Florian Kohfeldt (SV Darmstadt 98)

Taktik ist zweifellos Kohfeldts Stärke. Aber Fußball besteht nicht nur aus Taktik. Prinzipiell traue ich Kohfeldt als Trainer noch viel zu, aber auch er muß noch viele Erfahrungen machen. Und darf sich eigentlich kaum Fehler leisten. Zu prekär ist Werders Lage in dieser Saison...

Ein anderer Pluspunkt sie die Laufleitungen.
Wir laufen jetzt viel mehr als vor Kohfeldt. Wir laufen mehr als alle anderen!
Das ist enorm wertvoll wenn es an anderen Punkten einfach hapert. Laufen kann jeder und wir müssen darüber eben mehr leisten...

Dann können wir auch vermeintlich stärkere Teams schlagen, wenn wir so viel laufen als hätten wir 1-2 Spieler mehr auf dem Platz. Das erwartet man doch von einem club in unserer Lage. Laufenbereitschaft für den Klassenerhalt. Das symbolisiert Kampf! Kampfgeist!

Mehr als es jede gelbe Karte tun würde.
Das sind Ergebnisse die man auf dem Platz sieht. Das erkenne ich hoch an!
 
Ein anderer Pluspunkt sie die Laufleitungen.
Wir laufen jetzt viel mehr als vor Kohfeldt. Wir laufen mehr als alle anderen!
Das ist enorm wertvoll wenn es an anderen Punkten einfach hapert. Laufen kann jeder und wir müssen darüber eben mehr leisten...

Dann können wir auch vermeintlich stärkere Teams schlagen, wenn wir so viel laufen als hätten wir 1-2 Spieler mehr auf dem Platz. Das erwartet man doch von einem club in unserer Lage. Laufenbereitschaft für den Klassenerhalt. Das symbolisiert Kampf! Kampfgeist!

Mehr als es jede gelbe Karte tun würde.
Das sind Ergebnisse die man auf dem Platz sieht. Das erkenne ich hoch an!
Es ist ja schön, wenn die Spieler laufstark bis zum Ende sind, aber eine Mannschaft über die Laufleistung zu definieren, halte ich für falsch.
Was nützt es, wenn ich einen Fehlpass spiele, und dann hinterher laufen muss, um den Ball zurückzuholen, oder wenn Spieler in die Spitze laufen und der Pass kommt gar nicht. So gibt es viel Beispiele vergeblicher oder unnützer Läufe.
Wenn dann geschrieben wird, Werder hätte die Stuttgarter regelrecht in Grund und Boden gelaufen, kann ich mir ein müdes Arschrunzel nicht verkneifen: 125:118 km, macht eine Differenz von 7 km, d.h., bei 10 Spielern komme ich dann auf 700 Metern/Spieler, macht gut 2 Platzrunden.
Ich will die Leistung Einzelner damit nicht schmäler, 10-13 km Strecke mit wechselnden Geschwindigkeiten abzuspulen, ist schon nicht ohne.
Schöner wäre es, man könnte den Ball laufen lassen, der ist schneller und das Spiel fräße weniger Körner.
 
Es ist ja schön, wenn die Spieler laufstark bis zum Ende sind, aber eine Mannschaft über die Laufleistung zu definieren, halte ich für falsch.
Was nützt es, wenn ich einen Fehlpass spiele, und dann hinterher laufen muss, um den Ball zurückzuholen, oder wenn Spieler in die Spitze laufen und der Pass kommt gar nicht. So gibt es viel Beispiele vergeblicher oder unnützer Läufe.
Wenn dann geschrieben wird, Werder hätte die Stuttgarter regelrecht in Grund und Boden gelaufen, kann ich mir ein müdes Arschrunzel nicht verkneifen: 125:118 km, macht eine Differenz von 7 km, d.h., bei 10 Spielern komme ich dann auf 700 Metern/Spieler, macht gut 2 Platzrunden.
Ich will die Leistung Einzelner damit nicht schmäler, 10-13 km Strecke mit wechselnden Geschwindigkeiten abzuspulen, ist schon nicht ohne.
Schöner wäre es, man könnte den Ball laufen lassen, der ist schneller und das Spiel fräße weniger Körner.


Laufleistung ist EIN Pluspunkt.
Das da noch mehr zugehört als laufen ist klar. Sonst würde man einfach 11 Marathonläufer aufs Feld schicken....
 
ich bin mir nicht sicher, wie ich das spiel gegen stuttgart einordnen soll. ob es für mich das beste oder das schlechteste spiel bisher unter kohfeldt war. irgendwie auch entscheidend welche aspekte man wie gewichtet. denn für beides gäbe es argumente. spielerisch war es insgesamt das schlechteste. das lag aber auch daran, dass stuttgart taktisch gesehen bisher meiner ansicht nach die größte herausforderung darstellte. die haben vieles sehr gut umgesetzt und werders lösungsansätze besser gekontert als beispielsweise leipzig. schaut man nun auf den ästhetischen ansatz und wie werders spiel zur entfaltung kam, war es insgesamt dadurch gesehen das schwächste spiel unter kohfeldt bisher.
geht es darum solche herausforderungen zu meistern und sich am ende durchzusetzen trotz dessen, dass vieles sicher nicht so griff wie es sollte, war es das beste. mir gefällt es einfach sehr, wenn ich sehe, dass umstellungen vorgenommen werden wenn eine taktik nicht so aufgeht wie geplant. und zwar solche die immer mal wieder nuanciert verbesserungen bewirken. das fand ich gegen stuttgart gut.

