François Affolter

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Wenn Luki überzeugt und Sokratis/Naldo bleiben wirds hier (leider) sehr sehr schwer für ihn... schade eigentlich :(
 
Verdoppelung der teilnehmenden Verteidiger bei kurzer Ecke, wobei einer den linken, ein anderer den rechten, ein dritter beide Arme heben. Der vierte Spieler? Der tut so, als würde er seinen rechten/linken Schuh zu machen. Dazu kommt noch eine neue Entwicklung, die es ermöglicht, Rauchzeichen aus der Hosen aufsteigen zu lassen. Das müsste eigentlich reichen, die Gegentore zu verhindern.

wenn alle Stricke reissen frisst Luki sie einfach alle auf ... ;) aber roh und als Dip
 
Besonders schade find ich es nicht - ich will lieber echte Verteidiger sehen, die zur Not erst den Gegner und dann den Ball spielen, als körperlose Gegentorverursacher wie Affolter. Gerade im Kopfballspiel ist das unzulänglich, da bin ich froh, dass wir vier andere Spieler haben, die da ganz anders zu Werke gehen.
 
Besonders schade find ich es nicht - ich will lieber echte Verteidiger sehen, die zur Not erst den Gegner und dann den Ball spielen, als körperlose Gegentorverursacher wie Affolter. Gerade im Kopfballspiel ist das unzulänglich, da bin ich froh, dass wir vier andere Spieler haben, die da ganz anders zu Werke gehen.

Ich fand bei Affolter auch auffällig, dass er schnell mal den Kopf verliert und viele Bälle unnötig zur Ecke klärt und das wir da in der letzten Saison nicht Sattelfest waren, muss ich wohl niemanden erzählen. Einige Gegentore sind auch durch unnötige Affolter Ecken entstanden.

Sportlich wird ein möglich Weggang sicher nicht ins Gewicht fallen, menschlichen muss man sagen ist er ein tadelloser Spieler. Ich glaube auch, dass er sich am meisten ärgert. Die große Chance Bundesliga und er hat sie vermutlich nicht nutzen können, wünsche ihm auf jeden Fall auch wenn er Werder verlassen sollte, dass es keinen Karieereknick gibt.
 
Besonders schade find ich es nicht - ich will lieber echte Verteidiger sehen, die zur Not erst den Gegner und dann den Ball spielen, als körperlose Gegentorverursacher wie Affolter. Gerade im Kopfballspiel ist das unzulänglich, da bin ich froh, dass wir vier andere Spieler haben, die da ganz anders zu Werke gehen.

Wenn du aber nur Holzer hinten drin hast, bekommst du vielleicht ein zwei Gegentore weniger, klar. Aber ein Verteidiger, der auch mal nen klaren Pass auf den Stürmer spielen kann, ist auch nicht unwichtig... und das Spiel eröffnen kann Affolter.

Ich finds halt schade... aber momentan ist er IV Nr. 5, das ist klar.
 
Ich habe es schon die ganzen letzten Monate gesagt.
Affolter gehört in die Schweiz.

Aber symphatisch das er es selber auch einsieht. :)

Ich wünsche ihm alles Gute! Man kann nur hoffen das er wechselt.

Campino: Spieleröffnung ist auch wichtig. Jedoch ist mir Affolter durch seine vielen unnötigen und krassen Fehlpässe im Aufbauspiel aufgefallen.
Die guten Spieleröffnungen kann man vllt an einer Hand aufzählen....
 
Die guten Spieleröffnungen kann man vllt an einer Hand aufzählen....
Dann hat man aber eine Hand mit ungewöhnlich vielen Fingern. Denn Affolter hat vielleicht im Schnitt 1 mal pro Spiel einen unkonzentrierten Fehlpass gespielt (und meistens selber wieder ausgebügelt), dafür aber viele gute Pässe nach vorne gespielt. Und vor allem das "nach vorne" ist wichtig. Man denke an Naldo und Sokratis, die beide etwa 98% ihrer Pässe zur Seite spielen, sodass die Außenverteidiger das Spiel eröffnen müssen. Wichtig ist aber, dass die Spieleröffnung durch die Mitte läuft, um unberechenbar und schnell nach vorne spielen zu können. Das leistet bei uns nur Affolter, mit Abstrichen noch Prödl.

