Financial Fair Play / 50+1 Regel / DFL-investor

Wie steht ihr zum finanziellem Fair Play der Vereine ?

  • Wäre definitiv Sinnvoll. Ich halte es für notwendig!

    Votes: 73 79,3%
  • Chancengleichheit ? Ging doch bisher auch ohne, ich bin dagegen.

    Votes: 11 12,0%
  • Ist mir egal was die UEFA da plant.

    Votes: 8 8,7%

  • Total voters
    92
ibra wird dazu ein machtwort sprechen und dann wird das ganze eh wieder aufgehoben.
 
Saftige Geldstrafen für Verstöße gegen das FFP? Ob das der richtige Hebel ist?

Eine Regel des FFP ist ja das in den letzten drei Jahren die Ausgaben die Einnahmen nicht übersteigen dürfen und sollte dies doch der Fall sein, dürfen aktuell maximal 45 Millionen durch einen privaten Geldgeber oder einen Investor ausgeglichen werden.

Falls die 60 Millionen der UEFA-Strafe, die meines Wissens über drei Jahre verteilt ist, in diese Bilanz eingerechnet werden (?), würde es City und PSG etwas einbremsen.

Edit: Weiß ich aber nicht, vllt wollte Platini bei der Einigung wirklich nur ordentlich Kohle für die UEFA raushauen und möchte auch in Zukunft CL-Spiele mit PSG-Beteiligung gucken.

Die Beschränkung auf 21 Spieler in der Königsklasse ist einfach nur lächerlich. Was soll das bringen?

Denke das dies Transfers erschwert, da ein Spieler möglicherweise nun nicht zu PSG / City wechseln wird, wenn ihm nicht vertraglich zugesichert wird, dass er einen Platz im CL-Kader bekommt, da ja acht von den 21 Plätzen an in Frankreich bzw. England ausgebildete Spieler zu verteilen sind. Und falls dem so sein sollte und dafür ein anderer Top-Star dann nicht CL spielen kann, wird dieser Lust bekommen PSG / City zu verlassen.
 
Mal schauen, ob gegen Wolfsburg genauso rigoros vorgegangen wird wie gegen PSG und ManCity. VW macht nämlich nichts anderes als die Scheichs.
 
Mal schauen, ob gegen Wolfsburg genauso rigoros vorgegangen wird wie gegen PSG und ManCity. VW macht nämlich nichts anderes als die Scheichs.
Im Gegensatz zu den Scheichs ist VW aber auch einer der größten Sponsoren der UEFA, war ja u.A. ab 2009 mit SEAT exklusiver Hauptsponsor der Europa League. Die UEFA wird wohl eher nicht ausgerechnet an ihren direkten Geldgebern ein Exempel statuieren.
 
Kommerzialisierung im Fußball - Ein Signal aus dem hohen Norden

Die Liga stirbt – dieser nicht mal provokant gemeinte Satz aus dem Publikum, der sich auf die Expansion fremdfinanzierter Kapitalunternehmen zu Lasten der traditionellen Vereine bezog, war zugleich mit der Aufforderung an die Diskutanten verbunden, Farbe zu bekennen: Ob von den „normalen“ Klubs nicht zu wenig Gegenwehr komme. Und was man daraufhin hörte, war spannend. Weil es eine ganz andere Sicht eröffnete als der auf Ertragsmaximierung und internationale Wettbewerbsfähigkeit getrimmte Diskurs aus dem Hause DFL, der zuletzt den Ton bestimmte.

Trotz der erwähnten ganz anderen Sicht, muß man die Frage, ob von den "normalen" Club zu wenig Gegenwehr kommt, wohl leider mit "Ja" beantworten, und das nicht nur, weil Didi Beiersdorfer sich wegen der Kühne-Gelder dahingehend sehr reserviert äußerte.

Denn wenn man bedenkt, daß zum Beispiel der Eigentümer des VfL Wolfsburg Premium-Partner bei einigen Clubs der 1. und 2. Liga ist (u.a. auch bei Werder Bremen), dann liegt die Vermutung nach, daß der eine oder andere Clubverantwortliche nicht die Traute hat, sich gegen des Geschäftsgebaren eines Großinvestors im Profifußball aufzulehnen, weil er sonst riskiert, daß ein sich dem Ende neigender, lukrativer Sponsorenvertrag nicht verlängert wird. Unter diesen Voraussetzungen kann man Sponsorengelder schon als Schweigegelder apo*s*t*ro*phie*ren.
 
http://www.spiegel.de/sport/fussbal...-aenderungen-der-uefa-bedeuten-a-1041743.html

Damit dürften geregelt sein, welche Vereine in den kommenden Jahren den Ton im europäischen Fussball angeben.

