Gesamtsituation der Mannschaft

Oh man, wie traurig....in unserem Mannschaftsthread wird ja fast nur noch diskutiert welcher Spieler (Miele, Hunt, Fritz, Prödl, Petersern,....) denn jetzt der schlechteste ist und wer sich am wenigsten reinhängt..... :(

Das bringt doch alles nix.... Die ganze Truppe ist das Problem! Von vorne bis hinten, leider..... Da braucht man jetzt nicht einzelne Spieler rauspicken...
Vielleicht sollte man mal eher danach gucken, an wem es nicht liegt. Da wäre man dann auf jedenfall schneller mit fertig.... Im zweifelsfall die die überhaupt nicht gespielt habe :ugly:

Vielleicht sollten wir auch im Spieltagsthread die Rubrik "Spieler des Spiels" ganz abschaffen oder zumindestens umbenennen.....

Oh man..... bis auf Braunschweig sehe ich auch keine andere Mannschaft so instabil.

Bei Freiburg z.B. bin ich mir sicher, dass die nicht dauerhaft einen der Abstiegsplätze belegen werden.....

Letzte Saison gab es ja wenigstens noch Hoppenheim, Fürth und Düsseldorf und Augsburg.

Bei Hoppenheim läufts jetzt ja erstaunlich gut...:kotz::wand: und Augsburg kann ich noch nicht einschätzen, aber die haben auch schon drei Punkte mehr als wir....
 
puh ich muss sagen ich habe mich blenden lassen von den ersten beiden siegen. Da ist die scheiße mächtig am Dampfen und ich wäre jetzt für einen radikalen Bruch des Kaders.

Spieler aus der U23 ins kalte Wasser werfen und einige Stammkräfte raus! So kann es nicht weiter gehen. 2 Liga wir kommen!

3-4 U23 SPieler hochziehen und in die Startformation rein. Dutt war letztes U23 SPiel da. Los es muss sich was ändern...
 
Naja, eigentlich war doch nach den entscheidenden Testspielen und spätestens nach der Pokalpleite schon relativ klar was Sache ist....
Mich wundern eher solche Ausrutscher nach oben. Gegen Dortmund z.B. haben sie auch gar nicht schlecht gestanden.....
 
Naja, eigentlich war doch nach den entscheidenden Testspielen und spätestens nach der Pokalpleite schon relativ klar was Sache ist....
Mich wundern eher solche Ausrutscher nach oben. Gegen Dortmund z.B. haben sie auch gar nicht schlecht gestanden.....

Ganz gut gestanden? Wenn Dortmund die Chancen nutzt, hätte es gut und gerne ein ähnliches Ergebnis wie gegen den HSV gegeben. 18:3 Torschüsse zur Halbzeit... :roll:
 
Alles Gemeckere und stereotype Schuldzuweisungen helfen in dieser Situation nicht weiter.
Auch ich hätte beispielsweise einen Füllkrug gerne weiter im Team gesehen, aber wir müssen nun mit dem vorhandenen Spielermaterial das Beste herausholen. Und dazu gehört es, dass man (TERD) mutig längst überfällige Entscheidungen trifft:
Der auf der Außenbahn mittlerweile zu langsame Fritz und der ideenlose Chancentod Elia sowie Schnecken-Ekici helfen nicht mehr weiter. Fritz würde ich nur noch als erfahrenen Paßgeber in der Doppelsechs einsetzen, allerdings als zweite Wahl.
Deswegen müsste das Kapitänsamt an einen vorbildlichen Startspieler neu vergeben werden. Da kommen für mich nur Caldirola, Makiadi oder Junuzović infrage. Vom Spielertypen würde ich Caldirola bevorzugen, obwohl er noch relativ neu ist und die deutsche Sprache weiter lernen muss. Aber man wächst ja an den Aufgaben...
Schade, dass in der Transferphase kein wirklicher Ersatz für KdB gefunden wurde. Aber vielleicht haben wir in der eigenen Jugend mit dem 18-jährigen Grillitsch ein Talent für das OM. Er sollte auf jeden Fall häufiger bei den Profis mittrainieren und bald über Kurzeinsätze herangeführt werden.

