Formel 1

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Shorty
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum
Dann muss man den Fahrer überholen. Kann man es nicht oder nur so, dass dabei ein Unfall verursacht wird, dann muss man sich mit dem 2. Platz begnügen.

Stimmt schon. Will ja auch Racing sehen.

Aber ich sehe dann auch die Leute irgendwo, die dahinter stehen. In der Fabrik, Box, Windkanal usw.

Eben jene, die von den Punkten in Form von Prämien partizipieren.

Auch von daher bin ich pro Teamorder.

Das Ferrari bestraft werden muss ist aber auch klar.
 
Stallorder: Ferrari muss Strafe zahlen

Ferrari hat den Doppelsieg beim Großen
Preis von Deutschland in Hockenheim
teuer "erkauft". Der Automobil-Weltver-
band FIA verhängte wegen des Vorwurfs
der Teamorder eine Geldstrafe in Höhe
von 100.000 Dollar gegen den Rennstall
aus Italien. Zudem wird der Fall an das
Motor Sports World Council übergeben.
Am Rennergebnis von Hockenheim ändert
sich allerdings nichts.

Felipe Massa hatte im Rennen seinen
Teamkollegen Fernando Alonso in Führung
liegend demonstrativ in der 49. von 67
Runden vorbeiziehen lassen. Sebastian
Vettel wurde am Ende Dritter.

ARD Text
 
Stallorder: Ferrari muss Strafe zahlen

Ferrari hat den Doppelsieg beim Großen
Preis von Deutschland in Hockenheim
teuer "erkauft". Der Automobil-Weltver-
band FIA verhängte wegen des Vorwurfs
der Teamorder eine Geldstrafe in Höhe
von 100.000 Dollar gegen den Rennstall
aus Italien. Zudem wird der Fall an das
Motor Sports World Council übergeben.
Am Rennergebnis von Hockenheim ändert
sich allerdings nichts.

Felipe Massa hatte im Rennen seinen
Teamkollegen Fernando Alonso in Führung
liegend demonstrativ in der 49. von 67
Runden vorbeiziehen lassen. Sebastian
Vettel wurde am Ende Dritter.

ARD Text

:lol:

Absolut lächerlich!
 
Wenn Alonso den besseren Job gemacht hätte, hätte er Massa überholt. So einfach ist das.

Jetzt sag nicht, dass du die Blauen Flaggen übersehen hast. ;)

Spaß beiseite, ich sehe schon, dass wir auf keinen Nenner kommen. Aber kein Ding.

Black-Box hin oder her. Man hat heute mal wieder gesehen, dass Teamorder zu verbieten irgendwo sinnlos ist. Wie die Strafe gegen Ferrari auch. Lächerlich.
 
Nee, man hat heute mal wieder gesehen, wes Geistes Kind Ferrari ist und inwieweit die FIA dem entgegenstehen kann. Dies Strafe ist in der Tat lächerlich - lächerlich niedrig. Ich hoffe, dass es nachträglich noch die Disqualifikation zumindest für Alonso gibt.
 
Das war heute nichts anderes als Beschiss. Aber das kennt man ja von Ferrari. Ich hoffe nur, dass die FIA den Mut hat eine drakonische Strafe für diesen REGELBRUCH auszusprechen. Am besten wäre eine Disqualifikation. Aber daran glaube ich um ehrlich zu sein nicht. Wird wohl auf ne Geldstrafe hinauslaufen, die Ferrari noch nicht mal weh tun wird.
Naja, wenigstens hat diese Szene für einen (den einzigen) Spannungseffekt in diesem Rennen gesorgt... :D :wall:
Und das Interview mit Schumacher, in der er solch eine Stallorder zugunsten einer Weltmeisterschaft auch noch verteidigt (wen wundert's), spricht ja für sich. Auch deshalb sehe in ihm keine "Sportgröße", für die ihn viele halten.

Was habe ich gesagt????
 
Nee, man hat heute mal wieder gesehen, wes Geistes Kind Ferrari ist und inwieweit die FIA dem entgegenstehen kann. Dies Strafe ist in der Tat lächerlich - lächerlich niedrig. Ich hoffe, dass es nachträglich noch die Disqualifikation zumindest für Alonso gibt.

Warum denn den oder die Fahrer bestrafen? Schließlich wurde nur das auf die Strecke gebracht, was am Kommandostand beschlossen wurde.

Und ja, kann mir keiner erzählen, dass es ein Team akzeptieren würde, wenn ein Fahrer nur sein Ding machen will. Massa ist wie Alonso bei Ferrari angestellt. Ansonsten gibt es halt genügend Leute, die nur zu gerne ein Cockpit übernehmen würden. Und nicht nur das eines Ferraris.

@janause
Schumi spricht doch nur das aus, was viele denken. Ich fand die Aussagen voll passend, aber sollen sich doch die Leute weiter in die Tasche lügen...
 
Zitat von [Sportfreund];1158293:

Diesen Betrag zahlt Ferrari aus der Portokasse und eine durch Regelbruch zustanden gekommene Begünstigung wird nicht einmal rückgängig gemacht, obwohl sie offensichtlicher nicht sein konnte (was ja auch bereits mit der Strafe als solches bestätigt worden ist). Man stelle sich nur einmal vor, diese illegal erworbenen Punkte sind am Saisonende noch relevant. Eine lächerliche Farce ist dies. Bleibt es dabei, ist für mich die F1 gestorben.

