Ich vermute, daß es an beiden Dingen liegt, jedoch sich der Bedarf an einer Reduzierung des Gehaltsbudget erst im Laufe der Saison ergab.
Denn bereits im Spätsommer / Frühherbst 2019 - lso in einer Zeit, in der das Ziel Europa mit entsprechenden TV-Prämien-Zahlungen aus dem DFL-Topf auf der Agenda standen - hatte FK Spielerverkäufe für den Sommer 2020 angekündigt, was in Anbetracht der Transfererlös-Nullrunde im Sommer, den Vorabfinanzierung von Transfers aus dem Eigenkapitalkonto sowie den im Sommer 2020 fälligen Kaufverpflichtungen plausibel war. Doch als sich ab Herbst die Niederlagen summierten, sowie im März der Corona-Lockdown kam, schmolzen die zu erwartenden ggf. einkalkulierten TV-Prämien und Zuschauereinnahmen wie Butter in der Sonne zusammen. Dies führte vermutlich zu der Erkenntnis, daß dieses größer gewordene Loch mit Ablösesummen allein nicht mehr zu stopfen ist, so daß die Reduzierung der Gehaltskosten durch den sportlichen Mißerfolg und Corona "on top" hinzu kam.