So könnte im Augenblick eine Werder-Startelf mit kämpferischem Potenzial aussehen:

Mielitz (Wolf)
G.Selassie(Ignjovski) - Prödl(Lukimya) - Caldirola(Kroos) - Schmitz(Garcia)
Makiadi (Fritz) -- Ignjovski (Kroos/Trybull)
Yildirim (Di Santo) -- Junuzović (Makiadi/Grillitsch) -- Hunt (Ayçiçek)
Petersen (Di Santo)

Die größte Schwachstelle ist in dieser Formation sicherlich die von Prödl/Lukimya. Aber der Kader gibt einschließlich Werder II leider nicht mehr her. Hier muss im Winter nachgebessert werden.

Und im taktischen Training bitte nicht mehr nach der Devise vorgehen, dass erst die Verteidigung erarbeitet werden muss und später kommen erst die offensiven Laufwege dazu. Ein gut organisierter Angriff ist die beste Verteidigung!!! Das muss gleichzeitig trainiert werden!
Laufbereitschaft trainieren für einfache Doppelpässe mit One-Touch-Fußball können ein Schritt in die richtige Richtung sein.
Laufbereitschaft und gute Ausdauer sind die Basics für ein gutes Pressing! Damit wurde im Zillertal doch begonnen. Irgendwie sieht man davon nichts mehr.

Und dann bitte in der Wintertransferphase von den Pflegefällen Elia, Ekici, Bargfrede, den Stevanovic-Brothers und Lukimya (so sympathisch er auch ist) trennen. Prödl bitte wieder nur noch als Backup!

Vielleicht könnte man sich dann von dem ersparten Geld neben Caldirola einen guten und erfahrenen Innenverteidiger sowie den langersehnten Diego-/Özil-Ersatz leisten. Und aus der Portokasse noch einen altgedienten spielenden Knipser wie Klose oder Klasnic als Sturmergänzung herlocken. Das wäre ein Traum:schal:
 
Alles Gemeckere und stereotype Schuldzuweisungen helfen in dieser Situation nicht weiter.
Auch ich hätte beispielsweise einen Füllkrug gerne weiter im Team gesehen, aber wir müssen nun mit dem vorhandenen Spielermaterial das Beste herausholen. Und dazu gehört es, dass man (TERD) mutig längst überfällige Entscheidungen trifft:
Der auf der Außenbahn mittlerweile zu langsame Fritz und der ideenlose Chancentod Elia sowie Schnecken-Ekici helfen nicht mehr weiter. Fritz würde ich nur noch als erfahrenen Paßgeber in der Doppelsechs einsetzen, allerdings als zweite Wahl.
Deswegen müsste das Kapitänsamt an einen vorbildlichen Startspieler neu vergeben werden. Da kommen für mich nur Caldirola, Makiadi oder Junuzović infrage. Vom Spielertypen würde ich Caldirola bevorzugen, obwohl er noch relativ neu ist und die deutsche Sprache weiter lernen muss. Aber man wächst ja an den Aufgaben...
Schade, dass in der Transferphase kein wirklicher Ersatz für KdB gefunden wurde. Aber vielleicht haben wir in der eigenen Jugend mit dem 18-jährigen Grillitsch ein Talent für das OM. Er sollte auf jeden Fall häufiger bei den Profis mittrainieren und bald über Kurzeinsätze herangeführt werden.

So könnte im Augenblick eine Werder-Startelf mit kämpferischem Potenzial aussehen:

Mielitz (Wolf)
G.Selassie(Ignjovski) - Prödl(Lukimya) - Caldirola(Kroos) - Schmitz(Garcia)
Makiadi (Fritz) -- Ignjovski (Kroos/Trybull)
Yildirim (Di Santo) -- Junuzović (Makiadi/Grillitsch) -- Hunt (Ayçiçek)
Petersen (Di Santo)

Die größte Schwachstelle ist in dieser Formation sicherlich die von Prödl/Lukimya. Aber der Kader gibt einschließlich Werder II leider nicht mehr her. Hier muss im Winter nachgebessert werden.

Und im taktischen Training bitte nicht mehr nach der Devise vorgehen, dass erst die Verteidigung erarbeitet werden muss und später kommen erst die offensiven Laufwege dazu. Ein gut organisierter Angriff ist die beste Verteidigung!!! Das muss gleichzeitig trainiert werden!
Laufbereitschaft trainieren für einfache Doppelpässe mit One-Touch-Fußball können ein Schritt in die richtige Richtung sein.
Laufbereitschaft und gute Ausdauer sind die Basics für ein gutes Pressing! Damit wurde im Zillertal doch begonnen. Irgendwie sieht man davon nichts mehr.

