Gefahr von Rechtsaußen - Nazis im Fussball

Indem man die Politik aus den Stadien heraushält. Das Fanprojekt eine kritischere Haltung gegenüber Problemfans einnimmt und
sich distanziert. Auch die Vereinsführung wäre gut beraten auf dem linken Auge nicht ganz so blind zu sein. Auf dem rechten Auge
scheinen sie ja klare Sicht zu haben. Gut so!

Auch der weitaus größere Teil der Ultrabewegung könnte einen Beitrag leisten. Sie könnten bei entsprechenden Entgleisungen
isolierend agieren, aber da wäre ja die schleichende Sympathisierung und auch Angst.
Der Ordnungsdienst (ELKO) hat ja mal versucht ein wenig Ordnung zu schaffen, dafür gab es dann von den Ultras richtig auf die F.....
Jochbeinbruch, Schädelprellungen nach Attacken mit Fahnenstangen und Zutrittsverbot (für die Ordner!!) für den Ostkurvensaal.
Zur Info: ..... ein Verantwortlicher hatte sich dann anlässlich einer Sicherheitskonferenz über diese Körperverletzungen beschwert
und seitens Werder um mehr Unterstützung gebeten. Dies scheint einigen Herren nicht gefallen zu haben und dieser Mitarbeiter wurde
dann abgezogen und später trennte man sich ......
Ich bin leider zu weit weg, um das ganze Geschehen entsprechend zu beurteilen. Ich sehe eine offenbar noch geringe Anzahl an gewaltbereiten "Menschen" und die Summe der Vorfälle ebenfalls im unteren Level. Wurde denn von der Vereinsführung schon etwas unternommen, um das nicht ausarten zu lassen?
 
ja, die antifaschistischen ultras, die sich gegen alle formen von diskriminierung einsetzen, sind natürlich nicht besser als die nazihools. hast recht.

......... Kleiderspenden sammeln und unter diesem Deckmantel Gewaltexzesse gegen Menschen und Sachen ausführen und verbale Unterdrückung andersdenkender Mitmenschen betreiben. Sie versuchen ihre Untaten zu legitimieren, feige abzuwiegeln oder anderen unterzujubeln.
Die Hools hingegen stehen dazu, macht die Sache nicht besser. Ist aber greifbarer.
Ja, in diesem Sinne sind sie (Antifa/Riots) nicht besser. Die einen wie die anderen sind mir zuwider.
 
gewaltexzesse unter dem deckmantel der kleiderspenden :D

wärst ein guter gast, wenn kerner oder maischberger mal wieder über ultras diskutieren.
 
ja, die antifaschistischen ultras, die sich gegen alle formen von diskriminierung einsetzen, sind natürlich nicht besser als die nazihools. hast recht.

Ich habe in meiner Jugend (und ich bezweifle, daß das heute anders ist) die Erfahrung gemacht, daß Leute die sich "antifaschistisch" vor den Namen schreiben damit leider häufig eine Legitimation zu Selbstjustiz verbinden. Und wo man es als junger Mensch noch cool findet wenn Nazis auf's Maul bekommen endet das doch spätestens an der Stelle wo "Bullenschweine" eben Kollateralschaden sind weil sie ja die Nazis, wie es nunmal ihr Job ist, vor Selbstjustiz schützen (ob die Polizisten dies nun gut finden oder nicht). Wobei Kollateralschaden auch nicht immer passt, als Vertreter des Staates sind sie gerne auch Primärziel. Die meisten Antifas werden irgendwann erwachsen und merken, daß das alles doch nicht so cool ist. Aber eben leider nicht alle.
 
doch. jemandem eine aufs maul zu geben, weil er ein nazi ist, ist selbstverständlich besser als jemandem eine aufs maul zu geben, weil er jude, ausländer oder schwul etc. ist.

das siehst du doch nicht ernsthaft anders? :denk:.
Doch, das sehe ich anders. Niemand hat das Recht, Gewalt gegen jemand anderen anzuwenden, egal aus welchem Beweggrund. Es sei denn, er handelt aus Notwehr.
 
Ich bin leider zu weit weg, um das ganze Geschehen entsprechend zu beurteilen. Ich sehe eine offenbar noch geringe Anzahl an gewaltbereiten "Menschen" und die Summe der Vorfälle ebenfalls im unteren Level. Wurde denn von der Vereinsführung schon etwas unternommen, um das nicht ausarten zu lassen?