Was bei Affolter übrigens auch bärenstark und viel zu wenig gewürdigt ist, ist die Antizipation, mit der der Zweikämpfe vermeiden oder aus guter Position bestreiten kann. Er bringt eigentlich die Eigenschaften eines modernen Innenverteidigers mit, die leider nicht so hoch im Kurs stehen wie das reine Holzhacken anderer Verteidiger. Es wäre schade, wenn seine vielversprechende Karriere bei uns bereits vorbei wäre.

Und ich bin weiterhin der Meinung, dass es ein Fehler wäre unsere Defensivarbeit weiterhin komplett auf die Innenverteidiger abwälzen wollen. Wenn man sieht, wie oft wir es schaffen, im Mittelfeld mit einer Art "Hyperpressing" auf allerkleinstem Raum Überzahlsituationen herzustellen und der Gegner sich dann trotzdem aufgrund der Zweikampfschwäche in unserem Mittelfeld befreien kann, muss man eigentlich dort ansetzen.
 
Dann hat man aber eine Hand mit ungewöhnlich vielen Fingern. Denn Affolter hat vielleicht im Schnitt 1 mal pro Spiel einen unkonzentrierten Fehlpass gespielt (und meistens selber wieder ausgebügelt), dafür aber viele gute Pässe nach vorne gespielt. Und vor allem das "nach vorne" ist wichtig. Man denke an Naldo und Sokratis, die beide etwa 98% ihrer Pässe zur Seite spielen, sodass die Außenverteidiger das Spiel eröffnen müssen. Wichtig ist aber, dass die Spieleröffnung durch die Mitte läuft, um unberechenbar und schnell nach vorne spielen zu können. Das leistet bei uns nur Affolter, mit Abstrichen noch Prödl.

Was bei Affolter übrigens auch bärenstark und viel zu wenig gewürdigt ist, ist die Antizipation, mit der der Zweikämpfe vermeiden oder aus guter Position bestreiten kann. Er bringt eigentlich die Eigenschaften eines modernen Innenverteidigers mit, die leider nicht so hoch im Kurs stehen wie das reine Holzhacken anderer Verteidiger. Es wäre schade, wenn seine vielversprechende Karriere bei uns bereits vorbei wäre.

Und ich bin weiterhin der Meinung, dass es ein Fehler wäre unsere Defensivarbeit weiterhin komplett auf die Innenverteidiger abwälzen wollen. Wenn man sieht, wie oft wir es schaffen, im Mittelfeld mit einer Art "Hyperpressing" auf allerkleinstem Raum Überzahlsituationen herzustellen und der Gegner sich dann trotzdem aufgrund der Zweikampfschwäche in unserem Mittelfeld befreien kann, muss man eigentlich dort ansetzen.

Er mag ja gute Anlagen mitbringen, nur nicht in einem Rahmen, dass man da von BL-Niveau sprechen kann. Das vermeiden von Zweikämpfen durch antizipation, ja so kann man das auch ausdrücken... - auf jeden Fall sind wir uns einig, dass er einige Zweikämpfe vermieden hat.
 
