Fussballfans sind keine Verbrecher!

ich bin froh, dass es andere leute gibt, die sich um fanrechte etwas mehr scheren.
Und würden sich die betreffenden Fans auch nur im Ansatz gleichzeitig um ihre Fanpflichten kümmern, wäre allen Beteiligten sehr geholfen. Ich kann mir nur an den Kopf packen, wenn sich Leute regelmäßig daneben benehmen, zugleich aber auf der Wahrung ihrer Fanrechte pochen, wenn es darum geht, dass ihr Fehlverhalten sanktioniert wird.
 
Und würden sich die betreffenden Fans auch nur im Ansatz gleichzeitig um ihre Fanpflichten kümmern, wäre allen Beteiligten sehr geholfen. Ich kann mir nur an den Kopf packen, wenn sich Leute regelmäßig daneben benehmen, zugleich aber auf der Wahrung ihrer Fanrechte pochen, wenn es darum geht, dass ihr Fehlverhalten sanktioniert wird.

tja, es sagt viel über dich aus, dass du dir an den kopf packst, wenn leute auf die wahrung ihrer rechte pochen.
 
Jahresbericht Fussball 2017/18

https://lzpd.polizei.nrw/sites/default/files/2018-10/Z-181008-10(ZIS-Jahresbericht 2017-2018 Stand 08.10.2018 07.00 Uhr).pdf

Seite 9/10

"Einzelne Polizeibehörden weisen in ihrer Beschreibung des gewaltbereiten Potenzials auf einen weiterhin zunehmenden Organisationsgrad innerhalb der Ultraszenen hin. Wesentliche Beispiele hierfür sind:"

....

...."- Ausnutzen der Gruppendynamik bei einem geschlossenen, teilweise bewusst verzögerten Eintreffen am Stadion, um durch die entstehenden Drucksituationen im Eingangsbereich einen sogenannten Kassen-/Blocksturm zu initiieren und unter Umgehung auf die sonst üblichen Kontrollen und teilweise auch ohne Eintrittskarte ins Stadion zu gelangen bzw. Pyrotechnik einzuschleusen.

- Aufziehen großflächiger, teilweise blocküberspannender Banner. - gesteuertes, zeitgleiches Abbrennen erheblicher Mengen von Pyrotechnik auf Kommando. - nach Erlöschen der Pyrotechnik erneutes Aufziehen der Banner und Wechsel teilweise einheitlicher Kleidung.

- Solidarisierungseffekte bei Eingriffsmaßnahmen.

- Aufrufe, das Stadion nur zu verlassen, wenn alle Gruppenmitglieder eingehakt sind, um Zugriffe durch Einsatzkräfte der Polizei und/oder des Ordnerdienstes zu erschweren.

- zielgerichtete Medien- und Öffentlichkeitsarbeit, insbesondere nach aus ihrer Sicht überzogenen Maßnahmen der Sicherheitsbehörden und Ordnerdienste, teilweise auch unter Begleitung sogenannter Szeneanwälte.



Nachdem sich im Berichtszeitraum 2016/17 im Abgleich zur Saison 2015/16 die Anzahl der tatsächlich eingeleiteten Strafverfahren nach Verstößen gegen das SprengG für den Bereich der Ligaspiele aller drei Ligen bereits um ca. ein Viertel erhöht hatte, war in der aktuellen Saison 2017/18 ein weiterer erheblicher Anstieg zu verzeichnen. So erhöhte sich die Anzahl der deswegen eingeleiteten Strafverfahren um ca. 31 %.
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Passend zum Threadvorschlag von CK82 "Fußballfans sind nicht alle Verbrecher"...
....man wundert sich da schon, wieso da von Seiten der Klubs,Politik und DFB nicht auf diese positiven Erscheinungen Rücksicht genommen wird. ;)
 
tja, es sagt viel über dich aus, dass du dir an den kopf packst, wenn leute auf die wahrung ihrer rechte pochen.
Das ist nur eben keine Einbahstraße, und das raffen die Leute nicht oder wollen es nicht raffen. Von daher kann ich das permanente Einfordern von Fanrechten bei gleichzeitiger Verwendung von Pyro & Co. echt nicht ernst nehmen.
 
