Da stimme ich zu, wobei es dabei auch gilt positiven Druck zu schaffen und keine "passt schon, weiter so - Mentalität" zu entwickeln. Selbstzufriedenheit ist für mich der Anfang vom Ende.
Die Übertragung mechanischer Modelle auf den Menschen ist zwar denk-und dankbar, doch in den meisten Fällen nicht zielführend.
Denn wenn man die Mechanik zu Hilfe bittet, ergeben sich für mich auch mechanische Antworten:
Gegendruck, Überlastung, Druckausgleich, Ausweichen, Platzen, Totalschaden.
Auch die Vermischung mit psychologischer Begriffen (positiv) bringt nichts, da es das nicht gibt.
(Auch wenn wir das gerne machen: positive Energie-negative Energie, positive Spannung-negative Spannung)
es bleiben nur Bilder, die menschliches Verhalten einfach erklärbar machen sollen, zumal sie einer Zeit entstammen, in der sie neu und positiv waren, wie heute medial, vernetzt oder digital, bei sozialen Medien bröckelt es schon.
"Weiter so" erübrigt sich bei Niederlagen
Selbstzufriedenheit hat sicher einen Anfang und ein Ende,
ist aber eher eine Eigenschaft wie Ehrlichkeit oder Vertrauen
(es ist gut, wenn man sie hat),
ist sicher ein Ziel, eine Voraussetzung um mit Selbstbewusstsein positiv handeln zu können,
unzufriedene Menschen suchen nervend nach Ausgleich, versuchen andere mit-runterzuziehen, verbreiten selten

+

und Frieden,
eher Unfrieden und

schlechte Voraussetzungen, um Topleistungen zu bringen,
da muss alles stimmen bei unseren sensiblen Hochleistungssportlern

,
um es zu verdeutlichen:
ein Schüler lernt schlecht, also Druck erhöhen, der Mitarbeiten ist unmotiviert, also mach ihm Beine
einfache mechanische Rezepte hauen schon bei mir nicht hin
und erzeugen einfache mechanische Antworten, Reaktionen.