Und dann bitte in der Wintertransferphase von den Pflegefällen Elia, Ekici, Bargfrede, den Stevanovic-Brothers und Lukimya (so sympathisch er auch ist) trennen. Prödl bitte wieder nur noch als Backup!

Vielleicht könnte man sich dann von dem ersparten Geld neben Caldirola einen guten und erfahrenen Innenverteidiger sowie den langersehnten Diego-/Özil-Ersatz leisten. Und aus der Portokasse noch einen altgedienten spielenden Knipser wie Klose oder Klasnic als Sturmergänzung herlocken. Das wäre ein Traum:schal:

Richtig mutige Entscheidungen müssen her ......................
allerdings hat es da in den letzten 7 Jahren wirklich gemangelt.
 
Alles Gemeckere und stereotype Schuldzuweisungen helfen in dieser Situation nicht weiter.
Auch ich hätte beispielsweise einen Füllkrug gerne weiter im Team gesehen, aber wir müssen nun mit dem vorhandenen Spielermaterial das Beste herausholen. Und dazu gehört es, dass man (TERD) mutig längst überfällige Entscheidungen trifft:
Der auf der Außenbahn mittlerweile zu langsame Fritz und der ideenlose Chancentod Elia sowie Schnecken-Ekici helfen nicht mehr weiter. Fritz würde ich nur noch als erfahrenen Paßgeber in der Doppelsechs einsetzen, allerdings als zweite Wahl.
Deswegen müsste das Kapitänsamt an einen vorbildlichen Startspieler neu vergeben werden. Da kommen für mich nur Caldirola, Makiadi oder Junuzović infrage. Vom Spielertypen würde ich Caldirola bevorzugen, obwohl er noch relativ neu ist und die deutsche Sprache weiter lernen muss. Aber man wächst ja an den Aufgaben...
Schade, dass in der Transferphase kein wirklicher Ersatz für KdB gefunden wurde. Aber vielleicht haben wir in der eigenen Jugend mit dem 18-jährigen Grillitsch ein Talent für das OM. Er sollte auf jeden Fall häufiger bei den Profis mittrainieren und bald über Kurzeinsätze herangeführt werden.

So könnte im Augenblick eine Werder-Startelf mit kämpferischem Potenzial aussehen:

Mielitz (Wolf)
G.Selassie(Ignjovski) - Prödl(Lukimya) - Caldirola(Kroos) - Schmitz(Garcia)
Makiadi (Fritz) -- Ignjovski (Kroos/Trybull)
Yildirim (Di Santo) -- Junuzović (Makiadi/Grillitsch) -- Hunt (Ayçiçek)
Petersen (Di Santo)

Die größte Schwachstelle ist in dieser Formation sicherlich die von Prödl/Lukimya. Aber der Kader gibt einschließlich Werder II leider nicht mehr her. Hier muss im Winter nachgebessert werden.

Und im taktischen Training bitte nicht mehr nach der Devise vorgehen, dass erst die Verteidigung erarbeitet werden muss und später kommen erst die offensiven Laufwege dazu. Ein gut organisierter Angriff ist die beste Verteidigung!!! Das muss gleichzeitig trainiert werden!
Laufbereitschaft trainieren für einfache Doppelpässe mit One-Touch-Fußball können ein Schritt in die richtige Richtung sein.
Laufbereitschaft und gute Ausdauer sind die Basics für ein gutes Pressing! Damit wurde im Zillertal doch begonnen. Irgendwie sieht man davon nichts mehr.

Und dann bitte in der Wintertransferphase von den Pflegefällen Elia, Ekici, Bargfrede, den Stevanovic-Brothers und Lukimya (so sympathisch er auch ist) trennen. Prödl bitte wieder nur noch als Backup!

Vielleicht könnte man sich dann von dem ersparten Geld neben Caldirola einen guten und erfahrenen Innenverteidiger sowie den langersehnten Diego-/Özil-Ersatz leisten. Und aus der Portokasse noch einen altgedienten spielenden Knipser wie Klose oder Klasnic als Sturmergänzung herlocken. Das wäre ein Traum:schal:

Ahhh,danke:tnx: Endlich mal kein Meckerpott, sondern ein intelligenter User der diskussionwürdige Vorschläge präsentiert.

Wie du schon richitg bemerktest, muss mann aus diesem Kader das beste raus holen, was die Truppe anbieten kann.

