Gesamtsituation der Mannschaft

Ich habe einfach keine Lust mehr auf Interviews, Pressekonferenzen, Geschreibsel/Gespräche allgemein, da sich das in den ganzen letzten Jahren weder geändert noch etwas bewirkt hat.
Es muss jetzt mal einfach KONSTANT auf dem PLATZ was kommen! Und zwar von ALLEN Beteiligten! Trainer UND Spieler! Und zwar schon morgen. Alles andere ist unwichtig und regt mich eig. nur noch auf. Die sollen jetzt endlich mal auf dem Platz die Antworten geben, die sie schon seit Jahren schuldig sind.
Man darf morgen durchaus verlieren. Aber ein hergeschenktes Desaster wie letzte Saison (oder gefühlt alle letzten Bayern-Spiele der letzten 6 Jahre) will ich einfach nicht mehr sehen. Das ist schließlich Bundesliga und kein Hallen-Halma. JEDER andere Verein hat gegen die Bayern zumindest Kontra gegeben. Das muss bei uns mindestens drin sein.
 
Sogar?! Der hat noch nie so tacheless geredet wie Frings vorher. Außer "die Mannschaft hat die Leistung nicht abrufen können, die wir wollten und müssen uns steigern" hat er noch keine bewegenden Sätze verbreitet. Und eigentlich müsste es ihm auch bald peinlich sein, immer dasselbe sagen zu müssen. Spricht nämlich für eine gewisse Unfähigkeit. Ob die beim Trainer oder der Mannschaft liegt. stelle ich anheim...
Der Fritz führt sich halt aufm Platz oft auf die ne wilde Wutz und jammert dann rum, dass die Fans Stimmungsschwankungen verbreiten! Das hab ich gemeint.
 
Clemens Fritz war und ist in solchen Situationen der einzige, der den Platz umpflügt und das so lange, selbst gegen Lotte, bis er kurz vor einer Roten Karte steht weil er so am rotieren ist.

@Felissilvestris hat mir meine Antwort, daß Fritz ein Fighter, aber kein Antreiber ist, schon freundlicherweise vorweg genommen, denn das war die Intension meines Posts. Aber ein Kaptitän muß nicht nur ein Antreiber sein, sondern er muß bei Bedarf auch ordnend auf die Kollegen einwirken, bevor diese über das Ziel hinaus schießen. Das Lotte-Spiel ist ein gutes.bzw. ein schlechtes Beispiel dafür, wie es nicht laufen sollte:

Das Werder-Spiel lief nicht rund, die Lotter haben geschickt provoziert und statt zu versuchen, Ruhe in die Mannschaft zu bekommen,ließ sich ausgerechnet Kapitän CF zu dem Schubser hinreißen, der zu seinem Glück nur mit Gelb bedacht wurde. Aber auch ohne einen Platzverweis hat er der Mannschaft damit einen Bärendienst erwiesen, denn dieses war ein zusätzliches Signal für den Gegner, daß es um die Moral in der Werder-Elf nicht zum Besten stehen muß, wenn schon beim Kapitän die Nerven blank liegen. Damit gab man einer ohnehin bis zu den Haarspitzen motivierten Lotter Mannschaft nicht nur einen zusätzlichen Motivationsschub, sondern es signalisierte ihnen auch, daß ihre Provokationen die gewünschte Wirkung nicht verfehlten und somit versetzten die Lotter der wenig engagierten und moralisch angeknacksten Werder-Truppe zusätzliche Nadelstiche, mit deren Hilfe sie ihr Spiel nicht nur überlegen aufziehen konnte, sondern es endete auch in einer rudimentären Werder-Schlußoffensive mit einem Platzverweis für Bartels wegen Tätlichkeit.
 
http://www.weser-kurier.de/werder/w...-vielleicht-keinen-mehr-ab-_arid,1443630.html

Wenn dem so ist dann viel Spaß... Ich möchte nicht wissen, wieviel Frust dann bei vielen Spielern aufkommen wird, wenn sie ihre Zeit bei Spielen auf der Tribüne oder im U23-Kader verbringen...

