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Wir brauchen da sogar nur zu uns selbst schauen, anno 2009. Liga wurde abgeschenkt für EL und Pokal. Und da hatten wir noch einen besseren Kader. Jetzt stellt man sich mal vor, wie eng das in der Liga werden könnte. Dennoch würde ich irgendwie die EL-Teilnahme mit Kusshand nehmen.
@shorty:(nur beim Thema "Selbstvertrauen" denke ich nicht, dass Skripnik dieses der Mannschaft eingepflanzt hat, sondern dass dieses durch die guten Ergebnisse nach dem Trainerwechsel gewachsen ist)
In den vergangenen Wochen sind wir Fans auf einer Welle der Euphorie geritten. 5 Siege in Folge, sogar gegen starke Konkurrenten. Zu sehen gab es Traumtore und tolle Spielzüge. Das haben wir genossen - und das war auch richtig so. Trotzdem hat sich meiner Meinung nach auch ein kleiner Nebelschleier vor die Augen vieler Fans gelegt. Ich versuch diesen einmal abzulegen und eine Zwischenbilanz zu ziehen.
Skripnik hat seit seinem Antritt drei wesentliche Eckpfeiler etabliert. Er hat für die Mannschaft ein festes System gefunden. Die Raute ist ist auf unsere Spieler gut zugeschnitten. Zum anderen hat er den Spielern - zusammen mit dem Trainerteam - wieder eines zurückgegeben: Selbstvertrauen - und damit das "Wir-Gefühl". Wir sind Werder. Wir sind keine Thekentruppe. Wir stehen für tollen Fußball und wollen das auch auf dem Rasen zeigen. Da kommen wir zum dritten Punkt. Durch das Selbstvertrauen und die taktische Ausrichtung haben wir auch mal wieder drei Pässe geradeaus gespielt. Schnell, direkt, schnörkelos. Das sah nach Fußball aus und hat uns Fans mitgerissen. Ich erinnere an das tolle Tor gegen Leverkusen.
Ich möchte einmal vier Spieler nennen, denen ich dabei Schlüsselrollen zuteile. Das war zum einen Vestergaard. Mit Galvez hat er gut hamoniert und kaum etwas zugelassen. Fehlerfrei ist er mit Sicherheit nicht. Aber wie er quasi ohne Spielpraxis unserer Abwehr auf anhieb mehr Qualität verliehen hat, ist beachtlich. Schade, dass Galvez sich verletzt hat. Prödl musste nach seiner Verletzung reinfinden und wirkte nicht immer ganz so sicher.
Die zweite Personalie ist Bargfrede. Für micht ist er ein Duplikat unseres Co-Trainers Frings. Er hat dafür gesorgt, dass wir die Bälle vor der Abwehr erobern und schnell umschalten. Juno, Galvez oder auch Fritz waren auf dieser Position nie so effektiv und fehlten daher auch auf den Außen bzw. Galvez in der IV. Das hat zum einen für schnelle Konter gesorgt und Druck von der Abwehr genommen.
Die Verlängerund mit Juno war goldwert. Allein durch seine Laufleistung oder seine Standards ist er quasi eine Lebensversicherung. Viele Punkte haben wir duch seine präzisen Ecken und Freistöße geholt. Wenn spielerisch nicht viel zusammenpasst, ist das ein probates Mittel.
Und im Sturm leben wir viel von der Qualität di Santos. Hätten wir ihn nicht, würden solche Spiele wie gegen Freiburg eben 0:0 ausgehen. Spielerisch war das fand ich auch nicht das gelbe vom Ei gegen die Freiburger. Dann haut er ein Bombenschuss raus und wir nehmen die drei Punkte mit.
Gleichzeitig muss man aber auch sehen, dass wir das Momentum mitgenommen haben. Spielerisch wirken wir immer noch zu unkonstant, um von der EL träumen zu dürfen. Das Spiel gegen Bielefeld ist ein guter Beweis, dass wir an schlechten Tagen spielerisch noch kein Niveau haben, um auch solche Gegner mal "nebenbei" zu schlagen. Auch gegen Freiburg fand ich den Kick über lange Zeit sehr uninspiriert. Wir leben von einer geschlossenen Mannschaftsleistung und der Klasse einzelner Spieler - und der tollen Atmosphäre bei Heimspielen.
Was uns aber nach wie vor fehlt, ist eine gewisse Grundstärke, die wir immer abrufen können. Das kann aber auch nicht von heute auf morgen der Fall sein. Wir haben viele junge Spieler, die sich entwicklen müssen. Die lernen müssen. Und wir müssen erkennen, dass wir derzeit in der Tabelle denke ich richtig angeodnet sind. Weiter nach unten werden wir uns nicht orientieren müssen. Weiter oben sehe ich uns aktuell (!) auch noch nicht. Das tolle derzeit ist, dass wir mit Eigengewächsen ein gewissen Potential haben, die Mannschaft ohne große Summen zu verstärken. Das wird allein dadruch passieren, dass sich die Mannschaft einspielen kann und junge Spieler lernen werden.
Fatal wäre es, wenn wir di Santo abgeben müssen. Das würde uns im Angriff wieder um Meilen zurückwerfen. Selke ist jung, aber noch lange nicht auf dem Niveau unseres Gute-Laune-Stürmers. Wenn Werder langfristig wieder die internationalen Plätze anstrebt, müssen solche Spieler gehalten werden. Wenn hier was wachsen soll, brauchst du diese Stützen.
Nun kommen Gegner, wo ich uns noch einige Punkte zutraue. Ob es für die EL reicht - mal sehen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich bis auf Augsburg noch oben jemand vertreiben lässt. Auch Hoffenheim punktet regelmäßig. Unser Vorteil ist, dass wir die Brocken bis auf Gladbach und Dortmund bereits "gemeistert" haben. Ich traue dieser Mannschaft noch einiges zu und freue mich auf die nächsten Wochen. Das 0:4 von gestern nehme ich der Mannschaft nicht übel - wir wissen uns wieder einzuordnen und sollten unseren Weg weiter gehen.