Unfassbar!
 
Diesen Betrag zahlt Ferrari aus der Portokasse und eine durch Regelbruch zustanden gekommene Begünstigung wird nicht einmal rückgängig gemacht, obwohl sie offensichtlicher nicht sein konnte (was ja auch bereits mit der Strafe als solches bestätigt worden ist). Man stelle sich nur einmal vor, diese illegal erworbenen Punkte sind am Saisonende noch relevant. Eine lächerliche Farce ist dies.

Der Doppelsieg sollte weit mehr Kohle in die Kassen von Ferrari spülen, als die Höhe der Strafe beträgt. *räusper*

Bleibt es dabei, ist für mich die F1 gestorben.

Unfassbar!

F1 ist halt kein Nonnenhockey. Von daher fand ich die Aussagen von Schumi einfach nur ehrlich.

Und irgendwo ist mir schon lange der Glauben abhanden gekommen, dass es sich bei der Formel1 um Motorsport handeln könnte.
 
Der Doppelsieg sollte weit mehr Kohle in die Kassen von Ferrari spülen, als die Höhe der Strafe.

Richtig. Und genau dies ist der Skandal an der (bisherigen) Strafe.

F1 ist halt kein Nonnenhockey. Von daher fand ich die Aussagen von Schumi einfach nur ehrlich.

Es geht darum, dass durch einen offensichtlichen Betrug (der mit dem Urteil wie gesagt auch offiziell als solcher bestätigt worden ist) ein unter dem Strich vorteilhaftes Ergebnis für die Scuderia Ferrari erzielt wurde. Nicht beispielsweise durch ein überhartes Racingmanöver und auch nicht durch ein Fehlverhalten eines Fahrers. Nicht durch irgendetwas, was in Bezug zu Deiner Umschreibung Nonnenhockey stehen würde, sondern schlicht und ergreifend durch Betrug.

Ich werfe das nicht einmal im Kern primär Ferrari vor, was da nun zu passieren scheint, viel mehr der FIA. Dass ein Rennstall versucht, die Regeln zum eigenen Vorteil zu umschiffen, ist eine Sache. Wenn aber erkannter Betrug durch die "neutralen" Gremien (oder besser gesagt, solche die es sein sollten) de facto auch noch belohnt wird, ist das für mich schlicht das Ende jeglichen sportlich relevanten Wettbewerbs. Sehr, sehr schade um die F1. :(

Und irgendwo ist mir schon lange der Glauben abhanden gekommen, dass es sich bei der Formel1 um Motorsport handeln könnte.

Tja, ich habe dann wohl einfach zu lange den romantischen Gedanken an die sportlichen Werte dieser Serie hochgehalten. Bleibt das Urteil so, dann ist jedenfalls auch dem Allerletzten (mir?!) bewiesen, dass es bei der F1 nicht primär um eine sportliche Auseinandersetzung geht, sondern um pures Spektakel, gepaart mit einer gehörigen Portion Lobbyismus. :(
 
@janause
Schumi spricht doch nur das aus, was viele denken. Ich fand die Aussagen voll passend, aber sollen sich doch die Leute weiter in die Tasche lügen...

Wieso lügt man sich in die Tasche, wenn man Verfechter eines fairen und sportlichen Wettkampfes ist, bei dem der Beste gewinnen soll??

Außerdem verstehe ich überhaupt nicht was es da groß zu diskutieren gibt. Es gibt Regeln, in denen klar formuliert wird, dass Stallorder in der Formel 1 verboten ist. Und das Alonso-Massa-Manöver WAR Stallorder!!! Oder gibt es daran etwa irgendwelche Zweifel??
Mag ja sein, dass du das toll findest, aber es gibt auch Leute die eine solche Wettbewerbsverzerrung für Beschiss halten. Und so ist es ja auch. Und das Schumacher diese Art der "Sportlichkeit" für richtig hält ist doch wenig verwunderlich, wenn man seine Karriere verfolgt hat. Klar geht es um die WM und vor allem um viel,viel Geld. Aber ist das trotzdem ein Freifahrtsschein, geltende Regeln und Gesetze zu missachten??? Wohin solch ein Verhalten führen kann, haben wir ja bei der Weltwirtschaftskrise gesehen.
Und im Übrigen ist Wettbewerbsverzerrung auch ein Straftatbestand, kannst du im StGB nachlesen.
Und zur Geldstrafe fällt mir nur eins ein: Ein Witz!! Aber genau das habe ich bereits heute Nachmittag befürchtet.
So macht man sich seinen eigenen Sport kaputt, wenn er es sogar nicht schon ist. Den Trend mit den sinkenden Zuschauerzahlen an den Rennstrecken, den sinkenden TV-Quoten und den immer größer werdenden Problemen der kleinen Teams, Sponsoren zu finden, wird man mit so einem "Sportverständnis" garantiert nicht aufhalten können. Im Gegenteil.
 
Back
Top