Frauen dieser Welt und die damit verbundenen Probleme

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Man kann sich natürlich auch verstellen, die supi Tipps der Frauenversteher befolgen um dann nach ein paar Wochen verlassen zu werden, weil man auf einmal man selbst wird und das der Gegenseite dann absolut nicht mehr gefällt.



Sollte man vielleicht aber auch lassen. ;)

Wenn man aber bestimmte Verhaltensweisen selbst als Fehler erkannt hat warum sollte man nicht auf den Rat anderer (vorausgesetzt er macht Sinn) hören?

Und das heißt nicht das man seine Persönlichkeit komplett ändert. Das sollte in der Regel niemand tun wenn man nicht gerade Diktator in Nordkorea ist oder so;)
 
Naja, ich habe eine ziemliche Vorstellung davon, welche Eigenschaften ich behalten möchte und welche nicht. Von daher sehe ich da nix Schlimmes dran, wenn ich mir Verhaltensmuster abschaue, die ich auch haben möchte.
 
Wenn man aber bestimmte Verhaltensweisen selbst als Fehler erkannt hat warum sollte man nicht auf den Rat anderer (vorausgesetzt er macht Sinn) hören?

Ich sagte nicht, dass man nicht auf gute Ratschläge hören soll, sondern dass man sich nicht verstellen soll. Wenn ich hier die Ratschläge von maddin sehe, dann würde ich diese persönlich ganz sicher nicht umsetzen, geschweige denn dazu raten!
 
Ich sagte nicht, dass man nicht auf gute Ratschläge hören soll, sondern dass man sich nicht verstellen soll. Wenn ich hier die Ratschläge von maddin sehe, dann würde ich diese persönlich ganz sicher nicht umsetzen, geschweige denn dazu raten!

Nein verstellen sollte man sich nicht. Die Persönlichkeit sollte schon noch erkennbar bleiben. Alles andere wäre täuschen und das wäre definitiv keine Basis für iwas was andauern soll.
 
Von verstellen habe ich nichts geschrieben. Aber meine Güte, mir ist das auch zu grundsätzlich. Beim anderen Geschlecht besser anzukommen ist für mich halt eine Fähigkeit, die man lernen kann. Und etwas zu lernen hat nichts mit verstellen zu tun.
 
Von verstellen habe ich nichts geschrieben. Aber meine Güte, mir ist das auch zu grundsätzlich. Beim anderen Geschlecht besser anzukommen ist für mich halt eine Fähigkeit, die man lernen kann. Und etwas zu lernen hat nichts mit verstellen zu tun.

Aber dann verstellt man sich ja irgendwie doch oder spielt dem anderen Geschlecht doch was vor, weil es mit dem normalen Dasein nicht ausreicht, interessant zu sein...
 
Naja, es gibt genug Personen wie mich, die eigentlich ziemlich interessant sind, wenn man sie erstmal richtig kennengelernt hat, weil sie vorher nicht richtig aus ihrer Haut kommen oder es einfach Dinge sind, die man gar nicht so nach draußen tragen möchte, z.B. ein eigenwilliges Interesse, was man mit seinem Freundeskreis nicht so teilt. Da kann man schon dran arbeiten, das richtig einzusetzen.

Genauso gibt es Menschen, die einfach unglaublich uninteressant sind, weil sie totale Normalos sind, die in wirklich allen Dingen Mainstream sind. Die sollten vielleicht auch an ein paar Dingen arbeiten, wenn sie nicht einsam sterben wollen. :D
 
Es gibt kein normales Dasein., schon gar nicht als Zustand, weil Menschen sich permanent verändern. Wenn Du Dich anders verhältst, dann bist Du auch schon ein anderer Mensch. Ich finde mich gut so wie ich bin - das ist so ziemlich der bornierteste Satz den ich kenne.

Darüber hinaus: Jeder Mensch ist interessant. Es bringt aber wenig, wenn das außer dem Menschen selbst keiner mitbekommt. Und es gibt Menschen, die interessanter sind als andere.