Es wäre schade, wenn seine vielversprechende Karriere bei uns bereits vorbei wäre.
Puhh, bei solchen Lobpreisungen frag ich mich ernsthaft, ob wir mehrere mit dem Nachnamen haben. Der FA den ich meine, zeigte bisher, daß die BL samt Tempo und Zweikampfführung noch min. eine Nummer zu groß sind. Teils erschreckendes Zweikampfverhalten am Mann, zögerliches Attakieren des Gegenspielers, was im Heimspiele gegen den FCB sogar darin endete, daß er sich weg drehte, anstatt den Schuß zu blocken. Dazu Fehlpässe en Masse (in DO hab ich bereits zur HZ aufgehört zu Zählen) und trotz seiner Größe kopfballschwach, insbesondere in Strafraum.
Das man selbst bei den YBB nicht mehr auf seine Dienste zurückgriff, ist zumindest nicht unerklärlich und wenn ich mir die Reaktionen KATS so anhöre, wirkt es in etwa wie beim Vorsingen, wo man dem krächzenden Bewerber nach einigen Tönen noch ein freundliches "danke, wie haben genug gesehen(gehört), wir melden uns dann..." hinterher wirft.
Sei´s drum, ein preisgünstiger Versuch, der keinen Schaden anrichtet. Ich schätze, in einigen Monaten wird man seinen Namen hier bereits vergessen haben.
 
:beer: excellente Analyse 5v12.
Allerdings muss man auch immer seine Jugend als Erklärung mit beifügen. Insofern kann da noch eine Leistungsexplosion kommen?! Warten wir die Hinrunde ab!
 
Dann hat man aber eine Hand mit ungewöhnlich vielen Fingern. Denn Affolter hat vielleicht im Schnitt 1 mal pro Spiel einen unkonzentrierten Fehlpass gespielt (und meistens selber wieder ausgebügelt), dafür aber viele gute Pässe nach vorne gespielt. Und vor allem das "nach vorne" ist wichtig. Man denke an Naldo und Sokratis, die beide etwa 98% ihrer Pässe zur Seite spielen, sodass die Außenverteidiger das Spiel eröffnen müssen. Wichtig ist aber, dass die Spieleröffnung durch die Mitte läuft, um unberechenbar und schnell nach vorne spielen zu können. Das leistet bei uns nur Affolter, mit Abstrichen noch Prödl.

Was bei Affolter übrigens auch bärenstark und viel zu wenig gewürdigt ist, ist die Antizipation, mit der der Zweikämpfe vermeiden oder aus guter Position bestreiten kann. Er bringt eigentlich die Eigenschaften eines modernen Innenverteidigers mit, die leider nicht so hoch im Kurs stehen wie das reine Holzhacken anderer Verteidiger. Es wäre schade, wenn seine vielversprechende Karriere bei uns bereits vorbei wäre.

Und ich bin weiterhin der Meinung, dass es ein Fehler wäre unsere Defensivarbeit weiterhin komplett auf die Innenverteidiger abwälzen wollen. Wenn man sieht, wie oft wir es schaffen, im Mittelfeld mit einer Art "Hyperpressing" auf allerkleinstem Raum Überzahlsituationen herzustellen und der Gegner sich dann trotzdem aufgrund der Zweikampfschwäche in unserem Mittelfeld befreien kann, muss man eigentlich dort ansetzen.

:beer::beer:
 
Ich kann mich dieser analyse nicht anschließen. Erstens kann Naldo durchaus die Spieleröffnung tätigen. Zweitens ist dies auch bei Sokratis nicht so mies, wie es in diesem Beitrag gemacht wird. Und drittens gehen diese Spieler eben auch nicht so katastrophale Risiken ein wie Affolter. Würden sie das tun, dann wären da sicherlich auch gute Pässe dabei, nur eben auch viele Fehlpässe. Wenn man es nicht sicher genug beherrscht, ist es besser, es zu lassen.
 
Dass Naldo das kann, möchte ich nicht bezweifeln. Das Problem ist, dass er es nicht macht. Ähnliches gilt für Sokratis. Und Affolter bringt durchaus die Passqualität mit, die es braucht: präzise und druckvoll. Das Problem ist offensichtlich, konzentriert zu bleiben und Risiken einschätzen zu können. Bei so einem jungen Spieler durchaus nicht unnormal.
 
