Florian Kohfeldt (SV Darmstadt 98)

Seine Vorgänger Viktor Skripnik und Alexander Nouri bekamen bei den Verlängerungen jeweils nur Zwei-Jahres-Verträge, Kohfeldt bekommt drei. Und auch im Gehalt ist er teurer als seine Vorgänger. Skripnik und Nouri haben etwa 750 000 Euro pro Jahr kassiert. Kohfeldt bekommt nach Informationen von MEIN WERDER eine Million. Zuzüglich Prämien kann das Salär auf bis zu 1,2 Millionen steigen.


Dann hoffen wir mal, dass Kohfeldt ebenfalls im Vergleich zu seinen Vorgängern auch in der Hinrunde anders performt.

Dann wäre das erhöhte Gehalt sicherlich sehr gut angelegt.
 
Dann hoffen wir mal, dass Kohfeldt ebenfalls im Vergleich zu seinen Vorgängern auch in der Hinrunde anders performt.

Dann wäre das erhöhte Gehalt sicherlich sehr gut angelegt.

Wenn Baumann ihn dahingehend unterstuetzt, dass sie FK den Kader nicht zerpfluecken und er eine vernuenftige Sommervorbereitung machen kann, bin ich da recht optimistisch! :)
 
Dieser Quatsch mit dem Vergleich. AN und VS gut und schön. Aber FK macht echt anderen Zauber: 5 verschiedene Spielsysteme während eines Spiels gegen Frankfurt von der Mannschaft umgesetzt.
Sucht mal einen Trainer in Europa, der das auch drauf hat.
Das sollte sich mal die Henne durchlesen , er meint ja das es für 5 verschiedene Spielsysteme in einem Spiel , keine flexiblen Spieler nötig sind !
 
Es handelt sich hierbei nicht grundsätzlich um Systemumstellung sondern es sind einfach nur taktische Umstellungen
(individueller Art) die mal ein Agieren oder mal ein Reagieren erfordern.
Wir haben hier einen wachen, lebendigen Trainer der mit seinem Team weit vor dem Spiel seine Hausaufgaben dem
Gegner betreffend gemacht hat. Wenn du deine Hausaufgaben bzgl. auf den Gegner gemacht hast, stattest du deine
Spieler mit einem Matchplan aus, wenn sie den dann ausfüllen .... kann es klappen.
Hat nichts mit zaubern zu tun, eher mit fleißiger, harter Arbeit.
 
Erneut wurde eine schlechte Saison durch eine gute Serie eines neuen Trainers in der Rückrunde (aller Voraussicht nach) gerettet.

Ob es notwendig war, den Vertrag jetzt schon langfristig zu verlängern darf natürlich diskutiert werden. Klar stärkt ihm das den Rücken, und es ist wohl die größtmögliche Respektsbekundung. Verdient ist es sowieso. Adererseits bestand eigentlich kein Bedarf, schon jetzt dermaßen definitiv zu handeln, gerade weil es momentan so gut läuft.

Vielleicht wird ja aber dieses mal alles gut. Es gibt wohl niemanden, der sich ernsthaft anderes wünscht. Bloß völlig davon überzeugt kann eben niemand nach gerade mal 18 Spielen sein, insofern ist es zumindest zum Teil ein Glücksspiel. Aber das ist ja mit jedem Trainer so!

In diesem Sinne, Glück auf Werder, mein Gefühl ist auf jeden Fall so gut wie lange nicht :wdance:
 
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Ich finde du bist ein mind. guter Trainer.

Ich sehe deine personellen Entscheidungen, dennoch als nicht zureichend.

Aber ich habe mittlerweile ein Vertrauen entwickelt, was mich mind. hoffen lässt, dass du unser neuer langfristiger Trainer sein wirst!

Du bist intelligent, aber sieh zu, sodass im Zuge dessen mehr Spieler kommen, die dein Verständis in Sachen Fußball auch VERSTEHEN!

Toll, wie du Belfodil integriert hast, den hatte ich total abgeschrieben.
 
Und das nächste bestbezahlte WERDERKIND, was sich im nächsten Jahr wieder verabschieden wird und eine ordentliche Abfindung erhält.
Die Einstellung im gestrigen Spiel mit der Kombi seines Vertrages sprechen Bände...
 
Dieser Quatsch mit dem Vergleich. AN und VS gut und schön. Aber FK macht echt anderen Zauber: 5 verschiedene Spielsysteme während eines Spiels gegen Frankfurt von der Mannschaft umgesetzt.
Sucht mal einen Trainer in Europa, der das auch drauf hat.