Manche sind natürlich sehr extrovertiert, gerade heraus und "einfach so wie sie sind". Das kann bei anderen Bewunderung auslösen, klar. Nach ner Zeit vielleicht auch Langeweile, wenn dann nichts neues mehr kommt. Aber Leute, die nicht so gerade heraus sind, die tun sich da oft schwerer. Und da ist es keine Schande, daran zu trainieren. Es ist auch nichts schlimmes daran, sich eine schickere Frisur zu verpassen. Veränderung ist nichts schlechtes.

Verstellen heißt aber, man tut so als wäre man der extrovertierte Oberchecker, der man nicht ist. Das bringt es natürlich nicht, da lernt man dann halt die Leute kennen, die den Oberchecker toll finden. Das hat aber nichts damit zu tun, sich mal ein paar Grundlagen des menschlichen Zusammenlebens zu vergegenwärtigen.
 
@ Maddin: Also, wenn ich Dich richtig verstanden habe, hast Du eine Technik, die man auch erlernen kann, bei der man besser beim anderen geschlecht ankommt bzw. interessanter ist... Man macht sich interessanter, wenn man meint, sein normales Dasein, sein Charakter, sein Erlebtes usw, würden nicht ausreichen, um interessant genug zu sein. So würde ich das nun sehen.

Wenn ich eine Technik erlerne, damit ich beim anderen Geschlecht besser ankomme/wirke, dann verstelle ich mich doch wieder, weil es ja anders wahrscheinlich nicht ausreicht. Und wenn ich mich interessanter mache, als ich bin, spiele ich doch wieder was vor. Oder habe ich Dich da komplett falsch verstanden?

Ich habe nun das Bild einer stark geschminkten Frau. Mit der Schminke wirkt sie interessant, schön und makellos. Und wenn sie dann morgens ungeschminkt vor einem steht, sieht man das Elend. Aus interessant wird uninteressant... Aber ich schweife wieder ab...
 
Naja, zum Glück gibt es Menschen mit verschiedenen INteressen, mit unterschiedlichem Geschmack. Sich interessanter zu machen bedeutet dabei nur, anderen mitzuteilen, dass man interessant ist. Wenn ein kleines Kind ein Eis will, dann wird das Kind eher ein Eis bekommen, das "Mama, ich will ein Eis" plärrt als das, was in der Ecke hockt und wartet, dass Mama von selbst drauf kommt. Interessant sein nutzt nichts, wenn niemand weiß, dass man interessant ist.
 
@maddin
Sich zu ändern ist etwas ganz normales und alltägliches, darum geht es auch gar nicht. Wenn ich jedoch überlege wie ich jetzt in einer Situation reagieren soll um zu gefallen, verstelle ich mich und sowas mach ich nicht. Ich handel so wie ich es für richtig halte und nicht so wie jemand anderes es gerne hätte, nur um bei der Person besser anzukommen.

So, wenn es mal wieder was zum eigentlichen Thema beizutragen gibt, schreibe ich auch mal wieder was. Darum geht es hier aber schon lange nicht mehr. :)
 
@maddin
Sich zu ändern ist etwas ganz normales und alltägliches, darum geht es auch gar nicht. Wenn ich jedoch überlege wie ich jetzt in einer Situation reagieren soll um zu gefallen, verstelle ich mich und sowas mach ich nicht. Ich handel so wie ich es für richtig halte und nicht so wie jemand anderes es gerne hätte, nur um bei der Person besser anzukommen.