Nicht zuletzt die Verpflichtung von Lukimya ist für mich eigentlich ein klares Signal seitens KATS, wohin die Reise für ihn bald gehen wird.
Was Spieleröffnungen aus der IV betrifft, bin ich ohnehin der Auffassung, daß das oftmals mit zu großem Risiko verbunden ist oder schlicht nicht nötig, da man in der Regel ein DM vor sich hat, denen man den Ball möglichst überlassen sollte, zwecks Spieleröffnung/Weiterleitung. Dort sind für mich spielerische, fußballerische Fähigkeiten in Puncto Spieleröffnung weit wichtiger.
 
Grundsätzlich nicht falsch, aber wenn man einen IV hat, der diese Spieleröffnung ebenfalls beherrscht, kann man den Gegner leichter unter Zugzwang setzen.

Wenn der Gegner sicher sein kann, dass in 99% aller Fälle, der Ball vom IV nach außen oder auf den DM geht bevor die ernsthafte Spieleröffnung ausgeht, kann er mögliche Passwege leichter zustellen.

Wenn die IV regelmäßig selber lange Bälle präzise nach vorne bringt, kann man mMn eher Fehler provozieren.
 
Grundsätzlich nicht falsch, aber wenn man einen IV hat, der diese Spieleröffnung ebenfalls beherrscht, kann man den Gegner leichter unter Zugzwang setzen.
Ohne Frage ist es natürlich nicht verkehrt, wenn ein IV auch einen Pass in die Tiefe beherrscht und dabei eine gute Quote vorweisen kann. Nur zum einen hat FA diese Quote nicht und zum anderen ist es in meinen Augen einer der letzten Kriterien bei der Bewertung eines IV´s. Die vorher schon genannten Kriterien, bei denen er bis dato recht schlecht abschneidet, sehe ich alle vor der vermeintlichen Spieleröffnung.
 
Das die Spieleröfnung sicher nicht das auschlaggebende Kriterium für einen IV sein darf sollte ausser Frage stehen ;)

Die Frage, die ich mir stelle und die ich auch für mich nicht zufriedenstellend beantworten kann ist, wenn das was wir von FA an schlechten Spielen gesehen haben dem plötzlichen Niveauanstieg (Schweizerische- auf Bundesliga) anzukreiden ist, wie lange bräuchte er um auf Buli Niveau zu kommen?

Das er in der Form der Rückrunde in unserer IV Besetzung auf ziemlich verlorenem Posten steht, sollte auch er sehen, aber eine schlechte Passquote lässt sich doch mit zunehmender Abgeklärtheit, Erfahrung und entsprechender Selbstdisziplin im Training in den Griff kriegen.

Die entscheidene Frage ist also nicht:
Hilft uns ein Affolter in Rückrundenform weiter?
sonder doch viel eher:
Wie stehen die Chancen, dass er sich an das Niveau der Buli anpasst und seine Stärken in der Spieleröffnung auf dem Platz auch ruhiger und kontrollierter einbringen kann?

Wie gesagt, ich sehe mich nicht in der Lage diese Frage zu beantworten, dass uns ein moderner IV, mit guter Spieleröffnung allerdings gut zu Gesicht stehen würde wirst du sicher auch nicht anders sehen.
 
Sehr guter Einwurf Darkut, doch leider muss ich dich enttäuschen, denn diese Frage kann ich auch nicht beantworten.

Ich fand die Leistung von Affolter nämlich im gesamten, unter allen Umständen berücksichtigt gar nicht mal so schlecht. Dass er keiner ist, der sofort den Abwehrchef mimt und eine 100 %ige Zweikampfbilanz aufweist ist klar.

Die Antizipation, einen Zweikampf im vorneherein zu verhindern, und die gute Spieleröffnung sind meiner Meinung nach schwieriger zu erlernen als Zweikampfhärte und Konzentration. Deswegen traue ich ihm durchaus zu die Schwächen abzustellen.

Frage ist nur, ob er dazu bei uns Gelegenheit hat.
 
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