Flexibilität ist gut...aber sollte auch von Spielern so gespielt werden. Frage ist nur, wie Chaotisch muss ein Trainer sein, der in einem Spiel soviel Veränderungen vornehmen muss und die gelernten und erdachten Spielweisen nicht funktionieren?
Immerhin war das Ergebnis geschenkt und nicht mit der fünfmaligen, veränderten Spielweise zu bewerten.
 
what? mit chaotisch hat das gar nichts zu tun. man hat damit jedesmal auf die umsetllungen von Frankfurt reagiert, die ebenfalls unter Kovac so oft das spielsystem verändert haben. falls du es noch nicht mitbekommen haben solltest: so machen das die erfolgreichsten Trainer, weil es mittlerweile notwendig ist. tuchel, klopp, guardiola, nagelsmann. chaotische nichtskönner, jo. ganz ehrlich: erwartest du ernsthaft, dass man deine beiträge ernst nimmt?
du schreibst hier in diesem thread fast ausnahmslos wenn werder verloren hat. du schreibst fast ausnahmslos übertrieben negativ. bei einem trainer, der mit werder bisher seit amstübernahme die drittmeisten punkte aller bundesligisten geholt hat, der beispielsweise einen besseren punkteschnitt insgesamt als nagelsmann hat. was ist los mit dir? da musst du doch selbst bemerken, dass irgendwas nicht zusammenpasst.

zum spiel gestern: das war absolut nicht gut. chancenplus hin oder her. hannover hat das gut gemacht, extrem hohes pressing. dazu bei werder einige spieler völlig außer form. war ein gebrauchter tag. kommt vor und wird leider wieder vorkommen. zu glauben, werder würde keine schwachen spiele mehr hinlegen, ist illusorisch. erst eine auffällige häufung macht soetwas bedenklich. aber auch eine krise wird irgendwann wieder kommen. wenn man schon wieder nach einem verloren spiel ausflippt, dann will ich nicht wissen wie es erst wird, wenn man sich wirklich sorgen machen kann.
 
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Ein Fußballspiel hat drei Ergebnismöglichkeiten und wir haben gestern nunmal seit langem wieder die beschissendste Möglichkeit erwischt....... Eine Niederlage.

Kein Beinbruch zumal trotzdem auch vieles stimmte und auch Erkenntnisse für die nächste Saison dabei waren.

Als erstes MOISANDER ist genau so wichtig wie Kruse. Im Worum habe ich gelesen das wir von 10 Spielen ohne Moisander nur 2 Unentschieden geholt haben und alles andere verloren haben. Klar fällt das auch noch in die Nouri Ära, aber trotzdem ist das mal zunächst ein Fakt den man registrieren sollte.
Moisanders Spielaufbau und Übersicht und ordnende Hand der Abwehr ist immens wichtig. Baumi wird wohl noch nen spielstarken IV verpflichten müssen a la Moisander. Gestern fiel im Spiel nach vorne auf das gerade der Aufbau von hinten nicht so flüssig lief wie mit Moisander.

Gestern hatte Hannover 10 Eggesteins auf m Platz. Wahnsinnige Laufleistung und komplett fast immer unsere Spieler gedoppelt und damit nachhaltig gestört im Spielaufbau. Ich bin mehr bei der Meinung, daß nicht unbedingt wir gestern weniger gemacht haben oder gar die Einstellung nicht stimmte, sondern die Hannoveraner Raketentreibstoff gefrühstückt haben und sich mit aller Macht gegen eine weitere Niederlage gestemmt haben. Sicherlich hatten wir nicht unbedingt die Spielkontrolle das ganze Spiel über aber waren trotzdem spielerisch stärker und es hätte sogar zum Auswärtssieg reichen können, wenn wir nicht so ineffektiv vorm gegnerischen Gehäuse gewesen wären oder es erlaubt hätten das Hannover aus Ihren wenigen Chancen zwei Buden zaubert. Nachrichtlich möchte ich erwähnen, daß das gestern ein klassischer Heimschiedsricbter war.

Also kein Grund zur Panik, aber wie ich immer sage, die Krise beginnt mit der ersten Niederlage. Von daher sollte man da auch nicht einfach so drüber weg gehen, sondern die Konzentration wieder hochfahren, um die Krise nicht wachsen zu lassen und gg. die Dosen mit 120% Wiedergutmachungscharakter ins Spiel gehen, so wie Hannover gestern gegen uns.

Man wird nie alle Spiele gewinnen, aber der Rythmus zwischen Siegen, Niederlagen und Unentschieden muß stimmen und der stimmte bei Floko s Vorgängern nicht. Meist folgten nach Niederlagen eben weitere Niederlagen. Mal sehen wie Floko es schafft das Ruder wieder kurzfristig rum zu reissen.
 