@shorty:(nur beim Thema "Selbstvertrauen" denke ich nicht, dass Skripnik dieses der Mannschaft eingepflanzt hat, sondern dass dieses durch die guten Ergebnisse nach dem Trainerwechsel gewachsen ist)
Glaube ich nicht. Die Aussagen der Spieler nach Trainerwechsel sprechen eine andere Sprache. Während Dutt gepredigt hat das wir uns mit der Hälfte der Liga nicht messen können, dass wir den Platz umgraben müssen ehe wir wieder spielen können, hat Skripnik den Spielern eingeimpft das sie nicht für FC 08/15 spielen sondern für Werder Bremen, das das eine Verantwortung und Verpflichtung ist und das sie verdammt noch mal besser sind als in den letzten Monaten gemeinhin getan wurde. Und er hat das im Training umgesetzt, er hat die Mannschaft spielen lassen, im wahrsten Sinne des Wortes. Die Ergebnisse haben ihm da nur in die Karten gespielt aber hier ist Ei und Henne nicht die Frage: Erst kam der Wandel in den Köpfen, dann die Ergebnisse. Und mit Dortmund, wie Skripnik es ja auch im Interview sagt, wurde der Hebel endgültig umgelegt.

Glaube ich nicht. Die Aussagen der Spieler nach Trainerwechsel sprechen eine andere Sprache. Während Dutt gepredigt hat das wir uns mit der Hälfte der Liga nicht messen können, dass wir den Platz umgraben müssen ehe wir wieder spielen können, hat Skripnik den Spielern eingeimpft das sie nicht für FC 08/15 spielen sondern für Werder Bremen, das das eine Verantwortung und Verpflichtung ist und das sie verdammt noch mal besser sind als in den letzten Monaten gemeinhin getan wurde. Und er hat das im Training umgesetzt, er hat die Mannschaft spielen lassen, im wahrsten Sinne des Wortes. Die Ergebnisse haben ihm da nur in die Karten gespielt aber hier ist Ei und Henne nicht die Frage: Erst kam der Wandel in den Köpfen, dann die Ergebnisse. Und mit Dortmund, wie Skripnik es ja auch im Interview sagt, wurde der Hebel endgültig umgelegt.
Glaube ich nicht. Die Aussagen der Spieler nach Trainerwechsel sprechen eine andere Sprache. Während Dutt gepredigt hat das wir uns mit der Hälfte der Liga nicht messen können, dass wir den Platz umgraben müssen ehe wir wieder spielen können, hat Skripnik den Spielern eingeimpft das sie nicht für FC 08/15 spielen sondern für Werder Bremen, das das eine Verantwortung und Verpflichtung ist und das sie verdammt noch mal besser sind als in den letzten Monaten gemeinhin getan wurde. Und er hat das im Training umgesetzt, er hat die Mannschaft spielen lassen, im wahrsten Sinne des Wortes. Die Ergebnisse haben ihm da nur in die Karten gespielt aber hier ist Ei und Henne nicht die Frage: Erst kam der Wandel in den Köpfen, dann die Ergebnisse. Und mit Dortmund, wie Skripnik es ja auch im Interview sagt, wurde der Hebel endgültig umgelegt.

Es braucht nichtmal Worte. Man braucht sich eigentlich nur die Mentalität unserer Jungs auf dem Platz (oft auch nach dem Halbzeitwechsel) und die Mimik in den Gesichtern seit dem Traineraustausch ansehen.Glaube ich nicht. Die Aussagen der Spieler nach Trainerwechsel sprechen eine andere Sprache.

