Nö. Du bist vielleicht der Meinung, dass es ein sportlicher Skandal ist. Ich sehe das anders. Und die Verantwortlichen in der F1 offenbar auch.
Kannst Du das auch irgendwie begründen oder ist mal wieder alles bar jeder Argumentation wieder nur eine Meinungsfrage?
Denn der Aspekt, dass Letztere anderer Meinung sind macht die Sache aus bereits genannten Gründen kein Stück besser - ganz im Gegenteil. Dies war einerseits zu befürchten und zeigt ja eben die Farce, die hier vielfach angeprangert wird. Es ist einfach eine lächerliche Show bar jeden sportlichen Wertes, die dort abläuft. Und dies sage ich als jemand, der keinerlei Affinität zu irgendeinem der betroffenem Fahrer oder Teams hat, sondern einfach nur möchte, dass sich der beste Fahrer in einem sportlichen Wettstreit - und der wurde dort
objektiv mit Füssen getreten - durchsetzt (...und wäre dies auf fairem, regelkonformen Wege Alonso gewesen, wäre mir dies auch recht gewesen).
Mir ist schon bewusst, dass dies harte Worte sind, wenn ich von Skandal, Farce und ähnlichem spreche, aber in diesem Falle trifft dies leider voll. Das sage ich übrigens nicht, weil ich die Geldstrafe als zu gering empfinden würde, sondern weil der sportliche Wettbewerb durch die Teamorder de facto regelunkonform verzerrt wurde - und dies nicht einmal revidiert wurde (geschweigedenn innerhalb des Wettbewerbs eine Strafe ausgesprochen wurde). Mehr Wettbewerbsverzerrung und auch Ungleichbehandlung (in Bezug auf andere Strafen aus der Vergangenheit) geht doch nun wirklich kaum noch.
Naja, das ganze ist auch mehr als müßig zu diskutieren. Nichts für ungut, aber die Erde ist nun mal keine Scheibe, auch wenn es sich manche vielleicht wünschen würden.

Für mich hat die F1 eben spätestens mit dieser Aktion (also der Strafe, nicht der Vorgehensweise Ferarris, sowas kommt im Sport vor, muss aber angemessen geahndet werden!) leider endgültig jeden Reiz verloren, was einfach sehr schade ist, weil ich sie jahrelang interessiert verfolgt habe...