Darüber gibt es vielfältige Untersuchungen.
Einer der Gründe besteht sicherlich darin, dass Frauenfußball so lange gesellschaftlich verpönt war und sich nicht, wie z.B. beim Tennis, parallel zum Männersport entwickeln konnte. Zudem hat der Frauenfußball im Gegensatz z.B. auch zum Damentennis gar keine eigene Identität. Niemand käme auf die Idee, Azarenka vorzuwerfen, dass sie gegen einen 16jährigen Top-Juniorenspieler verlieren würde, weil man weiß, dass Damentennis eben eine eigenständige Sportart ist. Das fängt ja schon bei der Kleidung an, wogegen Frauenfußballerinnen immer so aussehen, als trügen sie die alten Klamotten ihrer großen Brüder auf.
Der Frauenfußball ist, unter anderem deswegen, nichts weiter als ein wurmfortsatz des "richtigen" Fußballs (nicht umsonst wird immer von Frauenfußball und von Fußball gesprochen, nie aber von Männerfußball, weil das eine Tautologie wäre: Fußball ist Männerfußball).