Glaube ich nicht. Die Aussagen der Spieler nach Trainerwechsel sprechen eine andere Sprache. Während Dutt gepredigt hat das wir uns mit der Hälfte der Liga nicht messen können, dass wir den Platz umgraben müssen ehe wir wieder spielen können, hat Skripnik den Spielern eingeimpft das sie nicht für FC 08/15 spielen sondern für Werder Bremen, das das eine Verantwortung und Verpflichtung ist und das sie verdammt noch mal besser sind als in den letzten Monaten gemeinhin getan wurde. Und er hat das im Training umgesetzt, er hat die Mannschaft spielen lassen, im wahrsten Sinne des Wortes. Die Ergebnisse haben ihm da nur in die Karten gespielt aber hier ist Ei und Henne nicht die Frage: Erst kam der Wandel in den Köpfen, dann die Ergebnisse. Und mit Dortmund, wie Skripnik es ja auch im Interview sagt, wurde der Hebel endgültig umgelegt.
Wobei ich mir gut vorstellen kann, dass auch das übrige Trainerteam - namentlich Frings
- einen großen Anteil daran hat. Vor allem, dass die Spieler wissen, dass sie für Werder Bremen spielen und man dafür stolz und dankbar sein darf und auch so aufzutreten hat.In den vergangenen Wochen sind wir Fans auf einer Welle der Euphorie geritten. 5 Siege in Folge, sogar gegen starke Konkurrenten. [...]

Und das, obwohl die Verpflichtung von Vestergaard hier punktuell anfangs sehr kritisch beäugt wurde (sinngemäßer Tenor: "Was sollen wir denn mit einem 6. IV?"). Trotzdem kippe ich etwas Wasser in den Wein, denn unsere Gegentorquote ist auch seit dem Trainerwechsel (30 in 16 Partien) und trotz der Qualitätsverbesserung durch Vestergaard zu hoch. Sicher, wenn man die 9 Buden gegen die "in einer anderen Liga spielenden" Radkappen und Buyern herrausrechnet, liest sich die Gegentorquote vllt. gar nicht so schlecht, aber 9 Gegentore im eigenen Stadion sind trotz des Qualitätsunterschieds immmer noch ein paar Tore zu viel.Ich möchte einmal vier Spieler nennen, denen ich dabei Schlüsselrollen zuteile. Das war zum einen Vestergaard. Mit Galvez hat er gut hamoniert und kaum etwas zugelassen. Fehlerfrei ist er mit Sicherheit nicht. Aber wie er quasi ohne Spielpraxis unserer Abwehr auf anhieb mehr Qualität verliehen hat, ist beachtlich.
Schon, nur würde ich das nicht unbedingt als negativen Punkt von Dutt werten, sondern als positiven Punkt für Skripnik. Glaube nicht, dass andere Trainer, auch Toptrainer, unbedingt die Sprache der Spieler sprechen müssen, um erfolgreich zu sein. Aber verkehrt ist es sicherlich nicht.Was umgekehrt ja irgendwie bedeutet, das Dutt und sein Team das nicht taten...
Und das, obwohl die Verpflichtung von Vestergaard hier punktuell anfangs sehr kritisch beäugt wurde (sinngemäßer Tenor: "Was sollen wir denn mit einem 6. IV?"). Trotzdem kippe ich etwas Wasser in den Wein, denn unsere Gegentorquote ist auch seit dem Trainerwechsel (30 in 16 Partien) und trotz der Qualitätsverbesserung durch Vestergaard zu hoch. Sicher, wenn man die 9 Buden gegen die "in einer anderen Liga spielenden" Radkappen und Buyern herrausrechnet, liest sich die Gegentorquote vllt. gar nicht so schlecht, aber 9 Gegentore im eigenen Stadion sind trotz des Qualitätsunterschieds immmer noch ein paar Tore zu viel.
Weihnachtsgeschenk für die Werder-Geschäftsstelle
Über mangelnde Unterstützung von den Rängen werden sich die Werder-Profis nicht beklagen können. Rund 5500 Fans werden im Gästeblock erwartet. Darunter befinden sich etwa 100 Mitarbeiter der Werder-Geschäftsstelle, die mit zwei Reisebussen nach Köln gefahren werden. Der Klub bezahlt den Transport, die Profis haben die Tickets gespendet. Es ist das Weihnachtsgeschenk der Mannschaft für die fleißigen Helfer im Hintergrund.
Alles richtig. Nur mit unserem Fly Robin Fly haben wir 10x zu 0 gespielt und immer noch die schwächste Abwehr gehabt. Das Grundproblem ist der 6er in Werders MF. Bargfrede ist hier wichtig, leider viel zu oft und zu lange verletzt. Er bräuchte noch mind. einen guten 6er. Fritz macht es zurzeit ganz gut, wobei aufgrund des Alters ein Ende in Sicht ist. Hier muss definitiv investiert werden.
Unser TW vermittelt nun auch nicht gerade Sicherheit. Da scheint mit Wiedwald zumindest Bewegung in die Personalie zu kommen.
Ein akutes quantitatives Problem? Stimmt das wirklich?Darüberhinaus haben wir Glück gehabt, dass die Verletzungen/Sperren der Offensivkrafte jeweils nur kurzfristig waren (von Lorenzen mal abgesehen) oder ausgeblieben sind. Dort haben wir nachwievor ein akutes quantitatives Problem, während wir uns hinten 5 Innenverteidiger leisten.