Nu wollen wir mal die Kirche im Dorf lassen. Soo furchtbar schlecht fand ich das Spiel nicht, immerhin haben die DFB-Mädels sich mehr Torchancen erarbeitet als die Engländerinnen (die in meinen Augen die Überraschung dieser WM waren).
Gegen Frankreich oder die USA zu verlieren ist auch keine Schande. Es war auch von vorneherein klar, dass die herrlichen Zeiten, in denen die Damen jeden greifbaren Titel sozusagen en passant mitnehmen, vorbei sind.
Ich sehe das so, dass die deutschen Damen nicht schlechter sind als vor 8 oder 12 Jahren, aber eben auch nicht besser, während die anderen Teams sich teilweise dramatisch weiter entwickelt haben.
Dem deutschen Frauenfußball würde wohl wirklich nur helfen, die Damen ebenfalls als Vollprofis beschäftigen zu können, und genau dafür ist einfach im deutschen Frauenfußball nicht genug Geld unterwegs, weil das Publikumsinteresse das nicht hergibt. Dadurch entstehen aber die Defizite, von denen Frau Neid gesprochen hat.
Vor allem die reinen Frauenfußballvereine wie Turbine Potsdam sind sowieso seit langer Zeit völlig am Anschlag, ab und zu stirbt auch mal einer dieser Vereine den Heldentod wie neulich der SC 07 Bad Neuenahr oder der FCR Duisburg, die Ableger der Profivereine haben immerhin den Vorteil, dass die Spielerinnen dort die Einrichtungen zum Konditionstraining der Profis nutzen können, nur WOB wirft mehr Geld in den Frauenfußball, als sie damit einnehmen (vermute ich). Der DFB fordert immer wieder professionellere Strukturen im Frauenfußball, sagt aber mit keinem Wort, wie die Vereine das bezahlen sollen. Fordern kann man ja viel im Leben.
Bleibt nur die Frage, ob das mediale Interesse in anderen Ländern so viel besser ist als in Deutschland oder ob man dem Frauenfußball dort eher mit Subventionen unter die Arme greift. In den USA sind schon mehrmals die Versuche einer Profiliga gescheitert, in Frankreich arbeiten auch nur zwei Vereine mit Vollprofis, und in anderen europäischen Ländern sieht das meiner Kenntnis nach auch nicht anders aus.
So oder so muss die Frau Bundestrainerin halt mit den Mädels arbeiten, die sie in der Bundesliga finden kann. Wenn sie dann obendrein noch eine etwas angestaubte Taktik einsetzt, wird es sicher nicht besser, aber das Ganze auf die eine Person zu reduzieren, ist sicher zu kurz gesprungen.
Gegen Frankreich oder die USA zu verlieren ist auch keine Schande. Es war auch von vorneherein klar, dass die herrlichen Zeiten, in denen die Damen jeden greifbaren Titel sozusagen en passant mitnehmen, vorbei sind.
Ich sehe das so, dass die deutschen Damen nicht schlechter sind als vor 8 oder 12 Jahren, aber eben auch nicht besser, während die anderen Teams sich teilweise dramatisch weiter entwickelt haben.
Dem deutschen Frauenfußball würde wohl wirklich nur helfen, die Damen ebenfalls als Vollprofis beschäftigen zu können, und genau dafür ist einfach im deutschen Frauenfußball nicht genug Geld unterwegs, weil das Publikumsinteresse das nicht hergibt. Dadurch entstehen aber die Defizite, von denen Frau Neid gesprochen hat.
Vor allem die reinen Frauenfußballvereine wie Turbine Potsdam sind sowieso seit langer Zeit völlig am Anschlag, ab und zu stirbt auch mal einer dieser Vereine den Heldentod wie neulich der SC 07 Bad Neuenahr oder der FCR Duisburg, die Ableger der Profivereine haben immerhin den Vorteil, dass die Spielerinnen dort die Einrichtungen zum Konditionstraining der Profis nutzen können, nur WOB wirft mehr Geld in den Frauenfußball, als sie damit einnehmen (vermute ich). Der DFB fordert immer wieder professionellere Strukturen im Frauenfußball, sagt aber mit keinem Wort, wie die Vereine das bezahlen sollen. Fordern kann man ja viel im Leben.
Bleibt nur die Frage, ob das mediale Interesse in anderen Ländern so viel besser ist als in Deutschland oder ob man dem Frauenfußball dort eher mit Subventionen unter die Arme greift. In den USA sind schon mehrmals die Versuche einer Profiliga gescheitert, in Frankreich arbeiten auch nur zwei Vereine mit Vollprofis, und in anderen europäischen Ländern sieht das meiner Kenntnis nach auch nicht anders aus.
So oder so muss die Frau Bundestrainerin halt mit den Mädels arbeiten, die sie in der Bundesliga finden kann. Wenn sie dann obendrein noch eine etwas angestaubte Taktik einsetzt, wird es sicher nicht besser, aber das Ganze auf die eine Person zu reduzieren, ist sicher zu kurz gesprungen.

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