Auffällig ist Werders große Anzahl an defensiven Mittelfeldspielern, zwar viele ie einen Pass über 10 Meter spielern können, aber keiner mit Übersicht, Spielvertsändnis und Bereitschaft, diese auch auf dem Platz zu zeigen.

Von daher ist mir eine defensivere Grundausrichtung des Kaders immo lieber, als ein offensiver Angriffsfussball, den eh kein Spieler in unserem Kader versteht. Mir hatte das Experiment mit Ekici, den ich immer noch für einen unserer technisch stärksten Spieler halte, auf der Sechs neben Makiadi gefallen. Aufgrund seiner Langsamkeit konnte er eben gerade hinten heraus uns mehr helfen, als er es in den letzten Spielen getan hat.
Junu traue ich die Rolle hinter den Spitzen nicht zu. Dafür ist er mir gedanklich zu langsam und auch nicht mit dem Auge ausgestattet, das mann auf der Position braucht. Ich würde diese Auftstellung gerne mal sehen:

Mielitz
G.Selassie - Prödl - Caldirola - Schmitz
Kroos -- Ekici
Junuzović -- Makiadi (Makiadi/Grillitsch) -- Di Santos -- Hunt (Ayçiçek)

 
Die Mannschaft ist in einem desolaten Zustand. Ich finde sie steht sogar noch schlechter da als zu Schaafs Zeiten.
Ich möchte jetzt nicht dies alles Herrn Dutt oder Herrn Eichin zuschieben. Aber man ist einfach nicht in der Lage die Ursache dieses Fehlverhalten der Mannschaft zu ergründen und diese abzustellen. Das St. Paulispiel war ja schon vielsagend. Die Fortsetzung war gegen Frankfurt. Dabei war Frankfurt noch gnädig mit Bremen in dem sie in der 2. Halbzeit nur noch das Nötigste gemacht hatten aber dabei nie in Gefahr gekommen ist.
Wir Werderfans dürfen uns schon auf die zweite und 3. Liga freuen. Wenn nicht etwas grundlegendes passiert wird man wie Braunschweig durchgereicht.
 
Also wenn die Mannschaft so weitermacht, dann geht es ganz steil nach unten weg und der Trainer muss zur Winterpause entlassen werden.

Er hatte Zeit genug auch schon vor seinem Antritt an nem System und ner Mannschaft zu basteln und in Abstimmung mit Eichin Spieler zu verkaufen und neue dazu zu kaufen. Diese Zeit scheint nicht genutzt worden zu sein.
 
Also wenn die Mannschaft so weitermacht, dann geht es ganz steil nach unten weg und der Trainer muss zur Winterpause entlassen werden.

Er hatte Zeit genug auch schon vor seinem Antritt an nem System und ner Mannschaft zu basteln und in Abstimmung mit Eichin Spieler zu verkaufen und neue dazu zu kaufen. Diese Zeit scheint nicht genutzt worden zu sein.
:tnx::tnx::tnx:
Finde auch das die Transfers die getätigt wurden nicht die sind die wir hätten benötigt.
Damals wurden auch in schlechten Zeiten Spieler wie Verlaat oder Caesar geholt damit diese Spieler die Mannschaft stabilisieren.
Es war doch bekannt das die Mannschaft Erfahrung braucht.
Warum wurde nicht auf dieses mMn erfolgreiche Transfermodell zurückgegriffen??
 
:tnx::tnx::tnx:
Finde auch das die Transfers die getätigt wurden nicht die sind die wir hätten benötigt.
Damals wurden auch in schlechten Zeiten Spieler wie Verlaat oder Caesar geholt damit diese Spieler die Mannschaft stabilisieren.
Es war doch bekannt das die Mannschaft Erfahrung braucht.
Warum wurde nicht auf dieses mMn erfolgreiche Transfermodell zurückgegriffen??

Naja, vielleicht hat es ja auch Absagen gehagelt? Gibt für erfahrene Oldies, die jetzt als erfahrene Säulen helfen sollen, viel bessere Angebote...
 
Werder Bremen. Ach Werder Bremen. Als neutraler Beobachter des Spiels der Spiele, war es im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends eine Wonne, dieser Mannschaft bei der Ausübung ihres Berufs zuzusehen. Ein Vergleich mit ähnlich spielerisch großen Mannschaften drängte sich auf: Gladbach in den 70er Jahren, das magische Dreieck der Stuttgarter, das magische Viereck von Eintracht Frankfurt und die bis heute unerreichte spielerische Klasse von Bayer Leverkusen in der Saison 2001/2002 wo Ballack und Schneider viermal inklusive WM-Finale nur Zweiter wurden und doch immer die bessere Mannschaft waren.