Bin mir nicht ganz sicher, ob die aufgeweichte Regelung dann sofort auf die Bundesliga zutrifft, denn der Artikel enthält auch folgende Info:

In Deutschland ist ein "nachhaltiges Engagement" von Investoren an konkrete Bedingungen geknüpft: Investoren wie Dietmar Hopp in Hoffenheim müssen sich mindestens 20 Jahre engagieren, um die Mehrheit an einem Klub übernehmen zu dürfen.

Bin mir nicht sicher, ob die neue Uefa Regelung diese Bedingungen dann auch aushebelt. Aber natürlich muss auch nicht jedes finanzielle Engagement an eine Mehrheitsbeteiligung geknüpft sein.
 
http://www.spiegel.de/sport/fussbal...-aenderungen-der-uefa-bedeuten-a-1041743.html
Bin mir nicht ganz sicher, ob die aufgeweichte Regelung dann sofort auf die Bundesliga zutrifft, denn der Artikel enthält auch folgende Info:

Bin mir nicht sicher, ob die neue Uefa Regelung diese Bedingungen dann auch aushebelt. Aber natürlich muss auch nicht jedes finanzielle Engagement an eine Mehrheitsbeteiligung geknüpft sein.
Die aufgeweichte Regel trifft sofort auf die Bundesliga zu, wobei es beim Financial Fair Play ja auch bisher nur um die europäischen Wettbewerbe ging. Nur die Hindernisse für eine Mehrheitsbeteiligung bleiben zunächst bestehen.

Nehmen wir mal das Beispiel Hoffenheim: Wenn es Hopp in den Kopf gekommen wäre, Hoffenheim jährlich 500 Millionen zur Verfügung zu stellen, hätte er das auch bisher schon tun dürfen. Nur wäre Hoffenheim dann nach der bisherigen Regelung für europäische Wettbewerbe gesperrt worden. Nach der erwarteten Neuregeleung nicht mehr.

Jetzt könnte auch Mateschitz für die Dosen so richtig ernst machen. Die bisherige Regelung war schon wachsweich. Jetzt ist sie gar nichts mehr wert.
 
Die aufgeweichte Regel trifft sofort auf die Bundesliga zu, wobei es beim Financial Fair Play ja auch bisher nur um die europäischen Wettbewerbe ging. Nur die Hindernisse für eine Mehrheitsbeteiligung bleiben zunächst bestehen.

Nehmen wir mal das Beispiel Hoffenheim: Wenn es Hopp in den Kopf gekommen wäre, Hoffenheim jährlich 500 Millionen zur Verfügung zu stellen, hätte er das auch bisher schon tun dürfen. Nur wäre Hoffenheim dann nach der bisherigen Regelung für europäische Wettbewerbe gesperrt worden. Nach der erwarteten Neuregeleung nicht mehr.

Jetzt könnte auch Mateschitz für die Dosen so richtig ernst machen. Die bisherige Regelung war schon wachsweich. Jetzt ist sie gar nichts mehr wert.

Danke für die weiterführende Erklärung. Hierzu passend dann noch die Meldung "aus Mailand":

(…) Und dafür hat sich der heruntergekommene italienische Fußball-Adel finanzkräftige Unterstützung aus dem Ausland geholt. Berlusconi veräußerte 48 Prozent der Klubanteile für 500 Millionen Euro an den thailändischen Broker "Mr. Bee" Taechaubol, Inter stürzte sich in die Arme des indonesischen Geschäftsmannes Erick Thohir, der für 255 Millionen Euro 70 Prozent erhielt - Geld, das Tore schießen soll. Berlusconi kündigte an, dem neuen Trainer Sinisa Mihajlovic mit bis zu 150 Millionen Euro einen "Meisterkader" zusammenkaufen zu wollen.(…)
 
Nun haben sie ja entschieden, dass die 50+1 Regel Bestand haben wird und nicht angegangen werden soll! Da bin ich mal gespannt, wie das zB ein Herr Kind aufnimmt? Es war auch nur eine einfache Mehrheit und nicht wie vor Jahren einstimmig! Die Traditionalisten sind zufrieden bis zum nächsten Crash.
 
Mich wuerde mal interessieren, welche Clubs dagegen gestimmt haben... :denk:

Und auch, wie Werder gestimmt hat. Wer war denn von unserer Vereinsfuehrung ueberhaupt dort?
 
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