Sehr schwer zu greifen das Spiel. Aufgrund der Aggressivität von Stuttgart und unseres Sieges war es ein gutes Spiel. Der VfB hat uns null zur Entfaltung kommen lassen, stellenweise wirkten sie wie in Überzahl und ich war 100%ig überzeugt, daß sie spätestens ab der 70. Minute konditionell einbrechen werden. Sind sie aber nicht. Umso höher ist der Sieg zu bewerten. Wir hatten allerdings eine relativ schlechte Passquote, ganz besonders Junuzovic mit unter 50% absolut indiskutabel. Das hat verhindert, daß wir häufiger hinter Stuttgarts extrem aggressive Pressingreihe kommen. Auf der anderen Seite haben wir ihnen auch kaum Chancen geboten, in der ersten Halbzeit eigentlich nur eine einzige und die hat Pavlenka aufgelegt. Der langen Rede kurzer Sinn, spielerisch geht natürlich mehr aber dann wiederum muss man so ein Spiel erst mal gewinnen. Sehr gut für die Moral.
 
je mehr ich darüber nachdenke, desto überzeugter bin ich davon, dass kohfeldt die opimtallösung für werder ist. taktisch kompetent, präzise gegneranalyse, bespielen von schwachstellen des gegners, passende umstellungen im spielverlauf, innovative elemente. was den medialen aspekt angeht, das geht sowieso nicht besser. da sehe ich in der gesamten liga niemanden, der das besser machen würde. das ist sachlich, versiert, locker, immerzu sympathisch. der einzige faktor der fehlt, ist erfahrung. wie schwer das wiegt, wird man sehen. bei den öffentlichen auftritten macht es sich schonmal nicht bemerkt.
ich sehe ein, dass der bewertungszeitraum noch viel zu kurz ist. daher ist das letztlich auch nur ein erster eindruck. aber aktuell würde ich behaupten, wenn man unter kohfeldt wieder scheitert, dann ist das ein deutliches zeichen dafür, dass es nicht am trainer liegt. für mich ist kohfeldt derzeit nahe am optimum was für werder auf der trainerposition machbar ist. denn die etablierten trainergrößen wird man nicht bekommen. daher müssten bei einem erneuten scheitern, andere steine umgedreht werden.
wie gesagt: kleines zwischenfazit anhand kleiner stichproben.
 
Es ist ja schön, wenn die Spieler laufstark bis zum Ende sind, aber eine Mannschaft über die Laufleistung zu definieren, halte ich für falsch.
Was nützt es, wenn ich einen Fehlpass spiele, und dann hinterher laufen muss, um den Ball zurückzuholen, oder wenn Spieler in die Spitze laufen und der Pass kommt gar nicht. So gibt es viel Beispiele vergeblicher oder unnützer Läufe.
Wenn dann geschrieben wird, Werder hätte die Stuttgarter regelrecht in Grund und Boden gelaufen, kann ich mir ein müdes Arschrunzel nicht verkneifen: 125:118 km, macht eine Differenz von 7 km, d.h., bei 10 Spielern komme ich dann auf 700 Metern/Spieler, macht gut 2 Platzrunden.
Ich will die Leistung Einzelner damit nicht schmäler, 10-13 km Strecke mit wechselnden Geschwindigkeiten abzuspulen, ist schon nicht ohne.
Schöner wäre es, man könnte den Ball laufen lassen, der ist schneller und das Spiel fräße weniger Körner.

Eine hohe Laufleistung impliziert grundsätzlich schon etwas gutes, weil das ist u.a. ein Zeichen für die köperliche Fitness einer Mannschaft. Dennoch ist nicht nur die Zahl der gelaufenen Kilometer für ein Spiel mitentschiedend, sondern auch die Effizienz der zurückgelegten Strecken.
 
Kann ich mir mittlerweile, vor allem hinsichtlich des Formabschwungs (und jetzt wieder Aufschwungs) von Bruns St.Pauli-Buddys Kruse und Bartels, sehr gut vorstellen.
Du hörst wohl das Gras wachsen. Formschwankungen in Verbindung bringen mit der Freisetzung eines Mitarbeiters halte ich für sehr gewagt.
Ich hatte seinerzeit schon gemutmaßt, das Bruns vielleicht ZU DICHT an der Mannschaft dran war, d.h., wenn Nouri das Gefühl (oder sogar die Gewissheit) hatte, daß das zwischen den Trainern Besprochene nach außen gedrungen ist. Aber zu viel Spekulatius, trotz Vorweihnachtszeit.
 
Dachte, der kann nix... Hat doch schliesslich mit der U23 10 Spiele nacheinander nicht gewonnen. Sicher alles glücklicher Zufall. Oder zufälliges Glück.

:schal::schal:
 
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