Jahresbericht Fussball 2017/18

https://lzpd.polizei.nrw/sites/default/files/2018-10/Z-181008-10(ZIS-Jahresbericht 2017-2018 Stand 08.10.2018 07.00 Uhr).pdf

Seite 9/10

"Einzelne Polizeibehörden weisen in ihrer Beschreibung des gewaltbereiten Potenzials auf einen weiterhin zunehmenden Organisationsgrad innerhalb der Ultraszenen hin. Wesentliche Beispiele hierfür sind:"

....

...."- Ausnutzen der Gruppendynamik bei einem geschlossenen, teilweise bewusst verzögerten Eintreffen am Stadion, um durch die entstehenden Drucksituationen im Eingangsbereich einen sogenannten Kassen-/Blocksturm zu initiieren und unter Umgehung auf die sonst üblichen Kontrollen und teilweise auch ohne Eintrittskarte ins Stadion zu gelangen bzw. Pyrotechnik einzuschleusen.

- Aufziehen großflächiger, teilweise blocküberspannender Banner. - gesteuertes, zeitgleiches Abbrennen erheblicher Mengen von Pyrotechnik auf Kommando. - nach Erlöschen der Pyrotechnik erneutes Aufziehen der Banner und Wechsel teilweise einheitlicher Kleidung.

- Solidarisierungseffekte bei Eingriffsmaßnahmen.

- Aufrufe, das Stadion nur zu verlassen, wenn alle Gruppenmitglieder eingehakt sind, um Zugriffe durch Einsatzkräfte der Polizei und/oder des Ordnerdienstes zu erschweren.

- zielgerichtete Medien- und Öffentlichkeitsarbeit, insbesondere nach aus ihrer Sicht überzogenen Maßnahmen der Sicherheitsbehörden und Ordnerdienste, teilweise auch unter Begleitung sogenannter Szeneanwälte.



Nachdem sich im Berichtszeitraum 2016/17 im Abgleich zur Saison 2015/16 die Anzahl der tatsächlich eingeleiteten Strafverfahren nach Verstößen gegen das SprengG für den Bereich der Ligaspiele aller drei Ligen bereits um ca. ein Viertel erhöht hatte, war in der aktuellen Saison 2017/18 ein weiterer erheblicher Anstieg zu verzeichnen. So erhöhte sich die Anzahl der deswegen eingeleiteten Strafverfahren um ca. 31 %.
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Passend zum Threadvorschlag von CK82 "Fußballfans sind nicht alle Verbrecher"...
....man wundert sich da schon, wieso da von Seiten der Klubs,Politik und DFB nicht auf diese positiven Erscheinungen Rücksicht genommen wird. ;)
Ich habe mir den Bericht durchgelesen (ok, quergelesen :), da steckt eine Menge Arbeit drin und sagt viel aus über die sogenannte Fanszene.
Das Schlimme daran ist:

ES HANDELT SICH UM FUSSBBALL !! Nur um Fußball.
 
Ich habe mir den Bericht durchgelesen (ok, quergelesen :), da steckt eine Menge Arbeit drin und sagt viel aus über die sogenannte Fanszene.
Das Schlimme daran ist:

ES HANDELT SICH UM FUSSBBALL !! Nur um Fußball.
Ja sollte es.
Die Minderheit, die sich immer wieder in den Vordergrund drängt, hat damit eben wenig am Hut, da geht es um Krawall und eine politische Agenda. Verquickungen zu G20 sind rein zufällig. ;):facepalm2:
 
Und würden sich die betreffenden Fans auch nur im Ansatz gleichzeitig um ihre Fanpflichten kümmern, wäre allen Beteiligten sehr geholfen. Ich kann mir nur an den Kopf packen, wenn sich Leute regelmäßig daneben benehmen, zugleich aber auf der Wahrung ihrer Fanrechte pochen, wenn es darum geht, dass ihr Fehlverhalten sanktioniert wird.

tja, es sagt viel über dich aus, dass du dir an den kopf packst, wenn leute auf die wahrung ihrer rechte pochen.