Erst hü, dann hott... Ja, was denn nun, Herr Baumann? Oder liegts gar an fehlenden Abnehmern? Wieviele der Etablierten drohen eigentlich längerfristig auszufallen?
 
Wenn ich mir ansehe, wie unsere Mannschaft in den letzten Testspielen und in Lotte aufgetreten ist, stellt sich mir die Frage nach physischer, aber viel mehr nach psychischer Fitness.
Man kann immer mal verlieren gegen eine Mannschaft die über die Motivation über sich hinauswächst - diesen Vorteil machen wir uns seit ein paar Jahren in den Rückrunden zu nutze.
Was da aber zur Zeit abläuft mit verspringenden Bällen und nicht-anbieten und bewegen ist teilweise grenzwertig und stellt mir die Frage nach dem warum und woher...
Insgesamt fand ich auch die Aufgabenverteilung im Mittelfeld irgendwie nicht klar ersichtlich muss ich sagen - das hat alles gewirkt ala "der typ da mit dem ball wirds schon richten".. Oder auch beim Nachsetzen bei Ballverlust wirkte alles etwas überdreht und unbeholfen...Sehr fragwürdig das alles
 
Insgesamt fand ich auch die Aufgabenverteilung im Mittelfeld irgendwie nicht klar ersichtlich muss ich sagen /QUOTE]

Muss ich auch sagen. Und das Problem ist da für mich relativ eindeutig ein Juno auf der Position des 6ers. Habe ihn dort gar nicht so schwach in Erinnerung muss ich sagen. Der Kerl gehört auf die linke Seite und sonst nirgendwo hin, im Zentrum muss jemand spielen der Struktur geben kann. Da ist sogar -achtung jetzt kommts!- ein Bargfrede besser als Juno. Und Juno scheint überfordert in einem System mit Doppelsechs. Unter Schaaf war er allein vor der Abwehr, da war er klar besser als jetzt zusammen mit Fritz.
 
Die Konstellation mit Fritz zusammen auf der Doppel-6 war mir persönlich eh viel zu instabil, weil beide Zug nach vorn haben. Da muss dann finde ich n Abräumer neben einem von beiden oder das muss insgesamt viel eingespielter sein, so ala Kroos&Schweinsteiger oder so. Glaube dann funktioniert das insgesamt besser. Aber so bekomm ich davon ehrlich Bauchschmerzen.
 
Die Konstellation mit Fritz zusammen auf der Doppel-6 war mir persönlich eh viel zu instabil, weil beide Zug nach vorn haben. Da muss dann finde ich n Abräumer neben einem von beiden oder das muss insgesamt viel eingespielter sein, so ala Kroos&Schweinsteiger oder so. Glaube dann funktioniert das insgesamt besser. Aber so bekomm ich davon ehrlich Bauchschmerzen.

Das was du da zu formulieren versuchst ist klassische englische Fußballlehre und nennt man "sitter and runner".

Gilt übrigens selbst in England seit ca. 10 Jahren als veraltete Lösung. Kann man zwar immer noch spielen, wenn man ein gutes Paar hat, wird aber eigentlich kaum noch gemacht. Moderne Trainer haben sich schon vor Ewigkeiten von diesem Konzept gelöst, da man es als zu Eindimensional betrachtet.

Heute betrachtet man das Mittelfeld eher als homogenes Gesamtergebnis bei dem jede benötigte Mechanik von möglichst jedem Spieler ausgeführt werden sollte und das mit fließenden Wechseln.
Sicherlich hat dann der eine oder andere Spieler Stärken wo der andere seine Schwächen hat, deswegen versucht man selbstverständlich das Aufgabenspektrum so zu verschieben das man sich ergänzt, aber das betrifft ALLE Mittelfeldspieler und nicht nur das DM.

Diese DM Fokussierung in Bremen ist komplett veraltet, dass beruht auf englischer Fußballtheorie aus den 90ern.
 
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Gilt übrigens selbst in England seit ca. 10 Jahren als veraltete Lösung. Kann man zwar immer noch spielen, wenn man ein gutes Paar hat, wird aber eigentlich kaum noch gemacht. Moderne Trainer haben sich schon vor Ewigkeiten von diesem Konzept gelöst, da man es als zu Eindimensional betrachtet.