Das Schicksal spektakulärer Mannschaften ist aber auch immer ihr Scheitern. Titel sind oft Mangelware, doch der Kunde genießt die Freude und den Antrieb, den diese Mannschaften auslösen. Arsenal London ist so ein Beispiel, dass relative Erfolglosigkeit bei herzhaftem Angriffsfußball Anhänger ohne Zahl findet. Und - endlich gibt es in Deutschland auch einen Verein der Inspiration mit Titeln spicken kann: Borussia Dortmund. Das lang erwähnte Gegengewicht zum ewig ungeliebten Streber aus München, der auch noch mit einem Rundum-Personal punkten kann, dass fast in Europa einzigartig ist. Einen Trainer wie Jürgen Klopp gab es in der Bundesliga jedenfalls noch nicht. Messerscharfe Analysen und die Fähigkeit sich selbst zum Besten zu geben ohne Autorität einzubüßen, dass soll ihm erst einmal einer nach machen.

Trotzdem: Keine Mannschaft in Deutschland hat in einem so langen Zeitraum einen Angriffsfußball wie von einem anderen Planeten spielen lassen wie Werder. Die Namen der herausragenden Einzelkönner sind in Bremen längst zu Legenden geworden, so eklatant ist der Unterschied zwischen der aktuellen Truppe, die allenfalls mittleres Zweitliga-Format aufweist und den Künstlern von früher.

Ja, es war abzusehen, dass die Bremer Herrlichkeit ein Ende finden würde. Neidvoll blickte man aus München nach Bremen, ob der Liebe, die diesem Club entgegengebracht wurde. Das wollten Sie doch auch immer: gemocht werden. Und als dann endlich der Abgesang der Norddeutschen durch mäßige Spielereinkäufe eingeläutet wurde, da kamen die Dortmunder und waren nun diejenigen, die von den echten Fans angehimmelt wurden. Selbst ein Pep Guardiola nützt nichts, wenn einem Verein etwas grundlegendes fehlt: Charakter und Charme. Dafür bleiben den Bayern dann die Titel.

Um den Verein, der sich um die Spielkultur in diesem Land so verdient gemacht hat einst Borussia Mönchengladbach, muss man sich ernsthaft Sorgen machen. Nach den größtenteils missglückten Einkäufen der vergangenen Jahre ist mittlerweile eine Mannschaft entstanden, die ihre notorische Abwehrschwäche weiterhin beibehalten konnte, mittlerweile allerdings aufatmet, wenn bei Ballbesitz mehr als drei Stationen das Spielgerät erhalten.

Werder erinnert an einen Zirkusartisten, der nun durch eine schwere Krankheit seiner Leidenschaft nicht mehr nachgehen kann. Ich hoffe mir für den Fußball, dass diese Leichtigkeit des Seins, die das Spiel der Bremer so sehr prägte wieder zurückkommt. Denn Fußball ist mehr als nur ein Spiel, es ist eine Grundhaltung zum Leben, ja es ist eine Philosophie ohne Religion zu sein. Ach Werder Bremen.

safarihirsch im september 2013
 
Und jetzt geh schön schlafen mein kleiner Safarihirsch, es ist schon spät. Und vielen Dank für die neuen Erkenntnisse. Das war uns alles sehr neu! Deine Mühe bereichert den Weltfußball.

Junge junge junge was ist hier mit einigen nur los?
 
Und jetzt geh schön schlafen mein kleiner Safarihirsch, es ist schon spät. Und vielen Dank für die neuen Erkenntnisse. Das war uns alles sehr neu! Deine Mühe bereichert den Weltfußball.

Junge junge junge was ist hier mit einigen nur los?

Ach lass ihn doch! Wo er sich doch so viel Mühe gegeben hat.
Wenn der Beitrag auch ein klein wenig zu überambitioniert ist, muss man nicht gleich so abwertend werden. Außerdem: zwar sehr blumig formuliert, aber inhaltlich kannste nix gegen sagen. Sein Deutschlehrer wäre sicher stolz auf ihn.:p
Grüße aus der Oststadt.
 