Man wird nie alle Spiele gewinnen, aber der Rythmus zwischen Siegen, Niederlagen und Unentschieden muß stimmen und der stimmte bei Floko s Vorgängern nicht. Meist folgten nach Niederlagen eben weitere Niederlagen. Mal sehen wie Floko es schafft das Ruder wieder kurzfristig rum zu reissen.

unter kohfeldt gab es btw bislang keine zwei aufeinanderfolgenden niederlagen.
 
Das sollte sich mal die Henne durchlesen , er meint ja das es für 5 verschiedene Spielsysteme in einem Spiel , keine flexiblen Spieler nötig sind !

Das lese ich mit Schmunzeln. Irre Umstellungen des Spielsystems. Da muss ich lachen. Dass Bargfrede bei Ballbesitz 6er vor der Abwehr spielt, ist völlig normal. Dass ein 6er sich bei gegnerischem Ballbesitz in die Kette zurückfallen lässt, ist eine taktische Anweisung, die jeder halbwegs vernünftig ausgebildete 6er beherrschen sollte, wenn er Bundesligaprofi ist. Ansonsten wies Kohfeldt zumindest laut Deichstube seine Spieler an, zu Beginn verstärkt über links anzugreifen. Juchheissassa! Kohfeldt gebührt ein Denkmal dafür, dass er eine vermeintliche Schwachstelle bei Frankfurt ausgemacht hatte und dort draufgehen ließ. Wie kamen andere Bundesligatrainer seinerzeit nur darauf, dass bevorzugt über die Seite angegriffen werden sollte, auf der einst bei uns Ulisses Garcia oder Sternberg rumstümperten? Wo ist das jetzt aber besonders flexibel verlangt, dass ein Achter und ein Positionswechsler wie Kruse desöfteren auf links gehen? Riesige Systemumstellung Nummer 2: Die beim Eintracht - Spiel auf außen agierenden Spieler sollten etwas tiefer stehen. Irre. Aus nem 4 - 3 - 3 oder 4 - 1 - 2 - 3 wird ein 4 - 1 - 4 - 1. Außer dem tieferen Positionsspiel ist das quasi wenig an Formationsänderung, man kann darum aber auch ein Riesengewese machen. Vor allem ist das Trainerbasiswissen, wenn ich merke, dass ich herausgelockt werde und der Gegner die entstehenden Räume bespielt. Dann stehe ich halt tiefer und lasse mich nicht locken. Ist in der Bundesliga von der Idee her auch nichts anderes als in Liga 3, 5 oder 7. Dann erläuterte ja die Deichstube die angeblich dritte Umstellung. Aber auch das war mitnichten das 3. Spielsystem. Die Deichstube bezeichnet es nur plötzlich als 5 - 2 - 3. Aber was bitteschön war denn das Startsystem? Bingo! Genau dasselbe in bunt. Kohfeldt switchte in diesem Spiel - wenn überhaupt - zwischen 2 Spielsystemen. Taktische Flexibilität... nun ja, wenn damit gemeint ist, dass Spieler Anweisungen umsetzen, die in ihrem üblichen Positionsspiel nicht völlig surreal erscheinen... bitteschön. Wenn ich nem 6er auf den Weg gebe, mal etwas höher oder mal etwas tiefer zu agieren bzw. bei gegnerischem Ballbesitz in die Kette zu fallen... dann ist das eine Selbstverständlichkeit. Flexibilität wäre es, von diesem Spieler zu erwarten, dass er auch 8 oder 10 auf ähnlichem Niveau anbietet. Und die "taktische" Anweisung zum Schluss, als Langkamp für Junuzovic kam... ja, da musste die Mannschaft sich irre umstellen. Zeit von der Uhr nehmen, ab und an ein Alibikonter, ansonsten sicher stehen. Das kann man dann unter Ergebnisverwaltung für eine Handvoll Minuten abhaken oder ein Riesenbohei mit taktischer Flexibilität drum machen. Bin mir sicher, mit dieser Auswechslung hat Kohfeldt inklusive Kovac das ganze Stadion überrascht. Aber das weißt Du sicherlich eh.
 
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Es handelt sich hierbei nicht grundsätzlich um Systemumstellung sondern es sind einfach nur taktische Umstellungen
(individueller Art) die mal ein Agieren oder mal ein Reagieren erfordern.
Wir haben hier einen wachen, lebendigen Trainer der mit seinem Team weit vor dem Spiel seine Hausaufgaben dem
Gegner betreffend gemacht hat. Wenn du deine Hausaufgaben bzgl. auf den Gegner gemacht hast, stattest du deine
Spieler mit einem Matchplan aus, wenn sie den dann ausfüllen .... kann es klappen.
Hat nichts mit zaubern zu tun, eher mit fleißiger, harter Arbeit.

Siehste, hätte ich mir einiges sparen können.
 
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