Mein Plädoyer für eine Doppelsechs Gruev 6/Stage 8
Bei Ballbesitz des Gegners hat der 6er primär folgende Aufgaben:
Unterstützung der Positionsgruppen Abwehr (situativ zur Ballseite die Nebenleute)
Ordnung/Abstände der Positionsgruppen/zu den Mitspielern
Bei eigenem Ballbesitz:
Unterstützung der Positionsgruppe Angriff/Absicherung des zentralen MFS
Bindeglied zwischen Abwehr und Angriff/schnelles, sicheres Umschaltspiel, genaues Passspiel
Dem 6er kommt bei eigenem Ballbesitz eine besondere Rolle zu, weil er durch seine vorgeschobene Position praktisch das Bindeglied zwischen
Abwehr und Angriff bildet. Er kann situativ vertikale wie auch horizontale Bälle spielen. Aufgrund seiner Position hat er das Spiel faktisch vor sich
und entscheidet die Spielweise, ob geordnet, schnelles Umschaltspiel oder über die Außen. Seine zentrale Position ermöglicht ihm außerdem
nicht so unter Gegnerdruck zu stehen und zudem wahlweise das MF schnell zu überbrücken. Durch diese Freiheiten in der Position kann er
sich auch auf "Lücke" anbieten und das Zuspiel aus der Abwehr fordern. Ein solcher Spieler ermöglichen andere Arten der Spieleröffnung.
Wenn ich da unseren Groß sehe wie der das Anspiel im Paralellstand mit dem Rücken zum Gegner fordert, sorry, aber da kann ja wieder nur
ein Rückpass bei herauskommen. Dazu kommt noch die nicht vorhandene Spielübersicht.
Der 6er sollte neben hohen technischen Fähigkeiten, ein gutes Passspiel, Zweikampf- und Laufstärke, Antizipations- und Kommuniktions-
vermögen verfügen. Durch eine offene Spielstellung verbindlich mit einer vernünftigen Ballan- und Mitnahme würde das Spiel auch sichtlich schneller werden. An diesen Fertigkeiten mangelt es bei einigen Spielern deutlich. Nur wenige Spieler verfügen über diese Fähigkeiten, was eigentlich in der heutigen Zeit Standard sein müsste.
MMn verfügen wir durchaus über einen Spieler auf der 6er-Position und diesen sehe ich in Person von Gruev.
Er steht noch in der Entwicklung, aber die Grundfertigkeiten besitzt er. Wer diese nicht besitzt ist Groß. Was er besitzt ist Kampfeswille,
Zweikampfhärte am Mann (wenn der zwischenzeitig nicht schon weg ist), Laufstärke (Ausdauer). Es mangelt an Spielübersicht, technischen
und taktischen Fähigkeiten etc. zumindest für ansprechendes Erstliganiveau.
Mein Favorit für die 6 wäre Gruev und neben ihm Stage als 8 der gerade im Begriff ist sich über mehr Spielanteile eine größere Sicherheit
zu erspielen. Gruev vereinigt mMn die Anforderungen an diese Position und die gilt es zu fördern. Ein Risiko? Nein, die meisten genannten
Anforderungsprofile erreicht er mittlerweile auf gutem Niveau, andere Eigenschaften hingegen sind deutlich ausgeprägter. Er ist halt der
modernere 6er.
Stage kann im Spiel ohne Ball tief in den eigenen Abwehrraum rücken und Defensivarbeit oder auch raumdeckend (ballentfernt) absichern.
Bei eigenem Ballbesitz wäre er der Verbindungsspieler zum Angriff, falls die vordere Linie (AS/off.MF) tiefstehend zu eng markiert werden.
Zudem wäre er auch bereit für zweite Bälle und Torabschlüsse aus der zweiten Reihe.