Werder Bremen. Ach Werder Bremen. Als neutraler Beobachter des Spiels der Spiele, war es im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends eine Wonne, dieser Mannschaft bei der Ausübung ihres Berufs zuzusehen. Ein Vergleich mit ähnlich spielerisch großen Mannschaften drängte sich auf: Gladbach in den 70er Jahren, das magische Dreieck der Stuttgarter, das magische Viereck von Eintracht Frankfurt und die bis heute unerreichte spielerische Klasse von Bayer Leverkusen in der Saison 2001/2002 wo Ballack und Schneider viermal inklusive WM-Finale nur Zweiter wurden und doch immer die bessere Mannschaft waren.

Das Schicksal spektakulärer Mannschaften ist aber auch immer ihr Scheitern. Titel sind oft Mangelware, doch der Kunde genießt die Freude und den Antrieb, den diese Mannschaften auslösen. Arsenal London ist so ein Beispiel, dass relative Erfolglosigkeit bei herzhaftem Angriffsfußball Anhänger ohne Zahl findet. Und - endlich gibt es in Deutschland auch einen Verein der Inspiration mit Titeln spicken kann: Borussia Dortmund. Das lang erwähnte Gegengewicht zum ewig ungeliebten Streber aus München, der auch noch mit einem Rundum-Personal punkten kann, dass fast in Europa einzigartig ist. Einen Trainer wie Jürgen Klopp gab es in der Bundesliga jedenfalls noch nicht. Messerscharfe Analysen und die Fähigkeit sich selbst zum Besten zu geben ohne Autorität einzubüßen, dass soll ihm erst einmal einer nach machen.

Trotzdem: Keine Mannschaft in Deutschland hat in einem so langen Zeitraum einen Angriffsfußball wie von einem anderen Planeten spielen lassen wie Werder. Die Namen der herausragenden Einzelkönner sind in Bremen längst zu Legenden geworden, so eklatant ist der Unterschied zwischen der aktuellen Truppe, die allenfalls mittleres Zweitliga-Format aufweist und den Künstlern von früher.

Ja, es war abzusehen, dass die Bremer Herrlichkeit ein Ende finden würde. Neidvoll blickte man aus München nach Bremen, ob der Liebe, die diesem Club entgegengebracht wurde. Das wollten Sie doch auch immer: gemocht werden. Und als dann endlich der Abgesang der Norddeutschen durch mäßige Spielereinkäufe eingeläutet wurde, da kamen die Dortmunder und waren nun diejenigen, die von den echten Fans angehimmelt wurden. Selbst ein Pep Guardiola nützt nichts, wenn einem Verein etwas grundlegendes fehlt: Charakter und Charme. Dafür bleiben den Bayern dann die Titel.

Um den Verein, der sich um die Spielkultur in diesem Land so verdient gemacht hat einst Borussia Mönchengladbach, muss man sich ernsthaft Sorgen machen. Nach den größtenteils missglückten Einkäufen der vergangenen Jahre ist mittlerweile eine Mannschaft entstanden, die ihre notorische Abwehrschwäche weiterhin beibehalten konnte, mittlerweile allerdings aufatmet, wenn bei Ballbesitz mehr als drei Stationen das Spielgerät erhalten.

Werder erinnert an einen Zirkusartisten, der nun durch eine schwere Krankheit seiner Leidenschaft nicht mehr nachgehen kann. Ich hoffe mir für den Fußball, dass diese Leichtigkeit des Seins, die das Spiel der Bremer so sehr prägte wieder zurückkommt. Denn Fußball ist mehr als nur ein Spiel, es ist eine Grundhaltung zum Leben, ja es ist eine Philosophie ohne Religion zu sein. Ach Werder Bremen.

safarihirsch im september 2013

Bis auf den letzten, sehr philosophisch, gehaltenen Absatz, welcher mir etwas über das Ziel hinausschiesst, gefallen mir Deine Zeilen.
 
Und jetzt geh schön schlafen mein kleiner Safarihirsch, es ist schon spät. Und vielen Dank für die neuen Erkenntnisse. Das war uns alles sehr neu! Deine Mühe bereichert den Weltfußball.

Junge junge junge was ist hier mit einigen nur los?

Im Gegensatz zu euren meißt sinnlosen Zweizeilern, unterliegt dieser Schreiber nicht einem Schwarz-Weiß-Denken und wirft einen neutralen Blick auf den Angriffsfussball.

Alles richtig gemacht safarihirsch - freue mich schon auf deinen Comment Oktober. :daumen:
 
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