Weil die Preise in der Premiere League (Paradebeispiel für Investoren in der Liga), ja völlig human sind.
Meine persönliche Meinung zu dem Investor der DFL ist, dass er kein Gamechanger für die Vereine sein wird. Es geht in diesem Fall darum, die Auslandsvermarktung z.B. im Vergleich zur PL zu verbessern. Die PL erzielt hierbei ein Mehrfaches! Das geht bis zum Faktor 10 hoch?! Die Rechnung Investor + hohen Fernsehgeldvertrag gibt ihnen die Möglichkeit, die besten Kicker nach England zu holen. Außer Bayern kann Keiner etwas dagegen tun.
In dem Moment, in dem ich mich als Fan oder Ultra gegen die Kommerzialisierung entscheide, muss ich auch akzeptieren, dass der derzeitige Status quo beibehalten bleibt. Bedeutet, dass die Bayern jede Saison Platz1 (auch evtl. noch diese Saison?) innehaben werden und Global Player wie RB in die CL dauerhaft kommen bzw bleiben. RB hat mittlerweile 20 (!) Spieler von Salzburg nach Leipzig delegiert. Transfers sind das nicht.
Jetzt haben wir noch unsere Werksclubs wie Bayer oder WOB, die sehr viel finanziell unabhängiger sind als Vereine wie Werder, Freiburg etc.. Wir haben eine Tabelle im oberen Segment, die fast immer gleich aussieht. Es gibt mal Ausreißer wie Union oder aktuell der VfB Stuttgart, aber die werden ganz schnell wieder nach unten durchgereicht werden.
Nachhaltigkeit kann man nur durch hohe dauerhafte Geldeinnahmen erzielen, wobei das keine Garantie ist!!! Es erhöht nur die Wahrscheinlichkeit. Ich würde jedes Modell favorisieren, was die Schere zwischen dem oberen Tabellendrittel und dem Rest der Liga verkleinert. Das aktuell angedachte Modell ist es auf jeden Fall nicht, denn die Verteilung orientiert sich am jetzigen Fernsehgeldverteilungsschlüssel.
ot: das die Herthafans da u.a. besonders auffällig mit ihren Aktionen waren, ist eine Lachplatte. Haben mittlerweile den dritten Investor am Start, haben hunderte Millionen verballert aus eigener Dämlichkeit heraus und machen den großen Aufschlag. Unglaublich.