:XD::XD::XD:
 
Wie man hier ernsthaft anprangern kann, das die Kölner Polizei sich auf einen Dresdner Fanmarsch vorbereitet hat ist mir gänzlich schleierhaft. Ein nicht unerheblicher Teil der Fanszene in Dresden hat so einen an der Waffel, denen würde ich auch kein Wort glauben.
 
die können sich ja ruhig in einem gewissen rahmen auf einen möglichen fanmarsch vorbereiten. den dresdener fans allerdings auf einer pk öffentlich zu unterstellen, sie würden planen, das verbot des fanmarsches zu brechen und das sek(!) zum spiel herzuzitieren, ver- statt entschärft allerdings die situation und stigmatisiert die fans. wer so behandelt wird, nimmt vielleicht das label, das ihm angeheftet wird, irgendwann an und verhält sich dann dementsprechend.
 
Nur um ein vollständiges Bild zu bekommen, welche Machtkämpfe da im Moment toben


Bei Dynamo machen gerade die Ultras Politik, welchen Einfluss das auf die Statements von Minge und Born einfließt darf jeder für sich selbst bewerten.

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https://www.zeit.de/sport/2018-10/dynamo-dresden-ruecktritte-ultras

"....In der Realität aber schießt das Präsidium gegen die Vereinsführung, der Aufsichtsrat gegen das Präsidium, und mittendrin steht die Fanszene um den K-Block.

Die hatte die Rücktritte wohl erst forciert. Bei dem Streit geht es wohl darum, dass sich Ralf Minge, der Geschäftsführer Sport, und Michael Born, der kaufmännische Geschäftsführer, nicht grün sind. Zudem haben sich Mitarbeiter der Geschäftsstelle offenbar in einem Brief über den Führungsstil von Born beschwert. Dieser Brief wurde an die aktiven Fans lanciert."

"
"Der K-Block ist Anti Ritter!!!"

Im Zentralorgan der Ultras Dynamo wurden die Fans dann noch deutlicher: Unter der Überschrift "Ralf Minge – UNANTASTBAR"hieß es:"

"Die Ultras betreiben ganz offen Vereinspolitik und stützen Minge. Dazu kann man die Äußerungen auch als Drohung von Gewalt interpretieren. Dass die Fans bei der SG Dynamo großen Einfluss haben, ist schon länger bekannt. Sie haben aber auch das Recht dazu. Nicht umsonst steht in der Vereinssatzung unter "§5 Organe" an erster Stelle die Mitgliederversammlung. Aber die Vereinsführung so schnell zum Rücktritt zu bewegen – das ist wohl einmalig in Deutschland. "

https://www.zeit.de/2018/45/dynamo-dresden-traditionsclub-fussball-ralf-minge-ultras-fans


"Dynamo ohne Minge ist wie Messer ohne Klinge"
Ist es gut, wenn die härtesten Fans im Verein das Sagen haben? Beim Dresdner Traditionsclub haben die Ultras das Präsidium vertrieben. Der Manager Ralf Minge ist ihr Idol.

 
die können sich ja ruhig in einem gewissen rahmen auf einen möglichen fanmarsch vorbereiten. den dresdener fans allerdings auf einer pk öffentlich zu unterstellen, sie würden planen, das verbot des fanmarsches zu brechen und das sek(!) zum spiel herzuzitieren, ver- statt entschärft allerdings die situation und stigmatisiert die fans. wer so behandelt wird, nimmt vielleicht das label, das ihm angeheftet wird, irgendwann an und verhält sich dann dementsprechend.

Vielleicht wollte man den Dresdner Fans auch nur klar machen, das man sich auf sowas eben vorbereitet und sie nicht einfach gewähren lässt. Diesen Ruf haben sich Dresdner Fans redlich erarbeitet, jetzt rumzujammern, sie würden provoziert, halte ich für reichlich unangebracht. Es gab andere Vereine die haben die Gewalt dieser Fanszene unterschätzt. Dafür wurde dann die Geschäftsstelle angegriffen und fast gestürmt.
 
die können sich ja ruhig in einem gewissen rahmen auf einen möglichen fanmarsch vorbereiten. den dresdener fans allerdings auf einer pk öffentlich zu unterstellen, sie würden planen, das verbot des fanmarsches zu brechen und das sek(!) zum spiel herzuzitieren, ver- statt entschärft allerdings die situation und stigmatisiert die fans. wer so behandelt wird, nimmt vielleicht das label, das ihm angeheftet wird, irgendwann an und verhält sich dann dementsprechend.