Ca. 300 Ultras werden als gewaltbereit eingestuft, davon ca. 50-60 Kampfsportler die ausschließlich die Auseinandersetzung suchen.
Bei den Hools etwa eine Szene von ca. 30 aktiven und ca. 15 !! Nazis plus Alt-Hools landen wir etwa bei ca. 80.
Vergleiche! Ausschlaggebend ist hier allerdings die insgesamt gewaltbereite Szene und wenn da ein Funke überspringt. Die Sache
im Steintor wäre auch anders verlaufen, wenn die Riots vor Ort gewesen wären. Die waren aber in guten Händen.
Vorfälle gab es ebenfalls genug. In der nahen Vergangenheit griffen Ultras unvorhersehbar und heimtückisch mit absolut brutaler Gewalt (Waffen)eine
Streifenwagenbesatzung im Steintor an. Dazu Vorfälle in Hannover und Hamburg. Wenig Vorfälle sind es gerade nicht.
Nein, von der Vereinsführung wird nichts oder nur wenig unternommen. Dazu muss man wissen, dass Teile der Ultras dogmatisch
geführt werden und sich auch nichts sagen lassen. Die sehen sich als Exekutive im Stadion wie auch sonstwo.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
also ich finds immer noch cool, wenn ein nazi aufs maul bekommt. ganz einfach, weil er ein nazi ist.

dass gerade bei stark männerdominierten gruppen, wie es auch bei unseren ultras nunmal der fall ist, gewalt ein großes problem werden kann, eben weil solche gruppen auch leute anziehen, für die die lust auf klopperei (ob nun gegen andere fans oder wie es bei uns wohl eher der fall sein dürfte, gegen alles was nach nazi aussieht und gegen die polizei) im vordergrund steht, ist natürlich zu beachten und zu kritisieren. trotzdem stehe ich selbstverständlich grundsätzlich lieber neben einem dieser leute als neben einem der nazihools. und deswegen bin ich extrem dankbar dafür, dass antifaschistischen ultras dafür gesorgt haben, dass eben keine nazihools mehr in der ost stehen. und dass, wenn diese versuchen, sich in anderen bereichen des stadions oder im umfeld dessen, breit zu machen, dagegen entschieden vorgegangen wird. werder hat sich der sache auch erst angenommen, als die ultras darauf aufmerksam gemacht haben, sich den hools entgegengestellt und dann mit dem überfall im oks die quittung für ihr engagement bekommen haben.
 
Ca. 300 Ultras werden als gewaltbereit eingestuft, davon ca. 50-60 Kampfsportler die ausschließlich die Auseinandersetzung suchen.
Bei den Hools etwa eine Szene von ca. 30 aktiven und ca. 15 !! Nazis plus Alt-Hools landen wir etwa bei ca. 80.
Vergleiche! Ausschlaggebend ist hier allerdings die insgesamt gewaltbereite Szene und wenn da ein Funke überspringt. Die Sache
im Steintor wäre auch anders verlaufen, wenn die Riots vor Ort gewesen wären. Die waren aber in guten Händen.
Vorfälle gab es ebenfalls genug. In der nahen Vergangenheit griffen Ultras unvermittelt im Stinot mit absolut brutaler Gewalte eine
Streifenwagenbesatzung im Steintor an. Dazu Vorfälle in Hannover und Hamburg. Wenig Vorfälle sind es gerade nicht.
Nein, von der Vereinsführung wird nichts oder nur wenig unternommen. Dazu muss man wissen, dass Teile der Ultras dogmatisch
geführt werden und sich auch nichts sagen lassen. Die sehen sich als Exekutive im Stadion wie auch sonstwo.
Ich danke dir.
 
Ich stehe dann lieber auf der anderen Seite ....... bei der Polizei. Dann weiß ich zumindest, dass ich das Gesetz auf meiner Seite habe.
..... und nicht neben irgendeinen dogmatisch gelenkten Hohlkopf!
 
ja. aber wenn gewalt angewendet wird, dann sehe ich es natürlich lieber, wenn ein nazi auf die fresse bekommt.
Dem widerspreche ich nicht.

Dennoch ist die Anwendung von Gewalt mit nichts zu rechtfertigen und derjenige, der einem Nazi die Fresse poliert gehört exakt genauso dafür bestraft wie derjenige, der einem Ausländer, Juden oder Schwulen die Fresse poliert.

Mal eine ganz andere Frage: Wer definiert denn überhaupt, wann jemand ein Nazi ist und wann nicht? Links(extreme)? Wenn ja, stelle ich die Objektivität in Frage..

Und, auch wenn mir das auch nicht gefällt, solange ein Nazi, von wem auch immer als solcher eingestuft, sich hier im Rahmen der Gesetze bewegt, darf er machen, was er will. Genau wie jeder andere von uns auch. Und das im Vertrauen darauf, dass er seitens des Staates geschützt wird. Wie jeder andere von uns auch. Ich könnte kotzen, wenn ich Nazidemos sehe. Aber wenn sie genehmigt sind, muss ich das ertragen, es gehört zur Demokratie und Meinungsfreiheit.
 
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