Das erklärt den großen internationalen Erfolg englischer Teams in den letzten Jahren :XD: ;)
 
Die Konstellation mit Fritz zusammen auf der Doppel-6 war mir persönlich eh viel zu instabil, weil beide Zug nach vorn haben. Da muss dann finde ich n Abräumer neben einem von beiden oder das muss insgesamt viel eingespielter sein, so ala Kroos&Schweinsteiger oder so. Glaube dann funktioniert das insgesamt besser. Aber so bekomm ich davon ehrlich Bauchschmerzen.

Trotzdem hast du teilweise Recht uns fehlen natürlich als Gesamzkonzept betrachtet sicherlich ein oder zwei Spieler die Ruhe ins Spiel bringen und eher Raumorientiert denken. Aber wo die dann spielen ist komplett egal.
 
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Nochmals zur Gesamtsituation der Mannschaft meine aktuelle Einschätzung (zuletzt am Dienstag):
Pizarro noch nicht wieder fit, Kruse länger verletzt. Junuzovic fehlt bei den Bayern. Eilers noch nicht einsatzfähig. Bargfrede: Langzeitverletzter, der hoffentlich bald wieder einsatzfähig ist und ohne weitere Verletzungen bleibt. S. Garcia immer noch verletzt. Gebre Selasse spät eingestiegen und zumindest in Lotte völlig aus dem Tritt. Sané später eingestiegen und hat vorher lange nicht gespielt, in der Abwehr fehlt die Abstimmung noch. Moisander ebenfalls vorher angeschlagen gewesen, ihm fehlt noch deutlich die Dynamik. Diagne voraussichtlich nur Ergänzungsspieler. Caldirola ist ein durchschnittlicher IV und AV, in München würde ich ihn auf jeden Fall einsetzen. Sternberg als AV kein BL-Niveu, denkbar im Mittelfeld, aber auf Sicht kein Stammspieler. Guwara ist für mich talentierter, doch noch kein Stammspielerformat. Bauer ist erst kurzfristig dabei und somit noch nicht allzuviel von ihm zu erwarten. Fritz in Lotte ebenfalls völlig aus dem Tritt, ein Kämpfer der dem Spiel jedoch keine Struktur verleiht, kann aber noch wichtig werden wenn er zur Form der letzten Saison findet. Grillitsch nach Verletzung erst kurz wieder eingestiegen, kann noch nicht in bester Verfassung sein. Petsos in den Vorbereitungsspielen schwach. Fröde zur Zeit kein Stammspielerformat. Yatabaré: Keine guten Leistungen im offensiven MV, Flanken schwach, im Abschluss schwach.
Hajrovic bekam nicht genügend Einsatzzeiten um ihn endgültig beurteilen zu können, nur denkbar, wenn er seine häufigen Ballverluste vermeidet. Bartels in Lotte auch schwach wie oft zu Beginn der Saison; steigert sich hoffentlich bald. M. Eggestein technisch gut mit Spielverständnis, aber muss körperlich noch zulegen; Spieler, der Zukunft hat, aber noch kein Stammspieler. Kainz zeigte bislang gute Ansätze, jedoch noch nicht voll überzeugend. Thy kein Spieler mit BL-Stammspielerformat. Johannsson ist lange verletzt ausgefallen und kann noch nicht in bester Verfassung sein. J. Eggestein ist ein großes Talent, muss jedoch wie sein Bruder noch körperlich zulegen. Für mich derzeit eher ein Einwechselspieler je nach Spielsituation um Erfahrung zu sammeln.
Fazit: In München ist nicht viel zu erwarten. Ich erwarte aber, dass die Spieler an ihre Leistungsgrenze gehen.
Sobald verletzte Spieler dazustoßen, sich die gesamte Mannschaft und speziell die Abwehr besser einspielt sowie einige Spieler sich steigern, wird die Mannschaft hoffentlich auch die nötigen Punkte sammeln um einen Platz im Mittelfeld zu erreichen.
 
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