Franco di Santo (CD Universidad Católica/Chile)

so prall war das sowieso nicht, zieht mal die ganzen 11er ab, was dann noch übrig bleibt, naja... Das bekommt Ujah sicher auch hin.

Junuzovic finde ich wichtiger, Öztunali sollte man m.E. auch unbedingt versuchen, da zu behalten.
Dazu noch Bartels, was wollt Ihr eigentlich?

Darf sich bloß keiner verletzen.
 
18 Tore (davon drei Elfmeter) und sechs Assists in 51 Bundesligaspielen ist schon ein ordentlicher Wert. Zumal er auch einfach ein sehr kompletter und vielseitiger Stürmer ist.
 
Zitat von Christian Günther;3154098:
So, ich habe mich mittlerweile gesammelt und kann jetzt ein abgekühlteres Fazit ziehen:
Danke Franco für die starke letzte Saison und insbesondere die Hinrunde mit viel starken Szenen und wichtigen Toren. Schön, dass das Geschäft insgesamt betrachtet finanziell und sportlich sehr vorteilhaft für Werder war. Die starken Leistungen letzte Saison sollte man ebenso wenig klein reden wie die insgesamt überwiegend enttäuschende erste Saison in Bremen. Mit einem Abgang diesen Sommer musste und konnte man ohnehin schon während der letzten Rückrunde rechnen.

Enttäuschend finde ich nur die Art und Weise des Wechsels. Er hätte sich guter Dinge frühzeitig ins Ausland verabschieden können und fast alle hier hätten ihm alles Gute für die Zukunft gewünscht. So wirkt der fatal späte Abgang natürlich ziemlich fremdgesteuert und angesichts der unnötigen Äußerungen in den Vorwochen ("Ich hoffe, ich kann bei Werder bleiben.", "Wir sind sehr dicht beieinander.") unaufrichtig. Der Kardinalfehler liegt aber eindeutig bei Werder, da die Ausstiegsklausel niemals so lange hätte andauern dürfen. Hoffentlich können wir einen sinnvollen Nachfolger verpflichten.
Persönlich schade finde ich hingegen, dass di Santo anscheinend nicht den Mumm hatte, sich direkt bei Eichin zu melden. Für die Zukunft wünsche ich ihm persönlich alles Gute und fußballerisch, dass sich sein Wechsel nach Gelsenkirchen für ihn als große sportliche Fehlentscheidung herausstellen wird und er ihn möglichst schnell bereuen wird. Ein Pfeifkonzert am ersten Spieltag finde ich ebenso unangebracht wie eine dankbare Verabschiedung von Fanseite vor dem Spiel.

:tnx:
 
Ist doch nichts Neues. Berater sind das große Übel im Profifußball. Auf einen seriösen Berater kommen 20 unseriöse.

Alleine die Tatsache, dass diese an Transfers mitverdienen, macht die ganze Geschichte mit Beratern völlig sinnlos, da fast jeder Berater dadurch Transfers bevorzugt und damit auch forcieren wird. Denn an Verlängerungen verdienen sie deutlich weniger.

Ganz abgesehen davon, dass bei Verkäufen ihr eigener Marktwert in die Höhe schießt, also der der Berater.
 
Mal ne ernstgemeinte Frage:
Gibt es auch noch Spieler, die keinen Berater haben?
Das ging früher doch auch ohne oder?

Und was ist mit den einschlägigen deutschen Beratern? Arbeiten die auch so? Meist es sind es doch eher die Südamerikaner, die diesen Ruf haben.

Ich glaub ich werd auch Spielerberater.
 
Ich glaub die deutschen Spielerberater haben noch einen vergleichsweise guten Ruf. Haben ja auch diverse ausländische Spieler unter Vertrag.

Spieler ohne Berater gibt es bestimmt auch noch ein paar wenige. Oder sie lassen sich von ihrer Mama managen oder ihrem Papa, siehe Diego oder Lasogga. Das machts dann aber auch kaum besser. :lol:

Aber ganz ernsthaft, einen Berater brauchst du heute schon alleine, um die ganzen Pressefragen, Anfragen von Fans, Vereinen, etc. abzuwimmeln. So kannst du dich als Spieler einzig und allein auf die Spiele konzentrieren.
 
Wobei ich immer noch anmerken möchte, daß FdS schon seinen Personalausweiß hat und am Ende selber entscheiden kann.
 
Nichtsdestotrotz haben die Spieler natürlich eine Eigenverantwortung und sollten wissen, ob der Berater wirklich berät oder in die eigene Tasche wirtschaftet. Wer das nicht checkt, ist im Endeffekt selbst schuld und muss die Sache ausbaden, siehe Ailton.

Ob hier jetzt Druck ausgeübt wurde, weiß ich nicht, zumindest wird es ja gemutmaßt.
 
Der Berater hat schon eine Macht!

Wenn er dem Spieler klar macht: "Du, wenn du schon nicht zu Schalke wechseln willst, brauchst du nicht glauben, dass ich dich in naher Zukunft bei höheren Vereinen ins Gespräch bringen werden. Gibt genug andere Stürmer, die ich unter Vertrag habe...", dann ist das natürlich keine Erpressung, aber eher ein Geben und Nehmen. Diesmal hat Di Santo gegeben, das nächste mal "gibt" der Berater ihm dafür einen schönen PL-Verein. Könnte mir vorstellen, dass das so läuft.

Vielleicht wäre das Thema "Beraterhonorare" mal ein Thema, wo die FIFA was regeln sollte (haha ok, der Witz war schlecht).
 
Zitat von Bremervörde;3154489:
...

Vielleicht wäre das Thema "Beraterhonorare" mal ein Thema, wo die FIFA was regeln sollte (haha ok, der Witz war schlecht).

Nein der war ganz gut! :D

gleich mal den nächsten:
Aber FdS hat ja recht, andere wechseln ja auch irgendwohin weil sie dort mehr Geld bekommen. Wenn ich so an die finanziellen Sprünge durchschnittlichen Arbeitnehmerrahmen denke... achso der bekommt das monatlich?
 
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