Nur um ein vollständiges Bild zu bekommen, welche Machtkämpfe da im Moment toben


Bei Dynamo machen gerade die Ultras Politik, welchen Einfluss das auf die Statements von Minge und Born einfließt darf jeder für sich selbst bewerten.

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https://www.zeit.de/sport/2018-10/dynamo-dresden-ruecktritte-ultras

"....In der Realität aber schießt das Präsidium gegen die Vereinsführung, der Aufsichtsrat gegen das Präsidium, und mittendrin steht die Fanszene um den K-Block.

Die hatte die Rücktritte wohl erst forciert. Bei dem Streit geht es wohl darum, dass sich Ralf Minge, der Geschäftsführer Sport, und Michael Born, der kaufmännische Geschäftsführer, nicht grün sind. Zudem haben sich Mitarbeiter der Geschäftsstelle offenbar in einem Brief über den Führungsstil von Born beschwert. Dieser Brief wurde an die aktiven Fans lanciert."

"
"Der K-Block ist Anti Ritter!!!"

Im Zentralorgan der Ultras Dynamo wurden die Fans dann noch deutlicher: Unter der Überschrift "Ralf Minge – UNANTASTBAR"hieß es:"

"Die Ultras betreiben ganz offen Vereinspolitik und stützen Minge. Dazu kann man die Äußerungen auch als Drohung von Gewalt interpretieren. Dass die Fans bei der SG Dynamo großen Einfluss haben, ist schon länger bekannt. Sie haben aber auch das Recht dazu. Nicht umsonst steht in der Vereinssatzung unter "§5 Organe" an erster Stelle die Mitgliederversammlung. Aber die Vereinsführung so schnell zum Rücktritt zu bewegen – das ist wohl einmalig in Deutschland. "

https://www.zeit.de/2018/45/dynamo-dresden-traditionsclub-fussball-ralf-minge-ultras-fans


"Dynamo ohne Minge ist wie Messer ohne Klinge"
Ist es gut, wenn die härtesten Fans im Verein das Sagen haben? Beim Dresdner Traditionsclub haben die Ultras das Präsidium vertrieben. Der Manager Ralf Minge ist ihr Idol.

Das wird nix. :facepalm2:
Oder fährst du gerne Karussell.:denk:
 
die können sich ja ruhig in einem gewissen rahmen auf einen möglichen fanmarsch vorbereiten. den dresdener fans allerdings auf einer pk öffentlich zu unterstellen, sie würden planen, das verbot des fanmarsches zu brechen und das sek(!) zum spiel herzuzitieren, ver- statt entschärft allerdings die situation und stigmatisiert die fans. wer so behandelt wird, nimmt vielleicht das label, das ihm angeheftet wird, irgendwann an und verhält sich dann dementsprechend.
Wie definierst Du denn "...in einem gewissen Rahmen..."? Nicht so richtig, so ein wenig vorne an?
Funktioniert nicht! Hope for the best and prepare for the worst, nur das kann die Maxime sein!
 
Vielleicht wollte man den Dresdner Fans auch nur klar machen, das man sich auf sowas eben vorbereitet und sie nicht einfach gewähren lässt. Diesen Ruf haben sich Dresdner Fans redlich erarbeitet, jetzt rumzujammern, sie würden provoziert, halte ich für reichlich unangebracht. Es gab andere Vereine die haben die Gewalt dieser Fanszene unterschätzt. Dafür wurde dann die Geschäftsstelle angegriffen und fast gestürmt.
:tnx:
Ich frage mich durch wen die hier provoziert wurden. Was ist denn wieder passiert? Hat Polizei Pfeffer eingesetzt?
Nein, sie haben sich vorbereitet, um klar zu stellen …. hier geht gar nichts, versucht es erst gar nicht!!!
Was ist denn hier schon wieder nicht verhältnismäßig? Die Polizei setzt SEK ein ….. uih dat sollen ja richtige
Kampfmaschinen sein. Der Kleine denkt wahrscheinlich Einsatz von SEK …. Sniper, Taser, Knallblendgranaten etc..
Einfach lächerlich ….
 
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