Wir haben aber unser System bis dahin sehr gut durchgebracht und Leverkusen erst zum taktischen Wechsel gezwungen. Ich fand daher nicht, dass Werder unbedingt auf den Gegner hätte reagieren sollen, höchstens über einzelne, kleine Verschiebungen und über Einwechslungen. Und das hat Kohfeldt versucht. Mit den Wechslern aber leider daneben gegriffen. Belfodil der falsche Mann für dieses Spiel und für diesen Gegner, weil zu unbeholfen, Rashica dagegen prinzipiell richtig, der hat dann aber viel falsch gemacht, dümmlichstes Eins-gegen-Eins Gekicke, woran es zu arbeiten gilt. Aber: er ist auch erst eine Woche da.
Ansonsten fand ich den Spielverlauf am Ende echt bitter. Da hat die Mannschaft sehr viel Lehrgeld gezahlt. Wir führen 2:0, obwohl die vorher die Riesenchance zum 1:1 hatten. Damit hast Du einen Gegner eigentlich so richtig am Boden. Und hatten wir auch. Wir hätten doch locker das Dritte machen können. Aber dann darf Werder sich niemals so übertölpeln lassen. Das 1:2 aus dem Nichts. Unnötig, wie schon bei der Chance zum 1:1.
Das muss die Mannschaft erst noch lernen. Im eigenen Kombinationsrausch und trotz starker Raumbeherrschung in zwei Dritteln das richtige Maß zu finden zwischen Überdrehen und Realismus in der Spielweise. Und so eine individuell stark besetzte Truppe wie Leverkusen nutzt das natürlich aus und kommt dann eben noch stärker in so ein Spiel zurück. Wir bringen Rashica und Belfodil, Leverkusen Bellarabi und Alario. Das ist schon ein Unterschied. Den Gegner aber haben wir aufgebaut, wie es so schön heißt. Meines Erachtens die Ursache dafür, dass das Spiel gekippt ist, viel mehr als die Systemumstellung der Leverkusener.
Aber das sind keine Fehler in den Vorgaben des Trainers, sondern eine Sache der Emotion und Konzentration, und damit der Routine. Ein natürlicher Lerneffekt.
Ansonsten fand ich den Spielverlauf am Ende echt bitter. Da hat die Mannschaft sehr viel Lehrgeld gezahlt. Wir führen 2:0, obwohl die vorher die Riesenchance zum 1:1 hatten. Damit hast Du einen Gegner eigentlich so richtig am Boden. Und hatten wir auch. Wir hätten doch locker das Dritte machen können. Aber dann darf Werder sich niemals so übertölpeln lassen. Das 1:2 aus dem Nichts. Unnötig, wie schon bei der Chance zum 1:1.
Das muss die Mannschaft erst noch lernen. Im eigenen Kombinationsrausch und trotz starker Raumbeherrschung in zwei Dritteln das richtige Maß zu finden zwischen Überdrehen und Realismus in der Spielweise. Und so eine individuell stark besetzte Truppe wie Leverkusen nutzt das natürlich aus und kommt dann eben noch stärker in so ein Spiel zurück. Wir bringen Rashica und Belfodil, Leverkusen Bellarabi und Alario. Das ist schon ein Unterschied. Den Gegner aber haben wir aufgebaut, wie es so schön heißt. Meines Erachtens die Ursache dafür, dass das Spiel gekippt ist, viel mehr als die Systemumstellung der Leverkusener.
Aber das sind keine Fehler in den Vorgaben des Trainers, sondern eine Sache der Emotion und Konzentration, und damit der Routine. Ein natürlicher Lerneffekt.




So ein Blödsinn! Gutendorf vielleicht?
Da könnte ich mich dran gewöhnen
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