Finde ich grundsätzlich eine gute Einstellung, ist mir aber zu idealistisch. Außerdem merke ich schon von mir selbst, dass ich zu einigen Menschen, wohlgemerkt keine engen Freunde, eine wesentlich entspanntere und redseligere Beziehung pflege als mit anderen. Und das liegt nicht nur am Gegenüber.
Mir z.B. liegt es eigentlich nicht, eine Unterhaltung mit einer Person, die ich noch (fast) nicht kenne, ohne Schweigepause zu führen. Ich kenne den Humor vom anderen nicht und kann zwar Small Talk halten, allerdings auch nicht ewig. Und wenn mein Gesprächspartner kein besonders extrovertierter Mensch ist, kommt die Kommunikation ins Stocken.
Also ist es doch gut, wenn man von vornherein, notfalls auch krampfhaft und mit letzter Mühe, klarstellt, dass man interessant ist und etwas zu bieten hat, damit die Basis für eine weitere und lockere Kommunikation geschaffen ist. Dann muss man sich auch nicht mehr verstellen, weil es meistens der Einstieg ist, der so schwierig ist.
 
Jein. Man muss vorsichtig sein, durch übertriebene Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft, gerade in frühen Phasen, kann man auch Reaktanz auslösen. Denn wenn jemand uns einen Gefallen tut, fühlen wir uns zur Gegenleistung verpflichtet, was unsere Freiheit einschränkt. Dem können viele Menschen nur dadurch begegnen, dass sie genau das Gegenteil tun und sich einreden, dass der andere das ja nicht tun müsse. Darum ist es auch sehr wichtig, in der Anbahungsphase nicht extrem in "Vorleistung" zu gehen, sondern auf Gegenseitigkeit und "zug um zug" zu achten.

Das ist natürlich auch richtig, aber auch das kann man (in diesem Falle vielleicht Eisbaer?) lernen, also wann welche Form oder Stufe von Nettigkeit angemessen ist. Und am besten lernt man und frau durch selber machen. Aber grundsätzlich finde ich es gut, wenn jemand nett, hilfsbereit etc. ist.
Ich finde es übrigens überhaupt nicht schlimm oder als Verrat an meiner selbst, wenn ich mir von irgendwem irgendetwas abschaue. Ich bestimme ja selber, was meiner Persönlichkeit entspricht und was ich total ablehne und dementsprechend nicht lerne.
 
Der Knackpunkt ist halt der, dass man sich natürlich ewig einreden kann, es läge nur an den Frauen, wenn man immer wieder nur der nette Kumpel wird und man habe nur noch nicht die richtige Frau gefunden. Tatsache ist aber, dass es wirklich nur seeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeehr wenige Frauen da draußen gibt, die auf Männer stehen, die total verunsichert sind. Man findet schlichtweg keine Frau, wenn man nicht auf eine gewisse Art selbstsicher ist. Mir stellt sich hierbei die Frage, wie man aus diesem Teufelskreis ausbrechen kann und da sind wir bei Veränderungen. Und da haben wir auch schon mein Problem. Ich habe absolut keine Ahnung, wie ich diese Unsicherheit loswerde, wenns doch bei jedem Versuch nur schlimmer wird.
Vermutlich heißts jetzt wieder, dass ich mich selbst lieben muss, aber ich bin eigentlich ziemlich von mir überzeugt, wenn ich sowas angehe. Sachen, von denen ich mir nichts erhoffe, gehe ich auch gar nicht erst an. Die Unsicherheit macht sich eher in anderen Dingen bemerkbar, wenn ich nicht weiß, wie ich (re)agieren soll und dann meist exakt das Falsche mache.
 
@maddin
Sich zu ändern ist etwas ganz normales und alltägliches, darum geht es auch gar nicht. Wenn ich jedoch überlege wie ich jetzt in einer Situation reagieren soll um zu gefallen, verstelle ich mich und sowas mach ich nicht. Ich handel so wie ich es für richtig halte und nicht so wie jemand anderes es gerne hätte, nur um bei der Person besser anzukommen.

So, wenn es mal wieder was zum eigentlichen Thema beizutragen gibt, schreibe ich auch mal wieder was. Darum geht es hier aber schon lange nicht mehr. :)


Finde Deine Einstellung gut! So weiß man auch, woran man ist! :thumb:
 
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