen nicht ausreichend Möglichkeit zur Regeneration.
Insbesondere bei Werder haben wir aber keine Doppelbelastung.
Dennoch kann es sein, dass der ein oder andere bei Werder einfach eine Entlastung gebrauchen könnte (Jung, Ducksch). Allerdings sind sie
Schlüsselspieler und daher gibt es da keinen Spielraum, eher noch bei Jung durch Buchanan, weniger bei Ducksch.
Für mich ist eher die mangelnde Qualität ausschlaggebend. Die erste Elf (mal Groß ausgenommen) besitzt mMn durchaus Qualität.
Stage scheint ja jetzt auch endlich auf einem annehmbaren Leistungsstand.
Der Mangel an geistiger Frische ist manchmal auch ein Prozess, eingeleitet durch wiederkehrende taktische Mängel und dem damit
zusammenhängenden inaktiven Handeln (zögerlich/abwartend. Daraus entstehen dann vielfach eben auch die individuellen Fehler
besonders dann wenn diese in der Häufung vorkommen wie bei uns.
....... und dann ist man ganz schnell bei deinem letzten Satz.
Korrekt, grundsätzlich darf bei den Führungsspielern die "hohe" körperliche Beanspruchung nicht ausschlaggebend sein - erst recht nicht nach dem frühen Pokal-Aus. Dennoch sind hierbei verschiedene Faktoren zu berücksichtigen, wie z.B. persönliche Fitness, gelaufene Kilometer etc. Und eben auch die von dir genannte Qualität. Denn aufgrund der schlechteren Qualität müssen wir u.a. mehr Physis investieren, um zu Punkten zu kommen,sind seltener in der Lage eine höhere Führung herauszuspielen, so dass Führungsspieler nicht durch frühere Auswechslungen etwas mehr Schonung erfahren bzw. bei der nicht ausreichenden Breite im Kader OW dazu neigt, die Top-Spieler länger auf dem Platz zu lassen, um ggf. noch zu punkten bzw. nicht noch Punkte dadurch zu verlieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich wünsche ihm - und uns - dass er die 'Angst essen Seele auf' überwinden kann, was Wechsel betrifft.

Was hat das denn mit Angst zu tun?

Du bekommst nach einer 1:0 Führung in der 48. Minute das 1:1 - was kann OW jetzt tun? Die Mannschaft, die aus den besten Spielern der Woche besteht (sonst wären sie nicht die Startelf) auseinanderpflücken indem man noch schlechtere Spieler einwechselt?

Das würde kein klar denkender Mensch machen, weil das Risiko steigt zu verlieren.

Fällt dann das 1:2 ist das Einwechseln eher eine Verzweiflungstat mit der Hoffnung das einer von der Bank zufällig seinen Glückstag hat.

Wir müssen es nunmal akzeptieren, dass wir auf der Bank kein Personal haben, dass helfen kann. Wir haben 11 bis 13 gute Spieler. Wenn davon 2 bis 4 krank sind, haben wir nicht mal ne vollständige A-Elf. Der Rest des Kaders taugt nichtmal für Einwechselungen. Und das würde sich auch durch mehr Spielzeit nicht ändern.
 
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