Bei Ballbesitz des Gegners hat der 6er primär folgende Aufgaben:
Unterstützung der Positionsgruppen Abwehr (situativ zur Ballseite die Nebenleute)
Ordnung/Abstände der Positionsgruppen/zu den Mitspielern
Bei eigenem Ballbesitz:
Unterstützung der Positionsgruppe Angriff/Absicherung des zentralen MFS
Bindeglied zwischen Abwehr und Angriff/schnelles, sicheres Umschaltspiel, genaues Passspiel
Dem 6er kommt bei eigenem Ballbesitz eine besondere Rolle zu, weil er durch seine vorgeschobene Position praktisch das Bindeglied zwischen
Abwehr und Angriff bildet. Er kann situativ vertikale wie auch horizontale Bälle spielen. Aufgrund seiner Position hat er das Spiel faktisch vor sich
und entscheidet die Spielweise, ob geordnet, schnelles Umschaltspiel oder über die Außen. Seine zentrale Position ermöglicht ihm außerdem
nicht so unter Gegnerdruck zu stehen und zudem wahlweise das MF schnell zu überbrücken. Durch diese Freiheiten in der Position kann er
sich auch auf "Lücke" anbieten und das Zuspiel aus der Abwehr fordern. Ein solcher Spieler ermöglichen andere Arten der Spieleröffnung.
Wenn ich da unseren Groß sehe wie der das Anspiel im Paralellstand mit dem Rücken zum Gegner fordert, sorry, aber da kann ja wieder nur
ein Rückpass bei herauskommen. Dazu kommt noch die nicht vorhandene Spielübersicht.
Der 6er sollte neben hohen technischen Fähigkeiten, ein gutes Passspiel, Zweikampf- und Laufstärke, Antizipations- und Kommuniktions-
vermögen verfügen. Durch eine offene Spielstellung verbindlich mit einer vernünftigen Ballan- und Mitnahme würde das Spiel auch sichtlich schneller werden. An diesen Fertigkeiten mangelt es bei einigen Spielern deutlich. Nur wenige Spieler verfügen über diese Fähigkeiten, was eigentlich in der heutigen Zeit Standard sein müsste.
MMn verfügen wir durchaus über einen Spieler auf der 6er-Position und diesen sehe ich in Person von Gruev.
Er steht noch in der Entwicklung, aber die Grundfertigkeiten besitzt er. Wer diese nicht besitzt ist Groß. Was er besitzt ist Kampfeswille,
Zweikampfhärte am Mann (wenn der zwischenzeitig nicht schon weg ist), Laufstärke (Ausdauer). Es mangelt an Spielübersicht, technischen
und taktischen Fähigkeiten etc. zumindest für ansprechendes Erstliganiveau.
Mein Favorit für die 6 wäre Gruev und neben ihm Stage als 8 der gerade im Begriff ist sich über mehr Spielanteile eine größere Sicherheit
zu erspielen. Gruev vereinigt mMn die Anforderungen an diese Position und die gilt es zu fördern. Ein Risiko? Nein, die meisten genannten
Anforderungsprofile erreicht er mittlerweile auf gutem Niveau, andere Eigenschaften hingegen sind deutlich ausgeprägter. Er ist halt der
modernere 6er.
Stage kann im Spiel ohne Ball tief in den eigenen Abwehrraum rücken und Defensivarbeit oder auch raumdeckend (ballentfernt) absichern.
Bei eigenem Ballbesitz wäre er der Verbindungsspieler zum Angriff, falls die vordere Linie (AS/off.MF) tiefstehend zu eng markiert werden.
Zudem wäre er auch bereit für zweite Bälle und Torabschlüsse aus der zweiten Reihe.


Ironie beiseite: ich wünsche mir auch mehr Flexibilität von OW. Aber das gibt der Kader sowohl hinsichtlich personeller Alternativen und somit auch anderen Formationen derzeit in der Breite nicht wirklich her. Wie es um die Breite in unserem Kader bestellt ist, war doch beim Spiel am Sonntag offensichtlich: 4 Stammkräfte fehlen, so dass auf der Bank die Feldspieler Buchanan, Chiarodia, Dietrich, Berger, Philipp, Salifou und Dinkci saßen. Zusammengerechnet mit der geballten Erfahrung von nicht einmal 35 Erstligaspielen. Und ebenso schaffen wir es nicht, mit dem System, welches, wie du es definierst, OW stur spielen lässt, einigermaßen konstant ordentliche Spiele zu zeigen sowie eine Weiterentwicklung der klaren Spielanlage zu generieren. Und unter diesen diesen Voraussetzungen irgendwelche Experimente wagen, so lange der Klassenerhalt nicht rechnerisch gesichert ist? Wer das macht, der klettert auch mit einer brennenden Fackel in ein Mehl-Silo...