Man hat heute die körperliche Überlegenheit der Hoffenheimer überall gesehen, deren Aggressivität beim Pressing und Ausdauer, keinem unserer Spieler eine ruhige Sekunde gegönnt zu haben, so wie es gestern Leverkusen mit den Bayern machte. Die Hoffenheimer sind Athleten, unsere Spieler dagegen größtenteils Fallobst. Letzteres wäre gar nicht so schlimm, würden die technischen Möglichkeiten die durchaus gegeben sind, auch entsprechend ausgespielt. Die Startelf von OW ließ böses erahnen, immer wieder Veljkovic und Jung, die sichtlich zu keinem geordneten Aufbauspiel in der Lage sind, Zetterer der seit längerer Zeit nicht die einfachen, sondern kunstvollen Dinge probiert und die eigene Mannschaft gefährdet, da helfen ein paar schöne Paraden im Gegenzug wenig (an den Toren 1 und 2 war er schuldlos).
Lynen hat 2025 so viele Fehlpässe in fabriziert, wie im gesamten Jahr 2024 nicht, Bittencourt mal hui, dann wieder pfui und sein Buddy Weiser ist ein Schatten seiner selbst. Köhn gefiel mir gut, Kaboré war noch gerade erträglich, während Ducksch heute seinen absoluten Tiefpunkt erreichte. Dazu Grüll, der zwar ein Kämpfer, aber nur zu selten ein gefährlicher Stürmer war (ist), Schmid mit vielen positiven Aktionen, leider aber eben auch doppelt so vielen Lapsus. Das wurde wieder besser als Köhn in die Mannschaft kam, die beiden scheinen sich ganz gut zu verstehen.
Stark war stark (trotz der beiden Beinschüsse) und Pieper ... na ja, lassen wir das. Silva muss sich eingewöhnen, aber immerhin ein Stürmer, zumindest sieht das so aus, als würde er das Tor suchen (und hoffentlich bald finden). Njinmah nicht ungefährlich, aber zu spät gebracht und Burke bitte gar nicht mehr bringen, der hätte sich in den paar Minuten durch eine gelb-/rote Karte wieder in Erinnerung gebracht, ansonsten kein Bundesligaspieler.
Nun wird es um eine ordentliche Platzierung in der Bundesliga (TV-Gelder) gehen, mehr ist nicht möglich und weniger schon, Werder kann auch noch absteigen, da war doch was.